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Einsamkeit ‒ die unerkannte Krankheit Der Spiegel-Bestseller in einer Taschenbuch-Neuausgabe

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14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2026

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-57316-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.11.2026

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

336

Maße (L/B)

19/12,5 cm

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-57316-7

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Raumzeitreisender

    aus Ahaus

    4/5

    13.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Einsamkeit – eine vernachlässigte Krankheit

    Manfred Spitzer bringt das Thema im Vorwort auf den Punkt: "Einsamkeit ist nicht "nur" ein Symptom, d.h. ein Krankheitszeichen, sondern sie ist selbst eine Krankheit!" Es gibt eine Korrelation zwischen der Krankheit Einsamkeit und dem Individualismus. Beides nimmt signifikant zu. Psychiater Spitzer unterscheidet zwischen "Einsamkeit" als subjektivem Erleben und "sozialer Isolation" als objektiv messbarer Größe. Man kann sich einsam fühlen, obwohl man in einer intakten Familie lebt und umgekehrt suchen manche Menschen Einsamkeit und fühlen sich dabei wohl. Untersuchungen führen zu dem Ergebnis, dass es einen Zusammenhang zwischen sozialen (z.B. aufgrund erlebter Einsamkeit) und körperlichen Schmerzen gibt; sie haben eine gemeinsame neurobiologische Grundlage. Aus evolutionärer Sicht haben Schmerzen eine wichtige Funktion für das Überleben. Einsamkeit ist ansteckend, wie auch Emotionen und Verhaltensweisen. Spitzer bezieht sich dabei auf den Arzt und Sozialpsychologen Gustave Le Bon [1] sowie auf neuere Studien zum Thema. Und das Fatale ist: "Menschen mit wenig Freunden ... neigen dazu, mit der Zeit immer einsamer zu werden." Akute Vereinsamung löst Stress aus und Stress kann krank machen, insbesondere wenn er chronisch auftritt. Die gleichen körperlichen Reaktionen, die bei akutem Stress sinnvoll sind, wie das Hochregeln von Blutdruck sowie das Abschalten kurzfristig unwichtiger Körperfunktionen (z.B. Verdauung), führen bei dauerhafter Belastung zu Krankheiten. Hilft das Internet gegen Einsamkeit? Mit den Auswirkungen digitaler Medien auf Verhalten und Gesundheit hat sich Spitzer ausführlich in seinem Buch Cyberkrank [2] beschäftigt. Digitale Medien können depressiv und einsam machen. Zudem droht eine Verminderung der Empathie. Der direkte Kontakt zu Menschen ist durch nichts zu ersetzen. Einsamkeit erhöht nachweislich das Risiko für Infektionskrankheiten, für hohen Blutdruck, für Herzinfarkt, für eine Schwächung des Immunsystems und für psychische Erkrankungen. Damit zählt Einsamkeit zu den Risikofaktoren wie Übergewicht, Rauchen, Alkohol oder Bewegungsmangel. Wenn Einsamkeit eine Krankheit ist, stellt sich die Frage, wie Betroffene wirksam behandelt und aus dem Abwärtsstrudel herausgeführt werden können. Neben einer Psychotherapie schlägt Spitzer verschiedene Verhaltensänderungen vor. "Geben macht glücklich" erkennt Spitzer und steht damit in Einklang mit Stefan Klein in [3]. Rationale Erkenntnis führt nicht automatisch zur Verhaltensänderung. Auch Helfen hat positive Seiten, aber nicht nur. Abhängig von individuellen Umständen kann Helfen auch als Belastung empfunden werden. Dass Musizieren, Singen und Tanzen hilft, klingt trivial. Die spannende Frage lautet, wie bewegt man einsame bzw. depressive Menschen dazu? Hier liegen die Schwächen des Buches. Spitzer analysiert das Thema umfassend anhand zahlreicher Studien und macht Vorschläge zur Behandlung, die im Wesentlichen auf Verhaltensänderungen beruhen. Genau das schaffen Betroffene meist nicht aus eigener Kraft. Das ist so, als ob man dem Drogensüchtigen sagt, nimm keine Drogen mehr. [1] Gustave Le Bon: Psychologie der Massen [2] Manfred Spitzer: Cyberkrank [3] Stefan Klein: Die Glücksformel

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    M. Müllener

    Thalia Universitätsbuchhandlung

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    5/5

    20.11.2018

    eBook (ePUB 3)

    Über Einsamkeit und deren Auswirkung.

    Ich bin immer wieder erstaunt, dass Sachbücher, wie dieses, mich fesseln können. Das Buch wirft auf jeden Fall interessante Aspekte auf, die einen über die eigene Psyche und das eigene Leben nachdenken lassen. Man lernt sicher was, wenn man dieses Buch liest und sicher überdenkt dann die ein oder andere Entscheidung, die man vorher treffen wollte.
  • Zum Bewerterprofil von Dermot Willis

    Dermot Willis

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    3/5

    03.07.2020

    Buch (Taschenbuch)

    ich mag die Bücher von Manfred...

    ich mag die Bücher von Manfred Spitzer aber irgendwie gefiel mir dieses Buch nicht.Ich habe mich schon seit einigen Jahren für das Thema "Einsamkeit" interessiert und vieles darüber gelesen. Leider hatte ich hier das Gefühl, dass ich alles zum zweiten oder dritten mal lese.

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