KI-Beratung Beta

  • Produktbild: Das Vogelhaus
Neu

Das Vogelhaus Roman - Der neue SPIEGEL-Bestseller von Jan Weiler über das Heimkehren

3

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

485

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Verlag

Heyne

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3,5 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44371-6

Beschreibung

Rezension

»Psychologisch dicht geschrieben und absolut lesenswert!« ("Julia Gaß, Ruhr Nachrichten")
»Jan Weiler hat nicht nur eine mitreißende Schreibe, sondern auch eine feine Beobachtungsgabe.« ("Stefanie Lehmberg, tz/Münchner Merkur")
»Das Vogelhaus ist warmherzig, lustig, aber Jan Weiler hat auch ein Anliegen damit.« ("Danny Marques Marcalo, NDR Radio 90,3, Kulturjournal")
»Jan Weiler "at his best": eine "normale" Jugend am Niederrhein als Bühne für große Gefühle, schicksalhafte Entscheidungen und eine Geschichte, die subtil und doch unleugbar das Herz berührt.« ("Gutes Lesen Magazin")
»Lebensnah und mit feinem Humor.« ("Frau von heute")
»... nicht platt, nicht peinlich, unterhaltsam, genau die richtige Tiefe, der hat so einen guten Blick für Kleinigkeiten im Alltag, die man selber übersieht.« ("Stefanie Wittgenstein, NDR Radio 90,3, Kulturjournal")

Produktdetails

Verkaufsrang

485

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.09.2026

Verlag

Heyne

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20,3/13,4/3,5 cm

Gewicht

437 g

Farbe

Aubergine

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-44371-6

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Ein neues Kapitel für Ihre Bücher

Schenken Sie Ihren alten Schätzen ein zweites Leben und erhalten dafür eine Thalia Geschenkkarte.

Jetzt verkaufen
Jetzt verkaufen

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Rezensionen-Wichmann

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    24.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie das Leben so spielt ...

    Gesamtanzahl Zeichen: 1871 | Lesedauer der Rezension (ohne der Bewertungsinfo): ~1,3 Min. 0 Sek. Ich rezensiere das Buch “Das Vogelhaus von Jan Weiler” Meine Kurzeinschätzung: Die Anzahl der Sterne wählte ich, weil das Buch super gut zu lesen ist. Meine ausführliche Rezension Ein Buch, dass von mir verschlungen wurde. Ich muss zugeben, zu Beginn war ich etwas irritiert. Der Autor erzählt auf den ersten Seiten aus dem Off. Keine wörtliche Rede, es ist eine Betrachtung. Doch ab Seite 10 kommt dann auch die wörtliche Rede dazu. Der Kontakt. Der Autor erzählt durchaus in bildhafter Sprache und schafft es dann den Leser weiter zu fesseln und tiefer in die Geschichte hineinzuziehen. Das gefällt mir wirklich gut. Auch ist das Thema greifbar. Wer hat nicht schon mal alte Geheimnisse lüften wollen oder sich gefragt, was aus alten Bekannten geworden ist. Und so ist diese Geschichte wunderbar eingeflochten. Die sehr gut ausgeführten Beobachtungen des Alltags haben es mir angetan. Es ist kein Actionthriller, sondern eine Geschichte, die von den Beobachtungen und von den gut beschriebenen Charakteren lebt. Mein Fazit kann nur lauten: Es ist ein guter Roman, der Alltagssorgen und Überlegungen des Protagonisten in eine gut lesbare Geschichte umsetzt. Spannend für alle, die ohne Gewalt und “Balleraction” auskommen. Redaktionelle Hinweise: Dieses Buch wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt. Anbei mein Bewertungsmaßstab: ★★★★★ | 5x - eine klare Empfehlung von meiner Seite aus, weil es gut lesbar ist und einen Mehrwert bietet. ★★★★☆ | 4x - es hat meiner Meinung nach ein kleines Manko. Dennoch ist es gut und interessant. ★★★☆☆ | 3x - meiner Meinung nach kann man es lesen, ich fand den Preis zu hoch oder war von der Qualität nicht überzeugt. ★★☆☆☆ | 2x - leider keine Empfehlung von mir. ★☆☆☆☆ |1x - meiner Meinung nach ist es unbrauchbar bzw. langweilig.

  • TochterAlice

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    02.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Niederrhein statt Berlin

    Leonard hat sich früh gelöst vom kleinbürgerlichen Milieu seiner Kindertage. Das Miefige, Piefige des Niederrheins hat ihn so genervt , dass er sich schon in jungen Jahren, bald nach dem Zivildienst, nach Berlin absetzte, wo er als Dramaturg am Theater erfolgreich war. Doch jetzt gibt es eine Krise und mitten in diese platzt ein Brief seiner Mutter, in dem es um ein Haus geht, das zum Verkauf steht. Ein ganz bestimmtes,  das die Zivis damals als “Vogelhaus” bezeichneten, weil sie darin Papageien füttern mussten - ein zusätzliches Problem zum ohnehin sperrigen Bewohner. Und es war dort sehr geheimnisvoll, er konnte es nie vergessen. Aber das ist nicht das Einzige, da ist auch einiges andere aus der Zeit des Zivildienstes, das aufgearbeitet werden muss, findet er. Die Handlung erfolgt auf zwei Zeitebenen: in der literarischen Gegenwart, die nicht allzuweit entfernt ist von unserer tatsächlichen und während Leonards Zivildienst. Er war der Letzte an seinem Ort, dann wurde die Wehrpflicht und damit der Zivildienst abgeschafft, also in den frühen 2010er Jahren. Wir Leser erleben Leonard auf der Suche nach etwas nicht Greifbarem und in der Begegnung mit vielem was er nicht versteht, ablehnt, zu verstehen oder gar zu mögen lernt. Erst ziemlich zum Schluss erkennt Leonard, dass es eigentlich nicht in der Hauptsache der Hauskauf war, der ihn zurück in die Kleinbürgerlichkeit des Niederrheins zog. Nein, es war ein ganz bestimmter Mensch, eine Person, von der ihm nicht klar war, wie sehr ihm diese in all den Jahren in der Hauptstadt gefehlt hat. Doch ohne das Thema Hauskauf wäre es nicht dazu gekommen.  Aber kann er tatsächlich zu ihr zurückfinden? Letztendlich ist dies die Darstellung eines Menschen auf der Suche nach sich selbst.

  • MarieOn

    4/5

    29.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tragischkomisch

    Leonard macht um seinen Briefkasten einen großen Bogen. Selten findet er darin etwas Erfüllendes, meist sind es Zahlungsaufforderungen oder Werbebroschüren. Seit drei Tagen ist er wieder drumherum geschlichen, jetzt will er einen Vorstoß wagen. Er entnimmt ein Schreiben seiner Bank und staunend einen Brief seiner Mutter. Sie hat seine Adresse sorgfältig in Blockbuchstaben geschrieben und vermittelt Dringlichkeit. Es muss etwas passiert sein. Sie hätte ihn auch einfach anrufen können, was sie nie macht oder eine E-Mail schreiben, was sie auch nie macht. Damit will er sich jetzt keinesfalls so ad hoc auseinandersetzen, er geht einkaufen. Während des Gangs zum Supermarkt fragt er sich doch, was seine Mutter von ihm wollen könnte. Deshalb macht er sich schleunig auf den Rückweg. Er öffnet die Haustüre, den Briefkasten, entnimmt das Corpus Delicti, ruft den Fahrstuhl, fährt mit Einkauf und Umschlägen ins fünfte. Vor der Wohnung zückt er den Schlüssel, lässt dabei die Briefe fallen, hebt sie wieder auf und verliert den Schlüssel, lacht über seine Schusseligkeit und glaubt, dass diese Trotteligkeit auch eine Begabung ist. In der Küche drückt er einen Espresso, setzt sich, schiebt das Bankschreiben nach rechts, die Werbung nach links. Er ergreift den mittigen Mutterbrief, öffnet ihn und entnimmt ein Hausinserat. Auf dem aufgepappten Post it liest er: „Wir dachten, das könnte dich interessieren!“ Seine Eltern und er haben kein besonders inniges Verhältnis. Zweimal pro Jahr besucht er sie zumeist am 24. Dezember, wo seine Mutter, seinen Vater und ihn mit selbst gebackenen Plätzchen und Kuchen oder „vielleicht lieber etwas herzhaftes?“ bewirtet. Sie schleppt Teller, Tassen, Untertassen über den Läufer zwischen Küche und Wohnzimmertisch und seit ihrer Lunge ein leichter Pfeifton entweicht, nennt Leonard den Teppich im Geiste Seufzerbrücke. Sein Vater gibt alle Todesfälle im Umkreis von zehn Kilometern zum Besten: Die Inge, Oberschenkelhals, zwei Wochen Krankenhaus, dann tot. Oder der Peter, obwohl, der war ja schon die letzten dreißig Jahre tot. Dann die Dings, wie hieß sie noch? Leonard kennt keinen Menschen, der langweiliger ist, als sein Vater. Fazit: Jan Weiler hat wieder sein humoristisches Geschick spielen lassen. Diesmal zeichnet er einen ungeschickten Theaterregisseur, den ein Hausverkaufsgesuch in die alte Heimat lockt. In seinem Elternhaus lässt er seine Vergangenheit Revue passieren und versucht die traumatischen Erfahrungen während seines Zivildienstes zu verarbeiten. Allen voran die Eindrücke in besagtem Vogelhaus mit seinem skurrilen Besitzer. Ich erfahre alles über die demente Frau Beinhard, das zierliche Gespenst, das sehnsüchtig auf die Rückkehr ihres Mannes wartet. Die Eheleute Passlack, er ketterauchend und beinlos im Rollstuhl, seine Frau Dialysepatientin. Herr Berger, der sich immer hinter der Schlafzimmertür versteckte und sein Versteck kichernd preisgab. Und natürlich über den gruseligen Cordt Schwabe mit seinen vier kreischenden Aras. Wieder hat Jan Weiler Situationskomik geschaffen, die mir Tränen in die Augen getrieben hat. Ich mag die Ideen des Autors ebenso wie seine Schreibweise. Dieses Buch ist nicht mit „Der Markisenmann“ zu vergleichen, das ich aus vollem Herzen geliebt habe, aber das muss es auch gar nicht. Hier zeigt Jan Weiler, wie es sich für junge Männer ohne große Lebenserfahrung anfühlen kann, plötzlich alten, pflegebedürftigen Menschen sehr nahezukommen. Die Interaktionen sind liebevoll und amüsant beschrieben. Es geht aber auch um die Annäherung eines Sohnes an den Vater und entfernt um sexuelle Orientierung. Hier steckt insgesamt viel zum Thema Männlichkeit drin, das ich überaus unterhaltsam fand.

Kundinnen und Kunden meinen

5

1

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (3)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Silke Reith

    Silke Reith

    Thalia Hamburg – AEZ

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    28.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Abtauchen in die Jugend

    Ich glaube sofort, dass man damals, als es noch Zivildienst gab, traumatische Erlebnisse machen konnte. Das Haus mit den schlimmsten Erinnerungen steht zum Verkauf und lässt die Zivi Zeit von Leo wieder aufleben. Neugierig macht er sich auf die Suche nach der Vergangenheit und nimmt den Leser mit in seine aufregendste und prägendste Zeit seiner Jugend. Sehr fesselnd und sehr menschlich!
  • Zum Bewerterprofil von Susanna Wanke

    Susanna Wanke

    Thalia Erlangen – Erlangen Arcaden

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    27.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheitsbewältigung

    Ich habe „Das Vogelhaus“ als Hörbuch gehört und es hat mich von Beginn an in seinen Bann gezogen. Die Zivi-Zeit Leonhards war zwar lehrreich fürs Leben, aber auch in gewisser Weise traumatisierend. Als er in die Heimat zurückkehrt, um ein zum Verkauf stehendes Haus zu besichtigen, in das er früher als Zivi gehen musste, kommen unverarbeitete Dinge wieder hoch… Jan Weiler erzählt einfühlsam, humorvoll und packend zugleich die Geschichte Leonhards aus seiner jungen-Erwachsenen-Zeit und was er bewältigen muss, um erleichtert sein weiteres Leben leben zu können. Ich fand‘s toll!
  • Zum Bewerterprofil von Jenny Klameth

    Jenny Klameth

    Thalia Ibbenbüren

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    18.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vergangenheit und Gegenwart

    Jan Weilers wundervoller Schreib- und besonders Sprechstil haben mich wiedermal voll in seinen Bann gezogen. Man hört sich quasi immer tiefer rein und kann und möchte gar nicht mehr, dass das Buch aufhört. Leonard fährt von Berlin zurück in seine Heimat an den Niederrhein zu seinen Eltern. Ein Haus, das er aus seine Zivi-Zeit kennt und welches ihn bis heute beschäftigt, steht zum Verkauf. In der Heimat angekommen, denkt er an diese Zeit zurück und nimmt uns mit in seine familiäre Vorzeit, besonders aber zu den Zivi-Kollegen Patrick und Ari und den alten Menschen, um die er sich kümmerte. Doch die wichtigste Frage ist: was war das Geheimnis des Vogelhauses?
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    15.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzheimat

    Einmal Fan, immer Fan, so lässt sich meine Begeisterung für den neuen Weiler kurz und knapp zusammenfassen. Die lange Version ist: Gleich mit der ersten Anekdote, alle Jahre wieder, Weihnachten daheim, hatte mich der Autor am Haken. Noch kein Weihnachten in Sicht, dafür ein Zeitungsausriss im Briefkasten: Leonard macht sich auf den Weg an den Niederrhein. Ein Haus steht zum Verkauf, den Besitzer kennt er noch aus seiner Zeit als Zivi bei der Mobilen Hilfe, wo er Menschen bei fast allem Unterstützung leistete. Die Tage in der Heimat sind geprägt von Erinnerungen, an seinen Zivildienst und an frühere Begegnungen. Gleichzeitig erlebt Leonard die Alltagsmarotten seiner Eltern hautnah. Und weil er diesmal außerhalb der Weihnachtsroutine aufschlägt, kommt seine Mutter ins Plaudern und er ins Staunen. Die Zivi-Zeiten sind ebenfalls noch nicht abgehakt - und Weiler weiß genau, was er damit anzustellen hat. Warmherzig und humorig geht's zu, besonders die bildstarken Vignetten haben es mir angetan. Tolles Buch!
  • Zum Bewerterprofil von Ruth Bruchhausen

    Ruth Bruchhausen

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    4/5

    25.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Heimatverbundenheit

    Das Geheimnis ums Vogelhaus.. Der Autor nimmt uns mit in die Vergangenheit von Leonard, besonders aber zu den Zivi-Kollegen Patrick und Ari und den alten Menschen in dieser Zeit. Leonard, der gerade seine Stelle am Theater verloren hat, reist in die Heimat und damit in seine Vergangenheit. Jan Weiler versteht es einfach einfache Dinge wunderbar und einfühlsam zu beschreiben. Gute Unterhaltung mit feinen Antennen geschrieben.

Unsere Meinungen

Bewertungen (5)

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Das Vogelhaus