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Das Pferd, das zu viel wusste Wie der kluge Hans zu Weltruhm kam und heute die KI entzaubert

28

27,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33603

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

14,2/22/2,7 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Aquamarin / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-15163-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33603

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

28.09.2026

Verlag

Molden Verlag in Verlagsgruppe Styria GmbH & Co. KG

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

14,2/22/2,7 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Aquamarin / Weiß

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-222-15163-7

Herstelleradresse

Molden Verlag
Lobkowitzplatz 1
1010 Wien
AT

Email: office@verlagsgruppestyria.at

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  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    23.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    interessant

    Bei diesem Buch mag ich als Pferdeliebhaberin das Cover besonders gerne. Ich hatte schon von der Geschichte über den klugen Hans gelesen, aber doch nicht so im Detail. Die Geschichte in diesem Buch hat mich dann doch sehr überrascht. Es war für mich auch das erste Buch, welches ich von diesem Autor gelesen habe. Auf jeden Fall war ich neugierig, wie da der Zusammenhang mit der KI sein soll. Diese Verbindung hat mich dann doch sehr überrascht, aber mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Dies soll dann jeder beim Lesen des Buches selbst erfahren. Sehr interessant war für mich auch die Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Ich fand dieses Buch sehr interessant und unterhaltend. Auch die Informationen über tierische Intelligenz und KI haben mir gut gefallen. Ich gebe dem Buch eine klare Leseempfehlung, denn es ist eine gute Unterhaltung.

  • Bewertung

    5/5

    22.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ist Intelligenz allein Menschen vorbehalten?

    „Das Pferd, das zu viel wusste“ ist eine liebevoll recherchierte Aufarbeitung zum Hengst ‚Kluger Hans‘, der zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts durch seine vermeintlichen Denk- und Rechenfähigkeit weltweit Schlagzeilen machte. Durch die wissenschaftliche Erforschung seiner vermeintlichen Intelligenz verhalf der Fall der experimentellen Psychologie zum Durchbruch und gibt bis heute wichtige Impulse für Forschungsexperimente zu Tierverhalten, denkenden Maschinen und selbsterfüllenden Prophezeiungen – insbesondere auch im Diskurs um Künstliche Intelligenz. Aus Zeitungsmeldungen, Forschungsberichten und Konferenzprotokollen rekonstruiert Reto U. Schneider den Hype um Hans, den Aufruhr über Fachdisziplinen von Psychologie, Zoologie und Biologie hinweg sowie die öffentliche Begeisterung für sprechende oder wie ein Mensch denkende Tiere. Der Autor stellt dabei nicht nur die verschiedenen Akteure vor, von Hans‘ Besitzer und Lehrer Wilhelm von Osten bis zu den Mitgliedern eilends eingerichteter Untersuchungskommissionen, sondern verortet auch die von ihnen teils vehement vertretenen Ansichten für oder gegen eine menschenähnliche Vernunftbegabung von Tieren im zeitgenössischen Diskurs. Durch die zeitliche Abfolge der Geschehnisse um Hans hat das Buch eine klare Handlungsstruktur, die Schneider um sinnvoll eingebettete Exkurse zu wissenschaftlichen Grundlagen sowie anderen relevanten Experimenten mit Tieren, Menschen und Maschinen ergänzt. Dadurch werden auch die komplexen Grundlagen und Limitierungen „Künstlicher Intelligenz“ leicht verständlich. So finden zahlreiche spannende Fragen und Erkenntnisse Platz, die sich u.a. damit beschäftigen, ob bzw. wie Tiere oder Maschinen menschliches Denken lernen können, wie neuronale Netze für KI entstanden und weiterentwickelt werden, welche Rolle Sprache im Prozess solcher Forschungen spielt und nicht zuletzt, wie menschliche Erwartungshaltungen die Ergebnisse Tierstudien, aber auch KI-Antworten verzerren. Das Buch hat ein ausgesprochen langsames Erzähltempo, ist dafür jedoch auch völlig ohne weiterführende Kenntnisse zu den wissenschaftlichen Diskursen problemlos verständlich. Die Recherchen zu Hans werden vielseitig mit Zeitungs- und Textausschnitten historischer Dokumente sowie Fotografien begleitet. Die Exkurse u.a. zu sprechenden Hunden, denkenden Affen, Laborratten und Schülerexperimenten sorgen für ein umfängliches Bild zur Entstehung von KI sowie deren Stärken und Limitationen, die man sich als heutzutage teils gedankenloser Nutzer von KI-Anwendungen häufiger noch einmal ins Gedächtnis rufen sollte.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessant und informativ

    Die Geschichte des "Klugen Hans", eines Pferdes und seines Besitzers Wilhelm von Osten, welche in den Anfängen des 20 Jahrhunderts für Furore sorgte ist sehr schön erzählt. Ganz Deutschland und auch viele internationale Zeitungen berichteten und sprachen über das Wunderpferd. Zwischen den einzelnen Abschnitten der Geschichte gibt es immer wieder Ausflüge in die Geschichte der Computerentwicklung und der Psychologie. Das alles in einen guten und interessanten Rahmen zu bringen schafft das Buch sehr gut. Was das Thema des klugen Pferdes mit der Nutzung der Künstlichen Intelligenz zu tun hat und warum diese "Clever Hans" Frage noch heute höchste Priorität hat, möchte ich hier nicht vorweg nehmen. Nur soviel: Für mich ist das Buch sehr informativ und unterhaltsam gewesen. Auch das Cover und die im Text verteilten Bilder tragen zum gelungenen Erlebnis bei. Kann ich empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    19.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Über die Frage, was ein Pferd aus dem frühen 20. Jahrhundert mit der modernen Technik zu tun hat

    "Das Pferd, dass zu viel wusste" ist eine super interessante Erzählung, welche sich vom frühen 20. Jahrhundert bis in unsere heutige Zeit erstreckt und die Frage klärt, was ein einzelnes Pferd von damals mit unserer heutigen KI zu tun hat. Der kluge Hans war mir als Pferdemensch tatsächlich schon ein Begriff, dass ich mich aber mal so intensiv und in Verbindung mit mit technischer Entwicklung mit ihm auseinander setzen würde hätte ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Die gesamte Aufmachung des Buches gefällt mir dabei sehr gut und macht immer wieder Lust aufs Weiterlesen, auch wenn die Erzählung von Hans weg zu technischen und psychologischen Experimenten entlang eines ganzen Jahrhunderts führt. Der schreibstil passt sich sehr an die Sprache der jeweiligen Zeitabschnitte an und schafft es dabei immer genau die richtige Mischung aus Erzählung und Sachdarstellung zu treffen. So wirkt das Buch nicht wie trockene Fachliteratur sondern voller Leben und fast ein wenig biografisch. Die Verknüpfungen zwischen dem vermeintlichen Wunderpferd Hans und den späteren Versuchen an Maschinen, Mensch und Tier werden dabei immer neu gezogen und man versteht so immer, was der eine Abschnitt nun mit dem letzten zu tun hat und kann die Entwicklungen in der Forschung so sehr gut nachvollziehen. Auch das Allgemeinwissen wird potentiell gefördert. Nebenbei werden z.B. Werke aus der jeweiligen Zeit erwähnt die mit der eigentlich Thematik auf den ersten Blick (auf den zweiten dann vielleicht schon) nichts zu tun haben. So ist bei mir z.B. hängen geblieben, dass Kopernikus der Typ war der behauptet hat, dass die Erde um die Sonne kreist und nicht andersrum (vielleicht auch einfach eine Bildungslücke meinerseits...). Das Buch gewährt außerdem einen schönen Einblick ins frühe 20 Jahrhundert für all jene, die sich mit dieser Zeit bisher wenig auseinander gesetzt haben, was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat. Dem wissenschaftlichen Aspekt und der Quintessenz des Buches möchte ich hier jetzt gar nicht vorgreifen, die darf gerne jeder Leser selbst erkunden. Ich war allerdings von der Verständlichkeit und der Fähigkeit des Buches, auch vermeintlich "banale" Experimente spannend darzureichen, positiv überrascht und kann das Buch jedem ans Herz legen, der sich von dem Thema auch nur halbwegs angesprochen fühlt. Dazu gehören sowohl technisch, psychologisch und erzieherisch interessierte als auch Tier- und Pferdefreunde im weitesten Sinne. Dieses Buch deckt die Fachbereiche Psychologie, Zoologie, Erziehungswissenschaften und (Informations-)Technik alle ab und führt sie so zusammen, wie einem am Anfang des Buches noch gar nicht vorstellbar war. Für mich ein Ausflug in eine literarisch völlig andere Welt, welcher aber vollends gelungen war.

  • Bewertung

    5/5

    16.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Verbindung zwischen einem Pferd und der heutigen KI

    Das Buch beginnt im Jahr 1904 in der Griebenowstraße 10 in Berlin. Dort wird einem vornehmen Publikum, unter dem sich auch Minister Studt befindet, ein Pferd namens Hans vorgestellt. Dieses Pferd kann Rechenaufgaben lösen, das Datum nennen und die Uhrzeit ablesen. Sogar die Geburtstage von Kaiser Wilhelm II., der Kaiserin und dem Kronprinzen sind ihm bekannt. Sein Besitzer, Franz von Osten, hat Hans über dreieinhalb Jahre hinweg trainiert. Als der Großfeldjäger und Tierfotograf Karl Schillings von der Leistung des Pferdes hörte, übernahm er nach einigem Zögern die Leitung der Vorstellungen und meldete diese offiziell an. Die Zeitungen berichteten über das Ereignis und äußerten sich sowohl positiv als auch kritisch. Schließlich sollten zwei Kommissionen klären, ob das Pferd tatsächlich denken kann. Oscar Pfungst führte mehrere Experimente durch und entdeckte schließlich, dass Hans die Gedanken seines Gegenübers lesen konnte. Der Autor Reto U. Schneider möchte mit seinem Buch eine Brücke von dem Pferd Hans zu den sogenannten denkenden Computern schlagen. Er berichtet von Wissenschaftlern, die ab 1950 Maschinen entwickelten, die durch Beispiele lernten und später in einem Dialog Menschen imitieren konnten. 1958 programmierte Frank Rosenblatt das erste neuronale Netzwerk, das er Perzeptron nannte und das bestimmte Bilder erkennen konnte. Aus Schneiders umfangreichen Recherchen geht auch hervor, wie der Psychologe Robert Rosenthal in seinen Rattenversuchen feststellte, dass die Erwartungshaltung der Experimentatoren die Versuchsergebnisse beeinflussen kann. Die weitere Entwicklung bis hin zur heutigen Künstlichen Intelligenz beschreibt der Autor spannend und ausgesprochen verständlich, indem er immer wieder Vergleiche zu den Untersuchungen mit Hans zieht und auf Versuche hinweist, die klären sollen, ob Tiere in der Lage sind, die menschliche Sprache zu erlernen. Ich war sehr beeindruckt, wie Schneider die Verbindung von Hans zum heutigen Chat-GPT herstellt. Auf diese Weise habe ich viel Neues erfahren und empfehle das Buch unbedingt weiter.

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