Quantitative Gattungsgeschichte Zur Modellierung der deutschsprachigen Novelle im 19. Jahrhundert
0,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.Artikel erhalten
Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.05.2026
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
470 (Printausgabe)
Dateigröße
7906 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783112236703
Dass in der Forschung zur deutschen Novelle seit langem kein Fortschritt bei der Klärung eines alten Widerspruchs möglich war, liegt auch an einem Problem des Zugangs. Es geht um den Widerspruch zwischen denen, die in der Novelle eine strenge Form sehen, und denen, die sie für eine Einbildung einiger Germanisten halten. Der Widerspruch kommt durch unterschiedliche Interessen an Gattungen zustande: ein poetologisch-normatives und ein empirisches Interesse am literarischen Markt. Das Buch setzt diese Interessen mit einem Mixed-Methods-Zugang ins Verhältnis zueinander; und zwar mit einer Gattungstheorie, die ästhetische auf ökonomische und politische Gattungsfunktionen bezieht, sowie mit quantitativen Verfahren, mit denen die Breite des Markts analysierbar wird. Das Buch löst so nicht nur den alten Widerspruch, indem es zeigt, dass die Novelle zum Ende des 19. Jh. nur partiell Kontur gewinnt, weil Poetik und Produktion nur bedingt zur Deckung kommen; und indem es diese Schwäche der Kontur durch mediale Faktoren und die politische Instrumentalisierung der Gattung erklärt. Darüber hinaus liefert das Buch den Computational Literary Studies eine Modellierung von Literaturgeschichte, die der Komplexität von Gattungen Rechnung trägt.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice