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Produktbild: Hoffnung Mensch
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Hoffnung Mensch Eine bessere Welt ist möglich

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2014

Verlag

Piper

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

22,3/13,6/3,8 cm

Gewicht

602 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004288790

Beschreibung

Rezension

"Ein überaus erfrischender Blick auf die Menschheit. Ein echtes Sommer-Feel-Good-Buch.", ORF News, 18.06.2014 20151120

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.03.2014

Verlag

Piper

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

22,3/13,6/3,8 cm

Gewicht

602 g

Sprache

Deutsch

EAN

2710004288790

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  • Bewertung

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB)

    Sehr gut lesbar, zugleich recht tiefgründig

    Das Buch liest sich sehr leicht und locker. Es taugt als Unterhaltungsliteratur und spart zugleich spannende Fragen aus Politik, Wissenschaft und Philosophie nicht aus. Insgesamt ein eher nachdenkliches als kämpferisches Buch. In einem positiven Grundton geschrieben aber durchaus differenziert in seiner Bewertung von Chancen und Risiken.

  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    5/5

    03.06.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Ein reifes Werk eines…

    Ein reifes Werk eines bekannten Aufklärers "Denn so seltsam es auch klingen mag: Von seiner Veranlagung her ist der Mensch das mitfühlendste, klügste, phantasiebegabteste, humorvollste Tier auf dem gesamten Planeten." (8) Gegen die Ungerechtigkeit der Welt manifestierte sich im Laufe der Menschheitsgeschichte die Religion. Kern aller Religionen ist der Glaube an ein (gerechtes) Jenseits. Michael Schmidt-Salomon, bekannt dafür, den Menschen (supranaturalistische) Illusionen zu rauben, legt mit "Hoffnung Mensch" ein Werk vor, welches auf dem evolutionären Humanismus gründet und unabhängig von jeglichen Gottesbildern von dem Glauben getragen wird, dass sich die Menschheit positiv weiterentwickeln wird. Auf acht Kapitel verteilt schlägt Schmidt-Salomon einen weiten Bogen durch die Menschheitsgeschichte und analysiert die Rolle und die Entwicklung des Menschen aus verschiedenen Perspektiven. Dabei glänzt er mit einem fundierten Wissen über naturwissenschaftliche und geisteswissenschaftliche Zusammenhänge, die in dieser komprimierten und auch anschaulichen Form auf dem Büchermarkt ihresgleichen suchen. "Während traditionelle Weltanschauungen nur solche empirischen Befunde gelten ließen, die den jeweiligen Vorstellungen entsprachen, lässt der evolutionäre Humanismus nur solche Vorstellungen gelten, die empirischen Befunden entsprechen." (94) Nach traditionellen Vorstellungen handelt es sich bei empirischer Forschung und religiöser Weltanschauung um zwei getrennte Gebiete. Der evolutionäre Humanismus setzt dagegen auf die Einheit des Wissens. Ob Mendel sorgfältig gearbeitet hat, wie der Autor schreibt (131), oder im Sinne seiner eigenen Theorie gemogelt hat, dürfte hier unerheblich sein. Die Ausführungen zu emergenten Phänomenen sind lesenswert, auch wenn Schmidt-Salomon – wie andere Autoren auch – nur den Rahmen abstecken kann, innerhalb dessen Bewusstsein erklärt werden muss. Was Bewusstsein im eigentlichen Sinne ist, liegt außerhalb unserer Erkenntnisfähigkeit. Spannend wird es, wenn Schmidt-Salomon menschliche Eigenschaften bei Schimpansen und Bonobos beschreibt, einen Zusammenhang zwischen Schönheit und sexueller Auslese herstellt und die Entwicklung der Empathie und der Ethik aus dem Blickwinkel der Evolution erläutert. Dummerweise sind Empathie und Grausamkeit unheilvoll miteinander verknüpft. Dennoch sind in der kulturellen Entwicklung positive Akzente zu finden bis hin zur Forderung nach Grundrechten für Menschenaffen. In seinem Resümee in den Kapiteln 7 und 8 beschreibt Schmidt-Salomon Krisen der Menschheit und Wege zu deren Beseitigung. Entgegen Huntingtons pessimistischem Ansatz in "Kampf der Kulturen" definiert Schmidt-Salomon personale Identitäten nicht nur über Rasse und Religion, sondern über eine Vielzahl von Kriterien, die erstgenannte Kriterien in den Hintergrund treten lassen. Auf diese Weise erhöhen sich die Gemeinsamkeiten unabhängig von Rasse und Religion. Zudem sind kulturelle Traditionen inhomogen und wandlungsfähig. Ob es im Lager der religiös denkenden Menschen eine "bedeutsame Kurskorrektur" gegeben hat, vermag ich zu bezweifeln und auch die "humanistische Weltperspektive" erscheint mir im Hinblick auf die derzeitige reale Situation auf der Erde noch in weiter Ferne. (303) Vielleicht muss der zeitliche Rahmen erweitert werden, um zu solchen Ergebnissen zu gelangen. Der Sinn des Lebens ist subjektiv, ob es daneben noch einen objektiven Sinn gibt, kann niemand beantworten. Schmidt-Salomon vermittelt Hoffnung in einem Maße, wie es der Rahmen des evolutionären Humanismus zulässt. Religionen mit einer jenseitigen Hoffnung werden dadurch nicht außer Kraft gesetzt. Sie werden infrage gestellt, aber in einer Welt voller Ungerechtigkeiten auf unbestimmte Zeit als Glaubensmodelle bestehen bleiben. In der Summe handelt es sich um ein aufklärendes und im Kern positives Buch.

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