Produktbild: Was in jener Nacht geschah
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Was in jener Nacht geschah Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2019

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/4 cm

Gewicht

660 g

Originaltitel

The Break

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

EAN

2710004052735

Beschreibung

Rezension

»Brillant, Vermette wählt ihre Worte mit der Präzision der Lyrikerin.« ("Literary Review of Canada")
»Ein geradezu visionäres Debüt.« ("CBC Books")
»Diese Geschichte hallt lange nach.« ("National Post")

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Gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

04.03.2019

Verlag

btb

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/4 cm

Gewicht

660 g

Originaltitel

The Break

Übersetzt von

Kathrin Razum

Sprache

Deutsch

EAN

2710004052735

Herstelleradresse

btb
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: kundenservice@penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    5/5

    05.11.2021

    eBook (ePUB)

    Erinnert an Toni Morrisson

    Der Roman handelt von einer kanadischen Bevölkerungsgruppe, über die hierzulande nur wenig bekannt ist, nämlich den Indigenen. In einer nicht genannten Großstadt in Zentralkanada, vielleicht ist es Winnipeg, leben viele Indigene, deren Alltag von Armut und Perspektivlosigkeit geprägt ist. Wir begegnen zunächst Stella, die eines abends von ihrem Fenster aus die Vergewaltigung einer jungen Frau beobachtet. Die gerufene Polizei beginnt zu ermitteln, doch ist dies beileibe kein Krimi, sondern ein sehr spannendes Familiendrama, in dem die Frauen im Mittelpunkt stehen, die immer die schwersten Lasten zu tragen haben und doch die Familie zusammenhalten. Am Anfang jedes Kapitels spricht eine bereits verstorbene Großmutter aus dem off und philosophiert über die großen Themen des Lebens. Dann wird jedes Kapitel aus der wechselnden Perspektiven erzählt und wir lernen die anderen Mitglieder der Familie kennen. Da sind Stellas Cousinen Paulina und Louise sowie deren Mutter Cheryl. Paulina ist die Mutter von Emmely, die Mutter des Opfers und das überraschende Ende des Romans schließt den Kreis einer lange zurückliegenden Geschichte einer Freundschaft, die an einer vergleichbaren Gewalttat zerbrach. Dieser Roman ist sehr überzeugend, wechselt zwischen poetischen Passagen und hartem Sozialrealismus und ich muss sagen, dass er mich stellenweise an Toni Morrisson erinnert. Die Probleme der Afroamerikaner und der Indigenen sind sich sehr ähnlich. Ein lesenswerter Beitrag zum Kannada-Schwerpunkt der diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

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