Produktbild: Aller Tage Abend
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Aller Tage Abend Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

24692

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2012

Verlag

Knaus

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004361141

Beschreibung

Rezension

"Eine große Erzählerin!" ("Brigitte Woman (11/2012), Antje Liebsch")
„Es steckt viel Poesie darin, aber kein Pathos; großes dramaturgisches Geschick und die dichterische Gewissheit, dass man nur ein Detail verändern muss, damit alles ganz anders wird.“ ("KulturSPIEGEL, Sonja Hartwig")
“Ernst, eindringlich, und klug.“ ("Donaukurier")
„Ein literarisches Ereignis in diesem Bücherherbst (…)“ ("Michael Hametner im MDR Hörfunk "Figaro"")
„(…) wunderbar souverän und zugleich sanft und einfühlsam.“ ("Michael Braun, Kölner Stadt-Anzeiger")

Produktdetails

Zustand

Gut

Verkaufsrang

24692

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.08.2012

Verlag

Knaus

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

22,1/14,4/3 cm

Gewicht

486 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004361141

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertungsnummer: 1583260

Bewertet: eBook (ePUB)

"Der Tod setzt eine Überschrift  über ein Leben" sagte Jenny Erpenbeck in ihrer Rede anlässlich des ihr verliehenen Schubart-Literaturpreises der Stadt Aalen. So experimentiert Erpenbeck in Aller Tage Abend mit dem Lebenslauf ihrer Protagonistin. Fünf mal läßt sie diese in unterschiedlichen Lebensabschnitten sterben, und das bis dahin gelebte Leben erscheint jeweils als ein anderes. Erpenbeck ist sicher eine der interessantesten gegenwärtigen Autorinnen, die meisterhaft Leben in Literatur zu übersetzen versteht. Die Stadt Aalen hat das Glück, Jenny Erpenbeck nun zu ihren Schubart-Literaturpreisträgerinnen zählen zu dürfen.

Bewertung am 06.10.2021
Bewertungsnummer: 1583260
Bewertet: eBook (ePUB)

"Der Tod setzt eine Überschrift  über ein Leben" sagte Jenny Erpenbeck in ihrer Rede anlässlich des ihr verliehenen Schubart-Literaturpreises der Stadt Aalen. So experimentiert Erpenbeck in Aller Tage Abend mit dem Lebenslauf ihrer Protagonistin. Fünf mal läßt sie diese in unterschiedlichen Lebensabschnitten sterben, und das bis dahin gelebte Leben erscheint jeweils als ein anderes. Erpenbeck ist sicher eine der interessantesten gegenwärtigen Autorinnen, die meisterhaft Leben in Literatur zu übersetzen versteht. Die Stadt Aalen hat das Glück, Jenny Erpenbeck nun zu ihren Schubart-Literaturpreisträgerinnen zählen zu dürfen.

Kann ein Leben beginnen obwohl es bereits geendet hat?

C. Welser aus Salzburg am 28.09.2017

Bewertungsnummer: 274202

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein interessantes Konzept -mittels kleiner Änderungen in der Handlung- ein Leben komplett zu verändern und überhaupt erst möglich werden zu lassen. Die Autorin versteht es diese "Lebensentwürfe" gekonnt in die Zeitgeschichte zu setzen, wenn auch mit einer gehörigen Portion an Schwermut. Stilistisch und Sprachlich jedenfalls sehr empfehlenswert.

Kann ein Leben beginnen obwohl es bereits geendet hat?

C. Welser aus Salzburg am 28.09.2017
Bewertungsnummer: 274202
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein interessantes Konzept -mittels kleiner Änderungen in der Handlung- ein Leben komplett zu verändern und überhaupt erst möglich werden zu lassen. Die Autorin versteht es diese "Lebensentwürfe" gekonnt in die Zeitgeschichte zu setzen, wenn auch mit einer gehörigen Portion an Schwermut. Stilistisch und Sprachlich jedenfalls sehr empfehlenswert.

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Aller Tage Abend

von Jenny Erpenbeck

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Maren Oberwelland

Thalia Varel

Zum Portrait

4/5

Was wäre wenn...

Bewertet: eBook (ePUB)

Es sind häufig die kleinen Dinge, die über Leben oder Tod eines Menschen entscheiden: Ein Säugling stirbt, aber was wäre gewesen, wenn die Eltern den plötzlichen Kindstod zu verhindern gewusst hätten? Ein junges Mädchen nimmt sich das Leben, aber was wäre gewesen, wenn sie den Mann mit der Pistole nie kennen gelernt hätte? Eine Mutter fällt die Treppe hinunter und bricht sich das Genick, aber was wäre gewesen, wenn sie nicht ausgerutscht wäre? „Eine ganze Welt aus Gründen gab es, warum ihr Leben nun an ein Ende gekommen sein könnte, wie es gleichzeitig eine ganze Welt aus Gründen gab, warum sie jetzt noch am Leben sein könnte und sollte.“ Mit diesen kurzen aber entscheidenden Schicksalsmomenten beschäftigt sich Jenny Erpenbeck in ihrem neuen Roman „Aller Tage Abend“ und lässt ihre Protagonistin, die erst im letzten Kapitel einen Namen bekommt, so ein ganzes Jahrhundert durchleben – Judentum, Nationalsozialismus, Exil und Kommunismus. Nach jedem Sterben der Figur verändert die Autorin nur ein winziges Detail und lässt sie so weiterleben und einen neuen Lebensabschnitt entdecken. Wie schon in ihrem Roman „Heimsuchung“ verbindet Jenny Erpenbeck die individuelle Geschichte ihrer Protagonistin mit Zeitgeschichte und ihrer eigenen Familiengeschichte, vor allem der ihrer Großmutter Hedda Zinner, ebenfalls Schriftstellerin. „Aller Tage Abend“ ist ein wunderschön komponierter Roman, in dem die Autorin es schafft, die getrennten Lebensabschnitte beispielsweise durch Familienbesitztümer, die sich in allen Kapiteln wiederfinden, nicht auseinander fallen zu lassen und zu einem runden Ganzen zu machen. Absolut lesenswert!
  • Maren Oberwelland
  • Buchhändler/-in

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4/5

Was wäre wenn...

Bewertet: eBook (ePUB)

Es sind häufig die kleinen Dinge, die über Leben oder Tod eines Menschen entscheiden: Ein Säugling stirbt, aber was wäre gewesen, wenn die Eltern den plötzlichen Kindstod zu verhindern gewusst hätten? Ein junges Mädchen nimmt sich das Leben, aber was wäre gewesen, wenn sie den Mann mit der Pistole nie kennen gelernt hätte? Eine Mutter fällt die Treppe hinunter und bricht sich das Genick, aber was wäre gewesen, wenn sie nicht ausgerutscht wäre? „Eine ganze Welt aus Gründen gab es, warum ihr Leben nun an ein Ende gekommen sein könnte, wie es gleichzeitig eine ganze Welt aus Gründen gab, warum sie jetzt noch am Leben sein könnte und sollte.“ Mit diesen kurzen aber entscheidenden Schicksalsmomenten beschäftigt sich Jenny Erpenbeck in ihrem neuen Roman „Aller Tage Abend“ und lässt ihre Protagonistin, die erst im letzten Kapitel einen Namen bekommt, so ein ganzes Jahrhundert durchleben – Judentum, Nationalsozialismus, Exil und Kommunismus. Nach jedem Sterben der Figur verändert die Autorin nur ein winziges Detail und lässt sie so weiterleben und einen neuen Lebensabschnitt entdecken. Wie schon in ihrem Roman „Heimsuchung“ verbindet Jenny Erpenbeck die individuelle Geschichte ihrer Protagonistin mit Zeitgeschichte und ihrer eigenen Familiengeschichte, vor allem der ihrer Großmutter Hedda Zinner, ebenfalls Schriftstellerin. „Aller Tage Abend“ ist ein wunderschön komponierter Roman, in dem die Autorin es schafft, die getrennten Lebensabschnitte beispielsweise durch Familienbesitztümer, die sich in allen Kapiteln wiederfinden, nicht auseinander fallen zu lassen und zu einem runden Ganzen zu machen. Absolut lesenswert!

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K. Plesovskich

Thalia Cuxhaven

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3/5

Mir hat besonders das "Was-wäre-wenn"-Szenario...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir hat besonders das "Was-wäre-wenn"-Szenario gefallen, denn zum Ende eines jeden Kapitels stirbt die Protagonistin, um im nächsten Kapitel wieder zum Leben erweckt zu werden.
  • K. Plesovskich
  • Buchhändler/-in

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3/5

Mir hat besonders das "Was-wäre-wenn"-Szenario...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mir hat besonders das "Was-wäre-wenn"-Szenario gefallen, denn zum Ende eines jeden Kapitels stirbt die Protagonistin, um im nächsten Kapitel wieder zum Leben erweckt zu werden.

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Aller Tage Abend

von Jenny Erpenbeck

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