• Produktbild: Der Fall Magritte
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Band 1 Neu

Der Fall Magritte Kriminalroman. Packender Auftakt zu Toni Coppers‘ Reihe um Ex-Commissaris Alex Berger

Aus der Reihe Alex Berger ermittelt
3

16,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4969

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,5/2,8 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Eisblau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

De zaak Magritte

Übersetzt von

Florian Kranz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0260-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4969

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

31.08.2026

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,5/2,8 cm

Gewicht

374 g

Farbe

Eisblau / Bordeaux

Auflage

1. Auflage 2026

Originaltitel

De zaak Magritte

Übersetzt von

Florian Kranz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7577-0260-1

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: vertrieb@luebbe.de

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  • Magnolia

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    31.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Morde, Kunst und ein Ermittler am Tiefpunkt

    „Ceci n‘est pas un suicide“ (Das ist kein Selbstmord). Diese Botschaft liegt neben den Leichen. Drei Menschen sind es, die dem Anschein nach nichts miteinander zu tun haben, deren Tod schon allein dieser Worte wegen eine noch nicht sichtbare Verbindung aufweist. Alex Berger, der Ex-Commissaris der Brüsseler Mordkommission, wird zur Aufklärung dieser Morde hinzugezogen, dem er eher widerwillig zustimmt. John Novak, den er einst ins Gefängnis brachte, ist kurz vor seiner Entlassung ausgebrochen, alle Indizien sprechen dafür, dass er mit diesen Toten zu tun hat. Berger kennt Novak wie kein zweiter, zudem war er als Ermittler brillant, hat aber seinen Dienst quittiert, als ausgerechnet zu dem Zeitpunkt, als seine Frau Camille bei einem Terroranschlag ums Leben kam, er Novak verhört hat. Der Auftaktband zu Tom Coppers neue Reihe „Alex Berger ermittelt“ macht neugierig auf den Folgeband. Die Erzählung wechselt vom Heute ins Gestern, von Bergers Unrast, den Tod seiner Camille zu verstehen. Die Szenen wechseln, ich bin hautnah bei der ersten Toten, die unter Wasser gedrückt wird. Die ehemaligen Kollegen bilden mit ihm ein Team, ich erfahre etwas mehr von ihnen und ihrem Miteinander. Nicht jeder ist begeistert von Bergers Rückkehr, wenngleich diese nur so lange währt, wie es die Klärung der Mordfälle erfordert. Die Trauer um Camille nimmt sehr viel Raum ein, ich erlebe einen gebrochenen Mann, seine Ermittlungen führen unter anderem in die Welt der Kunst. „Die Liebenden“ von René Magritte erinnern in ihrer Darstellungsweise an diese Mordfälle, um nur dieses eine berühmte surreale Bild zu nennen. Es ist ein sehr atmosphärischer Roman, der mehr ist als ein Krimi. Alex Berger steckt tief in seiner Trauer, die ihn nicht loslässt. Er sucht seine eigene Schuld am tragischen Tod seiner Ehefrau, er ist ein Getriebener, der Trost im Alkohol findet. Er ist ein spannender, sehr eigenwilliger Hauptcharakter, dem ich zwar menschlich nicht näher gekommen bin, dem ich aber dennoch wieder begegnen möchte.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    31.08.2026

    eBook (ePUB)

    Highlight aus Belgien, spannend mit Lerneffekt

    "Der Fall Magritte" von Toni Coppers ist der Auftakt zur Reihe um Ex-Commissaris Alex Berger. Toni Coppers ist ein in Belgien sehr beliebter Autor und nun auch auf Deutsch erschienen, übersetzt von Florian Kranz. Dass der Autor in Belgien sehr beliebt ist, kann ich gut verstehen. Alex Berger war früher einer der besten Ermittler bei der Brüsseler Mordkommission, bis ihm ein Schicksalsschlag den Boden unter den Füßen weggezogen hat. Während er in Brüssel den Verbrecher John Novak verhört hat, ist seine Frau Camille einem Terroranschlag in Paris zum Opfer gefallen. Er gibt sich und Novak dafür die Schuld, trauert und verfällt dem Alkohol. Kurz nachdem Novak aus dem Gefängnis flieht, kommt es zu mehreren mysteriösen Todesfällen. Berger wird gebeten, bei den Ermittlungen zu helfen. Er stimmt zu, denn er will nicht nur die Fälle lösen, sondern auch Novak finden. Vor der Polizei! Alex Berger war mir sofort sympathisch. Ja, er ist ein Mensch, der seelisch kaputt ist. Er ist in seiner Trauer um seine Ehefrau gefangen, was aber gut nachvollziehbar geschildert ist. Der Autor hat mich sowohl mit seiner Sprache als auch der Beschreibung der Charaktere sofort in seinen Bann gezogen. Wir begleiten Berger nicht nur durch Brüssel und Paris, sondern auch in die Welt der Kunst und insbesondere die Welt des Malers Magritte.. Der Täter in den Mordfällen hinterlässt bei seinen Opfern immer eine kleine Notiz mit dem Satz "Ceci n''est pas un suicide" (Dies ist kein Selbstmord), was an das Gemälde von Magritte "Ceci n'est pas une pipe" erinnert. Auch die gesichtslose Zurschaustellung der Opfer erinnert an die Werke des Malers. Die wenigen Sätze auf französisch im Buch stören überhaupt nicht, wer die Sprache nicht beherrscht, der wird eine Übersetzung direkt danach finden. Das Original ist auf flämisch verfasst, ich denke, dort wird es genauso sein? Im Krimi blitzt auch immer wieder leiser Humor durch. Die Zigaretten, die der französische Kolle Bergers raucht, haben schon eine witzige Bezeichnung... Wir haben es hier mit einem Krimi zu tun, der tiefer geht als reine Ermittlungen. Besonders Berger hat eine Wirkung auf mich gehabt, wie ich sie selten erlebt habe. Das Miterleben seiner Emotionen hat mich gleichzeitig gefesselt und traurig gemacht. Aber auch die anderen Charaktere sind gut und empathisch beschrieben, wenn auch das Hauptaugenmerk auf Berger liegt. Ich hoffe, bald mehr von Coppers lesen zu können und zu erfahren, wie es mit Berger weitergeht. Ich habe diesen Krimi genossen, weil er von den üblichen Schilderungen traumatisierter Ermittler abweicht und tiefer geht. Dieser Krimi wird sicher zu meinen Jahreshighlights gehören. Nicht nur wegen der Tiefe der Figur Berger, sondern auch, weil ich viel über Maler Magritte lernen konnte! Überzeugt 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

  • summersoul

    4/5

    03.09.2026

    eBook (ePUB)

    Wo steckt John Novak?

    Alex Berger ist seit dem Tod seiner Frau, die bei einem Terroranschlag ums Leben kam, ein gebrochener Mann. Der trinkt zu viel und will von der Welt um sich herum nichts mehr wissen. Man merkt, wie sehr Alex die Trauer auffrisst und wie schwer es für ihn ist, überhaupt noch etwas Positives zu finden. Einzig die Suche nach John Novak holt ihn ein wenig aus seiner selbstgeschaffenen Blase heraus und man sieht, was für ein ausgezeichneter Ermittler er einmal war. Ich finde, dem Autor ist es gelungen, zu verdeutlichen, was für einen großen Teil die Trauer in Alex Bergers Leben einnimmt und wie sehr diese die Ermittlungsarbeit und vor allem auch die Teamarbeit belastet. Dennoch sieht man mit der Zeit kleine Fortschritte, kleine Lichtblicke in seinem Leben, und er beginnt, den Tod seiner Frau sehr langsam zu verarbeiten. Gerade weil das Thema Trauer so einen großen Raum einnimmt, sind für meinen Geschmack die Ermittlungen zu kurz gekommen. Alex und der Rest des Teams ermitteln zwar, befragen Leute und sind John Novak einige Male dicht auf den Fersen. Diese Abschnitte werden dann aber immer wieder durch Alex Bergers Kneipentouren unterbrochen, was sehr schade ist. Denn die Ermittlungen waren durchaus spannend und je mehr das Team herausfindet, desto mehr stellt sich einem die Frage, was wirklich hinter den Morden steckt. Ich habe Alex und den Rest des Teams durchaus gern während ihrer Ermittlungen begleitet. Der Autor hat es geschafft, eine gewisse düstere Atmosphäre und Anspannung die ganze Handlung über aufrechtzuerhalten. Zudem ist es ihm gelungen, allen im Team unverwechselbare Charakterzüge zu verleihen, durch die man die Teammitglieder gut voneinander unterscheiden kann und einen guten ersten Eindruck von ihnen bekommt. Zumal jede und jeder von ihnen seine speziellen Fähigkeiten hat, durch die sie ein gutes Team bilden. Fazit: Ein guter Auftakt der Reihe, in dem wir uns zusammen mit Alex Berger und dem Rest des Teams auf die Suche nach John Novak machen, der nach seinem Ausbruch aus dem Gefängnis einige Leichen und eine geheimnisvolle Botschaft hinterlassen hat. Ich habe Alex und den Rest des Teams gern während ihrer Ermittlungen begleitet, die durchaus spannend waren. So wichtig das Thema Trauer ist, vor allem um Alex und seine Handlungen besser zu verstehen, nahm es mir zu viel Raum ein und hat dadurch die eigentlichen Ermittlungen überschattet.

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    Alexandra Gerhard

    Thalia Köln-Chorweiler – City-Center

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Spielt in Belgien, ist mal was anderes, aber...

    ... sonst war jetzt nicht wirklich was Überraschendes dabei. Ein tragischer ehemaliger Ermittler (sein großer Kummer ist durchaus verständlich), der lieber zur Flasche als zu Fallakten greift. Morde, bei denen die Vergangenheit eine große Rolle spielt. Anspielungen auf das Werk Margrittes (gut, dass ich im Kunstgeschichte-Unterricht bei Herrn Dr. Althoff vor 40 Jahren aufgepasst habe). Hat mir wirklich ganz gut gefallen - vom Hocker gehauen hat es mich nicht. Wir werden sehen.
  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    25.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    "Ceci n’est pas un suicide“

    Seit dem schrecklichen Tod seiner geliebten Frau Camille hat Alex Berger nicht mehr als Ermittler gearbeitet. Ein ehemaliger Kollege will ihn zurückholen: Morde werden verübt und Botschaften hinterlassen. Berger nimmt die Ermittlungen wieder auf. Dass er mit seinem Schmerz nicht zurechtkommt und zum Alkohol greift, ist angesichts der Umstände nachvollziehbar. Trotzdem merke ich, dass mich die Häufung dieses Ermittlertyps inzwischen ein wenig ermüdet. Der Autor gilt als Brüssels erfolgreichster Spannungsautor, und seine Heimatstadt beschreibt er anschaulich. Literarisch war ich in Brüssel bisher eher selten unterwegs. Auch René Magritte war mir kein Begriff. Umso interessanter fand ich die Anspielungen auf sein Werk und habe gleich noch einmal im Netz nach ihm gesucht. Zwischendurch gibt es immer wieder kleine Pointen, der Fall ist gut gebaut und vor allem gegen Ende spannend. Neben Brüssel führt die Geschichte auch nach Paris. Ein zweiter Band ist bereits angekündigt. Schauen wir mal ...

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