Der Buchclub des englischen Küstendorfs St Tredock ist eine eingeschworene Gemeinschaft: Die Rentnerin Phyllis kennt alle Agatha-Christie-Krimis in- und auswendig, Arthur liest seiner Frau Liebesgeschichten vor, und der schüchterne Teenager Ash flüchtet sich am liebsten in Science-Fiction-Romane. Nova, die neue Leiterin des Buchclubs im Gemeindezentrum, hat alle Hände voll zu tun, die Lesevorlieben unter einen Hut zu bringen. Eines Tages bekommt die bunte Runde unerwarteten Zuwachs: Der geheimnisvolle Michael taucht auf – und verschwindet während eines Treffens genauso plötzlich wieder. Kurz darauf wird seine Mutter tot aufgefunden, und 10.000 Pfund fehlen in der Kasse des Gemeindezentrums. Das schreit nach Verbrechen!, denken die Hobbydetektive des Buchclubs und wittern ihre Chance, ihren bei Miss Marple erlernten Spürsinn einzusetzen, um für Gerechtigkeit zu sorgen. Denn dass es sich beim Tod von Michaels Mutter nicht um einen Unfall handeln kann, ist schnell klar. Inspiriert von Weisheiten aus ihren liebsten Büchern begeben sich die Buchclubmitglieder auf die Spuren des Verbrechens, immer mit einem guten Schuss britischem Humor im Gepäck.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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„Ohne die Hilfe eines Hobbydetektivs schafft es die britische Polizei nie, ein Verbrechen zu lösen. (S. 73)
Nova ist neu in St Tredock, einem malerischen Küstenort in Cornwall. Für ihren Verlobten Craig hat sie ihr bisheriges Leben hinter sich gelassen und betreut nun als Sozialarbeiterin unter anderem den Buchclub des Gemeindezentrums. Viel Zulauf hat dieser allerdings nicht: Phyllis, über 70, lebt seit dem Tod ihrer Mutter allein mit ihrer Bulldogge Craddock und verschlingt ausschließlich Agatha-Christie-Romane. Arthur, 81, ehemaliger Milchbauer, pflegt seine erblindete Frau und liest ihr täglich vor. Ash, ein schweigsamer Jugendlicher mit einer Vorliebe für Science-Fiction, senkt den Altersdurchschnitt erheblich. Als Michael zum Buchclub stößt, scheint das Quartett komplett – doch schon beim zweiten Treffen verlässt er plötzlich fluchtartig den Raum.
Am nächsten Morgen fehlen 10.000 Pfund aus der Kasse des Gemeindezentrums. Phyllis ist überzeugt, dass Michael der Dieb sein muss. Vor allem, als kurz darauf auch noch Michaels Mutter tot aufgefunden wird – ermordet! „… jetzt hatte Phyllis endlich die Gelegenheit, ihre jahrelange Lektüre von Miss Marple sinnvoll einzusetzen.“ (S. 42)
„Mord ohne Vorwort“ hat mich positiv überrascht. Der Roman weit mehr als ein klassischer Cosy Crime mit Cornwall-Flair. Hinter jeder Figur verbirgt sich eine Vergangenheit oder ein Geheimnis, mit dem man nicht rechnet. Das verleiht der Geschichte eine emotionale Tiefe, die ich so nicht erwartet hätte. Gleichzeitig verbindet alle Protagonisten eine gewisse Einsamkeit.
Nova lebt seit fünf Monaten in St Tredock, hat aber außer Craig, seiner Familie und deren Freunden kaum eigene Kontakte geknüpft. Lediglich ihre Kollegin Lauren ist zu einer Freundin geworden. Erschwerend kommt hinzu, dass Craig sie zwar beschützen möchte, gleichzeitig aber den von seiner Mutter Pamela geprägten Spitznamen „Dussel Davies“ übernommen hat. Pamela mischt sich permanent in Novas Leben ein – stets unter dem Vorwand, ihr helfen zu wollen. Selbst die Hochzeitsplanung hat sie an sich gerissen und ignoriert konsequent Novas Wünsche. „Aber um ehrlich zu sein, habe ich manchmal den Eindruck, dass es bei unserer Hochzeit mehr um die Wünsche deiner Mutter geht als um unsere.“ (S. 190)
Auch Phyllis hat ihr Leben lang unter der Dominanz ihrer streng katholischen Mutter gestanden und sich heimlich in die Welt von Agatha Christie geflüchtet. Seit deren Tod klammert sie sich an ihre Bulldogge Craddock und vermutet hinter jedem ungewöhnlichen Ereignis ein Verbrechen.
Arthur ist seit 60 Jahren glücklich verheiratet. Weil seine Frau inzwischen erblindet ist, leiht er ihre geliebten Liebesromane aus und liest sie ihr vor. Im Buchclub spricht er oft stellvertretend für sie – dabei hätte er selbst so vieles zu erzählen.
Ash wiederum sagt meist nur dann etwas, wenn er direkt angesprochen wird. Dann zieht er gern Parallelen zwischen den gelesenen Büchern und seinen geliebten Science-Fiction-Romanen.
So unterschiedlich die vier auch sind – die Suche nach dem verschwundenen Geld und nach Michael schweißt sie zusammen. Denn ohne die 10.000 Pfund droht dem maroden Gemeindezentrum die Schließung. Gerade für viele Bewohner des Ortes wäre das ein schwerer Verlust, da sie auf die kostenlosen Angebote und die wöchentliche Tafel angewiesen sind.
Ich habe den Roman innerhalb von zwei Abenden regelrecht verschlungen. Die Handlung entwickelt schnell einen enormen Sog, denn neben dem verschwundenen Geld sorgt auch der rätselhafte Tod von Michaels Mutter für zusätzliche Spannung. Zwar hatte ich einen Teil der Auflösung etwa zur Hälfte des Buches geahnt, das Gesamtbild setzte sich jedoch erst ganz am Ende zusammen.
Ein warmherziger Cosy Crime mit viel Cornwall-Atmosphäre, liebenswert-schrulligen Hobbyermittlern und Figuren, die über sich hinauswachsen, ihren eigenen Wert erkennen und den Mut finden, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
hasirasi2
Thalia Book Circle Community
5/5
28.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Auf Miss-Marple-Art
„Ohne die Hilfe eines Hobbydetektivs schafft es die britische Polizei nie, ein Verbrechen zu lösen. (S. 73)
Nova ist neu in St Tredock, einem malerischen Küstenort in Cornwall. Für ihren Verlobten Craig hat sie ihr bisheriges Leben hinter sich gelassen und betreut nun als Sozialarbeiterin unter anderem den Buchclub des Gemeindezentrums. Viel Zulauf hat dieser allerdings nicht: Phyllis, über 70, lebt seit dem Tod ihrer Mutter allein mit ihrer Bulldogge Craddock und verschlingt ausschließlich Agatha-Christie-Romane. Arthur, 81, ehemaliger Milchbauer, pflegt seine erblindete Frau und liest ihr täglich vor. Ash, ein schweigsamer Jugendlicher mit einer Vorliebe für Science-Fiction, senkt den Altersdurchschnitt erheblich. Als Michael zum Buchclub stößt, scheint das Quartett komplett – doch schon beim zweiten Treffen verlässt er plötzlich fluchtartig den Raum.
Am nächsten Morgen fehlen 10.000 Pfund aus der Kasse des Gemeindezentrums. Phyllis ist überzeugt, dass Michael der Dieb sein muss. Vor allem, als kurz darauf auch noch Michaels Mutter tot aufgefunden wird – ermordet! „… jetzt hatte Phyllis endlich die Gelegenheit, ihre jahrelange Lektüre von Miss Marple sinnvoll einzusetzen.“ (S. 42)
„Mord ohne Vorwort“ hat mich positiv überrascht. Der Roman weit mehr als ein klassischer Cosy Crime mit Cornwall-Flair. Hinter jeder Figur verbirgt sich eine Vergangenheit oder ein Geheimnis, mit dem man nicht rechnet. Das verleiht der Geschichte eine emotionale Tiefe, die ich so nicht erwartet hätte. Gleichzeitig verbindet alle Protagonisten eine gewisse Einsamkeit.
Nova lebt seit fünf Monaten in St Tredock, hat aber außer Craig, seiner Familie und deren Freunden kaum eigene Kontakte geknüpft. Lediglich ihre Kollegin Lauren ist zu einer Freundin geworden. Erschwerend kommt hinzu, dass Craig sie zwar beschützen möchte, gleichzeitig aber den von seiner Mutter Pamela geprägten Spitznamen „Dussel Davies“ übernommen hat. Pamela mischt sich permanent in Novas Leben ein – stets unter dem Vorwand, ihr helfen zu wollen. Selbst die Hochzeitsplanung hat sie an sich gerissen und ignoriert konsequent Novas Wünsche. „Aber um ehrlich zu sein, habe ich manchmal den Eindruck, dass es bei unserer Hochzeit mehr um die Wünsche deiner Mutter geht als um unsere.“ (S. 190)
Auch Phyllis hat ihr Leben lang unter der Dominanz ihrer streng katholischen Mutter gestanden und sich heimlich in die Welt von Agatha Christie geflüchtet. Seit deren Tod klammert sie sich an ihre Bulldogge Craddock und vermutet hinter jedem ungewöhnlichen Ereignis ein Verbrechen.
Arthur ist seit 60 Jahren glücklich verheiratet. Weil seine Frau inzwischen erblindet ist, leiht er ihre geliebten Liebesromane aus und liest sie ihr vor. Im Buchclub spricht er oft stellvertretend für sie – dabei hätte er selbst so vieles zu erzählen.
Ash wiederum sagt meist nur dann etwas, wenn er direkt angesprochen wird. Dann zieht er gern Parallelen zwischen den gelesenen Büchern und seinen geliebten Science-Fiction-Romanen.
So unterschiedlich die vier auch sind – die Suche nach dem verschwundenen Geld und nach Michael schweißt sie zusammen. Denn ohne die 10.000 Pfund droht dem maroden Gemeindezentrum die Schließung. Gerade für viele Bewohner des Ortes wäre das ein schwerer Verlust, da sie auf die kostenlosen Angebote und die wöchentliche Tafel angewiesen sind.
Ich habe den Roman innerhalb von zwei Abenden regelrecht verschlungen. Die Handlung entwickelt schnell einen enormen Sog, denn neben dem verschwundenen Geld sorgt auch der rätselhafte Tod von Michaels Mutter für zusätzliche Spannung. Zwar hatte ich einen Teil der Auflösung etwa zur Hälfte des Buches geahnt, das Gesamtbild setzte sich jedoch erst ganz am Ende zusammen.
Ein warmherziger Cosy Crime mit viel Cornwall-Atmosphäre, liebenswert-schrulligen Hobbyermittlern und Figuren, die über sich hinauswachsen, ihren eigenen Wert erkennen und den Mut finden, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen.
Bewertung
5/5
28.07.2026
Buch (Taschenbuch)
So schön
In einem kleinen, englischen Küstenort trifft sich regelmäßig ein Buchclub im Gemeindezentrum. Der warmherzige Arthur, der seine Frau pflegt; Krimifan und Rentnerin Phyllis; der zurückhaltende Jugendliche Ash und die neu zugezogene Nova. Eine ungewöhnliche Mischung aber sie alle verbindet ihre Liebe zu Büchern. Als ein geheimnisvoller Mann auftaucht, seine Mutter tot aufgefunden wird und auch noch Geld im Gemeindezentrum verschwindet, ist die ganze Dorfgemeinschaft in Aufruhr. Die Polizei kommt mit ihren Ermittlungen nicht so richtig vorwärts. Und so beschließt der Buchclub selbst zu ermitteln.
Cozy Crime vom feinsten. Hier bekommt der Leser genau das, was er sich von diesem Genre erhofft. Britischer Humor, eine gemütliche Atmosphäre, einen Kriminalfall und liebenswerte Figuren. Diese sind mit ganz viel Wärme und Humor gezeichnet. Alle haben ihre kleinen Eigenheiten, sind authentisch. Besonders die Dynamik innerhalb des Buchclubs macht dieses Buch so besonders. Ich bin ja nicht der größte Krimi-Fan aber hier passte einfach alles. Mit diesem Buchclub würde ich am liebsten selbst einen Tee trinken und gemütlich über Bücher plaudern. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und atmosphärisch dicht. Dieser kleine Küstenort mit seinen Bewohnern ist mir innerhalb kurzer Zeit so ans Herz gewachsen. Da hätte ich gern noch weitergelesen.
Insgesamt ein liebenswerter Cozy Crime Roman, der mit seinen bezaubernden Charakteren besticht. Eine große Empfehlung von mir.
Jadi
aus Montabaur
5/5
27.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Cozy Crime für Buchliebhaber!
. Suchst du nach einem Buch, das dich von der ersten bis zur letzten Seite mitreißt? Wenn du zudem noch eine Schwäche für interessante Kriminalfälle und liebenswerte, eigenwillige Charaktere hast, dann ist
„Mord ohne Vorwort“ genau das Richtige für dich. Ein Roman, bei dem du miträtselst, schmunzelst, herzlich lachst und vielleicht auch die eine oder andere Träne verdrückst.
5/5 ⭐️
. Aber worum geht es genau…
Nova ist vor Kurzem mit ihrem Verlobten aufs englische Land gezogen. Sie arbeitet im Gemeindezentrum und leitet gemeinsam mit vier weiteren Mitgliedern einen Buchclub. Als 10.000 Dollar und eines der Buchclub-Mitglieder verschwinden, machen Nova und der Rest des Buchclubs es sich zur Aufgabe, ihren Namen reinzuwaschen und das Geld zu finden, um das Gemeindezentrum zu retten.
. In „Mord ohne Vorwort“ begleiten wir mehrere Figuren auf ihrem Weg, auch wenn Nova unbestritten das Herzstück der Geschichte bildet. Nach und nach lernen wir nicht nur sie, sondern auch die übrigen Mitglieder des Buchclubs näher kennen. Die Autorin gewährt uns Einblicke in ihre ganz unterschiedlichen Lebenswelten, sodass wir ihre Entwicklungen hautnah miterleben dürfen.
. Besonders Novas Reise hat mir sehr gefallen. Schritt für Schritt findet sie wieder zu sich selbst und wächst zu der Frau heran, die sie tief in ihrem Inneren schon immer war. Diese Entwicklung ist einfühlsam erzählt und wirkt dadurch umso glaubwürdiger.
. Außerdem muss ich gestehen…
Ich habe eine große Schwäche für schrullige Nebenfiguren und in dieser Hinsicht hat mich das Buch nicht enttäuscht.
Da ist Arthur, der 80-jährige Farmer, der mich letztlich zu Tränen gerührt hat. Oder Phyllis, die über 70-jährige Krimibegeisterte, die nichts lieber wäre als eine moderne Miss Marple. Und natürlich Ash, der sozial etwas unbeholfene Teenager, der mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen ist.
Novas Verlobter und seine Familie hingegen konnten bei mir keinerlei Sympathien wecken. Gerade dieser Kontrast zwischen den beiden Familien, denn den Buchclub empfinde ich ebenfalls als eine Art Familie verleiht dem Roman jedoch eine schöne Botschaft….
Wahre Freundschaft und echte Verbündete erkennt man manchmal erst mit der Zeit.
. Besonders begeistert haben mich außerdem die vielen Gespräche über Bücher. Zahlreiche Werke, die erwähnt werden, kannte ich bereits selbst und ich habe es geliebt, wie etwa Kriminalromane und Liebesgeschichten miteinander verglichen wurden. Wahrscheinlich waren diese literarischen Gespräche sogar mein liebster Teil des Buches. Es war einfach schön zu erleben, wie die Figuren ihre Begeisterung für Geschichten teilten, Bezüge zu anderen Büchern herstellten und ihre Liebe zum Lesen lebendig werden ließen.
. Der Kriminalfall selbst ließ sich für mich stellenweise recht früh durchschauen, auch wenn mir das „Wie“ zunächst nicht in allen Details klar war. Einige meiner Theorien haben sich schließlich tatsächlich bewahrheitet. Dem Lesevergnügen hat das jedoch keinen Abbruch getan. Vielmehr sind es die wunderbaren Figuren, der charmante Humor und der angenehm flüssige Schreibstil, der dank der gelungenen Übersetzung wunderbar erhalten geblieben ist, die dafür sorgen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
. Für alle, die Cozy Crime lieben und Geschichten mit viel Herz, liebenswerten Figuren und einer großen Portion Bücherliebe schätzen, ist
„Mord ohne Vorwort“ eine klare Leseempfehlung.
LED
5/5
21.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Cosy Crime vom Feinsten
Freya Sampsons „Mord ohne Vorwort – Ein Buchclub ermittelt“ war bereits das zweite Buch der Autorin, das ich gelesen habe, und ich war schon sehr gespannt auf die Geschichte.
Schauplatz der Handlung ist der fiktive Ort St Tredock im idyllischen Cornwall. Nova steckt mitten in den Vorbereitungen für ihre bevorstehende Hochzeit. Doch als im Gemeindezentrum während eines Treffens des Buchclubs Geld verschwindet, das dringend für die Reparatur des Dachs benötigt wird, ist es mit ihrer Ruhe vorbei. Ausgerechnet ihr, der Leiterin des Buchclubs, wird eine Mitschuld an dem Diebstahl gegeben.
Schnell gerät der neue Buchclub-Teilnehmer Michael unter Verdacht, da er die Runde plötzlich verlässt. Phyllis, eine große Agatha-Christie-Liebhaberin, beginnt sofort mit ihren Ermittlungen à la Miss Marple. Dabei stößt sie nicht nur auf den ungeklärten Mord an Michaels Mutter, sondern auch auf die Tatsache, dass Michael selbst spurlos verschwunden ist.
Um das Gemeindezentrum zu retten und die Wahrheit ans Licht zu bringen, wachsen die schrägen Mitglieder des Buchclubs über sich hinaus. Ob sie mit ihren Ermittlungen Erfolg haben, müsst ihr allerdings selbst herausfinden.
Die Figuren sind wunderbar unterschiedlich und allesamt liebenswert. Da ist Arthur, ein warmherziger älterer Herr, der seiner Frau regelmäßig Liebesromane vorliest. Ash, ein Teenager, interessiert sich eigentlich für Science-Fiction, möchte aber seiner großen Liebe zuliebe seinen literarischen Horizont erweitern. Phyllis war ohnehin mein persönliches Highlight, die resolute ältere Dame sorgt gemeinsam mit ihrem Hund für viele humorvolle Momente, trägt aber auch ein Geheimnis mit sich herum, das sie bislang niemandem anvertraut hat. Nova wiederum fühlt sich von den Hochzeitsvorbereitungen zunehmend überfordert. Sie liebt ihren Verlobten zwar, doch dessen Mutter plant die Hochzeit ganz nach ihren eigenen Vorstellungen und die entsprechen so gar nicht dem, was Nova sich für den schönsten Tag ihres Lebens wünscht.
Insgesamt ist der Buchclub eine liebenswerte Truppe, die mit viel englischem Charme, Humor und Herz begeistert. Die Mischung aus sympathischen Figuren, einem spannenden Kriminalfall mit unerwarteten Wendungen und einer gemütlichen Atmosphäre macht den Roman zu einem echten Wohlfühlbuch.
Für alle Fans von Cosy Crime und sogar für Leserinnen und Leser, die Krimis normalerweise eher meiden, ist „Mord ohne Vorwort – Ein Buchclub ermittelt“ absolut lesens- und liebenswert.
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5/5
13.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Rätselkrimi mit Buchclub-Setting
Freya Sampson hat es mal wieder geschafft - sympathische Figuren, britischer Küstencharme und eine Mischung aus Rätseln und emotionalen Beziehungen. Toller Wohlfühl-Roman mit Miss Marple Charme.
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5/5
11.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Zwischen Shakespeare und Bridgerton
Dieser Krimi begeistert mit viel Herz, feinem Humor und einer Geschichte, die von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Die liebenswerten Figuren wachsen einem schnell ans Herz und sorgen immer wieder für berührende und zugleich amüsante Momente. Eine warmherzige, unterhaltsame Lektüre, die gute Laune macht.
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4/5
08.07.2026
Buch (Taschenbuch)
"Was würde Miss Marple tun?"
Wer die warmherzige und humorvolle Erzählweise der Autorin kennt und schätzt, wird auch an "Mord ohne Vorwort“ Gefallen finden. In einem englischen Küstendorf trifft sich der Buchclub regelmäßig im Gemeindezentrum. Als nach einem Treffen Geld verschwindet und wenig später ein Todesfall die Dorfgemeinschaft erschüttert, beginnen die Mitglieder - inspiriert von ihren Lieblingsbüchern und den Methoden großer literarischer Detektive - selbst zu ermitteln. Der Fokus liegt dabei auf den Figuren und ihrem Miteinander, ich mochte die Geschichte vor allem für die vielen literarischen Anspielungen. Mit britischem Humor und pfiffigen Ideen bietet der Roman nette Unterhaltung für Fans von Cosy Crime. Den Ausflug nach St. Tredock habe ich jedenfalls sehr genossen - so sehr, dass ich danach gleich die Reisepreise recherchiert habe.
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