Produktbild: Mit einem Fuß im Paradies

Mit einem Fuß im Paradies

7

17,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

59486

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Ars Vivendi Verlag

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

2209 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gottfried Röckelein

Sprache

Deutsch

EAN

9783747207697

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

59486

Erscheinungsdatum

29.04.2026

Verlag

Ars Vivendi Verlag

Seitenzahl

250 (Printausgabe)

Dateigröße

2209 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Gottfried Röckelein

Sprache

Deutsch

EAN

9783747207697

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Yvonne

    aus Frankfurt am Main

    5/5

    10.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    In der Hitze des Tals, ein Roman mit großer erzählerischer Sogwirkung

    Der Autor versteht es den Leser in einer klaren, unaufgeregten, aber bildgewaltigen Sprache mit nach South Carolina zu nehmen. Draußen, außerhalb einer Kleinstadt stehen Farmen, auf denen sich die Bewohner abmühen dem Land etwas abzugewinnen. Es gibt wenig Regen, wenn er kommt ist er gewaltig, die Menschen leben ihr einfaches Leben in der flirrenden Hitze. Es beginnt damit, dass der stadtbekannte Schläger Holland Winchester gerade aus dem Krieg heimgekommen, von seiner Mutter als vermisst gemeldet wird. Wobei sie sicher ist, dass er tot und von dem Nachbarn Billy Holcombe umgebracht worden ist. So macht sich der Sheriff auf, dem nachzugehen. Was anfangs wie ein Krimi klingt, entwickelt sich schnell zu einer Gesellschafts-Studie. Nicht nur die Suche nach der Leiche geht voran, sondern die Hintergründe werden erzählt und zudem auch in die Zukunft geblickt wird, denn das Tal der Kleinstadt und der Farmen soll überflutet und ein Staudamm gebaut werden. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven (also von unterschiedlichen Personen) weitererzählt. Den besonderen Reiz hat für mich ausgemacht, dass ich nicht wusste, wer denn erzählen wird. Es findet sich im Buch kein Seitenregister. Und was ich gelesen habe, war wirklich spannend, trotz der unaufgeregten Sprache. Der Autor versteht es einen Sog zu entwickeln und am Ende schließt sich auch der Kreis. Ein wirklich tolles Buch, was ich sehr gerne weiterempfehle.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    06.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Hitze, Schweigen und ein offenes Geheimnis

    Eine trockene Gegend, viel Hitze und ein Ort, an dem jeder jeden kennt. Schon am Anfang liegt etwas in der Luft, das nicht richtig greifbar ist. Es passiert nicht viel auf den ersten Blick, aber genau das macht die Stimmung aus. Im Mittelpunkt steht ein Mann, der verschwunden ist. Kein angenehmer Mensch, eher einer, der im Ort Angst und Ärger hinterlassen hat. Der Sheriff versucht herauszufinden, was passiert ist, aber es gibt keine klare Spur. Niemand sagt wirklich offen, was er weiß. Die Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt. Dadurch entsteht Stück für Stück ein Bild, das sich langsam zusammensetzt. Vieles bleibt dabei unausgesprochen. Genau das passt zu diesem kleinen Ort, in dem jeder vorsichtig ist mit dem, was er sagt. Die Stimmung bleibt ruhig, fast gedrückt. Die Hitze, die Felder und dieses ständige Misstrauen sind immer spürbar. Es ist keine laute Geschichte, eher eine, die sich langsam festsetzt. Die Sprache ist einfach gehalten, ohne viel Drumherum. Gerade das wirkt hier sehr passend, weil es nichts beschönigt und trotzdem viel Raum für eigene Gedanken lässt. Am Ende bleibt ein stiller, runder Eindruck. Vieles wird nicht vollständig erklärt, aber genau das passt zu dieser Geschichte und diesem Ort. Es ist kein schneller Krimi, sondern ein ruhiges Buch, das mehr über Menschen erzählt als über den Fall selbst. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige Geschichten mögen, die sich langsam entfalten und lange nachwirken.

  • drawe

    aus Landau

    5/5

    13.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine eindringliche Geschichte um menschliche Abgründe

    Mein Lese-Eindruck: Ron Rash: ein großes Dankeschön an den Verlag ars vivendi, dass er deutschen Lesern nun auch das Debut dieses außergewöhnlichen Erzählers zugänglich macht! Ron Rash entführt seine Leser in seine Heimat, nach South Carolina, in ein Tal, dass die Indigenen „Das Tal der Verlorenen“ genannt haben, in dem sich Schicksale von alttestamentarischem Ausmaß abspielen. Das Figurenensemble ist überschaubar. Holland Winchester bewirtschaftet wie sein Nachbar Billy Holcombe eine Farm, von deren Erträgen sie mehr schlecht als recht leben können. Er ist hochdekorierter Korea-Kriegsteilnehmer, aber er hat Probleme, seinen Platz in einer zivilen Welt zu finden. Auch sein Nachbar hat eine problematische Biografie, weil er als Kind an Polio erkrankte und unter den Spätfolgen leidet. Seine Frau Amy wiederum trifft eine wichtige Entscheidung und setzt damit eine dramatische Handlung in Gang, deren Ausgang sie nicht mehr kontrollieren kann. Ron Rash lässt seine Figuren ihre Geschichten selber erzählen. In fünf Perspektiven (Sheriff, Billy, Amy, deren Sohn Isaac und schließlich der stellvertretende Sheriff) entfaltet er eine eindringliche Geschichte um Liebe, um das Leben mit einer Lüge, um Aberglauben, um Verschweigen und Verdrängen, um Hoffnungen und Lebensträume, um innere Konflikte und menschliche Abgründe. Das Leben aller dieser Menschen ist hart und arbeitsreich, ihr Überleben hängt von den Unwägbarkeiten der Natur ab und erscheint immer wieder gefährdet. Dennoch lieben sie ihr Land: sie stehen mit einem Fuß im Paradies. Aber eben nur mit einem einzigen Fuß. Die Bedrohung des Paradieses besteht nicht nur in dem Leben mit einer Lüge, sondern auch konkret in dem Vorhaben einer Stromgesellschaft, das Tal zu fluten und in einen riesigen Stausee zu verwandeln. Schließlich endet das Paradies in einer biblisch anmutenden Sintflut, die den Farmern nicht nur ihre Heimat nimmt, sondern auch die bisher verschwiegenen Geheimnisse ans Licht holt. Der Roman ist weniger ein Krimi, wie es der Klappentext vermuten lässt, sondern eine eindringliche Charakterstudie der verschiedenen Personen. Ron Rash dringt tief in ihre Psyche ein und macht ihr Handeln nachvollziehbar. Dabei bleibt seine Sprache immer klar und knapp, kein Wort ist zu viel, und mit kräftigen Bildern erzeugt er eine ungemein eindringliche Dichte der Erzählung. Einer Erzählung, deren moralische Tiefe sich dem Leser langsam erschließt, wobei der Autor das Urteil dem Leser überlässt. Ein wunderbares Stück Literatur. Große Lese-Empfehlung!

  • Jürg K.

    5/5

    12.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Highlight

    Für mich wirkt stark die Erzählweise aus den vier Perspektiven. Jede Stimme trägt ihre eigene Wahrheit, ihre eigenen Verletzungen, ihr eigenes Schweigen. Sheriff Will Alexander, der unbeirrbar sucht und doch immer wieder an die Grenzen einer Gemeinschaft stösst, die mehr verschweigt als sie sagt. Amy, die junge Farmerin, deren Leben von Härte und Pflicht geprägt ist. Billy, ihr wortkarger Mann, der mehr fühlt, als er zeigen kann. Und der Prediger, der zwischen Moral und Loyalität taumelt. Diese Vielstimmigkeit macht den Roman zu einem psychologischen Kammerspiel, das sich langsam, aber unerbittlich zuspitzt. Rashs braucht keine grossen Gesten, um die Gewalt sichtbar zu machen, die in diesem Tal unter der Oberfläche brodelt. Die Dürre wird zum Spiegel der inneren Verhärtungen, der unausgesprochenen Schuld, der alten Feindschaften. Was mich besonders berührt hat, ist die stille Traurigkeit, die über allem liegt: das Wissen, dass dieser Ort, mit all seinen Geschichten, Fehlern und Menschen, bald im Wasser eines Stausees verschwinden wird. Es ist ein Roman über Verlust, über das Schweigen, das Familien und Gemeinschaften zerstört, und über die Frage, ob Wahrheit immer Erlösung bringt oder manchmal nur neue Wunden reisst. Ein intensives, atmosphärisch dichtes Buch, das lange nachhallt, gerade weil es so leise erzählt ist.

  • Elletra

    aus Würselen

    5/5

    08.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einfach Mega!

    Mit einem Fuß im Paradies ist ein Roman von Ron Rash, der Anfang der 1950er-Jahre in South Carolina spielt und nun auch in Deutschland verlegt wurde. Dies war mein erster Roman von Ron Rash, im US sprachigen Raum hoch dekoriert, hierzulande wohl nicht soooo bekannt, war ich in der Tat tief beeindruckt von seinem Werk....: Was für ein Ende, was für ein dichter und tief unter die Haut krabbelnder Roman. Zuerst gibt er sich als solch packendes Werk erst gar nicht zu erkennen, aber ich kann nur sagen im Verlauf wird man gepackt, und am Ende ist im wahrsten Sinne des Wortes die Erde umgedreht, und nichts mehr wie es scheint ...ob die Guten nun wirklich die Guten bleiben und böse wirklich böse ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Mich hat der Autor wirklich tief beeindruckt. Sein Erfolgsroman Serena ist mit großem Star-Aufgebot ja verfilmt worden und ich denke ich werde mir diesen auf jedem Fall streamen. Die Geschichte handelt von einem Mord in einer Hillibilly Kleinstadt, der aus vier verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Das Buch thematisiert Schuld, Vergebung und das Schweigen der Menschen. Sheriff Will Alexander ist von den Mord an dem Schläger Holland Winchester überzeugt und sucht nach seinen Mörder. Der Roman bietet einen tiefen Einblick in das Leben einer alten Gemeinschaft und deren Umgang mit einem Verbrechen, von Autor wundervoll umrissen in einem atmosphärisch, sprachlich dichten psychologisch tiefgründigen Stil. Wie gesagt, ich habe schon lange kein so gutes, markantes Buch mehr gelesen und bin sehr beeindruckt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

6

4

1

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Simone Büchner

    Simone Büchner

    Thalia Coburg

    Buchhändler*in

    Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

    5/5

    06.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Im Umkreis von einer Meile"

    Zu meiner großen Freude hat der Ars Vivendi Verlag ein weiteres Werk des amerikanischen Autors Ron Rash übersetzt. Auf "Der Friedhofswärter“ folgt nun "Mit einem Fuß im Paradies“, eine ebenso ruhige wie düstere Geschichte. Von mir aus gern mehr davon :-) South Carolina, frühe 50er Jahre, Hochsommer. Der Kriegsveteran und Farmer Holland Winchester wird vermisst. Sheriff Will Alexander vermutet ein Verbrechen, kommt aber nicht weiter. Es scheint keine Zeugen zu geben, keine Spuren. Vier Stimmen erzählen: die Nachbarn, ihr Sohn, der erst als Erwachsener von der Sache erfährt, und der Sheriff. Alle mehr oder minder von den Geschehnissen in Mitleidenschaft gezogen. Es geht um das, was sie wollten, was daraus geworden ist. Und um das, was sie für sich behalten. Die Suche bewegt sich kaum. Die Leben dieser Menschen schon. Vieles bleibt unausgesprochen. Diese Gegend, diese Zeit, diese Menschen - genau mein Terrain. Sprachlich einnehmend und mit Sicherheit unvergesslich.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

Die Leseprobe wird geladen.
  • Produktbild: Mit einem Fuß im Paradies