Was bedeutet es, frei zu sein? Einfach Dinge zu machen, die möglich sind, und sich von nichts und niemandem davon abhalten zu lassen? Das Leben in vollen Zügen zu genießen, seine Zeit zu nutzen, für sich und andere einzustehen - ja, sich einfach zu trauen? Und was müssen wir dafür tun?
Diese Fragen stellt sich Marie Luise Ritter einmalig offen und kommt zu dem Schluss: Wir müssen mutig sein. Sei es, indem wir uns überwinden, den nächsten Schritt oder sogar Sprung zu machen; indem wir uns öffnen oder einfach eine klare Grenze setzen. In persönlichen und inspirierenden Geschichten zeigt sie, was gerade Frauen gewinnen, wenn sie alltägliche, aber auch außergewöhnliche Hürden überwinden - und schenkt uns Mut. Den Mut, frei zu sein.
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
13.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Einfach ein schönes Buch!
An diesem Buch merkt auch wieder, dass es auch heißt bei kleinen Dingen im Leben mutig zu sein und nicht nur, wenn man das nächste große Abenteuer erlebt oder sonstiges. Es ist einfach ein wundervoller Buch, mit vielen persönlichen Geschichten, die einen bewegen, also absolute Empfehlung für den Sommerurlaub oder einen entspannten Tag/Abend auf dem Sofa. :)
MsWatson
aus Rüdersdorf
5/5
30.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Dieses Buch bewegt - ob man will oder nicht ;)
Dieses Buch kam gerade zur rechten Zeit und es ist einfach so fantastisch! Ich hab es nun schon im zweiten Lesedurchgang und ich sag euch: Die hälfte der Seiten ist angestrichen!
Und ich werde von Tag zu Tag und von Seite zu Seite mutiger!!! Dank Marie Luise Ritter und ihres so fantastischen Buches!!!!
Okay... aber worum geht es?
Marie Luise Ritters Bücher folgen einem Prinzip: persönliche Geschichten, in der die Fragen gestellt werden, die viele beschäftigten, aber die selten laut ausgesprochen werden noch, dass jemand sie wirklich mal beantwortet. Oder es wenigstens mal versucht. Und jetzt ist das ganze zum Thema Mut in einem Buch erschienen.
Ich will ehrlich sein: Am Anfang dachte ich, als ich die ersten Seiten laß, dass das für mich nicht passen könnte. Wie könnte ich denn frei sein, wenn ich doch mit Job, der die Anwesenheit in einem Büro erfordert, einer Bonus-Familie und so vielen Verpflichtungen hier irgendwie gebunden bin. Ganz im Gegensatz zur Autorin. Und dann habe ich mitbekommen, dass es nicht um das Ausbrechen aus dem leben geht, sondern um die vielen kleinen Momente, wo wir Freiheit suchen könnten und es vielleicht nicht tun, weil es eben doch Mini-Portiönchen Mut erfordert.
Und dann war ich wie gebannt. Das Buch war für mich wie ein persönlicher Spiegel meines Lebens und hat so viele Fragen aufgeworfen, die ich auch irgendwo in mir spürte, sie aber noch nicht formuliert bekam. Und jetzt - dank des Buches - liegen sie vor mir und ich kann dran arbeiten und mache es. Und ich merke das erste Mal, wie befreiend es ist, alltagsmutig zu sein. Aber auch erschreckend, wie sehr wir - vor allem wir Frauen - uns das erst erarbeiten müssen. Wir haben noch einen langen Weg vor uns.
Ritter ist freie Autorin, lebt wechselweise in München und Nizza, ist auf Instagram als @luiseliebt mit einer treuen Community (der ich jetzt auch anghöre!) unterwegs und schreibt über das Leben als Frau in einer Welt voller Möglichkeiten und der seltsamen Lähmung, die diese Möglichkeiten manchmal auslösen. Ihr Tonfall ist persönlich, direkt und nie belehrend, was sie von vielen Titeln in diesem Genre unterscheidet. Und was mich zusätzlich in ihren Bann gezogen hat!
"Vom Mut, frei zu sein" versammelt 30 Kapitel rund um eine einzige Frage: Was bedeutet es, wirklich frei zu sein? Nicht im politischen oder philosophischen Sinn, sondern im sehr konkreten, alltäglichen: Das Leben zu leben, das zu einem passt, statt irgendwo zu verweilen und seine Zeit abzusitzen, wie Ritter selbst es formuliert. Sich zu trauen – nicht unbedingt immer in großen dramatischen Gesten, sondern in den kleinen, oft hinausgezögerten Entscheidungen, die das eigene Leben tatsächlich verändern können und vor denen man vielleicht manchmal einfach Angst hat. Diese ganzen "Was wäre wenn"-Situationen, die nur in den eigenen Gedanken Gestalt annehmen, die wir aber nie umgesetzt bekommen. Wieso auch immer.
Dieses Buch ist definitiv kein Ratgeber, der einem erklärt, wie man Mut bekommt. Es sind Geschichten von Menschen, denen die Autorin begegnet ist, von Momenten, die etwas verschoben haben, von Dingen, die man hätte tun können und dann doch getan hat. Dieser Ansatz lässt Raum für die Lesenden, denn das Buch denkt nicht für einen, aber es gibt einem einen sanften und liebevollen Stupser, um dann selbst weiterdenken zu können und vor allem zu wollen.
Deshalb würde ich dieses Buch all jenen wärmstens empfehlen, die das Gefühl haben, ihr Leben vor sich herzuschieben und einen sanften Anstoß brauchen, um das zu bemerken. Es ist auch ein gutes Buch für eine Phase, in der man keine langen Texte schafft, aber trotzdem etwas lesen möchte, das Gewicht hat. Als Geschenk funktioniert es ebenfalls wahnsinnig gut.
Ach, dieses Buch geht einfach ins Herz und in die Seele und ist wahnsinnig schön! Und hilfreich, für diejenigen, die dafür offen sind!
Bewertung
5/5
17.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Grosse Themen, ganz leicht...
Marie Luise Ritter schafft es, grosse Themen auf ganz leichte Weise zu erzählen. In diesem Buch zeigt sie, dass Mut nicht immer etwas grosses sein muss. Es können auch kleine Entscheidungen im Alltag sein. Aber eben auch die grossen und lebensverändernden Entscheidungen.
Das Buch besteht aus kurzen und kompakten Kapiteln und der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, wodurch man es aufsaugt und gar nicht mehr weglegen möchte. Dadurch, dass die Autorin Erfahrungen aus ihrem eigenen Leben schildert, um das Thema Mut und Freiheit näherzubringen, gewinnt es an Leichtigkeit und Nahbarkeit. Sie inspiriert und motiviert ohne erhobenen Zeigefinger.
Ein tolles Buch, das ich jederzeit wieder lesen würde. Vor allem im Sommer am Strand.
Bewertung
5/5
04.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein Buch das Mut macht und tief berührt
Danke für dieses wundervolle und mutige Buch. ❤️ Mut frei zu sein hat mich von der ersten bis zur letzten Seite berührt und zum Nachdenken angeregt. Obwohl es erst gestern erschienen ist, habe ich es bereits gelesen. Die ehrlichen Worte, die Tiefe und die ermutigende Botschaft machen dieses Buch zu etwas ganz Besonderem. Eine klare Leseempfehlung für alle, die den Mut finden möchten, ihren eigenen Weg zu gehen. Vielen Dank, liebe Luise, für dieses inspirierende Werk!
Seitenstr.
aus Hamburg
2/5
27.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Mehr erhofft
Dieses Buch wäre wahrscheinlich gerne u.a. eine erhobene neue Frauenstimme geworden, aber fachsimpelt und tut sich die Autorin auch in ihrem neuen Buch für meinen Geschmack wieder zu sehr hervor, indem sie Fakten aus Psychologie, Wissenschaft und irgendwo gelesenen Artikeln zusammenkopiert ihren Erzählungen unterwürfelt und sich davon wahrscheinlich erhofft, man nehme ihr dies als ihren persönlichen ernstzunehmenden Erkenntnis-und Wissensschatz ab. Mir erscheint die Autorin leider immer eher, als käme sie in Wahrheit selbst gerade aus einer Therapiesitzung und wolle anderen daraufhin nun direkt zeigen, wie das Leben reibungslos funktioniert. Diesmal die These, dass es nur Mut brauche. Es besteht schon über mehrere Bücher der Eindruck, die Autorin sei ewig nicht zufrieden zu kriegen in ihrem Leben, ziehe deshalb ständig von A nach B, um daraufhin wieder in ihren Büchern zu erklären, wie man denn nun zu Hause ankommt, das Glück alleine findet und ja, das Leben leicht nimmt!
In diesem neuesten Buch steckt meiner Meinung nach leider auch wieder zu viel Beigeschmack der Perspektive einer Autorin aus besserem Hause, welche sich befähigt sieht, das Leben zu entschlüsseln und nun anderen erklären will, wie man denn sein Leben am besten angeht. Ich konnte nur immer wieder den Kopf schütteln. Vielleicht, weil ich minimal älter bin, in Deutschland lebe und mein Leben nicht erst mit Terrassenblick aufs Meer anfange, endlich mal wertzuschätzen.
Einziges Pro: Das Buch liest sich trotz recht kleiner Schrift schnell weg.
Der Schreibstil will hingegen stellenweise schon etwas zu erzwungen gebildet und nach großer Weltliteratur klingen, um Seiten zu füllen.
Gesamteindruck: Ich war neugierig, was die Autorin Neues bietet. Leider scheint es für sie zu gewöhnlich, dass man sich zwischen Paris, München, Nizza mal schnell switchend umentscheidet. Gründe erfährt man kurz abgehandelt, was wenig authentisch wirkt. Es fehlt an tiefem Inneren und Bezug zur überwiegenden Realität. Vielleicht ist ihr eigentliches Publikum auch so sprunghaft und ungebunden und möchte sie nur dieses ansprechen. Denn das, so soll man ja glauben, sei so schön frei und ja, mutig?
Vor allem konnte ich aus diesem Buch nichts mitnehmen, was nach Rat und nützlichem Wissen einer Gleichgesinnten, weil ebenso Frau anmutet, auf deren Wissen und Erfahrung ich vertrauen würde. Man wird nicht warm damit. Ich wünsche der Autorin, dass sie es zunächst bitte selber endlich, endlich schafft, ein Leben für sich zu schaffen, das sie wirklich langfristig glücklich und zufrieden macht. Nicht nur für die nächsten drei Monate oder bis zum nächsten Schreibprozess. Vielleicht bekommt die Leserschaft ja auch einfach mal keine weitere Ratgeberversion darüber, was man aus Sicht der Autorin vermeintlich nur braucht oder tun muss, um xyz zu sein.
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5/5
17.07.2026
eBook (ePUB)
Mehr als ein Buch über Mut und Freiheit
Obwohl Marie Luise Ritter in einer ganz anderen Lebensrealität lebt, als ich selbst, konnte ich mir aus diesem Buch viel für mein eigenes Leben mitnehmen. Sie erzählt nicht nur Geschichten, die davon Handeln mutig zu sein und wie man das schaffen kann. Und das Buch ist auch keine Anlitung zur ultimativen Freiheit. Vielmehr ist das für mich ein Buch darüber, wie man ein Stück Selbstbestimmug dazugewinnt, wie Mut als eine Hilfestellung genutzt werden kann, einfach mal etwas zu wagen, Dinge zu hinterfragen, die wir immer einfach so hinnehmen, sich selbst immer wieder neu zu entdecken und dadurch für sich selbst freier von Erwartungen und Einschränkungen, ob aus der Gesellschaft heraus oder selbstgemacht, zu werden.
Ich hatte bei diesem Buch nie das Gefühl, dass die Autorin mir etwas vorschreiben oder an die Hand geben will, das auf jeden Fall funktioniert. Das Buch liest sich wie eine Kurzgeschichtensammlung, in der man aus jeder kleinen Geschichte etwas ziehen kann. Das hat mir wirklich gut gefallen.
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