Bremerhaven in den 1930er-Jahren: Als Annegret und Richard sich auf einer Friedenskundgebung begegnen, finden sie ihr großes, unverhofftes Glück.
Aber die grenzenlose Liebe droht, an einem furchtbaren Schicksalsschlag zu zerbrechen. Während Richard vor dem Schmerz flieht, versinkt Annegret in tiefer Apathie. Trost findet sie bei dem hilfsbereiten Erich, der ihr Halt gibt und für den sie langsam zarte Gefühle entwickelt. Doch Richard kehrt zurück, als ein Freund der Familie dringend Hilfe benötigt, um das Land zu verlassen. Annegret muss sich entscheiden – eine Entscheidung, die schwerer wiegt, als sie ahnen kann.
Ein tiefgründiger Roman über Liebe, Trauer und den Mut, die eigene Stimme wiederzufinden und Menschlichkeit zu bewahren.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Constance Heimann aus Halle an der Saale am 25.07.2024
Bewertungsnummer: 2252624
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Edvard sucht sein ursprüngliches Glück in der Weite Norwegens. Wird die Tour zur Reise seines Lebens? Als Leserin fühle ich mich sehr verwoben mit der erzählerisch zärtlichen Bildsprache, die Alexander Häusser in seinem Roman spricht.
Ein Sparbuch auf Edvards Namen scheint zum Kompass zu werden. Auf der Spur nach der Wahrheit, nach dem Selbst. Der Charakter der jungen Journalistin Alva wirkt sehr sympathisch auf mich. Magische Orte und ihre Dialoge ziehen mich in den Bann. Als würden beide Personen und der Autor mich mitnehmen in eine Sehnsucht nach Halt und Zugehörigkeit.
Es ist nie zu spät...
Bewertung (Mitglied der Thalia Book Circle Community) am 11.02.2021
Ein toller Buchumschlag! Zwei Blätter stilisieren eine Sanduhr! Eine packende Geschichte! Eine ergreifende Reise durch Norwegen! Insgesamt ein Roman, der sich lohnt gelesen zu werden!
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Du bist also der Sohn vom Oskar? Das haut mich um. Ich wusste nicht, dass er ein Kind hat."
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Edvard ist der o.g. Sohn, um die sechzig Jahre alt, hat gerade seine Mutter beerdigt, um die er sich sein ganzes Leben lang gekümmert hat. Seitdem sein Vater verschwand, laut Aussage von Edvards Mutter tot, gestorben bei einem Unfall. Beim Sichten des Nachlasses entdeckt Edvard ein Sparbuch auf seinen Namen ausgestellt, auf das über Jahrzehnte Geld eingezahlt wurde, Plötzlich ist er ein vermögender Mann, der obendrein einen ersten Hinweis hat, dass sein Vater eventuell noch lebt. Die Spur führt nach Norwegen.
Alva, Journalisten, freiberuflich tätig, eine Tochter, lebt von Tom, dem Vater des Mädchens getrennt, und plant, ein Feature zu erarbeiten, das sich um die "magischen" Orte Skandinaviens dreht. Die kurzzeitige Trennung von Lina fällt ihr schwer und leicht zugleich. Auf dem Fährschiff nach Oslo lernt sie Edvard kennen. Die weitere Reise unternehmen sie gemeinsam, jeder auf der Suche....
Das alles mag jetzt ein wenig banal klingen, ist es aber in keinster Weise! Alexander Häusser hat einen einfühlsamen poetischen Roman geschrieben, in einer wunderschönen Sprache, ehrlich, aufrüttelnd und gleichzeitig höchst spannend! Es gibt Passagen in diesem Buch, die einen durchaus schlucken lassen, so traurig, aber nicht deprimierend, sind sie. Gleichzeitig ist das Buch eine Liebeserklärung an den Norden und einfach an das Leben - großartig!
Ich kann diesen Roman nur wärmstens empfehlen, ein Buch, daß man nicht nur einmal, sondern zweimal, dreimal liest, in dem man versinken kann, und eigentlich gar nicht wieder auftauchen möchte!!!
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