Produktbild: Goodbye, Honeysuckle
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Goodbye, Honeysuckle

31

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

9959

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1000 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901663

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk

Verkaufsrang

9959

Erscheinungsdatum

12.08.2026

Verlag

Arche Literatur Verlag

Seitenzahl

448 (Printausgabe)

Dateigröße

1000 KB

Auflage

1. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Übersetzt von

Britt Somann-Jung

Sprache

Deutsch

EAN

9783037901663

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  • Bewertung

    5/5

    14.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Highlight

    Der Roman "Goodbye, Honeysuckle" von Tayari Jones ist die grandiose Geschichte von zwei jungen schwarzen Frauen im Amerika ab der 1950er Jahre. Der Roman ist im Arche Literatur Verlag erschienen und wurde von Britt Somann-Jung aus dem Amerikanischen übersetzt. Als erstes ist mir das Cover aufgefallen, eine botanische Illustration von Honeysuckle, auf deutsch Geißblatt oder auch Heckenkirsche. Es gefällt mir, wenn Cover und Titel einen Bezug zum Roman haben. Vernice und Annie wachsen in Honeysuckle, Louisiana auf und sind seit ihrer Kleinkindzeit befreundet. Beide verbindet das gleiche Schicksal, beide wurden als Baby von ihren Müttern verlassen. Vernice wird von ihrer Tante Irene groß gezogen und um Annie kümmert sich ihre Großmutter. Doch bei beiden bleibt die Sehnsucht nach der Mutter. Als Annie eines Tages plötzlich aus Honeysuckle verschwindet, um in Memphis nach ihrer Mutter zu suchen, trennen sich ihre Wege. Was ihnen bleibt sind die Briefe, in denen sie sich gegenseitig ihre Sorgen mitteilen. Annie hat keinen Schulabschluss und so arbeitet sie in einem Nachtclub und mixed Cocktails. Sie lebt, zusammen mit ihrem Freund, in einem kleinen Zimmer in einfachen Verhältnissen. Als ihr Freund sie verlässt, macht sie einen großen Fehler. Vernice besucht nach dem Schulabschluss das Spelman College in Atlanta. Der Anfang ist holprig, aber schon bald hat sie Anschuss gefunden. Mit Franklin hat sie einen Mann kennengelernt, der aus einer angesehenen Familie stammt. Als Annie in Schwierigkeiten gerät, steht sie ihr bei. Sehr zum Unverständnis ihrer neuen Familie. Wir begleiten Vernice und Annie parallel im Wechsel und erleben mit ihnen den Rassismus und die Schikanen dieser Zeit. Besonders einfühlsam ist der Briefwechsel zwischen den beiden jungen Frauen. Tayari Jones Roman ist für mich ein Highlight in diesem Jahr.

  • Bewertung

    5/5

    08.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein tolles Buch!

    Schon das Cover von „Goodbye, Honeysuckle“ hat mich total angesprochen. Ich finde es einfach wunderschön und finde, dass es die besondere Atmosphäre der Geschichte sehr gut widerspiegelt. Aber auch der Inhalt konnte mich überzeugen. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil, denn er schafft es, dass man direkt in die damalige Zeit eintaucht und sich ganz nah bei Vernice und Annie fühlt. Ihre Gedanken, Gefühle und Erlebnisse werden so greifbar vermittelt, dass ich beim Lesen immer wieder das Gefühl hatte, mitten in ihrer Geschichte zu sein. Spannend fand ich vor allem auch den historischen Hintergrund und die Einblicke in die Lebensrealität von People of Color zu dieser Zeit. Dadurch wird die Geschichte für mich nicht nur emotional, sondern auch interessant und gibt einem einen Eindruck davon, wie sehr die gesellschaftlichen Umstände das Leben der Figuren geprägt haben. Was ich besonders mochte: Das Buch macht von Anfang an neugierig darauf, wie es weitergeht. Es gibt immer wieder neue Entwicklungen und Fragen, die einen dazu bringen, unbedingt weiterlesen zu wollen. Mein Fazit: Eine atmosphärische und emotionale Geschichte, die mich vor allem durch ihren Schreibstil und die besondere Zeit, in der sie spielt, überzeugt hat. Eine klare Leseempfehlung von mir!

  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    29.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Berührend

    Vernice und Annie sind zwei junge Frauen, die schon früh mit einer großen Lücke in ihrem Leben leben müssen. Beide kennen ihre Mütter nicht. Trotzdem gehen sie ganz unterschiedliche Wege. Während Vernice zum Studium nach Atlanta geht, verschlägt es Annie nach Memphis. Ihre Freundschaft bleibt dabei bestehen und die Briefe zwischen ihnen sind ein schöner Teil der Geschichte. Besonders Annie hat mich beschäftigt. Sie arbeitet in einem Nachtclub und wartet gleichzeitig darauf, dass ihre Mutter eines Tages auftaucht. Diese Hoffnung lässt sie nicht los. Auch Vernice macht ihre eigenen Erfahrungen und beginnt, ihr Leben mehr und mehr selbst in die Hand zu nehmen. Beide Frauen entwickeln sich weiter, ohne dass ihre Freundschaft dabei verloren geht. Die Geschichte spielt in einer Zeit, in der Schwarze Frauen in Amerika mit vielen Einschränkungen leben mussten. Das wird nicht nur nebenbei erwähnt, sondern gehört ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag. Dadurch wird verständlich, warum manche Entscheidungen für Vernice und Annie nicht so einfach sind. Die Briefe zwischen den beiden haben der Geschichte für mich etwas Besonderes gegeben. Sie zeigen, was sie voneinander wissen und was sie sich vielleicht nur gegenseitig erzählen können. Man merkt, dass diese Freundschaft für beide wichtig ist, auch wenn sie ihr Leben weit voneinander entfernt führen. Nicht alles hat mich gleich stark erreicht. Manches hätte für meinen Geschmack etwas schneller erzählt werden können. Trotzdem waren mir die beiden Frauen beim Lesen nicht gleichgültig. Gerade ihre unterschiedlichen Lebenswege und die Frage nach ihren Müttern haben mich immer wieder zur Geschichte zurückgeführt. Am Ende bleibt vor allem eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die Menschen, die uns fehlen. Sie zeigt, dass die Vergangenheit nicht einfach verschwindet, nur weil man sein eigenes Leben beginnt. Insgesamt war es für mich ein bewegender Roman, der mir trotz kleiner Längen gut gefallen hat und für den es von mir 4 Sterne gibt.

  • Bewertung

    4/5

    13.08.2026

    eBook (ePUB 3)

    Auf der Suche nach Zugehörigkeit

    Dieser Roman erzählt von zwei Frauen, deren Leben eng miteinander verbunden ist und sich doch in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelt. Gerade dieses Nebeneinander der Lebenswege macht die Geschichte besonders spannend: Während die eine ihren Platz in einer Welt voller Möglichkeiten sucht, kämpft die andere unter deutlich härteren Bedingungen ums Überleben. Die wechselnden Perspektiven geben beiden Figuren Raum und machen ihre Erfahrungen greifbar. Dabei werden nicht nur persönliche Entwicklungen sichtbar, sondern auch die gesellschaftlichen Umstände der Zeit, die insbesondere Frauen stark einengen und ihre Möglichkeiten begrenzen. Im Zentrum steht die Suche nach Identität und Zugehörigkeit – und die Frage, wie sehr Herkunft und Lebensumstände den eigenen Weg prägen. Die Freundschaft zwischen den beiden Protagonistinnen bildet dabei einen emotionalen Anker, der sich durch die gesamte Geschichte zieht. Sprachlich ist der Roman angenehm flüssig zu lesen, ohne dabei besonders hervorzustechen. Dennoch trägt der Stil dazu bei, dass man sich gut in die Figuren und ihre Lebenswelten hineinversetzen kann.

  • Bewertung

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein einfühlsam erzählter Roman über Freundschaft, Verlust, fehlende Mütter & Rassismus

    Niecy und Annie kennen sich praktisch seit ihrer Geburt. Sie sind Tür an Tür im ländlichen Louisiana aufgewachsen, nennen sich Wiegenfreundinnen und die jeweils andere ist die Person, die sie am besten kennt. Vielleicht auch, weil beide etwas verbindet, das ihr ganzes Leben geprägt hat: Sie kennen ihre Mütter nicht. Ihre Wege führen sie schließlich in unterschiedliche Richtungen: Niecy geht nach Atlanta ans Spelman College, Annie nach Memphis. Als Schwarze junge Frauen in den USA der 1960er-Jahre machen beide dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen, während Rassismus und die gesellschaftlichen Veränderungen der Zeit immer wieder Teil ihrer Lebensrealität sind. Beide suchen auf ihre eigene Weise nach Liebe, Zugehörigkeit und Familie, nicht nur nach ihren Müttern, sondern auch in den Menschen, denen sie auf ihrem Weg begegnen. Dieses Thema von found family fand ich richtig schön umgesetzt. Erzählt wird abwechselnd aus Annies und Niecys Perspektive, ergänzt durch ihre Briefe. So kommt man beiden sehr nah. Sie sind nicht perfekt, machen Fehler und treffen Entscheidungen, die ich nicht immer gut für sie sind, aber gerade dadurch wirkten sie für mich echt. Die Geschichte spielt in den 1960er-Jahren und die gesellschaftlichen Veränderungen dieser Zeit sind immer wieder präsent. Gerade Niecys Leben am College gibt Einblicke in die Bürgerrechtsbewegung und die Lebensrealität Schwarzer Menschen in den USA. Rassismus ist deutlich spürbar, ohne dass die Autorin ständig auf besonders drastische Sprache setzen muss. Auch der Verlust ihrer Mütter begleitet beide auf unterschiedliche Weise. Bei Niecy merkt man zum Beispiel, wie schwer es ihr fällt, sich vorzustellen, dass Menschen sie einfach um ihrer selbst willen mögen könnten. Annie hingegen hält an der Hoffnung fest, ihre Mutter irgendwann zu finden. Beide Geschichten haben mich auf unterschiedliche Weise berührt. Dazu mochte ich auch sehr die Sprache und die Atmosphäre des Romans. Die Übersetzung vermittelt dieses Gefühl, als würde man den Figuren beim Sprechen direkt zuhören, richtig gut. Ein einfühlsamer Roman über Freundschaft, fehlende Mütter, Familie und die Menschen, die wir uns auf unserem Lebensweg manchmal selbst suchen. Ich habe Annie und Niecy wirklich gern begleitet.

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