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Produktbild: In ein paar Jahren

In ein paar Jahren

1

20,43 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Edition keiper

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

12,6/20,5/1,3 cm

Gewicht

172 g

Auflage

edition keiper, 1. September 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903575-88-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.09.2026

Verlag

Edition keiper

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

12,6/20,5/1,3 cm

Gewicht

172 g

Auflage

edition keiper, 1. September 2026

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-903575-88-2

Herstelleradresse

edition Keiper
Puchstraße 17
8020 Graz
AT

Email: office@editionkeiper.at

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  • Buecherheidrun

    aus Horb

    5/5

    21.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Authentisches Frauenleben im Schatten des Krieges

    „In ein paar Jahren“ kann sich so vieles verändern, sich ein festes Familiengefüge durch grausame äußere Umstände in ein wackeliges Konstrukt verwandeln. Wie durch ein geöffnetes Fenster in die Vergangenheit erhaschen wir einen Blick auf ein paar Jahre erschwerten Lebens auf einem Hof während des Zweiten Weltkriegs. Auf gerade mal 88 Seiten entwirft der Autor, der mich schon mit seinem Roman „Luzia - Kindheit zwischen den Kriegen“ begeistern konnte, die wahre Geschichte einer österreichischen Bauersfamilie, deren Sohn Josef eingezogen wurde und der insgesamt 50 euphorische Briefe von der Front nach Hause schrieb. Währenddessen musste die schwere Arbeit vom Vater, der Schwester Hannerl und eingeschränkt von der schwangeren Mutter und der erkrankten Schwester Luise erledigt werden. Für Gefühle bleibt da keine Zeit, es herrscht ein schroffer Umgangston oder Schweigen. Besonders Hannerl, die sich mir sehr ins Herz geschlichen hat, erhält keinerlei Anerkennung, obwohl sie es ist, die alles zusammenhält, sich kümmert und immer weitere Aufgaben erledigt, während die Sorge um Luise und Josef mehr und mehr Raum einnimmt. „Der Herr Pfarrer habe von einem Kurarzt in Oberdonau erzählt, welche der Luise vielleicht helfen könne. Aber der koste halt Geld. ‚Tätest dich um mich eigentlich auch so sorgen?‘, merkte Hannerl leise an. ‚Was meinst?‘ ‚Wenn ich krank werden tät.‘ Sorgfältig löste Mutter die Schale von ihrer Knolle. Keine Regung in ihrem Gesicht. ‚Dir gehts ja eh gut.‘ Hannerl schluckte, senkte den Blick. ‚Eh.“ (S. 37) Die Figur der Hannerl entspricht dabei sicherlich vielen Frauenschicksalen in der ländlichen Gegend abseits der Kriegsschauplätze. Sie ist die tragende Säule in einer aus den Fugen geratenen Welt, selbstlos und empathisch hilft sie, die seelischen Wunden zu heilen und die Familie durch die schwierigen Zeiten zu lotsen, wobei sie eine innige Verbindung zu ihrem Bruder hat. Wo der Vater nur noch mit scheinbarer Hartherzigkeit reagieren kann („Hätt ich ihn verhätscheln sollen?“, murmelte er weiter. „Den weichen Soldaten holt der Tod zuerst.“ S. 61) öffnet sie ihr gefühlvolles Herz. Mit dieser berührenden, authentischen Erzählung wird ein wertvoller Teil unserer Geschichte für immer bewahrt und in den Köpfen der Menschen verankert. In heutigen Zeiten wichtiger denn je, sich zu erinnern und solches Leid für Familien unbedingt zu verhindern. #niewiederistjetzt

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