Eigentlich wollen Paluten und Edgar nur die Geschwister Morus und Ravi nach Hause bringen — und stolpern prompt in ihr nächstes Abenteuer. Denn die Geschwister sind echte Vampire! Nach dem ersten Schreck wird schnell klar: Die beiden brauchen Hilfe. Seit dem Buch des berüchtigten Vampirjägers Dr. van Schmelsing gelten Vampire als Außenseiter. Und nun will van Schmelsing allen Vampiren ein sogenanntes Normalitätsserum verabreichen. Können Paluten und Edgar seine Pläne durchkreuzen?
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Mit „Das Erbe von Graf Schmacula“ geht es für Paluten und Edgar in ein neues, herrlich verrücktes Abenteuer. Und mir hat es richtig gut gefallen!
Eigentlich beginnt alles ganz harmlos: Paluten und Edgar möchten die Geschwister Ravi und Morus nach Hause bringen. Doch irgendwie verhalten sich die beiden ziemlich seltsam, und schon bald wird klar, dass hinter ihrer Geschichte mehr steckt. Als sich herausstellt, dass sie Vampire sind, ist das Chaos natürlich vorprogrammiert. Was folgt, ist eine spannende Mischung aus Grusel, jeder Menge Humor und einigen wirklich überraschenden Wendungen.
Besonders gefallen hat mir, dass die Geschichte nicht nur unterhaltsam ist, sondern auch ein wichtiges Thema aufgreift. Es geht um Vorurteile, Ausgrenzung und darum, wie schnell Menschen in Schubladen gesteckt werden, obwohl man sie eigentlich gar nicht kennt. Gerade die Geschichte rund um die Vampire zeigt auf eine schöne und kindgerechte Weise, wie wichtig es ist, sich eine eigene Meinung zu bilden und anderen unvoreingenommen zu begegnen. Dabei wird die Botschaft ganz nebenbei vermittelt, ohne dass das Abenteuer seinen Spaß verliert.
Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz. Es gibt immer wieder Situationen, bei denen man einfach schmunzeln muss. Die vielen kleinen Einfälle und witzigen Namen machen das Ganze zusätzlich besonders. Auch die Illustrationen sind richtig gelungen. Sie passen wunderbar zur Geschichte, sind detailreich und laden dazu ein, immer wieder etwas Neues auf den Seiten zu entdecken.
Sehr schön finde ich außerdem die kurzen Kapitel, durch die sich das Buch angenehm lesen lässt. Selbst wenn man die vorherigen Bände nicht kennt, findet man problemlos in die Geschichte hinein.
Mein Fazit: Ein rundum gelungenes Abenteuer, das Spannung, Humor und eine schöne Botschaft miteinander verbindet. Paluten und Edgar sind einfach ein tolles Team, und auch die neuen Charaktere bringen frischen Wind in die Geschichte. Ein Buch, das nicht nur eingefleischten Paluten-Fans Freude bereiten dürfte, sondern auch Kinder zum Lesen motiviert. Von mir gibt es verdiente fünf Sterne!
Bewertung
5/5
29.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unser Paluten-Fieber geht weiter!
Bei uns zu Hause sind einfach alle Paluten-Fans!
Deshalb freuen wir uns jedes Mal, wenn ein neues Abenteuer mit Paluten und Edgar erscheint. Wir lieben den herrlich schrägen Humor und die Zeichnungen, bei denen es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Und auch dieses Mal wurden wir nicht enttäuscht!
Eigentlich wollten Paluten und Edgar die Geschwister Ravi und Morus nur nach Hause bringen. Doch die beiden benehmen sich ziemlich merkwürdig und verstricken sich ständig in Widersprüche. Als herauskommt, dass sie Vampire sind, nimmt das Abenteuer richtig Fahrt auf. Meine absolute Lieblingsstelle ist die mit dem Versteckspiel! Edgar hat aus Angst vor den Vampirgeschwistern die ganze Nacht kein Auge zugemacht. Irgendwann versteckt er sich unter einem Laubhaufen und schläft einfach ein. Ich musste so lachen!
Was mir an der Geschichte auch gefällt, ist, dass es nicht nur ums Lachen geht. Die Vampire werden ausgegrenzt, weil Doktor van Schmelsing Stimmung gegen sie macht. Sogar Ravi und Morus wollen das Normalitätsserum trinken, damit sie in der Schule nicht mehr anders behandelt werden. Ich finde es toll, dass Paluten und Edgar selbst erleben, wie es ist, ein Außenseiter zu sein.
Jeder sollte so sein dürfen, wie er ist, ohne deshalb ausgegrenzt zu werden.
Auch die vielen kleinen Ideen gefallen mir. Die Namen wie Graf Schmacula und van Schmelsing sind herrlich.
Und dass ausgerechnet Lisa eine Schwäche für Marzipan hat, fand ich eine richtig niedliche Idee.
Die bunten Seiten zum Heraustrennen sind eine tolle Überraschung. Legt man sie alle aneinander, entsteht ein großes Poster! Praktisch finde ich auch die Erklärung vorne und hinten im Buch. So kann man Zusammenhänge aus früheren Büchern nachschlagen und kommt selbst ohne Vorwissen problemlos in die Geschichte.
Uns hat das neue Abenteuer wieder richtig gut gefallen. Jetzt sind wir natürlich gespannt, was Paluten und Edgar als Nächstes erleben!
Bewertung
Orell Füssli Book Circle Community
5/5
29.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Zum Gruseln eingeladen, zum Lachen geblieben
Ein bisschen Grusel, viel Humor und insgesamt ein spannendes neues Abenteuer aus der FREEDOM-Welt: «Das Erbe von Graf Schmacula» hat mich auch als Erwachsene beim Vor- und Mitlesen bestens unterhalten. Paluten und sein Co-Autor Klaas Kern verstehen es, mitreissend zu erzählen und immer wieder humorvolle Momente einzuflechten. Hier sei mir zur allgemeinen Belustigung ein Stichwort erlaubt: »Fussball-Sonderregeln«
Dabei klingt Palutens vertraute Art so deutlich durch, dass ich bei mehreren Stellen förmlich seine Stimme im Ohr hatte. Die Anspielungen auf seinen Minecraft- und YouTube-Hintergrund gehören für mich zum besonderen Charme dieser Welt mit dazu.
Besonders gelungen finde ich, wie die Geschichte nebenbei Denkanstösse und Werte vermittelt. Sie ergeben sich aus dem Abenteuer, ohne dass der Spass einer spürbaren Belehrung weichen muss. Für mich ist das eine besondere Stärke der Paluten-Bücher. Ein ausdrückliches Lob verdienen auch die sehr gelungenen Illustrationen von Irina Zinner. Sie bereichern die Geschichte und machen das Lesen gerade für jüngere Lesende noch vergnüglicher.
Auch dieser 13. Band der Reihe kommt in gewohnt hochwertiger Ausstattung daher und umfasst inklusive Anhang 207 Seiten. Als schönes Extra sind erneut Poster-Ausschnitte über das Buch verteilt: Zusammengesetzt lassen sie sich als bleibende Erinnerung an das bestandene Abenteuer an die Wand hängen.
Ein neues Abenteuer für tapfere Heldinnen und Helden ab zwölf Jahren und für kindgebliebene Grosse, die sich gerne auf ein humorvolles Abenteuer mit einer Portion Grusel einlassen. Dass Paluten mit seinen Büchern zahlreiche Kinder zum freiwilligen und begeisterten Lesen bringt, ist für mich eine Leistung, die ihm und seinem Team hoch anzurechnen ist.
Auch ohne Vorkenntnisse der Reihe lässt sich dieser Band gut lesen. Die Figurenübersichten im vorderen und hinteren Vorsatz laden zum schnellen Spicken ein. Der Fussnoten-Anhang stellt die Figuren ausserdem vor und verrät, wo sie bereits ihre Auftritte hatten.
Ich durfte dieses Rezensionsexemplar beim Vor- und Mitlesen mitgeniessen und vergebe stellvertretend fünf Sterne für ein Lesevergnügen, das auch bei der eigentlichen Zielgruppe - wie mir aus nächster Nähe bestätigt wurde - voll ins Schwarze trifft.
Eilands
5/5
28.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Freundschaft, Gruppendynamik, Vorurteile und Schubladendenken
Paluten Freedom – Das Erbe von Graf Schmacula
Buch 13 von 13
Ich vergebe: ⭐⭐⭐⭐⭐
Freundschaft, Gruppendynamik, Vorurteile und Schubladendenken
Eines vorneweg. Das war das erste Buch für mich aus der Paluten Freedom Reihe. Meine Kinder hingegen haben schon alle Bücher gelesen und kennen sie in- und auswendig. Obwohl ich bisher keine Vorkenntnisse hatte, kam ich sehr gut in die Geschichte rein. Die wichtigsten Personen werden kurz vorgestellt und es gibt bei verschiedenen Szenen Verweise auf die bereits erschienenen Bücher.
Der Schreibstil ist sehr schön und flüssig zu lesen, und sowohl für Kinder als auch Erwachsene sehr gut geeignet. Die wunderschönen Illustrationen unterstreichen die Geschichte sehr passend, und man kann sich dadurch alles noch sehr viel besser vorstellen. Da die Geschichte in sehr viele und somit kurze Kapitel unterteilt ist, ist es auch für weniger geübte Leser sehr gut geeignet.
Der aktuelle Band ist aktueller denn je. Es wird versucht, mit Hilfe von Vampiren und anderen Gestalten, gegen Vorurteile aufzuräumen. Dabei sind auch die Hauptpersonen nicht vor Vorurteilen gefeit. Selbst als Vampirfreunde werden sie verscheucht. Sehr gut merkt man auch die Dynamik, die eine einzelne Person auslösen kann. Und was Gruppenzwang bedeutet. Die Geschichte kann sehr gut in unsere reale Welt übertragen werden.
Das Buch hat mir sehr angenehme Lesestunden beschert. Und ich werde demnächst mal das Bücherregal von meinen Kindern räubern, und die restlichen Bände nach und nach lesen. Dank dieser Ausgabe bin ich jetzt wohl Paluten-Fan❤️.
Melanie T.
5/5
26.10.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Vampire, Vorurteile und ein wunderbares Leseerlebnis
„Das Erbe von Graf Schmacula“ ist der 13. Band der Paluten-Freedom-Reihe und für mich (38) der erste Ausflug in diese Welt.
Auch ohne Vorkenntnisse der vorherigen Bände und mit nur rudimentärem Wissen über Minecraft konnte ich der Geschichte problemlos folgen. Direkt zu Beginn werden die wichtigsten Charaktere vorgestellt und dank der wunderbaren Illustrationen auch bildlich präsentiert. Besonders den Detailgrad der Bilder habe ich gefeiert. Es gibt immer wieder Kleinigkeiten zu entdecken.
Zur Geschichte
Als die Geschwister Ravi und Morus bei einem Hufballspiel auftauchen, wollen Paluten und Edgar die beiden eigentlich nur zurück zu ihrer Familie bringen. Doch schnell stellt sich heraus, dass die Kinder Vampire sind und ihre Geschichte weit mehr verbirgt, als zunächst angenommen.
Denn Vampire haben in dieser Welt mit erheblichen Vorurteilen zu kämpfen. Nicht ganz unschuldig daran ist der Vampirjäger Dr. van Schmelsing, der mit seinem Buch das Bild der Vampire geprägt hat und nun mit einem sogenannten Normalitätsserum ganz eigene Pläne verfolgt.
Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht verraten. Gerade bei diesem Buch habe ich das Gefühl, dass alles, was über die offizielle Inhaltsangabe hinausgeht, bereits etwas von den Überraschungen vorwegnimmt.
Mein Leseeindruck
Was mir neben der unterhaltsamen Geschichte besonders gefallen hat, ist der Umgang mit Vorurteilen.
Edgar ist belesen und verlässt sich zunächst auf das, was er über Vampire gelesen hat. Dass dieses Wissen nicht unbedingt der Wirklichkeit entspricht, muss er erst selbst erfahren. Seine Angst und sein Misstrauen verschwinden nicht einfach, nur weil Paluten offener mit den beiden Geschwistern umgeht.
Und genau das fand ich interessant zu beobachten. Die Figuren müssen nicht von Anfang an alles richtig machen. Sie dürfen Angst haben, sich schützen wollen und ihre eigenen Vorstellungen hinterfragen.
Gerade bei Edgar zeigt sich, wie sehr angelesenes Wissen die eigene Wahrnehmung beeinflussen kann. Er hat die Informationen aus einem Buch übernommen und daraus seine Vorstellung von Vampiren entwickelt, ohne selbst entsprechende Erfahrungen gemacht zu haben.
Auch auf ihrer weiteren Reise begegnen Paluten und Edgar den Auswirkungen von Vorurteilen. Dabei zeigt die Geschichte nicht nur, was es für die Betroffenen bedeutet, ausgegrenzt zu werden, sondern auch, wie diejenigen behandelt werden, die ihnen helfen oder sich auf ihre Seite stellen.
Als Erwachsene sehe ich darin durchaus Parallelen zu unserer Gesellschaft und unserem Umgang mit Menschen oder Gruppen, die wir nicht kennen, über die wir aber vermeintlich schon vieles wissen.
Trotzdem bleibt das Buch ein leichtes, unterhaltsames Abenteuer. Die ernsteren Themen werden nicht mit erhobenem Zeigefinger vermittelt, sondern ergeben sich aus den Begegnungen und Erlebnissen der Figuren. Vielleicht lese ich als Erwachsene auch etwas mehr zwischen den Zeilen, als ursprünglich beabsichtigt war. Aber genau diese Mischung hat mir gefallen.
Fazit
„Das Erbe von Graf Schmacula“ hat mir wirklich viel Freude gemacht. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam erzählt, die Figuren sind auf ihre eigene Art liebenswert und die detailreichen Illustrationen haben mich immer wieder begeistert. Ich hatte das Buch in weniger als fünf Stunden gelesen – oder besser gesagt: verschlungen.
Auch ohne Vorkenntnisse der Freedom-Reihe und mit nur rudimentärem Wissen über Minecraft hatte ich mit 38 Jahren viel Freude an dem Buch. Für mich ein wunderbar erzähltes Kinder- und Jugendbuch, das ich gerne weiterempfehle.
Dass ich das Buch so schnell verschlungen habe, lag allerdings nicht nur an meiner Begeisterung. Der nächste Leser hat bereits darauf gewartet. Er ist elf Jahre alt, kennt Paluten als YouTuber und hat richtig gestrahlt, als er erfahren hat, dass er das Buch als Nächstes lesen darf.
Ich bin schon gespannt, wie er die Geschichte erlebt und ob ihm vielleicht ganz andere Dinge auffallen als mir. Seine Meinung werde ich ergänzen, sobald er sie mit mir geteilt hat.
Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf meine Bewertung, die ausschließlich meiner persönlichen Meinung entspricht.
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