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Produktbild: Unwahrscheinliche Freundschaften
Band 6638

Unwahrscheinliche Freundschaften Sechs Geschichten gegen den Hass

Aus der Reihe Beck Paperback
2

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

44485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

173

Maße (L/B/H)

20,3/12,2/1,6 cm

Gewicht

203 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85086-8

Beschreibung

Rezension

"Schayanis Optimismus ist jedenfalls ansteckend, dass unwahrscheinliche Freundschaften vielleicht sogar stärkere Kraft entfalten können als Friedensverträge oder Diskussionsveranstaltungen."



Bremen Zwei, Christine Gorny





"... porträtiert ... Verbindungen, die unmöglich scheinen ... Ihr Buch berührt ... Im Verzeihen, im Humor und in der Demut sieht sie eine Grundlage dafür, dass zwei Olivenbäume im selben Vorgarten wachsen könnten."



süddeutsche.de, Nele-Sophie Weimann





Das Buch regt zum Nachdenken an. Denn in den Geschichten geht es nicht darum, wie Feindschaft verschwindet, sondern vielmehr, wie Menschen lernen können ... miteinander im Gespräch zu bleiben ... Und so wird es am Ende fast ein kleiner Ratgeber: Schayani zählt hilfreiche Tipps für das Gelingen unwahrscheinlicher Freundschaften auf.



Die Rheinpfalz, dpa Übernahme, Robert Messer





"Erzählt warum Freundschaften nicht an der Politik scheitern müssen.



Kölner Stadt-Anzeiger, Charlotte Groß-Hohnacker





"Die Geschichten zeigen, dass Humor, geteilte Werte und Mitgefühl gute Zutaten sind.



Falter, Donja Noormofidi


Produktdetails

Verkaufsrang

44485

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

173

Maße (L/B/H)

20,3/12,2/1,6 cm

Gewicht

203 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-85086-8

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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  • Eternal-Hope

    aus Österreich

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührendes Buch über Freundschaften zwischen Menschen verschiedener Seiten

    Isabel Schayani ist eine Journalistin mit deutsch-iranischen Wurzeln. Passend dazu, dass sie dadurch selbst eine Brücke zwischen zwei Kulturen ist, hat sie für dieses Buch sechs berührende Geschichten über unwahrscheinliche Freundschaften zwischen jeweils zwei Menschen, die in politischen Konflikten auf unterschiedlichen Seiten stehen, recherchiert. Zuerst geht es um sie selbst und ihre Freundschaft mit einem AfD-Anhänger, dann um eine Israelin und einen Palästinenser, die beide nahe Angehörige im Konflikt verloren haben, aber sich davon nicht ihre Freundschaft nehmen lassen. In weiteren Geschichten geht es um eine iranische Baha'i, die im Iran von Muslimen verfolgt wurde und diesen in Deutschland, als sie versehentlich in einem muslimischen Sprachzentrum landet, erst wieder zu vertrauen lernen muss. Oder um eine junge Frau, die aus der Ukraine geflüchtet ist und sich auf einmal ideologisch auf der anderen Seite als ihre eigenen Eltern befindet, die sich von russischer Propaganda stark beeinflussen lassen. Der Kontakt bleibt bestehen, doch am Telefon kann man nicht ehrlich miteinander reden, zu groß ist die Angst, dass die Eltern abgehört und für ein falsches Wort verfolgt werden könnten. Weiter geht es mit einem gemischten republikanisch-demokratischen, interkulturellen Freundeskreis alter Männer in den USA und mit einem muslimischen Bosniaken, dessen Onkel im Balkankrieg von den Serben getötet wurde und der sich dann doch mit einer serbischen Friedensaktivistin nah anfreundet. Im Epilog finden sich noch hilfreiche Ideen zur Verbindung mit Menschen der anderen Seite in herausfordernden Zeiten. Das Buch liest sich schnell und leicht zwischendurch, jede der Geschichten braucht nur wenige Minuten Lesezeit. Emotional wirken die wahren und berührenden Geschichten aber umso stärker nach und sind ein leidenschaftliches Plädoyer für Toleranz, Offenheit und Verbindung zwischen verschiedenen Seiten und für die Kraft der Verbindung, des sich füreinander Interessierens und offen Zuhörens, das ich gerade in so herausfordernden Zeiten wie jetzt allen Menschen nur wärmstens empfehlen kann.

  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    20.08.2026

    eBook (ePUB)

    Sechs Geschichten über Verbindung trotz tiefer Gräben

    Unwahrscheinliche Freundschaften ist eine Kurzgeschichtensammlung über ein schwieriges, aber unglaublich wichtiges Thema: Wie kann Verbindung entstehen, wenn Menschen auf vollkommen unterschiedlichen Seiten stehen? Kann überhaupt Nähe entstehen, wenn politische Ansichten, Glaube oder die eigene kulturelle Prägung so weit auseinanderliegen? Gerade in der heutigen politischen Landschaft und angesichts dessen, was aktuell in der Welt passiert, scheint es, als würde Hass immer mehr Raum bekommen. Umso spannender fand ich die Frage, die sich durch die sechs Geschichten zieht: Wie können Menschen trotz all dieser Unterschiede eine gemeinsame Ebene finden? Von den sechs Geschichten hat mich die von Elana und Yaakob am meisten berührt. Beide leben in einem von Unruhen und Krieg geprägten Land, gehören aber unterschiedlichen Seiten des Konflikts an. Trotzdem verbindet sie etwas sehr Grundlegendes: Keiner von beiden möchte, dass es weiter Krieg, Tote und Gewalt gibt. Beide haben durch die Konflikte Menschen verloren und können gleichzeitig anerkennen, dass auch die eigene Seite Schuld auf sich geladen hat. Das ist auch etwas, was mich persönlich beschäftigt. Ich glaube nicht, dass Hass durch Gegenhass verschwindet. Wenn man immer nur mit noch mehr Hass und Abgrenzung reagiert, wird die Spirale nur weiter angetrieben. Für mich zeigt das Buch, dass man trotz tiefster Gräben manchmal noch eine gemeinsame Ebene finden kann. Besonders gut hat mir gefallen, wie nüchtern und zurückhaltend die Geschichten erzählt werden. Gerade dadurch haben sie mich teilweise sehr berührt. Spannend fand ich außerdem die Einblicke in Konflikte, über die ich bisher selbst wenig wusste, zum Beispiel den zwischen Serben und Bosniern während des Balkankrieges. Ich mochte, wie die Autorin die Hintergründe der jeweiligen Konflikte mit den persönlichen Geschichten verbindet. Insgesamt fand ich Unwahrscheinliche Freundschaften sehr interessant und vor allem ein Buch, über das ich auch nach dem Lesen noch nachgedacht habe. Gerade in einer Zeit, in der gefühlt immer mehr Menschen nur noch in „wir“ und „die anderen“ denken, finde ich es besonders wichtig, trotz aller Unterschiede nach einer gemeinsamen Ebene zu suchen.

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