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Das Knistern im All Roman | Von erster Liebe, ersten Krisen und echter Freundschaft | Coming-of-Age

80

24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

20978

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 15 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

166

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,9 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43309-6

Beschreibung

Rezension

»Die letzten Schuljahre, das erste Mal mit einem Mädchen, das erste Mal mit einem Jungen – Stephan Lohse fängt diese Zeit des Erwachsenwerdens überzeugend ein, in einem Ton, der kunstvoll knapp, wütend, verzweifelt und bei allem Sarkasmus auch voller Wärme ist.« ("DIE ZEIT")
»In seinem neuen Roman Das Knistern im All nimmt Stephan Lohse seine jungen Figuren vollkommen ernst, ohne feierlich zu werden.
» Das Knistern im All ist eigenwillig, witzig und sprachlich immer wieder schön.« ("NDR")
»[Ein] tolles neues Buch aus Hamburg ... Der Schriftsteller Stephan Lohse legt einen eindringlichen Roman vor. Er erzähltsensibel von einem Teenager, der von allem überfordert ist.« ("Hamburger Abendblatt")

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Verkaufsrang

20978

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 15 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

20.08.2026

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

166

Maße (L/B/H)

20,5/12,5/1,9 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Schwarz / Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43309-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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  • Wortteufel

    aus Nufringen

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Leichtigkeit und dem Moment, in dem alles kippt

    „Das Knistern im All“ hat mich vor allem durch seine unaufgeregte Art überzeugt. Stephan Lohse erzählt von Matti, vom Erwachsenwerden, von Freundschaft, erster Liebe und Sexualität – aber eben auch davon, was passiert, wenn die eigene Psyche plötzlich nicht mehr mitspielt. Dabei wird Mattis Erkrankung weder zum großen Drama aufgeblasen noch verharmlost. Sie ist da, verändert sein Leben und wird zu einem Teil seiner Geschichte, ohne ihn vollständig zu definieren. Besonders mochte ich die Freundschaften im Buch. Dieses selbstverständliche Beieinanderbleiben, auch wenn einer gerade nicht „funktioniert“, gibt der Geschichte unglaublich viel Wärme. Gleichzeitig bewahrt sie sich eine gewisse Leichtigkeit und einen feinen Humor, obwohl sie durchaus schwere Themen berührt. Ein kluger, sensibler Coming-of-Age-Roman über eine ziemlich komplizierte Zeit im Leben – manchmal traurig, manchmal komisch und vor allem sehr menschlich. Hat mich wirklich gern durch Mattis Geschichte begleitet.

  • Bewertung

    5/5

    02.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus dem Leben eines 15jährigen Jungen

    Matti ist ein 15jähriger Junge aus reichem Elternhaus, finanziell fehlt es ihm an nichts, aber emotional sieht es anders aus, da seine Eltern viel mit sich selber beschäftigt sind. Matti weiß um seine privilegierte Situation, denn vielen seiner Klassenkameraden geht es dahin gehend schlechter, doch er spielt dies nie gegen sie aus. Wie alle Jugendlichen befindet er sich gerade in der Pubertät und gemeinsam mit seinen Freunden aus der Klasse probiert er sich aus. Erste Liebe, erster Kuss etc. sowie auf einer Klassenfahrt auch Alkohol und Kiffen hinzukommen. Als Matti auf einmal zusammenbricht und scheinbar Wahnvorstellungen hat, kommt er später in die Psychiatrie. Seine Freunde und Freundinnen lassen ihn jedoch nicht im Stich . Matti findet den Weg ins Leben zurück mit Hilfe einiger Menschen, die es gut mit ihm meinen und er findet zu sich selbst. Ein Roman, der einen ganz nah in die Welt von Jugendlichen kommen lässt und Hoffnung trotz vieler Tiefpunkte gibt. Fünf Sterne und ich hoffe, dass der Roman von Jugendlichen, Eltern Pädagogen und überhaupt Menschen gelesen wird, die sich für junge Menschen und deren Probleme interessieren. Eignet sich sicherlich gut als Schullektüre für höhere Klassen, falls es als Taschenbuch erscheinen würde.

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Knackig und intensiv

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, ich hätte es gerne früher im schulischen Kontext belesen und bearbeitet. Die Sprache ist kreativ und präzise, es macht Spaß, dieses Buch zu lesen. Es geht um Matti, der quasi wohlstandsverwahrlost ist und seinen Übergang im Erwachsen werden. Die Charaktere sind hervorragend dargestellt, ich fühle mich ihnen beim Lesen sehr nah. Das Thema Freundschaft ist sehr gut bearbeitet worden, solche Freunde wie Mattis kann man nur jedem Heranwachsenden wünschen. Und es ist wchön zu sehen, wo Freundschaft überall lauern kann! Aber auch die psychologische und psychopathologische Seite der Geschichte wurde auf angenehme Weise umgesetzt. Dieses Buch ist ein großartiger kleiner Roman über das Erwachsenwerden. Mit Witz und Tiefe, einem ganz besonderen Stil und viel Gehalt. Das Ende lässt mich etwas rätseln. Ich würde es gerne mit meiner Tochter, die im Alter des Protagonisten ist, besprechen, aber diese lehnt es ab, das Buch zu lesen. Zu ernsthaft, es sehe nicht aus, als würde es unterhalten. Schade!

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzweilig und gleichzeitig inhaltlich komplex

    Der Roman ist sprachlich wunderschön geschrieben. Der Autor hat ein beeindruckendes Sprachgefühl und einen sehr kreativen Umgang mit Sprache, was für mich sehr gut funktioniert hat. Dazu war die Handlung spannend und ich konnte einige Male lachen. Der Roman enthält viele nicht alltägliche Situationen, die sich dennoch nicht unvertraut anfühlen, weil sie gut beschrieben werden und ich mich in das Buch reingezogen gefühlt habe. Besonders gut hat mir die Darstellung von Freundschaft gefallen: Das füreinander da sein, sich unterstützen und vor allem die Akzeptanz. Auch die dargestellte Entwicklung von Matti ist sehr gut gelungen. Die Schwierigkeit des Erwachsen werden und die ungewisse Zukunft. Die geschaffene Atmosphäre im Roman hat sich direkt auf mich übertragen. Ich konnte mir die unterschiedlichen Handlungsorte sehr bildhaft vorstellen. Auch die Cover Gestaltung hat mich sofort angesprochen. Sie passt gut zum Roman. Der Roman liest sich trotz der besonderen Sprachgestaltung leicht und ist kurzweilig, dabei ist der Roman jedoch inhaltlich komplex. Er regt sehr zum Nachdenken an und bietet auch viel Gesprächsstoff. Ich hätte einen solchen Roman zum Beispiel auch gerne im Unterricht gelesen. Ich würde den Roman definitiv empfehlen, da mir das Zusammenspiel zwischen der Sprache und der inhaltlichen Dichte bei gleichzeitiger guter Zugänglichkeit extrem gut gefallen hat.

  • Bewertung

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Freundschaft & Realität(-sverlust)

    Schon das Cover von Das Knistern im All hat mich neugierig gemacht. Die blaue Antilope vor der Dünenlandschaft wirkt gleichzeitig etwas unwirklich und trotzdem passend zu der Geschichte, die Stephan Lohse erzählt. Erst beim Lesen wird klar, wie gut dieses Bild eigentlich zu Mattis Wahrnehmung der Welt passt. Matti ist fünfzehn, als er während einer Klassenfahrt nach Amrum einen psychischen Zusammenbruch erlebt. Von da an verändert sich vieles für ihn, während um ihn herum das ganz normale Chaos des Erwachsenwerdens weitergeht: Freundschaften, erste Liebe, Unsicherheiten und die Frage, wer man eigentlich sein möchte. Was mir dabei besonders gefallen hat, ist, dass die psychische Erkrankung nicht als großes dramatisches Ereignis behandelt wird, das die ganze Figur auf einmal definiert. Matti bleibt vor allem ein Jugendlicher mit seinen Eigenheiten, seinem Humor und seinen manchmal ziemlich schrägen Gedanken. Gerade dadurch fand ich ihn glaubwürdig. Überhaupt hat mich die Freundschaft zwischen Matti und seinen Mitschülern am meisten berührt. Sie sind nicht immer besonders souverän im Umgang mit seiner Situation, aber sie bleiben da. Das fand ich viel interessanter als eine idealisierte Darstellung von Freundschaft. Niemand hat die perfekten Worte oder weiß genau, was richtig ist, und trotzdem versuchen sie, füreinander da zu sein. Stephan Lohses Sprache ist dabei etwas Besonderes. Sie ist teilweise sehr direkt und jugendlich, dann wieder überraschend poetisch und eigenwillig. Manche Bilder haben mir richtig gut gefallen, andere waren mir fast ein bisschen zu skurril. Trotzdem passt dieser ungewöhnliche Stil gut zu Mattis Innenleben und zu dem Gefühl, dass die Welt manchmal gleichzeitig völlig normal und vollkommen fremd sein kann. Auch die relativ kurze Länge des Romans fand ich angenehm. Die Geschichte braucht keine dreihundert Seiten, um ihre Wirkung zu entfalten. An manchen Stellen hätte ich mir trotzdem etwas mehr Tiefe gewünscht, gerade bei einzelnen Entwicklungen und Figuren. Dafür bleiben bestimmte Szenen und vor allem die Atmosphäre erstaunlich lange im Kopf. Für mich ist Das Knistern im All vor allem ein Buch über Freundschaft, wenn das Leben plötzlich komplizierter wird, als man es mit fünfzehn eigentlich gebrauchen kann. Es ist manchmal komisch, manchmal traurig und an einigen Stellen ziemlich eigen – aber gerade das macht es interessant. Ich würde es nicht nur Jugendlichen empfehlen, sondern auch Erwachsenen, die sich auf eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte einlassen möchten.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (80)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Richter

    A. Richter

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurz und schön

    Der Roman hat mich ganz sanft umarmt wie eine Kuscheldecke zum Sonntag. Viele Gedanken kann man nachvollziehen und man schwelgt beim Lesen in Erinnerung. Ich glaube, das Buch lässt sich auch super Jungs und jungen Männern ab 16 Jahren empfehlen.
  • Zum Bewerterprofil von Kerstin Hahne

    Kerstin Hahne

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    24.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Matti geht`s nicht gut... über Psychosen und echte Freundschaft

    Während einer Klassenfahrt auf die Insel Amrum erleidet Matti,15, Sohn aus begütertem Hause, einen psychischen Zusammenbruch, der seine gesamte Wahrnehmung ins Wanken bringt. Immer wieder sieht er eine afrikanische Impala, eine Gazelle, die für ihn zum Symbol seines verkehrt laufenden, ihn überfordernden Lebens steht. Aber der reiche Junge aus dysfunktionaler Familie hat tolle Freunde, die buchstäblich einen schützenden Kreis um ihn bilden und ihn auf seinem schwierigen Weg ins Erwachsensein nie im Stich lassen- auch wenn sie selber manchmal überfordert sind und nicht immer die besten Entscheidungen treffen... Besonders seine Freundin Anna und sein Freund Can unterstützen ihn immer und entführen Matti sogar (mit seinem Einverständnis) aus der Psychiatrie, in der er freiwillig war. Stephan Lohse hat hier einen empathischen coming-of-age-Roman der leisen Töne verfasst, der eindrücklich psychische Erkrankung mit diversen anderen Themen wie erstes Mal mit einem Mädchen/Jungen, Schule, Drogen, Autoklau, Querness u.a. stimmig in die Handlung integriert. Dabei wächst einem der orientierungslose Ich-Erzähler ein wenig ans Herz und bei einem dritten Besuch auf Amrum, nun mit seiner Mutter (die auch so ihre Probleme hat), werden wir mit einem Aha-Erlebnis aus der Geschichte verabschiedet, das nur hoffen lässt, das Matti sein zukünftiges Leben letztlich bewältigen wird. Aber gut, das er Menschen hat, die für ihn da sind, auch wenn es schwierig wird - echte Freunde eben. P.S.Auch wenn Matti "seine" Impala ohne Hörner sieht, ist das Titelbild gelungen (allerdings unter Verwendung von KI entstanden...).
  • Zum Bewerterprofil von Martina Steinitz

    Martina Steinitz

    Thalia Halle

    Buchhändler*in

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    3/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie kann man helfen?

    Matti ist mit seinen Freunden auf Klassenfahrt - eigentlich eine unbeschwerte Zeit. Doch dann hat er einen psychischen Zusammenbruch und alles ändert sich. Ein sanftes, ruhiges und atmosphärisches Buch über Freundschaft und die Frage wie man als angehörige Person mit psychischen Erkrankungen umgeht. Das ist auch die große Stärke dieses Buches. Allerdings konnte mich die Geschichte nicht komplett überzeugen. Die Handlung ist eher sprunghaft und manche Szenen und Themen wurden mir zu knapp gezeigt oder beschrieben. Ich kann aber durchaus verstehen, wenn man das Buch mag - denn es hat eine ganz besondere Stimmung und bestärkt durch einen authentischen Ton. Nicht ganz meins aber vielleicht einen Blick wert.

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