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Produktbild: Öffentlicher Nahverkehr

Öffentlicher Nahverkehr Roman

9

22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24077

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.08.2026

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

20,4/12,3/2,2 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-6153-9

Beschreibung

Rezension

»Mengeler (ist) mit ihrem dritten Buch ein berührender, hochaktueller Roman gelungen.« (Julian Theilen, Welt am Sonntag, 02.08.2026)»Der neue Roman von Thea Mengeler ist als ›Buch der Stunde‹ angekündigt und könnte nicht näher am Zeitgeschehen pulsieren.«(Emma Geuecke, Merkurist, 07.08.2026)»Thea Mengeler hat eines der besten Bücher des Jahres geschrieben.«(Martin Spieß, Neue Presse, 12.08.2026)»Der Autorin (gelingt) eine schlaue Auseinandersetzung mit großen Themen der Zeit: Feminismus, Digitalisierung, sexuelle Gewalt und Entfremdung.«(Ursula Ebel, Buchkultur, 04/2026)
»Sexualisierte Gewalt in den sozialen Medien, aber auch der Verlust von Individualität sind zentrale Themen dieses Romans. Die Handlung in den öffentlichen Nahverkehr zu verlegen, finde ich genial gedacht und ausgesprochen gelungen. Und trotz des ernsten Themas liest sich der Roman leicht und flüssig, mit humorvollen Passagen und einem feinen Gespür für die Kleinigkeiten des Alltags. Einsteigen und lesen, lesen, lesen!«(Sybille Scheerer, Buchhandlung Roth, Offenburg)»Ein Werk, das mir tief in die Glieder gefahren ist. Ich musste immer wieder innehalten, um das Gelesene zu verdauen, zu reflektieren und die Poesie vollständig zu verinnerlichen.«(Deniz Sah, Edelmann Fürth)»Mir hat das Buch auf kompakte Weise gezeigt, dass es noch sehr viel zu tun gibt, bis Männer erkennen, dass Frauen gleichberechtigt sind und nicht dazu da sind, Männern zu gefallen. Ein großartiges Buch, es hat mich sehr bewegt.«(Beate Bergander, Buchhändlerin Hamm Lennestadt)»„Öffentlicher Nahverkehr“ ist ein sehr vielschichtiger, intensiver, bewegender Roman, der noch sehr lange in mir nachhallen wird. Absolutes Jahres-Highlight!«(downey_jr :-), NetGalley)»Ein bewegendes Buch, das noch lange nach dem Lesen nachhallt. Für mich eine klare Leseempfehlung.«(Nele Lanzutti, NetGalley)»Lesen Sie keine Rezensionen – lesen Sie das Buch!«(B. Buchdoktor, NetGalley)»Thea Mengeler schreibt modern, extrem beobachtend und für mich schon fast zu emotional. Ich empfand es als sehr krass wie gut die Gefühle der Prota aber auch Unsicherheit, Wut, Scham und Verletzlichkeit transportiert wurde. Es war sehr erschreckend realistisch und ging mir sehr nahe. Viele Szenen wirkten auf mich sehr beklemmend.«(Jessica Schlüter, NetGalley)»Das Cover ist außergewöhnlich schön, das Buch ein innerer Monolog, in manchen erinnert es an Schnitzler.«(Renate Satler, NetGalley)»Ein Buch, welches unfassbar wichtige Themen auf eine Art und Weise erzählt, dass jeder sie meiner Meinung nach nachempfinden kann.«(Sandra Reuen, Thalia, Mühlheim)»Ein leiser, aber sehr kraftvoller Roman.«(Narumi Flowers, NetGalley)»Der kreative Roman zeigt, wie vielschichtig Thea Mengeler schreibt und „Öffentlicher Nahverkehr“ ist so ganz anders als „Nach den Fähren“. (...) Ein Buch, welches Mut macht und leider mal wieder ein Thema behandelt, welches fast im straffreien Raum mäandert.«(Anja Richert, NetGalley)»Ganz wunderbare Beschreibung einer Transformation und gesundem Self Empowerment.«(Michael Grünert, Heinrich Heine Fachmedien)»Das 21. Jh ist nicht besonders modern, wenn es um Weiblichkeit und Selbstbestimmung geht. Wenn auch Männer dieses Buch lesen würden...Und ganz davon abgesehen ist der Roman durch die unterschiedlichen literarischen Stilmittel extrem fesselnd und ein echter Pageturner.«(Heike Awißus, Moby Dick, Berlin)»Ich war begeistert. Sowohl von diesem Buch als auch ihrer Vielfältigkeit. Weiter so!«(Rebecca Silberberg, Mayersche, Sankt Augustin)

Produktdetails

Verkaufsrang

24077

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

05.08.2026

Verlag

Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch

Seitenzahl

228

Maße (L/B/H)

20,4/12,3/2,2 cm

Gewicht

332 g

Farbe

Ozeanblau / Hellblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8353-6153-9

Herstelleradresse

Wallstein Verlag GmbH
Geiststraße 11
37073 Göttingen
DE

Email: info@wallstein-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Leipzig

    5/5

    11.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn die Scham endlich die Seite wechselt

    Wenn die Scham endlich die Seite wechselt Was passiert, wenn ein Mensch, dem man vertraut hat, dieses Vertrauen missbraucht und plötzlich die ganze Welt davon erfährt? Diese Frage kann sich vermutlich so manche stellen. Man hat vertraut und wurde verraten. Und genau damit beschäftigt sich Thea Mengeler in ihrem Buch “Öffentlicher Nahverkehr”. Judith wird Opfer digitaler Gewalt, als ihr Ex Freund ein intimes Video von ihr veröffentlicht. Während er scheinbar ungestraft davon kommt, muss sie mit Hass, Beleidigungen und Schuldgefühlen leben. Doch warum sieht Niemand, dass es eigentlich nicht ihre Schuld ist? Daher löscht sie ihre Social Media Accounts und zieht sich aus ihrem bisherigen Leben zurück. Ihre Zuflucht findet sie in der Buslinie 100. Tag für Tag fährt sie im Kreis und beobachtet die Menschen um sich herum. Sie gibt ihnen Namen und denkt sich Geschichten zu ihnen aus. So kann sie sich mit anderen beschäftigen, ohne sich mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. Ich fand diesen ungewöhnlichen Erzählansatz unglaublich spannend. Denn auch wenn ich selbst so einen Vorfall selbst nie erleben musste, habe ich mir auch schon oft vorgestellt, einfach mal in der Bahn sitzen zu bleiben und nur zu fahren… Ohne Ziel. Die Busfahrten wirken zunächst eintönig, bekommen aber nach und nach eine ganz eigene Bedeutung. Durch Judiths Gedanken erfährt man immer mehr über das, was ihr passiert ist. Sie schämt sich für etwas, für das sie überhaupt keine Schuld trägt. Auch die Reaktion ihrer Mutter hat mich getroffen. Sie zeigt erschreckend deutlich, wie schnell Betroffene selbst für das verantwortlich gemacht werden, was ihnen angetan wurde. Und das macht mich so wütend - denn die Schuld wird beim Opfer gesucht. Macht alles doch viel einfacher. Thea schreibt eindringlich und mit einem feinen Gespür für gesellschaftliche Missstände. Es geht um digitale Gewalt, Sexismus, Schönheitsideale und die große Macht anonymer Kommentare. Dabei stellt der Roman unbequeme Fragen. Warum wird so oft das Opfer verurteilt, während der Täter kaum Konsequenzen fürchten muss? Und warum fällt es uns so schwer, die Verantwortung dort zu sehen, wo sie hingehört? Das Buch ist eine sehr intensive Lektüre. Manchmal musste ich kurz innehalten, um das Gelesene wirken zu lassen. ISBN: 978-3835361539 Autorin: Thea Mengeler Verlag: Wallstein ET: 05.08.26 Umfang: 288 Seiten

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    09.10.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Scham, die längst die Seite wechseln muss

    „Öffentlicher Nahverkehr“ von Thea Vogler ist ein intensiver Blick auf die Öffentlichkeit von Social Media-Influencing und ein weiteres starkes Plädoyer zum Thema „Die Scham muss die Seite wechseln“. Im Mittelpunkt steht die ehemalige Influencerin Judith, die durch ein Intimvideo, aufgenommen und ins Netz gestellt von ihren damaligem Freund, jeden Boden unter den Füßen verloren hat. Erst durch eine behutsame Annäherung an die Fragen von (Mit-)Täterschaft und Opfertum, von scheinheiliger Moral und unterschwelliger Frauenverachtung kann sie den Weg des Schämens umkehren und ihr Leben wieder aufbauen. So ist „Öffentlicher Nahverkehr von Thea Vogler ein beeindruckendes Beitrag über das Influencing und die Scham, die längst die Seite wechseln muss.

  • Alrik Gerlach

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    31.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn der Bus zum letzten sicheren Ort wird

    Manchmal ist ein Bus einfach nur ein Bus. Und manchmal wird er zum letzten Ort, an dem man sich noch halbwegs sicher fühlt. Genau dort setzt Öffentlicher Nahverkehr an und trifft einen mit einer Wucht, bei der einem das Lachen gelegentlich im Hals stecken bleibt. Eine junge Frau verliert durch digitale sexualisierte Gewalt nicht nur ihre Privatsphäre, sondern Stück für Stück auch ihr bisheriges Leben. Statt irgendwo groß und dramatisch davonzurennen, fährt sie Bus. Im Kreis. Beobachtet Menschen. Erfindet Geschichten über sie. Und während draußen Haltestellen kommen und gehen, versucht sie selbst irgendwie nicht komplett unterzugehen. Thea Mengeler schreibt unbequem nah an der Realität. Scham, Wut, Angst und diese verdammte Hilflosigkeit stehen hier nicht geschniegelt in der Ecke, sondern sitzen direkt mit im Bus. Besonders stark fand ich, wie alltäglich die Grausamkeiten wirken. Ein Blick, ein Kommentar, eine Nachricht und plötzlich denkt man sich: Verdammt, genau deshalb fühlt sich das alles so erschreckend echt an. Kein leichter Roman, den man mit einem fröhlichen Ach, war nett wieder ins Regal stellt. Aber ein intensiver, kluger und emotionaler, der nachhallt. Und während der Bus am Ende vielleicht weiterfährt, bleibt man selbst gedanklich erst mal an der Haltestelle stehen.

  • MarieOn

    5/5

    21.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weiblicher Befreiungsschlag

    Zur Sternwarte Sie sitzt in der Ringlinie 100, vorletzte Reihe, Zweierbank, keine Vierer. Sie will nicht gesehen werden, sie will beobachten. Charlottenstraße Sie überwindet das schwierige Schloss ihrer Wohnungstür, ruckelt ein bisschen, bis es nachgibt. Sie tritt ein und wird von Stille umfangen. Keine Geräusche aus den Nachbarwohnungen, wie auf einer einsamen Insel, dort strandet man ebenso unfreiwillig. In den Schränken befindet sich nur das Nötigste, alles andere hat sie eingelagert. Ihr ganzes Leben eingelagert. Brückengasse Jeden Tag entfolgt ihr ihr bis zur totalen Bedeutungslosigkeit. Sie könnte einen neuen Account anlegen, ihn Öffentlicher Nahverkehr nennen, ein paar kleine Anekdoten erzählen. Könnte die Stadtverkehrsbetriebe für Kooperationen anfragen. Ein schnelles Make-up auf den letzten Drücker zeigen, Brotboxen bewerben und Kaffeebecher. Man kann alles monetarisieren. Sie da vorne, fünfte Reihe @rapunzel könnte ihr Haar für uns herunterlassen, es flechten und hochstecken. Könnte uns ihre priorisierten Haarpflegeprodukte vorstellen. Charlottenstraße Ihre ersten Fotos mit dem Selbstauslöser ihrer Handykamera stimmte sie unzufrieden. Sie fotografierte diese Unzufriedenheit, fand das Bild stark, postete es aber nicht. Sie nahm ein Gefälligeres, entschied, wie sie sich in die Welt beamte. Sie inszenierte, optimierte, kuratierte und badete in unseren Herzen. Was gefiel, das machte sie öfter. Ihr Körper wurde Werbekörper, bis er sie öffentlich entblößte und die Öffentlichkeit sie zerriss. Fazit: Die Autorin Thea Mengeler, Hotlistgewinnerin 2024, hat sich in diesem Buch einem weiblichen Befreiungsschlag gewidmet. Ihre Protagonistin wählt unfreiwillig die Anonymität einer fremden Stadt. Sie verletzte die Eitelkeit ihres Ex-Partners, der sich an ihr rächte und ihr erfolgreiches Influencerinnen-Dasein sprengte. Jeden Tag fährt sie Bus und resümiert die vergangene Beziehung. Gleichzeitig beobachtet sie ihre Mitmenschen und interpretiert, wer sie sein könnten, was sie ausmacht. Sie bewertet, wie sie selbst bewertet wurde. Allmählich erfahre ich, was ihr im moralfreien Raum des Internets zugestoßen ist, wie sie durch die Verurteilung wildfremder Menschen niedergeknüppelt und bedroht wurde. Sie definiert von Männern gemachte weibliche Scham, Angst und Schmerz. Die Autorin zeigt mit knackiger, kreativer Sprache, wie stark uns das Patriarchat noch immer deckelt und begrenzt. Wie sehr wir weibliche Rollenbilder internalisiert haben und als selbstverständlich erachten. Und wie die Gesellschaft mit Frauen umgeht, die nicht die normativen Erwartungen erfüllen. Für mich ist dieses Buch eine Offenbarung. Nach dem Lesen fühle ich mich befreiter, weil Thea Mengeler das ausspricht, was mich umtreibt. Ganz anders hat Jürgen Deppe (u. a. NDR) das Buch gelesen und regelrecht verrissen. Eines seiner Argumente gegen dieses Buch war, dass es zu einfach, zu plakativ erzählt sei. Feministische Floskeln als Antwort?, fragt er weiter. Dass Thea Mengelers Roman nicht das Buch der Stunde ist, das es hätte werden können, liegt nicht nur daran, dass die Geschichten von Collien Fernandes, Gisèle Pelicot und Claudia Wuttke mittlerweile öffentlich geworden und breit diskutiert worden sind. Jürgen Deppe Ihm scheint die Diskussion hinlänglich auserzählt. Genug damit, auf zum nächsten Tagesordnungspunkt. Ich finde, dass man gar nicht genug darauf herumreiten kann, wie Männer ticken können. Das sehen die Leser*innen, die das Buch feiern ganz genauso, wie ihre Fünf-Sterne-Bewertungen zeigen. Ein Buch, das für mich eine regelrechte Offenbarung ist, das ich deswegen gerne auf der Hotlist oder beim Deutschen Buchpreis gesehen hätte, damit es möglichst viele Leser*innen findet. Es ärgert mich, dass der Mann das Buch nicht verstanden hat und sein Einfluss eine Nominierung verhinderte. Damit macht er sich für mich zum Teil des Problems, das Thea Mengeler aufgearbeitet hat.

  • Buch_im_Koffer

    aus Münster

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erst Körper. Dann Mensch.

    Eine junge Frau sitzt im Bus, fährt die Ringlinie. Stunde um Stunde, Tag um Tag sucht sie die Anonymität, um zu vergessen und vergessen zu werden. Sie ist eine bekannte Influencerin und ihr Exfreund hat nach ihrer Trennung ein Sexvideo von ihnen ins Netz gestellt. Ein Klick, alles ist zerstört: ihre Beziehung, ihr (Be)Ruf, ihre Lebensgrundlage. Viel schlimmer: Das tiefe Gefühl von Vertrauen ist Scham, Ekel, Angst, Panik gewichen. Sie sitzt im Bus, ist diejenige in der Anonymität. Sie spricht mit den Mitfahrenden. In Gedanken, in # und @ - und lässt sie zu Projektionsflächen ihrer eigenen Vorstellung und Imagination werden. Sie schreibt ihnen Leben und Eigenschaften auf den Leib und setzt sich so mit den Facetten des Frau-Seins in der Gesellschaft, in Familie und Beziehung auseinander. 'Wir sind erst Körper, dann Mensch.' Es sind Sätze wie diese, wenige Worte, die Thea Mengeler ihrer Protagonistin zuschreibt, die mit ihren Gedanken nicht nur die eigene schmerzhafte Erfahrung analysiert. Es ist vielmehr eine messerscharfe Analyse all dessen, was das Bild der Frau von der Antike bis heute durch das Patriachat, durch die Dominanz und VerHerrLichung des männlichen Geschlechts geprägt haben. Alles Weibliche, das über die Jahrhunderte als schwach, gefährlich, verführerisch, zu unterdrückend, unbedeutend, schlecht, dem Manne nicht ebenbürtig abgetan wurde. Und so analysiert unsere junge Frau auch nicht allein den Übergriff, der ihr widerfahren ist, sondern im Grunde all das Unrecht, das jeder Frau überall angetan wurde, durch Reduzierung auf eben diese Attribute. Gerade der Wechsel innerhalb der Erzählung zwischen dem Erleben der Busfahrt einerseits und den Überlegungen unserer Protagonistin zum Frau-Sein andererseits verleihen dem Roman und seiner Hauptfigur eine unglaubliche Stärke und Tiefe. Ihre Überlegungen sind so präzise und scharf, dass es schmerzt. Wie etwa die Gedanken zu Daphne und Medusa, aber auch zur ständigen Angst in banalsten Alltagssituationen, zu Sex, Scham und Schmerz. 'Es wird nicht geschützt. Es wird höchstens gestraft, wenn es bereits zu spät ist.' Dieser Roman ist so viel mehr als eine Geschichte über digitalen Missbrauch, über eine vermeintlich kurze Zeitspanne, in der es mediale Aufmerksamkeit, Mitleid, Verständnis gibt. Er hält uns allen den Spiegel vor; ist tiefgründig, schmerzhaft, aufrüttelnd. Er zeigt, dass wir bei allen Errungenschaften als Gesellschaft noch immer einen weiten Weg vor uns haben.

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Bewertungen (9)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Dinah Böhringer

    Dinah Böhringer

    OSIANDER Stuttgart

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aktueller geht es kaum

    Bei diesem Roman hat es mir besonders die Erzählstruktur angetan: Kurze Kapitel, die als Titel die jeweiligen Haltestellen tragen. Denn in diesem Roman wird sehr viel Bus gefahren. Die Protagonistin fährt den ganzen Tag Bus, um ihrer Realität zu entfliehen. Sie beobachtet die Menschen und denkt sich Leben für sie aus. Sie ist unsichtbar, bis sie es irgendwann nicht mehr ist. Ein einzigartiger Roman über Scham, Freundschaft und Selbstwahrnehmung, den ich sehr gerne gelesen habe!
  • Zum Bewerterprofil von Emma Bulevicius

    Emma Bulevicius

    Thalia Sindelfingen – Breuningerland

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.08.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wichtig und aktuell

    Thea hat ein unfassbar wichtiges und aktuelles Thema eingefangen. Feminismus und Frauenalltag. Ich habe mich sooooo in ihren Schreibstil verliebt. Konnte es nicht aus der Hand legen. Ich hoffe das Buch bekommt die verdiente Aufmerksamkeit und vorallem Reichweite. Danke Thea für dieses Werk.

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