Produktbild: Die letzte Liebe der Hui-wan
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Seo Eun-chae

1. Die letzte Liebe der Hui-wan

Die letzte Liebe der Hui-wan Roman

Gesprochen von
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Bettina Gartenmann

Spieldauer

4 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

110

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Jan Henrik Dirks

Sprache

Deutsch

EAN

9783691283068

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Bettina Gartenmann

Spieldauer

4 Stunden und 22 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.04.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

110

Verlag

Hörbuch München von RBmedia Verlag

Übersetzt von

Jan Henrik Dirks

Sprache

Deutsch

EAN

9783691283068

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  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    30.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sieben Tage, ein Herz und die Frage nach dem Leben

    Manchmal braucht es nur sieben Tage, um zu begreifen, wie lange man eigentlich schon nicht mehr richtig gelebt hat. Die letzte Liebe der Hui-wan ist ein leiser, zarter Roman, der sich anfühlt wie ein warmer Tee an einem Tag, an dem das Herz ein bisschen schwerer ist als sonst. Hui-wan trägt ihre Vergangenheit wie einen Schatten mit sich herum. Seit Ramu gestorben ist, scheint sie zwar weiterzuatmen, aber nicht wirklich weiterzuleben. Als er plötzlich wieder vor ihr steht und ihr sagt, dass ihr nur noch eine Woche bleibt, entsteht daraus kein lauter Schockmoment, sondern etwas viel Sanfteres und Schmerzlicheres. Diese Geschichte lebt von ihrer bittersüßen Stimmung. Liebe, Verlust, Schuldgefühle und Heilung verweben sich zu einem Roman, der nicht drängt, sondern behutsam berührt. Besonders schön fand ich, wie Ramu Hui-wan nicht einfach retten will, sondern ihr zeigt, dass Leben auch in kleinen Momenten steckt. In einem Wunsch, einem Lächeln, einem Mut, den man fast vergessen hat. Nicht jeder Moment hat mich gleich stark getroffen, manchmal hätte ich mir noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Trotzdem blieb dieses Buch bei mir hängen, weil es daran erinnert, dass man nicht erst am Ende anfangen sollte, wirklich zu fühlen. Ein poetischer, tröstender Roman für alle, die leise Geschichten mit viel Herz mögen.

  • Jürg K.

    4/5

    01.05.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderschöner, tröstlicher Roman

    Dieser Roman hat mich berührt, weil er eine zutiefst menschliche Frage stellt. Wie lebt man weiter, wenn man glaubt, längst aufgehört zu leben? Hui wan ist eine Figur, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Eine Frau, die seit dem Tod ihrer grossen Liebe nur noch funktioniert, als hätte sie ihr eigenes Herz mitbegraben. Dass ausgerechnet Ramu, der Junge ihrer Jugend, der für sie gestorben ist, plötzlich wieder vor ihr steht, macht die Geschichte so magisch wie schmerzhaft. Die Idee, nur noch eine Woche zu haben, wirkt hier nicht wie ein dramatischer Countdown, sondern wie ein Weckruf. Ramu zwingt Hui wan nicht, sich zu beeilen, er lädt sie ein, wieder zu fühlen. Die Liste, die er für sie schreibt, ist viel mehr als ein Programm für die letzten Tage: Sie ist ein Weg zurück ins Leben, zurück zu Freude, Mut und Selbstliebe. Und gleichzeitig schwebt über allem die Frage, ob diese Woche ein Abschied oder ein Neuanfang ist. Was mich besonders bewegt hat, ist die zarte, poetische Art, mit der der Roman über Verlust spricht. Er zeigt, dass Trauer nicht nur dunkel ist, sondern auch voller Liebe. Die Beziehung zwischen Hui wan und Ramu ist bittersüss, voller Wärme, aber auch voller Schmerz, weil man spürt, dass ihre Zeit begrenzt ist. Für mich ist es ein wunderschöner, tröstlicher Roman, der daran erinnert, wie wertvoll jeder Moment sein kann. Eine Geschichte über zweite Chancen, über die Kraft der Erinnerung.

  • Ceodaz

    4/5

    25.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sieben Tage, die alles verändern

    Hui-wan erhält eine erschütternde Nachricht: Sie hat nur noch sieben Tage zu leben. Ausgerechnet in diesem Moment kehrt ihre verstorbene Jugendliebe Ramu zurück. Gemeinsam verbringen sie ihre letzten Tage und holen all das nach, was Hui-wan seit seinem Tod nicht mehr zugelassen hat. Dabei entdecken sie noch einmal die Liebe und das Leben. „Die letzte Liebe der Hui-wan“ ist ein Buch, das mich sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Allein die Vorstellung, dass ein geliebter Mensch noch einmal zurückkehrt, um einen auf den letzten Tagen zu begleiten, empfinde ich als unglaublich tröstlich und zugleich äußerst traurig – und genau diese Mischung aus Gefühlen prägt die gesamte Geschichte. Eine spürbare Melancholie liegt von Anfang an über dem Buch. Hui-wans Traurigkeit, Leere und fehlende Lebensfreude verleihen der Geschichte eine besondere Schwere, die mich sofort gepackt hat. Gleichzeitig macht genau diese Stimmung ihre Entwicklung umso bewegender. Mit dem Schreibstil musste ich zunächst warm werden. Gerade am Anfang fiel es mir nicht ganz leicht, mich zurechtzufinden und in die Handlung einzutauchen. Doch nach und nach habe ich mich daran gewöhnt und konnte mich immer besser auf die Geschichte einlassen. Besonders interessant fand ich den Aufbau der Handlung. Zunächst begleiten wir Hui-wan sehr intensiv, später kommen dann auch andere Perspektiven hinzu. Dadurch werden Zusammenhänge klarer, offene Fragen werden beantwortet und der Roman gewinnt spürbar an Tiefe. Besonders berührt hat mich die gemeinsame Zeit von Hui-wan und Ramu. In dieser letzten Woche passiert unglaublich viel – manchmal fast ein wenig zu viel auf einmal. Es war emotional intensiv, mitzuerleben, wie Ramu mit ansehen muss, wie sehr Hui-wan den Lebensmut verloren hat, und wie er versucht, ihr die Freude am Leben zurückzugeben. Besonders hängen geblieben ist mir ein Gedanke aus dem Buch: Dass man Liebe nicht aufschieben sollte, weil sich Menschen sonst immer weiter voneinander entfernen. Solche leisen, fast unscheinbaren Sätze sind es, die die Geschichte für mich besonders machen, weil sie zum Nachdenken über das eigene Leben anregen. Auch der kulturelle Aspekt hat mich interessiert. Ich finde es spannend, wie unterschiedlich mit Tod und Abschied umgegangen wird. Allerdings blieb für mich unklar, wie stark die dargestellten Vorstellungen in der jeweiligen Kultur verankert sind oder ob sie der Fantasie der Autorin entspringen. Fazit: Ein melancholischer und berührender Roman über Liebe, Verlust und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Trotz kleiner Einstiegsschwierigkeiten hat mich die Geschichte emotional berührt und zum Nachdenken angeregt. Sofern sich die Gelegenheit bietet, würde ich definitiv auch der Serie zum Buch eine Chance geben.

  • Rina

    aus Mannheim

    3/5

    15.04.2026

    eBook (ePUB 3)

    Ein starker Anfang

    Das Buch hatte für mich einen wirklich starken Anfang, konnte mich danach aber leider nicht mehr ganz überzeugen. Hui-wan hat nur noch eine Woche zu leben. Während sie sich mit dem Gedanken auseinandersetzt, dass ihr Leben bald zu Ende geht, steht plötzlich ihr Jugendfreund Ramu vor ihr. Eigentlich unmöglich, denn er ist schon vor längerer Zeit gestorben. Doch er wirkt wie immer und versucht, Hui-wan dazu zu bringen, ihre letzten Tage wirklich zu genießen. Denn das, was er sieht, gefällt ihm gar nicht: Sie scheint die letzten Jahre nicht wirklich gelebt, sondern nur existiert zu haben. Außerdem erfahren wir, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass Hui-wan nur noch diese eine Woche zu leben hat. Gerade der Anfang hat mir wirklich gut gefallen. Ich mochte Hui-wan als Figur sehr, sie hat mich stellenweise stark an die Protagonistin aus Die Ladenhüterin von Sayaka Murata erinnert. Eine Außenseiterin, die sich nicht anpassen kann oder will, sensibel ist und ihre Gefühle kaum nach außen trägt. Auch die Einblicke in ihre Kindheit und die Beziehung zu Ramu haben mir gut gefallen. Man merkt außerdem, dass das Buch gewisse gesellschaftliche Themen streift, besonders in Bezug auf Familienstrukturen und Erwartungen. Gleichzeitig hat es diese leicht surrealen, manchmal etwas weirden Elemente, wie man sie aus koreanischer Literatur kennt, was ich grundsätzlich sehr mag. Leider hat das Buch für mich nach diesem starken Einstieg deutlich nachgelassen. Der eigentliche Plot rund um Hui-wans letzte Woche nimmt nur einen vergleichsweise kleinen Teil ein. Stattdessen wechseln wir nach einem abrupten Cut zu verschiedenen Perspektiven von Figuren, die alle in irgendeiner Weise mit ihr verbunden sind. Die einzelnen Perspektiven bleiben dabei jedoch eher oberflächlich, und insgesamt war mir das einfach zu viel gewollt für so ein kurzes Buch. Zu viele Themen, zu viele Wechsel zwischen Perspektiven und Zeitebenen, zu viele Figuren -dadurch hat sich die Geschichte für mich gleichzeitig überladen und trotzdem irgendwie leer angefühlt. Insgesamt für mich leider nur ein okayes Buch.

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Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Milehi Kiatkoh

    Milehi Kiatkoh

    Thalia Nürnberg

    Buchhändler*in

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    5/5

    20.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wo die Trauer zur Zärtlichkeit wird

    Sieben Tage – eine Woche, um zu verstehen, dass man längst aufgehört hat zu leben. Die letzte Liebe der Hui-wan ist kein Roman, der schreit; er flüstert. Er fühlt sich an wie warmer Tee in einer Nacht, in der das Herz schwerer wiegt als sonst, wie das sanfte Licht, das durch Regentropfen fällt. Hui-wan trägt ihre Vergangenheit wie einen Schatten mit sich – seit Ramu starb, atmet sie zwar noch, aber sie lebt nicht wirklich. Dann kehrt er zurück, nicht als Rettung, sondern als stille Botschaft: Es bleiben sieben Tage. Doch aus dieser Nachricht entsteht keine Dramatik, sondern etwas viel Zarteres – ein bittersüßes Erwachen. Ramu zeigt ihr nicht, wie man rettet, sondern wie man in kleinen Momenten lebt: in einem Wunsch, einem Lächeln, einem Mut, den man fast vergessen hat. Liebe, Verlust, Schuldgefühle und Heilung verweben sich wie Fäden zu einem Muster, das behutsam berührt, ohne zu drängen. Ein Roman, der sich anfühlt wie ein Gedicht – leise, tiefgreifend, unvergesslich.
  • Zum Bewerterprofil von Sarah Heckhoff

    Sarah Heckhoff

    Thalia Mayersche Bocholt

    Buchhändler*in

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    4/5

    29.04.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mehr drin, als der Klappentext verspricht

    Wenn man die Beschreibung des Buchinhalts liest, könnte man meinen, hier habe man eine träumerische, leicht magische Geschichte vor sich, was auch durchaus nicht falsch ist. Doch die letzte Woche, die die titelgebende Hui-wan noch zu leben hat, nimmt nur einen sehr kleinen Teil des Buches ein. Darüber hinaus geht es vor allem um Familie, um Zusammengehörigkeit und um den Platz im eigenen Leben. Auch wenn mir ein Punkt logisch nicht ganz klar war, habe ich die Lektüre sehr genossen. Ein unaufgeregtes Buch mit liebenswerten Figuren und einer wichtigen Botschaft!

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