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Produktbild: Für Widerspruch sorgen
Band 73 Vorbesteller

Für Widerspruch sorgen Eine feministische Theorie des radikaldemokratischen Widersprechens

55,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2026

Verlag

Campus

Seitenzahl

310

Maße (L/B)

23/15 cm

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52296-8

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.11.2026

Verlag

Campus

Seitenzahl

310

Maße (L/B)

23/15 cm

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-593-52296-8

Herstelleradresse

Campus Verlag GmbH
Werderstraße 10
69469 Weinheim
DE

Email: vertrieb@campus.de

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    1. Vom sorgenfreien Widersprechen zum Sorgen für den Widerspruch

    1.1. Wider. Die doppelte Herausforderung der Demokratie

    1.2. Sprechen. Ambivalenzen einer politischen Praxis

    1.3. Sorgen. Das Andere des politischen Handelns

    1.4. An ›uneasy hunch‹. Situiertes Lesen als Methode

    1.5. Sorge als Widersprechen. Widersprechen als Sorge

    1.5.1. Sorge in einer erschöpften Welt

    1.5.2. Probleme eines Heilsbringers

    1.6. Überblick über das Buch



    Teil I Radikaldemokratische Theorien als Theorien des Widersprechens lesen

    2. Wer widerspricht? Fünf Formen des Widersprechens und ihre Subjekte

    2.1. Widersprechen als institutionalisierte Revolution. Étienne Balibar

    2.1.1. Gleichfreiheit, Aufstand und Verfassung

    2.1.2. Revolutionäre (und) Bürger als Figuren der radikalen Demokratie

    2.2. Widersprechen als Streben nach Hegemonie. Chantal Mouffe und Ernesto Laclau

    2.2.1. Politische Subjektivität, Artikulation und Antagonismus

    2.2.2. Politische Handlungsfähigkeit und ihre Körperlichkeit

    2.3. Widersprechen als Verunsicherung. Claude Lefort

    2.3.1. Macht, Politisierung und die Gefahr des Totalitarismus

    2.3.2. Zum Aushalten von Unsicherheit und dem autoritären Begehren nach Sicherheit

    2.4. Widersprechen als »care for the agon«. Hannah Arendt und Bonnie Honig

    2.4.1. Kollektives Handeln, Sphärentrennung und »care for the agon«

    2.4.2. Rückzugsräume und die (De-)Politisierung des Privaten

    2.5. Widersprechen als Verkörperung. Jacques Rancière und Judith Butler

    2.5.1. Wahrnehmungsraster, performativer Lärm und Politik

    2.5.2 Kritik der Fürsprache und Kritik der Kritik

    3. Wer widerspricht nicht? Leerstellen im radikaldemokratischen Widersprechen

    3.1. Aspekte des Widersprechens

    3.2. Leerstellen des radikaldemokratischen Widersprechens und die Trias der Sorge als Ethik, Arbeit, Politik

    3.2.1. Responsibilisierung und Sorge-Ethik

    3.2.2. Voluntarismus und Sorge-Arbeit

    3.2.3. Souveränität und Sorge-Politik



    Teil II Sorgetheorien zum Widersprechen bringen

    4. Sorge. Bestimmungsversuche und Spannungen

    5. Sorge-Ethik. Warum wir uns sorgen sollen

    5.1. Differenzfeministische Anfänge und sorge-ethische Weiterentwicklungen

    5.1.1. Sorge-Ethik als anti-sexistische Intervention

    5.1.2. Die Erfahrung des Mutter-Seins als Grundlage sorge- ethischen Handelns

    5.2. Von der ethischen Zähmung der Sorge

    5.2.1. Das Problem der Normierung

    5.2.2. Das Problem der Homogenisierung

    5.2.3. Das Problem der Ontologisierung

    5.2.4. Das Problem der affektiv-epistemischen Naturalisierung

    5.3. Zur Politisierung der Sorge-Ethik

    5.3.1. Fürsorgliche Demokratie nach Joan Tronto

    5.3.2. Fürsorgliche Demokratie und politische Ökonomie

    6. Sorge-Arbeit. Warum wir uns an der Sorge (nicht) abarbeiten

    6.1. Die Ausbeutung der Sorgenden im Kapitalismus

    6.2. Sorge als Krisentreiber im Kapitalismus

    6.3. Eine kurze Geschichte der Sorgearbeit im Kapitalismus vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart

    6.3.1. Verschiebung I. Hausfrauisierung

    6.3.2. Verschiebung II. State-Managed Capitalism

    6.3.3. Verschiebung III. Kommodifizierung

    6.3.4. Die strukturelle Sorglosigkeit der Gegenwart

    7. Sorge-Politik. ›Sorge-gegen-Herrschaft‹ praktizieren

    7.1. Sorge-als-Herrschaft. Über die Logik des ›Unterscheide, Sorge, Herrsche‹

    7.2. ›Sorge-gegen-Herrschaft‹. Von der Behindertenrechtsbewegung lernen

    7.2.1. Von Sorgenden und Umsorgten. Eine theoriepolitische Intervention

    7.2.2. Cripping Care als Voraussetzung radikaldemokratischer Sorgepolitik

    7.2.3. Das Widersprechen der Umsorgten. Anti-ableistische Kritiken der Sorge

    7.2.4. Organisiertes Gebrechen. Eine kurze Geschichte des Widersprechens von Menschen mit Behinderung

    7.2.5. Heterogenes Widersprechen. Intersektionale Perspektiven auf Behinderung und Sorge

    7.3. Über die (Un-)Möglichkeit radikaldemokratischer Sorgepolitik

    8. Für Widerspruch muss gesorgt werden. Versuch einer Schlussfolgerung



    Literatur

    Dank