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Gebraucht Band 1

Die Familie sehen und sterben Capitano Rossi ermittelt im Tessin | Auftakt einer neuen Krimireihe

Aus der Reihe Mörderisches Lugano
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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

100380

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,4 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004301079

Beschreibung

Rezension

Langsam leitet der Autor über in eine spannende Handlung, der man sich bis zum Ende kaum entziehen kann. Dies auch dank der Hauptfiguren, die so plastisch dargestellt sind, dass man sich bei ihrer Arbeit wie auch in ihrem Privatleben förmlich in sie hineinversetzen kann. Ein fulminantes Krimi- Debüt mit vielen Facetten rund um den Polizeialltag, Familienbande und das Leben im Tessin, das unbedingt nach Fortsetzung verlangt ("Freiburger Nachrichten")
Eine tolle Urlaubslektüre! ("WDR")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

100380

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.03.2026

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

21,2/13,3/2,4 cm

Gewicht

294 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004301079

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    12.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Familie, Mord und ein Capitano der lieber seine Ruhe gehabt hätte

    Capitano Rossi steht plötzlich mitten in einem Mordfall und eigentlich merkt man sofort: Der Mann hat damit ungefähr so viel gerechnet wie mit Schnee im Hochsommer. Zwei Tote innerhalb weniger Stunden im beschaulichen Tessin? Klingt erst mal nach Zufall. Aber schnell wird klar, hier brodelt mehr unter der Oberfläche als ein Espresso in einer italienischen Bar. Capitano Enzo Rossi ist dabei ein herrlich unperfekter Ermittler. Ein bisschen eingerostet, ein bisschen stur und mit einer ordentlichen Portion Improvisation unterwegs. Genau das macht ihn aber so sympathisch. Während seine ehrgeizige Assistentin Gemma Crivelli schon längst im Ermittlungsmodus ist, stolpert Rossi eher in die Sache hinein und merkt dabei langsam, dass der Fall ihm näher kommt als ihm lieb ist. Besonders stark ist die Atmosphäre. Toni Rivera schafft es mühelos, dieses sonnige Tessin mit all seinen engen Gassen, alten Familiengeschichten und unterschwelligen Spannungen lebendig werden zu lassen. Man spürt förmlich, dass hinter vielen Fassaden mehr steckt, als man auf den ersten Blick sieht. Und dann kommt der Moment, in dem Rossi merkt, dass seine eigene Familie in den Fall verwickelt sein könnte. Spätestens da zieht die Geschichte richtig an. Loyalität, alte Rechnungen und dunkle Geheimnisse mischen sich zu einem Krimi, der nicht nur spannend ist, sondern auch richtig persönlich wird. Die Mischung aus trockenem Humor, starken Figuren und einer Geschichte voller Familienbande macht diesen Auftakt unglaublich unterhaltsam. Capitano Rossi hat definitiv das Zeug dazu, ein Ermittler zu werden, mit dem man noch viele Fälle verbringen möchte. Und ganz ehrlich: Wenn der zweite Band kommt, steht er bei mir schneller im Regal als der Espresso auf dem Tisch.

  • Jürg K.

    5/5

    11.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Krimi voller Spannung, Herz und leiser Melancholie

    Capitano Enzo Rossi, ein Tessiner mit tiefen Wurzeln am Monte Brè, wird jäh aus seiner Routine gerissen, als seine Assistentin Gemma Crivelli ihm zweimal den Code für «Mord» schickt. Zwei Todesfälle in wenigen Stunden und plötzlich ist die beschauliche Ruhe des Südens vorbei. Als erste Spuren auftauchen, trifft Rossi ein Schlag. Seine eigene Familie scheint in die Fälle verstrickt zu sein. Für ihn beginnt ein gefährliches Ringen zwischen Loyalität und Pflicht, zwischen Herkunft und Wahrheit. Der Roman lebt von dieser Spannung, aber auch von seinem warmen, menschlichen Kern. Rossi ist kein Held, sondern ein Ermittler wider Willen müde, improvisierend, mit trockenem Humor und einer verletzlichen Loyalität, die ihn zugleich antreibt und hemmt. Crivelli bildet den scharfen Gegenpol, ehrgeizig, schnell, fordernd. Gemeinsam bewegen sie sich durch eine Atmosphäre, in der der Monte Brè nicht nur Kulisse, sondern ein eigener Charakter ist. Besonders eindrucksvoll ist der Moment, in dem Rossi begreift, dass seine Familie sowohl Gefahr als auch Rettung sein kann. Die Geschichte zeigt einen Mann, der nicht nur einen Fall löst, sondern sich selbst neu verorten muss ein Krimi voller Spannung, Herz und leiser Melancholie. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Bremen

    5/5

    04.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Roman der sehr nachdenklich macht

    Rezension zu "Die Familie sehen und sterben" Ein Roman, der sehr nachdenklich macht Mit wunderbarer Karte darin - einfach herrlich Auf mich wirkt es wie ein leiser und dabei auch eindringlicher Roman über Abschied, Herkunft und die emsige Nähe zwischen Eltern und ihren über alles geliebten Kindern. Mit einer sehr klarern und unaufgeregten Sprache erzählt er von der letzten Begegnung eines Sohnes mit seinem sterbenden Vater. Zwischen Krankenhausfluren und Erinnerungsstücken entfaltet sich dabei auch ein berührendes Nachdenken über eine Schuld, Liebe und auch wirklich tiefe und emsig spürbare Vergänglichkeit. Mit einer großen und emotionalen Präzision entsteht hierbei auch ein wunderbarer und sinnlicher Roman , der noch sehr sinnlich und tiefbewegend lange im Nachhinein nachhallt und die eigene Familiengeschichte dabei auch spürbar macht.

  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    01.03.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein Familienmorast und zwei Morde

    Toni Rivera hat hier einen außergewöhnlichen Krimi vorgelegt. Er erzählt von zwei Todesfällen, die sich als Mord herausstellen. Enzo Rossi, der hiesige Capitano ermittelt und erzählt hier auch von seiner Familie und seinem Leben. Was zunächst sehr ruhig, sogar auch sehr amüsant ist, da der Roman nur aus Sicht Enzos erzählt wird und auch recht flapsig daher kommt, schraubt sich schnell hoch zu sehr nahen Einblicken in eine sehr komplizierte Familienstruktur, mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Neben Enzo ist da sein milliardenschwerer Bruder Fabrizio mit Privatjet und Kontakten in die ganze Welt, dessen gelangweilte Ehefrau und der tüchtigen Greta, seiner älteren Privatsekretärin, der sich aber dennoch für das Bürgermeisteramt der kleinen Stadt bewirbt. Nur warum? Am Ort wohnt auch die Schwester von Enzo, die ein Restaurant unterhält, dieses aber auch nur mit mäßigem Erfolg und darauf wartet, dass der mächtige Bruder dort speist, um ihm einen wirtschaftlichen Schub zu verpassen. Und es gibt auch noch die zwei Neffen. Enzo selbst wird in einigen Jahren in Pension gehen und ist eher der gemütliche und schusselige, sogar teilweise vergessliche Typ, allerdings möchte seine junge Kollegin ihn gerne wegbefördert sehen, damit sie seinen Platz einnehmen kann. Sie ist sehr ehrgeizig, was die Chefin von Enzo unterstützt und sie gerne an seiner Stelle sehen würde. Da kommen die beiden Toten gerade recht, in einer Stadt, die keine Morde kennt und Enzo kann sein Können zeigen. Nur was anfangs noch unkompliziert erscheint, zieht plötzlich tiefe Kreise in seine Familie und vorallem auch in deren Vergangenheit, so dass diese eine große Rolle spielt und den Leser in seinen Bann zieht. Haben die Morde etwas mit dem Tod des als kleiner Junge verstorbenen Bruders der Familie zu tun? Oder mit Fabrizio’s Kontakte in die Baulöwenwelt? Die Familiengeschichte entfaltet ihren Sog, einem Sumpf, aus dem es kein Entrinnen gibt. Der Erzählstil des Autors fesselt, ohne dass es blutig ist. Ein tolles Buch, was mit einem offenen Ende endet und im nächsten Teil weiter gehen wird. Ich bin schon sehr neugierig darauf. Von mir eine klare Leseempfehlung für einen ganz besonderen, lesenswerten Krimi.

  • scouter

    aus Unna

    4/5

    07.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Schwierige Familienverhältnisse

    Capitano Rossi hat zwei neue Fälle zu bearbeiten. Oder sind das gar keine Fälle, da es augenscheinlich sich um Unfälle handelt. Mit seiner Kollegin Ispettrice Crivelli bearbeitet er die Fälle und so stellen sie bald, fest dass es wohl beides Morde waren. Doch wie es sich bald herausstellt, ist die Familie von Capitano Rossi involviert. Das kann zu Verwicklungen führen, denn sein Bruder kandidiert für das Amt des Bürgermeisters von Lugano, außerdem ist er auch in der Politik und den Behörden gut vernetzt Es hängt allerdings ein Schatten über seiner Kandidatur. Der Kriminalroman „Die Familie sehen und sterben“ von Toni Rivera spielt im sonnigen Tessin. Es ist ein Ort, der zum Reisen einlädt und darauf weist auch das Cover hin, das einen wunderschönen Blick auf einen Tessiner See darstellt. Die Hauptperson, dieser Capitano Rossi, ist familiär in dieser Region sehr eingebunden. Seine Familie lebt und arbeitet hier schon sehr lange und diese Traditionen werden sehr hochgehalten. Sein #lterer Bruder ist sehr bekannt, was seiner Arbeit auf der einen Seite entgegenkommt, ihn aber auf der anderen Seite belastet. In diesem Zwiespalt muss er nun ermitteln und hat dann auch noch eine sehr umtriebige Ispettrice an seiner Seite. Das und auch sein Alter sind belastend für ihn und deshalb hat er eine leibende Freundin an seiner Seite. Das ist so der Ausgleich zu den Familienangelegenheiten, in die er verwickelt ist und die seine Arbeit erschweren. Diese Angelegenheiten beschreibt der Autor sehr intensiv und es ist zu spüren, wie der Capitano sich windet. Die Sprache stellt diese Situationen sehr gut dar und so kann der Leser auch gut mitfühlen, was Reichtum mit den Menschen machen kann. Die Spannung ist nicht sehr hoch, aber die Entwicklung bis zum Ende gut gelungen. Ich finde den Roman gelungen und auch das Thema ist nachvollziehbar. Manchmal erscheint mir dieser Krimi ein wenig zu langatmig und schwer zu verfolgen.

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Bewertungen (12)

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    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

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    4/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Loyalität und Pflicht

    Der Auftakt dieser Krimi-Reihe führt ins Tessin, dorthin, wo Palmen vor Alpenkulisse stehen, enge Gassen nach Espresso duften und über den Seen ein südliches Licht liegt. Sprachmelodie, Dialekt und die Nähe zu Italien prägen das Lebensgefühl; Kulinarik und Alltagsdetails machen die Region erfahrbar. Capitano Enzo Rossi erzählt selbst. Er ist kein brillanter Kombinierer. Er gibt sich gemütlich, mit ausgeprägter Laissez-faire-Haltung, das lässt einen schwanken zwischen Augenrollen und Schmunzeln. Zwei Todesfälle fordern ihn heraus, zumal sein wohlhabender Bruder für das Bürgermeisteramt kandidiert und in die Ereignisse verstrickt sein könnte, ein Dilemma für Rossi. Aufgrund von Rossis familiären Hintergründen besonders. Ruhig erzählt, fesselnd ohne großes Blutvergießen. Im Hörbuch trifft die sonore Stimme von Samuel Streiff den Ton von Rossi perfekt, Fortsetzung bitte!

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