Produktbild: 1999 Meter über dem Meer
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Caroline Wahl

1. 1999 Meter über dem Meer

1999 Meter über dem Meer

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Verkaufsrang

16

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

178

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422487

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Verkaufsrang

16

Gesprochen von

Lisa Hrdina

Spieldauer

9 Stunden und 29 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

28.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

178

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422487

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  • debookrah

    4/5

    06.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Ein Buch ohne Ziel

    „1999 Meter über dem Meer“ war für mich irgendwie ein Buch ohne Ziel. Vielleicht war es auch das Ziel, aber so ganz kam das bei mir nicht rüber im Hörbuch. Ich fand die Geschichte unterhaltsam, aber fand die Protagonistin zwischendurch leider ganz fürchterlich in ihrem Verhalten. Für mich hat sie im Laufe des Buches auch nicht daran gearbeitet. Das ist total schade, denn Potenzial war da. Die Sprecherin des Hörbuches hat mir gut gefallen und zum nebenbei hören war es gut. Aber leider hat es mich nicht komplett überzeugen können.

  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    06.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Lügen erklimmen höchste Berge

    Die Autorin Caroline Wahl hat sich ja schon seit ein paar Jahren in die Herzen der Leser, insbesondere der jungen Leserinnen geschrieben. Verständlich, ihre Bücher lesen sich flott, jugendlich, haben trotzdem immer die nötige Portion Tiefgang und berühren Alltägliches und weniger Alltägliches. Ich habe bisher immer Hörbücher, Hörspiele, den Film „22 Bahnen“ von ihr und etliche Rezensionen über sie gelesen. Das Hörbuch „Die Assistentin“ hatte ich nach ein paar Minuten abgebrochen, es war die Version, in der Caroline Wahl selbst gelesen hat. Nun also „1999 Meter über dem Meer“, gelesen von der sympathischen und professionellen Lisa Hrdina, die ich zuletzt als Sprecherin beim Hörbuch „Zugwind“ als sehr empathische und emotionale Stimme wahrgenommen habe. Diese Qualitäten bringt sie auch im neuen Hörbuch mit und dazu eine Prise Ironie in der Stimme, die einfach Spaß macht beim Zuhören. Ich glaube nicht, dass ich den Roman lesen würde, aber der Stil gefällt mir als Zuhörer sehr. Kurze Sätze, Selbstironie und Sarkasmus, eine Geschichte, die wie ein modernes Märchen daherkommt. Protagonistin und Ich-Erzählerin ist Samara, die ihr Studium beendet hat und ein bisschen die Luft der schönen weiten Welt schnuppern möchte. Erzählt sie jedenfalls ihren Eltern und bucht spontan Bali als Ziel. Dort ist sie mit ihrem Selbstfindungstripp ohne Müller-Milch ziemlich aufgeschmissen und froh, nach ein paar verschwitzten und vergeudeten Wochen wieder heimischen Boden unter den Füßen zu haben. Nächste Station ist ihr erster Arbeitsplatz nach dem Studium in einer PR-Agentur. Als Startgeschenk von den Eltern hat sie einen alten Mercedes bekommen, der in Berlin aber eigentlich nur rumsteht und einstaubt. Es wäre nicht Samara, wenn nicht bald etwas passiert. Ende von WG (man mag dort keine Fleischesser), Ende von PR (nicht ihr Antrieb) und Ende von Berlin. Sie beschließt, in die Berge zu fahren und mit dem Mercedes ist das erst einmal auch kein Problem. Beim Zwischenstopp im Allgäu verstrickt sie sich in ihren Lügengeschichten, kraxelt mit auf einen Berg und wird per Heli wieder heruntergebracht, direkt ins Krankenhaus. Aber, es ist nichts gebrochen und so landet sie wieder bei ihren Wirtsleuten, die sie aber schnellstens wieder verlässt. Es geht Richtung Sankt Moritz, gerade fällt ihr noch ein, dass sie da einen Typen kennengelernt hat in Berlin, der ihr Unterkunft angeboten hat im Paradies der Reichen und Schönen. Und so bezieht sie ein Zimmer und spaziert los, Pradataschen und Leute bestaunend, sich endlich auch Iced Cacao schlürfend dem inneren Paradies nähernd. Dass sie jedem, den sie trifft, eine andere Daseinsgeschichte, ein neues Märchen erzählt, findet wohl nur sie lustig. Mir wurde es trotz der netten Erzählstimme immer langweiliger. Dass ihr ab und zu übel wird, gehört auch dazu, besonders in der Höhe hat sie offensichtlich Probleme. Macht nichts, versucht sie es ein paar hundert Meter tiefer von Neuem, das große Glück und den schönsten Mann der Welt zu finden. Den Rest muss sich nun jeder selbst anhören. Alles will ich hier nicht ausplaudern. Es war übrigens das Cover, das mich zuerst angezogen hat, es ist angelehnt an ein Plakat aus den Dreißigern, es macht wirklich etwas her! Und passt perfekt zur Geschichte. Der Schreibstil von Caroline Wahl ist gut lesbar (hörbar), aber für meinen Geschmack etwas zu gendergerecht, es reicht mir eigentlich schon, wenn in den Nachrichten nur noch von Menschen gesprochen wird. „Teilnehmende“ auf einer Party wirken auf mich wie Anzugträger in der Sauna völlig fehl am Platze. Diese Art der Kommunikation in einem Roman nervt mich einfach. Auch wenn es sonst viel zu lachen und zu schmunzeln gibt. Fazit: Ein unterhaltsames Hörbuch – wahrscheinliche Zielgruppe bis Ende dreißig –, das vor allem in St. Moritz mit spitzer Feder die Reichen und die Schönen auf den Arm nimmt und auch mit Selbstironie nicht spart. Drei Sterne plus einen Extrastern für die Sprecherin Lisa Hrdina. Diese Rezension gibt meine eigene Meinung wieder und wurde nicht mit Hilfe von KI erstellt.

  • Katja L

    4/5

    04.09.2026

    Hörbuch-Download (MP3)

    Humorvoll, unterhaltsam und überraschend tiefgehend

    Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und hatte damit wirklich eine gute Zeit. Samara ist schon ein ziemlich spezieller Charakter und ihre Reise fand ich teilweise herrlich schräg und ziemlich witzig. Gleichzeitig steckt aber auch einiges zum Nachdenken in der Geschichte. Gerade diese Mischung aus Humor und ernsteren Momenten hat mir richtig gut gefallen. Lisa Hrdina hat das Hörbuch außerdem toll gesprochen und ich habe ihr sehr gerne zugehört. Insgesamt eine ungewöhnliche Geschichte, die mich richtig gut unterhalten hat. Werbung | Rezensionsexemplar

  • antjep78

    aus Haldensleben

    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein leiser Roman, der noch lange nachwirkt

    Nach 22 Bahnen und Windstärke 17, die ich beide sehr mochte, war für mich klar, dass ich auch Caroline Wahls neues Buch lesen möchte. Schnell wurde allerdings deutlich: 1999 Meter über dem Meer ist anders – ruhiger, ungewöhnlicher und auch herausfordernder. Samara steckt fest. Nach einer missglückten Selbstfindungsreise auf Bali fühlt sich ihr Leben in Berlin fremd an. Also lässt sie ihren Alltag hinter sich und flieht nach St. Moritz in die Schweizer Berge. Doch kann man seinen eigenen Gedanken überhaupt davonlaufen? Gerade diese Frage hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt. Denn Caroline Wahl erzählt hier keine klassische Selbstfindungsgeschichte. Samara findet in den Bergen nicht plötzlich alle Antworten. Sie bleibt widersprüchlich, verloren und manchmal schwer greifbar. Ich habe sie nicht immer verstanden, manchmal war sie mir sehr nah und manchmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt. Gerade dadurch fühlte sie sich für mich aber sehr menschlich an. Besonders mochte ich wieder Caroline Wahls Sprache. Sie ist ruhig, verdichtet und stellenweise fast poetisch. Das wiederkehrende „Ich habe meine Gedanken im Griff“ hat sich irgendwann regelrecht in meinem Kopf festgesetzt und gleichzeitig immer deutlicher gezeigt, wie wenig Samara ihre Gedanken tatsächlich im Griff hat. Die fragmentarische, kreisende Erzählweise war zunächst gewöhnungsbedürftig und das langsame Tempo verlangt definitiv, dass man sich auf die Geschichte einlässt. Wer viel äußere Handlung erwartet, könnte hier Schwierigkeiten haben. Auch mir war Samaras Gedankenwelt stellenweise etwas zu präsent. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – hat mich das Buch beschäftigt. Es geht um Identität, Erwartungen, Selbstzweifel und die Frage, ob wir uns überhaupt irgendwann vollständig „finden“ müssen. Mein Fazit: 1999 Meter über dem Meer ist für mich ganz anders als 22 Bahnen und Windstärke 17: ruhiger, ungewöhnlicher und noch stärker auf die Gedanken- und Gefühlswelt seiner Protagonistin konzentriert. Kein Buch für zwischendurch, aber eines, das nach dem Lesen weiterarbeitet. Vielleicht muss man sich selbst gar nicht immer finden. Vielleicht reicht es manchmal schon, sich nicht länger davonzulaufen.

  • Bewertung

    5/5

    05.09.2026

    Hörbuch (Audio)

    Chapeau Caroline Wahl!

    Da macht lesen so richtig Freude! Man beginnt mit dem Buch & kann nicht aufhören zu lesen bevor man an der letzten Seite angekommen ist. Man wird in die Handlung hineingezogen. Samara hat mich komplett aus meiner klar strukturierten immer schneller werdenden Welt geholt. Brillant, ich bin überwältigt.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (24)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von A. Richter

    A. Richter

    Thalia Radebeul

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben ist ein Widerspruch

    Ich finde dieser Roman ist bisher der stärkste von Caroline Wahl. Samara war eine Schisserin und bricht aus. Mit ihrem teuren Auto fährt sie in ein teures Alpendorf und tut so, als würde sie dazugehören. Sie spielt fast schon Erwachsensein und Leser können Samaras und eigene Widersprüche des Lebens entdecken. Man kann Depressionen und Angststörungen haben und trotzdem einen schönen Abend erleben. Man kann demokratische Werte vertreten und trotzdem Müllermilch trinken. Das Buch erdet, darf aber auch anecken, kritisieren und am Ende das Herz berühren. Samara beginnt zu leben und bemerkt es scheinbar gar nicht. Ich hätte ein großes Interesse daran, ihre Geschichte weiterzuverfolgen.
  • Zum Bewerterprofil von Julia Z.

    Julia Z.

    Thalia Göttingen

    Buchhändler*in

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    5/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Samara, die Hochstaplerin

    Wie sehr hab ich mich auf Caro Wahls neues Buch gefreut und auch dieses Mal wurde das Warten mit einem Jahreshighlight belohnt! In "1999 Meter über dem Meer" geht es um Samara, die eine große innere Leere verspürt und sich an keinem Ort zugehörig fühlt. Aus dieser Leere heraus entwickelt sie eine gewisse Gleichgültigkeit sich selbst und ihren Mitmenschen gegenüber. Bei neuen Bekanntschaften greift sie deshalb immer wieder zu kleinen und größeren Lügen, bis sie schließlich in der High Society von St. Moritz landet und sich dort ein neues Lügenkonstrukt aufbaut, das nach und nach zusammenzubrechen droht. Zunächst einmal liebe ich einfach Wahls Schreibstil: Durch die Ich-Perspektive fühlte ich mich Samara wieder sehr schnell verbunden und auch sonst fliegt man durch den locker-leichten Schreibstil nur so durch die Seitem. Mit Samara steht wieder eine junge Frau im Mittelpunkt der Geschichte, die sich selbst und ihren Platz im Leben noch nicht gefunden hat. Diese Ausgangslage konnte mich auch dieses Mal wieder sehr berühren und mit Samara mitfühlen lassen. Auch, wenn die Probleme von Samara im Verlauf der Geschichte oftmals nur angerissen werden, fand ich gerade das besonders passend und gelungen dargestellt, da Samara nunmal eine Person ist, die ihre Probleme lieber ausblendet und alle Zelte abbricht und weiterzieht, als sich mit diesen wirklich zu befassen. Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Samara und Fritz(i) hat mir sehr gut gefallen und sich wunderbar in die Geschichte eingefügt. Ich habe das Buch unglaublich schnell ausgelesen und bin eigentlich nur deshalb traurig, weil ich jetzt wieder ein ganzes Jahr auf das nächste Buch von Caro Wahl warten muss!
  • Zum Bewerterprofil von Annika Brandenberg

    Annika Brandenberg

    Thalia Essen-Kettwig

    Buchhändler*in

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    4/5

    04.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unterhaltsam und absolut empfehlenswert

    Auch Carolin Wahls neuer Roman "1999 über dem Meer" ist wieder ein absoluter Lesegenuss. Eine Geschichte über die Hochstaplerin Samantha. Man rast durch ihr Leben und kann nicht aufhören zu lesen. In ihrer gewohnten Art geschrieben - herrlich verrückt. Eine Geschichte, die gleichzeitig witzig ist und nachdenklich macht.
  • Zum Bewerterprofil von Melanie Duft

    Melanie Duft

    Thalia Ulm

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.09.2026

    eBook (ePUB)

    Locker, flapsig und Freiheitsliebe pur!

    Ich mag Carolines Schreibstil sehr - jung, locker und bissl flapsig. Toll, dass Samara durch die anderen Romane keine Unbekannte ist und hier die Hauptrolle trägt, ebenso dass meine geliebte Ida immer wieder mal erwähnt wird. Der Anfang war super um reinzukommen und die Seiten sind nur so geflogen. Konnte allerdings ihren spontanen Aufbruch aus Berlin nicht ganz nachvollziehen - warum hat sie einfach ihren Job und die Wohnung gekündigt?! Aus Langeweile, zur Selbstfindung? Dass ihr die Lügen/ unterschiedlichen Rollen ein Stück Freiheit geben, kann ich noch nachvollziehen - aber in was für Rollen sie schlüpft irgendwie nicht so ganz. St. Moritz war mir teilweise too much, Berge ja ok, aber kein Ziel wo ich hinwollen würde und auch etwas langatmig dieser Teil - dass sie die High Society an der Nase herumgeführt hat war aber witzig. Hatte beim Lesen immer die Autorin selbst vor Augen (steht aufs Autofahren, Getränkeobsession etc). Ich mochte die „doofe, unromantische Liebesgeschichte“ mit Fritzi und mag auch Samara, ebenso auch dieses Freiheitsgefühl, welches ich selbst beim Reisen habe. Babas Reaktion als der Artikel öffentlich wurde war süß! Schönes Ende, glaube das Freiheitsgefühl des Romans könnte noch lange im Kopf bleiben…aber jetzt brauche ich erstmal einen (veganen) Kakao!
  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    4/5

    03.09.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf der Suche nach sich selbst

    Samara fährt davon, weil sie nicht weiß, wohin sie gehört – und Caroline Wahl erzählt diese Flucht mit einer Leichtigkeit, die schmerzt, weil sie so ehrlich ist. Mit knallorange gefärbten Haaren und wechselnden Namen durchquert die Protagonistin die Landschaften ihrer eigenen Sehnsucht, auf der Suche nach einer Freiheit, die sich beim Näherkommen immer wieder verflüchtigt wie Bergluft. Wahls Schreibstil ist speziell, manchmal rau und alltäglich, manchmal wunderbar beobachtend – eine Stimme, die nicht jedem gefällt, aber denen, die sie verstehen, unter die Haut geht. In St. Moritz angekommen, zwischen schönen Menschen und großen Fragen, merkt Samara, dass schrankenlose Freiheit allein nicht reicht, und der Roman wird zur stillen Meditation über das, was wirklich zählt. Ein Buch, das spaltet und fasziniert zugleich, das mitnimmt und irritiert – genau wie das Leben selbst.

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