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Produktbild: Nach dem Ende

Nach dem Ende Roman

25

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,7 cm

Gewicht

456 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2176-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2026

Verlag

Picus

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,6/13,4/2,7 cm

Gewicht

456 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2176-1

Herstelleradresse

Picus Verlag GmbH
Friedrich-Schmidt-Str 4
1080 Wien
AT

Email: info@picus.at

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  • Cassandra

    aus Berlin

    5/5

    14.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Finstere Zeiten

    Vom Ende der Welt, wie wir sie kennen: Die Errungenschaften der Technik sind fort, Medizin, Fortschritt, Elektrizität wieder auf dem Stand des frühen neunzehnten Jahrhunderts. Hundertausende sind gestorben, in Kriegen, vor Hunger, Kälte. Überleben tun die, die Landwirtschaft betreiben auf altmodische Art, die Tiere verstehen, die Jagd, das Weben, das Einkochen, die die sich zusammentun. Mila hat immer gewusst, dass es so kommen würde, aber keiner hat auf sie gehört. Und so beginnt eine Dystopie aus Österreich: das mühsame Überleben in einem Dorf zu dem die Stadtmenschen nicht wirklich gehören. Nach und nach erfahren wir diese neue, grausame Welt aus der Perspektive verschiedenster Menschen. Und sie ist hart. Es ist ein täglicher Kampf und bringt das Schlechteste und das Beste in den Menschen hervor. Dieses finstere Zeitalter könnte bevorstehen. Unrealistisch ist nichts davon. Eine dunkle Lektüre.

  • carola1475

    5/5

    10.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn Zukunft bedeutet, den nächsten Tag zu erleben

    Am Ende ging alles ganz schnell, zerstörte Infrastruktur und fehlende Nahrungsmittel- und Stromversorgung machten das Leben in der Stadt unmöglich, nur auf dem Land konnten die Menschen noch versuchen, durch Selbstversorgung zu überleben. Mila war Aktivistin und hatte ihre Familie zur Bevorratung gezwungen. Sie erzählt zu Beginn des Buchs aus ihrer Ich-Perspektive, es ist der Frühling im Dorf nach dem ersten postapokalyptischen Winter. Die mühsame Arbeit auf Feldern und mit den Tieren lenkt vom Grübeln ab, alle müssen sich beteiligen, um das Überleben zu sichern. Die entstandenen Gemeinschaften müssen sich organisieren, Altes und Vergessenes neu lernen, sich wehren können und sind auf sich gestellt. Viele Menschen sind mutlos, fühlen sich einsam und verloren und haben keine Hoffnung, es gibt viele Tote, auch durch Seuchen, denn es gibt keine Medikamente mehr. Elisabeth Schmidauer schreibt poetisch und bildhaft, stellt aber die neue Wirklichkeit auch präzise und schonungslos dar. Bei wörtlicher Rede verzichtet sie auf Anführungszeichen, setzt auch indirekte und erlebte Rede ein, es entsteht eine beschreibende Wirkung, auch durch innere Monologe der Figuren, die Milas Perspektive ablösen. Erst am Ende gibt es kurz wieder eine Ich-Perspektive, als Susa, Milas Mutter, ihre Schlussfolgerung zieht. Die beschriebenen Charaktere hängen ihren immer blasser werdenden Erinnerungen an verlorene geliebte Menschen nach oder verlieren sich in Träumen, Ziele hat niemand mehr, das auf dem Recht des Stärkeren gründende Projekt einiger Männer scheitert, glücklicherweise! Schmidauers eindringlich geschriebener Roman beschönigt nichts und endet doch nicht hoffnungslos. Mich beschäftigt 'Nach dem Ende' immer noch, das Buch hat mich mit seiner Hellsichtigkeit und Konsequenz beeindruckt und erschreckt. Das Cover zeigt unverwüstlich erscheinenden Efeu, dessen sich umschlingende Ranken einander Halt geben, ich finde es sehr passend für das Buch.

  • Bewertung

    5/5

    07.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beängstigend gut

    Das Cover von "Nach dem Ende" von Elisabeth Schmidauer ist einfach gehalten und gefällt mir gut. Das Thema dieses Romans ist so erschreckend, da es in diesen unruhigen Zeiten nicht mehr abwegig erscheint. Die Menschen leben in einer postapokalyptischen Situaton. Es herrschen Angst und Misstrauen, es gibt keinen Strom, keine Medikamente und die Ressourcen sind knapp bemessen. Wie gehen sie damit um, wie schwierig ist es mit diesen katastrophalen Zuständen klar zu kommen? Erzählt wird aus unterschiedlichen Perspektiven, so dass der Leser verschiedene Blickwinkel kennenlernt. An den Sprachstil der Autorin musste ich mich erst gewöhnen, er ist jedoch ruhig und klar und irgendwie beobachtend. Nichts kommt reißerisch herüber, eher still und nachdenklich, was für mich persönlich einen viel stärkeren Effekt hat. Wie würde man selbst in so einer Welt klarkommen? Es ist eigentlich nicht vorstellbar wenn man in der modernen Zivilisation großgeworden ist. Hoffentlich kommt die Menschheit zu Verstand, damit nachfolgende Generationen so einen worst case nicht erleben müssen. Ich habe da aber berechtigte Zweifel. Es ist ein sehr gutes Buch, das man allerdings nicht lesen sollte, wenn einem die momentane Weltlage, verständlicherweise, Angst macht.

  • Antje Wree

    aus Heidesee

    5/5

    27.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nur Fiktion?

    Ich habe mir das Buch Nach dem Ende von Elisabeth Schmidauer gewünscht, da mich die Leseprobe schon gefesselt hatte. Ich hege durchaus Gedanken, dass diese Fiktion voll ins Schwarze treffen könnte, wenn hier das Licht ausgeht, wenn die Menschen keine Nahrung mehr finden, wenn Antibiotika nicht mehr helfen, wenn es keinen Strom mehr gibt, wenn das Gesetz des Stärkeren gilt und uns sämtliches Wissen aus Wikipedia und Co nicht mehr zur Verfügung steht und wir uns besinnen müssen auf altes Wissen, von dem die meisten Menschen nichts mehr ahnen und auch nicht wissen wollen. Der Tod wird zum täglichen Begleiter, einige Menschen sammeln sich zusammen in Dörfern und Höfen und versuchen, die Erde zu bestellen, zu ernten, die Tiere wieder zu Nutztieren zu machen, sie aber gut zu behandeln, Massentierhaltung gibt es nicht mehr. Kleineren Gruppen gelingt es miteinander und dann sind da Störenfriede, Männer, die sich über die anderen stellen, die ihre Vorstellungen für die Gruppe zum Gesetz machen, ohne Rücksicht. Und es gibt kriminelle Subjekte, auch wieder Männer, denen das Quälen und Töten schwächerer beziehungsweise ahnungsloser Menschen ein Sport ist. Und dabei gibt es nicht mehr viele Menschen, die meisten sind tot. Und dann wehrt sich die Gruppe und lernt sich zu schützen und tötet auch. Und für mich ist das alles so nachvollziehbar, weil Menschen so sind, weil sich immer welche über andere erheben. Es gibt keine Gleichberechtigung, nicht jetzt und erst recht nicht unter diesen Bedingungen. Aber es werden auch wieder Kinder geboren, weil das Ziel des Menschen und der Sinn des Lebens nun einmal das Leben ist. Ob wir das Steuer noch rumreißen können, bevor irgendetwas Schreckliches passiert und alles auf Anfang gesetzt wird? Wer weiß das schon? Die Erzählweise der Autorin ist interessant, anders und spannend. Viele kleinere Geschichten werden aus Sicht einzelner Protagonisten erzählt. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, würde es unbedingt weiterempfehlen.

  • Bewertung

    4/5

    15.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bedrückend

    In Nach dem Ende von Elisabeth Schmidauer geht es um unsere Welt, nachdem die Zivilisation aufgrund eines Ergebnisses zusammenbrach. Es verfolgt verschiedene Handlungsstränge, die den Wiederaufbau nach einem solchen Erlebnis schildern. Besonders gut gefallen haben mir die verschiedenen Ideen der Menschen, um in dieser neuen Welt zu überleben. Das Buch führt die uns alltäglichen und vertrauten Bequemlichkeiten deutlich vor Augen. Leider machte die Menge der verschiedenen Charaktere sowie der recht distanzierte Schreibstil der Autorin das Leseerlebnis etwas mühselig. Gerade in der heutigen Zeit ist das Thema erschreckend aktuell und hat mich sehr gepackt. In dem Roman wird eine mögliche Zukunft beschrieben, die gar nicht so unrealistisch erscheint. Für mich war das ein erschreckend realitätsnahes Buch, welches mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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