Produktbild: Schmales Land
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Schmales Land Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/4 cm

Gewicht

558 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Narrow Land

Übersetzt von

Uda Strätling

Sprache

Deutsch

EAN

2710004152114

Beschreibung

Rezension

»Dieses preisgekrönte Buch ist ein absolutes Geschenk. Christine Dwyer Hickey lotet die Untiefen einer langjährigen Ehe und gleichzeitig den Konkurrenzkampf von zwei Künstlern aus, verarbeitet die Traumata zweier Jungen und liefert einen Ausblick auf die amerikanische Gesellschaft, die sich mit dem nahenden Korea-Krieg vor einem großen Wandel befindet. Ein umwerfender Roman, von Uda Strätling toll übersetzt, sodass die Lektüre immer an den Pinselstrich Hoppers erinnert – nüchtern und eindringlich.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Ein Buch über Einsamkeit, über Momente des Glücks, über das Meer, über Nähe, über Ruhm und die Schattenseiten des Ruhms. Wunderbar zu lesen. Ein freundliches, friedliches Buch.« ("Der Spiegel")
»Hickeys überwältigender Roman erzählt zunächst von der Ehe zwischen Edward Hopper und seiner Frau Josephine, letztlich aber von allen Ehen, und von Kreativität. In Sätzen so anmutig und schön wie ein großes Kunstwerk.« ("The Times")
»Kunstvoll formuliert liest sich dieses Buch über die Einsamkeit, über Unangepasstheit und Hoffnung, die Liebe und über die Ehe natürlich. Eine Geschichte wie eines von Edward Hoppers Bildern oder alle von ihnen zusammen. Ruhig und unaufgeregt, melancholisch und von subtiler Psychologie gelingt es der Autorin, die Atmosphäre seiner Malerei in Worte zu gießen und erfahrbar zu machen. Etwas für lange Stunden am Strand oder wenn man sich an den langsam heller werdenden Tagen nach dem Sommer sehnt.« ("Seitenhinweis")
»Ein zehnjäriger Weisenjunge findet zu einer ungewöhnlichen Freundschaft mit einer unglücklich verheirateten Künstlerin. Ein aufmerksamer, spannungsvoller Beziehungsroman.« ("Buchprofile/medienprofile")
» Schmales Land ist auch ein Buch übers Malen, über den kreativen Schaffensprozess, über die Suche nach den Bildern im Kopf. Was das Buch wertvoll macht, sind vor allem die kontemplativen Momente. Eine bessere Einladung zum Kopfkino, als dieser Roman bietet, ist eigentlich nicht vorstellbar.« ("B & B - Bücher & Bilder")
»Mit Schmales Land schreibt die Autorin sich in das Leserinnenherz. Große Erzählkunst – ein Leuchten für dieses Buch, das als Sommerlektüre, aber auch sonst immer bestens geeignet ist!« ("literaturleuchtet")
» Schmales Land ist ein fein nuanciertes Bild einer Künstlerehe, die eher Kampf denn Miteinander war, und das Bild eines Sommers, der zu keinem Zeitpunkt ganz unbeschwert ist und über dem die Ahnung eines Verlustes schwebt. Christine Dwyer Hickey gelingt ein herber Roman, der die Stimmung dort auf Cape Cod Anfang der 50er-Jahre treffend einfängt.« ("BUCH-HALTUNG")
»Ein Buch über das Reden und Nachdenken über Kunst. Man muss diesen herausragenden Roman sehr genau lesen, denn in den vielen lebendigen Dialogen, dem Klatsch auf Teegesellschaften und Partys, den Streitereien und inneren Monologen sind viele Unterströmungen eingebaut, viele Andeutungen in Halbsätzen versteckt. Der Roman ist trotz der spätsommerlichen Trägheit an diesem beliebten Urlaubs- und Ausflugsort geprägt von einer latenten Spannung. Dramatik und Überraschungen bleiben bis zum Schluss hoch und lassen die Lesenden nach der Lektüre staunend und beglückt zurück.« ("Literaturkritik")
»Der Schreibstil hat empathischen, empfindsamen, zutiefst menschlichen und manchmal traurigen Charakter. Der Roman lebt von inneren Gefühlen und menschlichen Bedürfnissen und Interaktionen.« ("scharf-links")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

30.01.2023

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

21,2/13,7/4 cm

Gewicht

558 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Narrow Land

Übersetzt von

Uda Strätling

Sprache

Deutsch

EAN

2710004152114

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstr. 20
8032 Zürich
Schweiz
Email: mail@unionsverlag.ch
Url: www.unionsverlag.com
Telephone: +41 44 2832000
Fax: +41 44 2832001

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  • Bookxer

    5/5

    16.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ‚Schmales Land‘ - ein Roman, der lange nachwirkt

    Der Roman von Christine Dwyer Hickey ist raffiniert gesponnen: Es ist das Jahr 1950. Wir reisen mit Michael, dem 10-jährigen deutschen Kriegswaisen von New York nach Cape Cod. Mrs. Kaplan hat ihn im Rahmen ihrer Wohltätigkeitsaktion eingeladen - auch als Kamerad für ihren Sohn Richie. In der Nachbarschaft wohnt Mrs. Aitch bzw. Mrs. H. mit ihrem Mann, einem Maler. Es ist offensichtlich, dass es sich um das Ehepaar Edward Hopper handelt. Aber genau das ist auch das Problem. Auf vergangene Zeiten zurückschauend leidet Mrs. Aitch darunter, dass der Erfolg und Ruhm ihres Mannes vermeintlich ihre eigene künstlerische Entfaltung verhindert hat. Hopper selbst ist ein älterer, kranker Mann in einer Schaffenskrise, der nur mäßig motiviert und widerwillig auf Motivsuche geht. Beide sehen sich als Aussenseiter und haben sich abgesondert. Ihr Umgang untereinander funktioniert nur sperrig und wirkt wenig liebevoll. Erstaunlicherweise berühren beide Jungs die Hoppers - auf unterschiedliche Weise. Variantenreich wechselt Christine Dwyer Hickey die Perspektiven und blickt auch auf die Nachbarschaft. So stoßen Mrs. & Mr. Aitch auch zu der großen Einladung von Mrs. Kaplan. Sie treffen auf keine ‚homogene‘ Gesellschaft, sondern auf Personen mit eigenen Geschichten und Problemen. Kriege, Traumata, private Krisen, persönliche Schicksale, Verletzungen, Suche nach Anerkennung und Ausgrenzung … All das hat auf dem Schmalen Land Cape Cod in Christine Dwyer Hickey Roman seinen Platz, wo eigentlich unbeschwerte Sommerfrische erwartet wird.

  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    5/5

    02.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein perfektes Buch bis zur letzten Zeile

    1950: Spätsommer auf Cape Cod. Michael, ein deutscher 10-jähriger jüdischer Junge, lebt bei Familie Harry Novak, seinen Pflegeeltern in New York, nachdem er die Konzentrationslager des Zweiten Weltkriegs überlebt hatte. Er wird in den Zug gesetzt und für zwei Wochen nach Cape Cod geschickt, um den Sommer bei Familie Kaplan zu verbringen und mit Mrs. Kaplans gleichaltrigen Enkel Richie soll er spielen. Michael und Richie haben Probleme, miteinander auszukommen. Sich selbst überlassen fasziniert Michael mehr die Nachbarschaft von nebenan, das Künstlerehepaar Edward & Josephine Hooper (alias Mr. und Mrs. Aitch); es entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Die Atmosphäre des Sommers in Cape Cod, eine wunderschöne Kulisse für diese Coming-of-Age-Geschichte und die schwierige Ehe zwischen dem Künstlerehepartnern. Das Adjektiv „schwierig“ beschreibt die Ehe fast beschönigend, viel eher trifft „toxisch“ zu, bisweilen erwartete ich eine emotionale Eruption von einem der beiden. Paartherapie wäre angesagt. Alle Erwachsenen haben mit ihrer Einsamkeit, Selbstmitleid, Wut, Eifersucht, Alter und Krankheit sowie der Komplexität jeder ihrer Beziehungen zu kämpfen. Jo ist sprunghaft, leidenschaftlich und oft irrational und leidet unter zwanghafter sexueller Eifersucht. Sie fühlt sich in seinem Schatten völlig verkannt und von ihm nicht wahrgenommen. „Nicht alle halten Kinder für das Erfolgsgeheimnis jeder glücklichen Ehe. Das ist meines Erachtens (Anm. Jo) eine ziemlich altmodische Sicht.“ (S. 307) Ed zurückgezogen und unwohl, deprimiert wegen seiner Arbeitsunfähigkeit verliebt sich in Richies gebrechliche und schöne Tante Katherine, die nicht mehr lange zu leben hat, eine Verliebtheit, die er mit dem jungen Michael teilt. „Ich will dich malen, und wenn ich damit fertig bin, will ich Dinge mit dir anstellen, für die ich keine Worte habe.“ (S. 280) Ein ruhiger, nüchterner Roman mit wenig Schnickschnack, unprätentiös und ohne Schnörkel. Voller Gefühle, Drama und ein wenig Spannung. Auch ein Kompliment der Übersetzerin, hervorragend gelungen. Die Charaktere werden in einer überragend fesselnden Meisterleistung des Geschichtenerzählens offengelegt.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    5/5

    15.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Entdeckung!!

    Michael, 10 Jahre alt wurde nach dem 2. Weltkrieg als Waisenkind von einem New Yorker Ehepaar adoptiert. Begünstigt durch eine Stiftung, darf er die Sommermonate bei Mrs Kaplan, ihren Töchtern und ihrem Enkelsohn Richie auf Cape Cod verbringen. Getrieben von seinen Ängsten und Traumata lernt er bei einem seiner Streifzüge Mrs Aitch kennen, die Ehefrau des bekannten Malers Edward Hopper. Auch das Ehepaar verbringt die Sommermonate am Meer. Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf.. Das Buch hat mich berührt und begeistert! Michael, der Junge der versucht sich in einer Welt ohne Kriegsgefahren zurecht zu finden, die Ehe der Hoppers, die so zerrüttet war und doch bis zum Ende ausgehalten wurde und die vorgeschobene Gutherzigkeit von Menschen, die dann nur als Selbstzweck enttarnt wird. Tolle Geschichte, sprachlich sehr schön, eine wunderbare Entdeckung!

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Neuengland in den 50er Jahren....

    Neuengland in den 50er Jahren. Der Roman erzählt vom Künstlerehepaar Edward und Josephine Hopper und des Schicksals eines 15 jährigen Jungen.

  • Bewertung

    aus Baden-Baden

    5/5

    25.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Porträt einer Künstlerehe und einer ungewöhnlichen Freundschaft

    Für „ Schmales Land“ hat die irische Autorin Christine Dwyer- Hickey 2020 den Walter- Scott- Preis für historische Romane erhalten. Dank des Schweizer Unionsverlag können deutsche Leser diese ausgezeichnete Autorin kennenlernen. Mit „ schmales Land“ ist die Halbinsel Cape Cod an der Küste von Massachusetts gemeint. Hier soll im Sommer 1950 der 10jährige Waisenjunge Michael bei der Familie von Mrs. Kaplan die Ferien verbringen. Mrs. Kaplan, eine reiche Gönnerin, war maßgeblich beteiligt an Präsident Trumans Projekt, deutsche Waisenkinder nach dem Krieg an amerikanische Adoptiveltern zu vermitteln. So kam Michael vor über zwei Jahren zu dem kinderlosen Ehepaar Novak nach New York. Doch der scheue Junge findet auch in seinem Feriendomizil keinen Anschluss, obwohl mit Mrs. Kaplans Enkelsohn Richie ein gleichaltriger Spielkamerad zur Verfügung stände. Auf seinen Streifzügen durch die Gegend lernt er eine ältere Dame kennen, die er Mrs. Aitch nennt. Michael besucht sie nun beinahe täglich in ihrem Haus in unmittelbarer Nachbarschaft und begegnet dabei auch ihrem Ehemann. Der, ein berühmter Maler, flößt Michael Respekt ein, während er mit Mrs. Aitch unbefangen reden kann. Aber dem kinderlosen Paar scheint der Umgang mit dem Jungen gutzutun. Dass es sich hier um das Ehepaar Josephine und Edward Hopper handelt - der Name Hopper selbst fällt im gesamten Text nicht - geht nur aus dem Klappentext und dem Cover hervor. Das Buch zeigt auf seinem Umschlagbild das weltberühmte Gemälde „ Sea Watchers“ . Edward Hopper ist einer der ganz Großen des amerikanischen Realismus. Doch Christine Dwyer Hickey hat hier keine Romanbiographie vorgelegt. Sie beschränkt sich in ihrem Buch vor allem auf eine kurze Zeitspanne im Leben des Malers, jenen Sommer im Jahr 1950. Trotzdem erfährt man als Leser einiges über den Künstler und den Menschen Hopper und dessen Arbeitsweise. Aber vor allem ist „ Schmales Land“ das Porträt einer komplizierten Künstlerehe. Edward und seine Frau Josephine sind zwei sehr widersprüchliche Charaktere. Durch ihre verschiedenen Temperamente ist ihre Ehe ein ständiges Wechselbad zwischen Verbundenheit und Abwehr. Heftige Streitereien sind an der Tagesordnung. Während Hopper sich denen gerne durch Schweigen entzieht, wütet Jo umso heftiger. Einerseits bewundert sie ihren Mann, wacht eifersüchtig über ihn und will immer in seinen Schaffensprozess miteinbezogen werden. Gleichzeitig leidet sie darunter, dass ihre eigene künstlerische Karriere durch die Ehe ins Stocken geraten ist. Sie sehnt sich danach, als eigenständige Künstlerin wahrgenommen zu werden, verschwindet aber ganz im Schatten ihres berühmten Mannes. Doch auch Hopper ist in jenem Sommer in einer Schaffenskrise. Er fühlt sich ausgebrannt und unfähig zu einem neuen Werk. Obwohl ständig auf der Suche nach Motiven, scheint ihn sein künstlerisches Talent verlassen zu haben. „ Ich hätte Schreiner werden sollen, hatte er sich in jenem Sommer mehr als einmal gedacht, ich hätte ein Joseph sein können statt der am Kreuz.“ So bekommt man als Leser einen Einblick in den oft schwierigen kreativen Schaffensprozess eines Malers. Aber diese Künstler- und Ehegeschichte ist nur der eine Erzählstrang im Roman. Genau so viel Raum nimmt der Part um den Waisenjungen Michael ein. Auch hier dringt die Autorin tief in die Psyche des zutiefst traumatisierten Jungen . Michael trägt viel seelische Last mit sich herum. Da ist zum einen der Verlust der Eltern und der Heimat, sowie der Sprache. Dazu kommen die Schrecken des Krieges hinzu, die ihn in vielen Bildern und in seinen Träumen heimsuchen. Es ist schade, dass Michael und Richie so schwer zueinanderfinden. Denn einen Freund bräuchten beide; auch Richie bedarf unser Mitgefühl . Er versteckt seine Einsamkeit hinter lautem Geplapper und extremer Höflichkeit, aber seine Vernachlässigung ist deutlich spürbar. Ihm fehlt sein im Krieg gefallener Vater. Und seine Mutter Olivia, eine oberflächliche Frau, kümmert sich herzlich wenig um ihren Sohn. Durch die beiden Jungen berühren sich die zwei Erzählstränge. Die Kinder wirken wie ein Katalysator auf die Beziehung zwischen Hopper und seiner Frau, legen ganz neue Seiten bei beiden offen. Jo erlebt ihren Mann völlig anders, väterlich und fürsorglich. Und sie selbst bekommt von Michael die Aufmerksamkeit, die ihr fehlt . Gleichzeitig erfahren die Kinder durch das Künstlerpaar die notwendige Zuwendung und Unterstützung in einer für sie belastenden Situation . Christine Dwyer Hickey erzählt ruhig und unaufgeregt. Sie beobachtet genau, fühlt sich gut in jede Figur und deren Psyche ein. Sie schreibt aus wechselnden Perspektiven, so dass der Leser direkt im Kopf der einzelnen Protagonisten ist. Das lässt ihn verstehen, mitfühlen und mitleiden. Manche Szenen bekommt man aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Personen präsentiert, was den Blick des Lesers nicht nur auf die Lage, sondern auch auf die Personen verändert. Dabei schreibt sie mit viel Empathie für ihre Figuren, diffamiert sie nie, sondern lässt sie in ihrer Ambivalenz und Komplexität lebendig werden. Auch die Nebenfiguren werden mit einer Geschichte ausgestattet. Die vielen Dialoge sind immer gelungen und glaubwürdig und charakterisieren, ja bisweilen entlarven sie sogar die Sprechenden. Manche Szenen wirken wie von Hopper gemalt und schaffen so eine Verbindung zwischen Text und Bildern. „ Schmales Land“ ist darüber hinaus auch eine Bestandsaufnahme der amerikanischen Gesellschaft zu Beginn der 1950er Jahre. Die Verletzungen und Traumata des Zweiten Weltkriegs sind noch präsent. Dabei wollen die Menschen vergessen und sich einer besseren Zukunft hinwenden, während sich im Hintergrund schon die nächste Kriegsgeneration auf den Weg macht nach Korea. Wer eine schöne Sprache, psychologisch stimmige Figurenzeichnung und atmosphärisch dichte Beschreibungen zu schätzen weiß und weniger Wert legt auf einen handlungsgetriebenen Plot, der ist mit „ Schmales Land“ bestens bedient. Für mich war der Roman eines der Highlights in meinem diesjährigen Bücherjahr.

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christel Engeland

    Christel Engeland

    Thalia Rheinbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Geschrieben, wie Hopper malte

    Sommer 1950 an der amerikanischen Ostküste.
 Der 10-jährige deutsche Kriegswaise Michael, der bei seinen amerikanischen Adoptiveltern in New York lebt und immer noch Anpassungsprobleme hat, soll den Sommer bei einer reichen Gönnerin und ihrer Familie 
auf Cape Cod am Strand verbringen. 
Er fühlt sich wie das fünfte Rad am Wagen bis er eine andere 
Aussenseiterin kennenlernt: die eigenwillige Mrs. Aitch, die 
im Schatten ihres berühmten Mannes Edward Hopper steht, 
mit dem sie eine komplizierte Künstlerehe führt. 

 Ein grandioser, vielschichtiger Roman!

  • Zum Bewerterprofil von Anja Lindenau

    Anja Lindenau

    Thalia Moers

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Außergewöhnliche Leseentdeckung!

    Der Roman über das Künstlerehepaar Edward und Josephine Hopper ist unaufgeregt, und erzählt die Geschichte aus einer ungewöhnlichen Perspektive. Satz um Satz verwickelt uns die Autorin in die Handlung, die auf uns wirkt wie ein Hopper-Gemälde. Die wenigen Wochen im Sommer 1950 auf Cape Cod, nehmen uns völlig gefangen. Man meint die Hitze auf der Haut zu fühlen und gleichzeitig den kühlenden Wind vom Meer. Wir sehen die klaren Farben vor uns, und lernen dunkle Gefühle kennen. Denn von Leichtigkeit ist hier nichts zu spüren. Ein Widerspruch? Auf jeden Fall ein besonderes Buch, das es zu entdecken gilt.
  • Zum Bewerterprofil von Ein Buchhändler/-in

    Ein Buchhändler/-in

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    3/5

    06.01.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schöne Gestaltung, schwerer Lesefluss

    „Schmales Land“ hat mich zunächst durch seine ansprechende Gestaltung überzeugt. Auch der Klappentext weckte mein Interesse. Die Themen Trauer, Einsamkeit und das Leben nach dem Krieg werden einfühlsam dargestellt, besonders durch die Beziehung zwischen dem kleinen Jungen und der älteren Dame. Es war schön zu lesen, wie sie sich gegenseitig in schweren Zeiten unterstützen. Trotz der gelungenen Atmosphäre empfand ich das Buch stellenweise als mühsam zu lesen, weshalb ich es nicht ganz genießen konnte. Insgesamt eine schöne Idee mit starker Optik, aber für mich inhaltlich nur teilweise überzeugend.
  • Zum Bewerterprofil von Sonja Köln

    Sonja Köln

    Thalia Cloppenburg

    Buchhändler*in

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    3/5

    28.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein eher unspektakulärer Roman...

    Ein eher unspektakulärer Roman und doch sehr bildhaft und wortreich erzählt.In einer ruhigen Art erzählt die Autorin über allzu typischen und voreingenommenen Gedanken und Handlungsweisen zwischenmenschlicher Beziehungen.Einerseits fand ich es etwas müßig,andererseits interessant

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Bewertungen (4)

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