Produktbild: Man badet nicht in der Loire
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Man badet nicht in der Loire

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2025

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

20,2/12/2 cm

Gewicht

290 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

On ne se baigne pas dans la Loire

Übersetzt von

Paul Sourzac

Sprache

Deutsch

EAN

2710004553942

Beschreibung

Rezension

»Ein großartiger und spannender Roman!«

Denis Cosnard, Le Monde

»Literarisch extrem gut gemacht!«

Ulrich Noller, WDR

»Ein großartiger und feinfühliger Roman. (...) ein Lebensrausch, der fesselt«

Hauke Harder, Leseschatz

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2025

Verlag

Karl Rauch Verlag GmbH & Co. KG

Seitenzahl

172

Maße (L/B/H)

20,2/12/2 cm

Gewicht

290 g

Farbe

Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

On ne se baigne pas dans la Loire

Übersetzt von

Paul Sourzac

Sprache

Deutsch

EAN

2710004553942

Herstelleradresse

Rauch, Karl Verlag
Grafenberger Allee 82
40237 Düsseldorf
DE

Email: info@karl-rauch-verlag.de

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    Violetta Hofmann

    Thalia Dresden – Schillerplatz

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    4/5

    16.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Tragödie

    „Eine tief verankerte Wahrheit, heilige Regel, die niemand je infrage stellen würde. Die alle im Chor singen. Man badet nicht in der Loire.“ Es ist der letzte Tag vor der Heimreise am Ende des Sommers. Bevor die Jugendlichen am Abend die bereitstehenden Busse besteigen und das Ferienheim verlassen, soll es einen letzten sonnengetränkten Ausflug an den Fluss geben. An Horizont kündigt sich bereits ein Gewitter an, doch das Wetter wird hoffentlich noch aushalten. Innerhalb der Gruppe sind die Hierarchien über den Sommer längst entschieden worden. Der Leser weiß instinktiv, wer der Gruppenclown und wer das ständige „Opfer“ ist – ein alltägliches Konstrukt, dem sich auch die Betreuer der Gruppe beugen Wir lesen nun von diesem letzten Ausflug und sind durch die beschriebenen Stereotype schnell selbst Teil des Geschehens. Was Guillaume Nail hier erzählt, ist nicht nur die Chronik einer plötzlichen Tragödie, sondern vor allen auch die Geschichte des alltäglichen Spiels von Macht und Unterdrückung, welches wohl jeder von uns aus der eigenen Erlebniswelt sofort wiedererkennt. Zu Beginn der Geschichte hatte ich fast den Eindruck, der Autor will zu viel in diese verhältnismäßig kurze Geschichte hineinpressen. Betrachtet man jedoch rückblickend den ganzen Roman, macht das Konzept durchaus Sinn. Trotz des im Klappentext beschriebenen Spätsommeridylls, empfand ich die Grundmelodie des Buches durchgehend als eher melancholisch bis düster. Gerade der letzte Teil der Geschichte liest sich dann jedoch fesselnd, wie ein Krimi. Wer also ein psychologisch spannendes und kurzweiliges Buch sucht, kann hier durchaus fündig werden.

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