Produktbild: Pest & Cholera
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Pest & Cholera Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2017

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,7/2,2 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Peste & Choléra

Übersetzt von

Holger Fock + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710004308306

Beschreibung

Rezension

»Was für ein großes kleines Buch. Der französische Schriftsteller Patrick Deville zeigt in seinem neuen Roman einmal mehr, wie erfrischend unterhaltsam und erkenntnisbildend Zeitgeschichte erzählt werden kann.« ("Frankfurter Rundschau")
»Zug um Zug entsteht das packende, sinnliche Porträt eines genialen Wissenschaftlers, Autodidakten und Bahnbrechers. Und, ganz nonchalant, auch das elegante Porträt einer Epoche. Die brillante Übersetzung ins Deutsche besorgten Holger Fock und Sabine Müller. Ein großer Mann. Ein großes Buch.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Ein großartiges Epos über einen außergewöhnlichen Mann – den Reisenden im Arztkittel, der am Ende der Welt den Pestbazillus entdeckte.« ("Le Monde")

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Zustand

Akzeptabel

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.07.2017

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12,7/2,2 cm

Gewicht

274 g

Farbe

Kaffee

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Peste & Choléra

Übersetzt von

  • Holger Fock
  • Sabine Müller

Sprache

Deutsch

EAN

2710004308306

EU-Ansprechpartner

Prolit
Siemensstr. 16
35463 Fernwald
DE
service@prolit.de

Herstelleradresse

Unionsverlag
Neptunstraße 20
8032 Zürich
CH
mail@unionsverlag.ch

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Universitas rerum - Die…

Almut Scheller-Mahmoud aus Hamburg am 09.11.2020

Bewertungsnummer: 2790568

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Universitas rerum - Die Gesamtheit aller Dinge Deville strickt uns eine Biographie aus bunten Fäden mit politischen, kulturellen und historischen Ausfransungen. Wieder ist es ihm meisterlich gelungen, eine Lebens-geschichte zu einer spannenden und lehrreichen Lektüre aufzubauen, gespickt mit glorreichen Namen jener Zeit. Es ist eine detailreiche Biographie Alexandre Yersins, dem Entdecker des Pestbazillus, der nach dem Medizinstudium zu Pasteur, dem Entdecker der Tollwut-Impfung, geht. Doch Yersin ist ein unruhiger Geist. Nach Jahren in Paris heuert er als Schiffsarzt an, zwischen Saigon und Manila pendelnd. Er liest viel, er beschäftigt sich mit Astronomie, Drachenbau, Vulkanologie, Ethnologie. Und er findet, ohne es zu suchen, sein ganz persönliches Paradies, sein „Walden“, aber eben nicht nur auf Zeit und nicht als Experiment, sondern es wird sein Lebensinhalt: das Fischerdorf Nha Trang im heutigen Vietnam. Und er baut sein kleines Paradies aus, kauft Land und erschafft eine autarke Arche. Er baut eine Klinik und bildet die Einheimischen aus, gründet ein Pasteur-Institut und interessiert sich für Ackerbau und Viehzucht, produziert seinen eigenen Strom. Er legt Kautschukplantagen an, kultiviert Chinarindenbäume, produziert Malariamittel. Er wird Ornithologe und Orchideenzüchter, baut Kaffee und Tabak an, braut ein belebendes anregendes Getränk - die Kola-Cannelle – das er leider nicht patentieren ließ. Er baut eine Wetterstation, kümmert sich um Aufforstung, beschäftigt sich mit Meteorologie und Geodäsie und zum Ende seines Lebens verfällt er der klassischen Literatur: er übersetzt die Griechen und Lateiner. Ihn erreichen Hilferufe aus Hongkong: die Pest sei ausgebrochen. Früher reiste die Pest gemächlich. Zu seiner Zeit und heute mit Dampfmaschinen-oder Düsengeschwindigkeit. Yersin entdeckt den Pestbazillus und entwickelt ein Serum. Später wird der Floh als Überträger identifiziert. 1940 kommt er von seiner letzten Reise nach Paris zurück ins Paradies, wird dort bleiben und wird dort sterben: Yersin – ein Tausendsassa im Denken, ein Einzelgänger mit Agoraphobie und doch die Menschen liebend, ein Grenzgänger und Eigenbrötler, ein ruheloser Geist, ein Visionär, ein Alleswissenwollender, ein Vollblut-Forscher, für den Nichtwissen unentschuldbar ist. Was ist geblieben von Alexandre Yersin? Ein Begriff ist geblieben: Yersinia pestis. Und dieses wunderbare Buch, mit dem Deville uns einen Ausnahme-Menschen, einen Universalisten auf dem Silberteller kredenzt. Ich bin tief beeindruckt von diesem bereichernden Buch, das in fast kühler und doch höchst empathischer Schreibe, ein Leben nachzeichnet, das den meisten von uns Lesern gewiss fremd ist. Fremd als Name, fremd in seiner betörenden Wissbegier und in seiner totalen Individualität. Echter Fortschritt ist nur im und durch das Individuum möglich. Masse hat nie etwas Großes geschaffen. So erinnert eine Ratssitzung an die Hellsichtigkeit von Hamstern und ein Stadion an den Scharfsinn von Pantoffeltierchen. (Baudelaire)

Universitas rerum - Die…

Almut Scheller-Mahmoud aus Hamburg am 09.11.2020
Bewertungsnummer: 2790568
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Universitas rerum - Die Gesamtheit aller Dinge Deville strickt uns eine Biographie aus bunten Fäden mit politischen, kulturellen und historischen Ausfransungen. Wieder ist es ihm meisterlich gelungen, eine Lebens-geschichte zu einer spannenden und lehrreichen Lektüre aufzubauen, gespickt mit glorreichen Namen jener Zeit. Es ist eine detailreiche Biographie Alexandre Yersins, dem Entdecker des Pestbazillus, der nach dem Medizinstudium zu Pasteur, dem Entdecker der Tollwut-Impfung, geht. Doch Yersin ist ein unruhiger Geist. Nach Jahren in Paris heuert er als Schiffsarzt an, zwischen Saigon und Manila pendelnd. Er liest viel, er beschäftigt sich mit Astronomie, Drachenbau, Vulkanologie, Ethnologie. Und er findet, ohne es zu suchen, sein ganz persönliches Paradies, sein „Walden“, aber eben nicht nur auf Zeit und nicht als Experiment, sondern es wird sein Lebensinhalt: das Fischerdorf Nha Trang im heutigen Vietnam. Und er baut sein kleines Paradies aus, kauft Land und erschafft eine autarke Arche. Er baut eine Klinik und bildet die Einheimischen aus, gründet ein Pasteur-Institut und interessiert sich für Ackerbau und Viehzucht, produziert seinen eigenen Strom. Er legt Kautschukplantagen an, kultiviert Chinarindenbäume, produziert Malariamittel. Er wird Ornithologe und Orchideenzüchter, baut Kaffee und Tabak an, braut ein belebendes anregendes Getränk - die Kola-Cannelle – das er leider nicht patentieren ließ. Er baut eine Wetterstation, kümmert sich um Aufforstung, beschäftigt sich mit Meteorologie und Geodäsie und zum Ende seines Lebens verfällt er der klassischen Literatur: er übersetzt die Griechen und Lateiner. Ihn erreichen Hilferufe aus Hongkong: die Pest sei ausgebrochen. Früher reiste die Pest gemächlich. Zu seiner Zeit und heute mit Dampfmaschinen-oder Düsengeschwindigkeit. Yersin entdeckt den Pestbazillus und entwickelt ein Serum. Später wird der Floh als Überträger identifiziert. 1940 kommt er von seiner letzten Reise nach Paris zurück ins Paradies, wird dort bleiben und wird dort sterben: Yersin – ein Tausendsassa im Denken, ein Einzelgänger mit Agoraphobie und doch die Menschen liebend, ein Grenzgänger und Eigenbrötler, ein ruheloser Geist, ein Visionär, ein Alleswissenwollender, ein Vollblut-Forscher, für den Nichtwissen unentschuldbar ist. Was ist geblieben von Alexandre Yersin? Ein Begriff ist geblieben: Yersinia pestis. Und dieses wunderbare Buch, mit dem Deville uns einen Ausnahme-Menschen, einen Universalisten auf dem Silberteller kredenzt. Ich bin tief beeindruckt von diesem bereichernden Buch, das in fast kühler und doch höchst empathischer Schreibe, ein Leben nachzeichnet, das den meisten von uns Lesern gewiss fremd ist. Fremd als Name, fremd in seiner betörenden Wissbegier und in seiner totalen Individualität. Echter Fortschritt ist nur im und durch das Individuum möglich. Masse hat nie etwas Großes geschaffen. So erinnert eine Ratssitzung an die Hellsichtigkeit von Hamstern und ein Stadion an den Scharfsinn von Pantoffeltierchen. (Baudelaire)

Enttäuschend

Bewertung aus Muri am 12.07.2022

Bewertungsnummer: 1745874

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Thema wäre sehr spannend. Aber der Autor erzählt sprunghaft, oft fehlte mir der Zusammenhang. Er führt die Personen nicht gut ein, wahrscheinlich weil er das viele Wissen voraussetzt, das er bei seinen Recherchen zum Buch selbst erworben hat.

Enttäuschend

Bewertung aus Muri am 12.07.2022
Bewertungsnummer: 1745874
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Thema wäre sehr spannend. Aber der Autor erzählt sprunghaft, oft fehlte mir der Zusammenhang. Er führt die Personen nicht gut ein, wahrscheinlich weil er das viele Wissen voraussetzt, das er bei seinen Recherchen zum Buch selbst erworben hat.

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Pest & Cholera

von Patrick Deville

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Meinung aus der Buchhandlung

Ulrike Müller

Thalia Fulda

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5/5

Ein Meilenstein der Medizingeschichte,...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Meilenstein der Medizingeschichte, spannend erzählt. Nicht ganz neu, macht aber im Moment gerade vielleicht ein bisschen Hoffnung!
  • Ulrike Müller
  • Buchhändler/-in

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Bewertet: Buch (Taschenbuch)

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