Produktbild: Nil, Nil, ich komme!
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Nil, Nil, ich komme!

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.05.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

40

Maße (L/B/H)

28,7/21,3/1 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Rot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710004742582

Beschreibung

Rezension

"Das Besondere des Buches ist, dass sich hier zwei Poetinnen getroffen haben, eine Poetin des Bildes und eine Poetin der Sprache. Der Text von Jutta Richter changiert zwischen Epik und Lyrik. … Sie verwandelt die Erzählung in ein klingendes Sprachkunstwerk, das von Heimweh, von Sehnsucht, von Wut und Kraft durchdrungen ist. … Auch die Bilder sind sehr gelungen. … Das Nilpferd von Petra Rappo ist wirklich extrem ausdrucksstark. Auf der einen Seite seine ganz naturalistische Darstellung, auf der anderen Seite verleiht sie ihm aber auch ganz viel Ausdruck über die Gestik und Mimik.“ Stephanie Jentgens und Ute Wegmann, Deutschlandfunk Bestenliste „Die besten 7 im August“, 06.08.2022

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Sehr gut

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Altersempfehlung

ab 4 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

31.05.2022

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

40

Maße (L/B/H)

28,7/21,3/1 cm

Gewicht

403 g

Farbe

Rot

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

2710004742582

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • LeLiPä

    5/5

    02.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Dieses Buch erzählt von Heimweh, Mut und Beharrlichkeit

    „Das Nilpferd wohnte schon lange im Zoo. Im Gehege gleich neben der Giraffe. Es gab dort einen Tümpel, drei Grasbüschel und viel Staub! Sonst gab es nichts. Außer dem Wärter Bratbüttel, der das Futter brachte. Einmal am Morgen und einmal am Abend.“ Kein Wunder, dass das Nilpferd unter diesen Umständen an Heimweh leidet. „Heimweh nach einem großen, breiten Fluss.“ Seine Zoo-Nachbarin Giraffe ärgert ihn dazu permanent: „Ja, wenn du so groß wärst wie ich, dann könntest du den Nil sehen.“ Genervt von so viel Boshaftigkeit unter den ständigen Blicken der Zoobesucher, rammt das Nilpferd eines Tages das Gitter seines Geheges um und zieht von dannen. Richtung Nil... „Über das Land. Über den Berg. […] Es rannte einen Tag und eine Nacht. […] Und dann kam das Meer. […] „ Beäugt und kommentiert von vielen verschiedenen Wild-Tieren, die seinen Weg säumen, wird es entweder belächelt oder zum Durchhalten animiert. Dieses Buch, das von Heimweh, Mut und Beharrlichkeit erzählt, unterliegt einer immer gleichen Bild-Text-Struktur. Ein kleiner Anker für manche Kinder in der Bilderbuchbetrachtung. Die künstlerischen Illustrationen geben reduziert und doch bestimmend den Text in Bildern wider. Teilweise befinden sich ganzseitige, gänzlich textlose Illustrationen im Buch, die dem mutigen Nilpferd den bildnerischen Raum geben, dem es gebührt. Das polarisierend schwierige Thema der Zoohaltung schwingt zu Beginn ein wenig mit, wird aber nicht weiter ausgebaut. Vielmehr geht es darum, dass auch ein kleines, dickes Nilpferd alles schaffen kann, was es sich vornimmt. Warum nicht auch du?, scheint das Buch seine Leser:innen zu fragen. Folge deinen Träumen und mache deine Wünsche wahr. Die Farbwahl der Illustrationen passt sich der jeweiligen Naturszenerie an, durch die das Nilpferd auf seinem Weg zum Nil wandert. Ein Titel, der mehrere Themen zu einem gelungenen, großen Ganzen bündelt.

  • Daggy

    5/5

    18.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Voller Poesie und Gefühl

    Das Nilpferd wohnt im Zoo in einem trostlosen Gehege und Wärter Bratbüttel, der ihm zweimal am Tag das Futter bringt ist auch nicht gerade ein Sonnenschein. Das Nilpferd träumt von seiner Heimat dem Nil. „Heimweh war das. Heimweh nach Himmel und Sonne. Heimweh nach Herde und Erde. Heimweh nach einem großen, breiten Fluss.“ Beschreibt in schönen Worten seinen Gemütszustand. Zudem nervt die Giraffe aus dem Gehege nebenan. Als das Nilpferd wütend wird, schimpft auch noch der Wärter. Da fasst das Nilpferd den Entschluss sich auf den Weg zu machen. Es läuft einfach los. Und dieser Weg wird mit kurzen poetischen Sätzen und wunderschönen Bildern beschrieben. So taucht das Nilpferd durchs Meer und „die Fische glotzen vor Staunen und die Delfine pflügen durch das Wasser.“ Auf dem letzten Bild hält das Nilpferd das Maul ins türkis-grüne Wasser. Ein Bild das Frieden und Glück ausstrahlt. „Nil, Nil, ich bin da!“ Eine schöne Geschichte in einer poetischen Sprache geschrieben und mit aussagekräftigen zarten Bildern.

  • Daggy

    5/5

    18.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Nilpferd wohnt im Zoo in…

    Das Nilpferd wohnt im Zoo in einem trostlosen Gehege und Wärter Bratbüttel, der ihm zweimal am Tag das Futter bringt ist auch nicht gerade ein Sonnenschein. Das Nilpferd träumt von seiner Heimat dem Nil. „Heimweh war das. Heimweh nach Himmel und Sonne. Heimweh nach Herde und Erde. Heimweh nach einem großen, breiten Fluss.“ Beschreibt in schönen Worten seinen Gemütszustand. Zudem nervt die Giraffe aus dem Gehege nebenan. Als das Nilpferd wütend wird, schimpft auch noch der Wärter. Da fasst das Nilpferd den Entschluss sich auf den Weg zu machen. Es läuft einfach los. Und dieser Weg wird mit kurzen poetischen Sätzen und wunderschönen Bildern beschrieben. So taucht das Nilpferd durchs Meer und „die Fische glotzen vor Staunen und die Delfine pflügen durch das Wasser.“ Auf dem letzten Bild hält das Nilpferd das Maul ins türkis-grüne Wasser. Ein Bild das Frieden und Glück ausstrahlt. „Nil, Nil, ich bin da!“ Eine schöne Geschichte in einer poetischen Sprache geschrieben und mit aussagekräftigen zarten Bildern.

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    Kerstin Hahne

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    5/5

    31.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    auf geht`s....

    Dieses Bilderbuch im Querformat ist perfekt auf seinen kleinen, dicken Protagonisten zugeschnitten: ein einsames Nilpferd, das in seinem Zoogehege total unglücklich ist. Es hat Heimweh nach dem unbekannten Nil, aus dessen Gefilden es stammt und als es dann auch noch von der Nachbar-Giraffe geärgert und vom Wärter ausgeschimpft wird, ist das Maß voll und das Nilpferd reisst aus.... Perfekt von den Zeichnungen Petra Rappos in Szene gesetzt, verfolgen wir auf mehreren, auch textlosen Seiten, den anstrengenden, weiten Weg, den das zielstrebige kleine Dickhäuterchen hinter sich bringt, um am Ende tatsächlich sein Ziel zu erreichen: "Nil,Nil, ich bin da!" Wir erfahren nicht, ob es verfolgt wurde oder wie die Nilpferdherde vor Ort nun mit ihm klarkommen wird, aber eines ist sicher: wenn man einen Traum hat und mit seiner bisherigen Situation unglücklich ist, dann sollte man losziehen und es versuchen! Richter`s Text lässt sich super vorlesen, Rappos Illustrationen sind sprechend, zart und in meinen Augen echte Bilderbuchkunst - ein tolles Bilderbuch, das Kinder animiert, sich etwas zu zutrauen (und man vll. sogar über die Situation von Zootieren und das Konzept ihrer Behausung reden könnte...)

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