Produktbild: Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen Die mächtigste Nonne des Mittelalters

18

10,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

57979

Erscheinungsdatum

13.07.2026

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2251 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451843648

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

57979

Erscheinungsdatum

13.07.2026

Verlag

Herder eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

2251 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783451843648

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  • lielo99

    aus Bad Münstereifel

    5/5

    24.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr gutes Buch über Hildegard von Bingen

    Im Prolog unterhält sich Hildegard von Bingen mir ihrer Vertrauten Ida. Sofort ist erkennbar, wie streng die Gesetze und Vorschriften der Kirche waren. Aber zugleich zeigt sich, dass Hildegard sich keineswegs immer daran hielt. Sie erhob sich gegen diese „Oberen“. Ihre Intelligenz, gepaart mit der Ehrfurcht vor Gott machte sie zu der Frau, die bis heute verehrt und geachtet wird. Es war ein steiniger Weg, bis sich ihr Traum erfüllte, ein Kloster zu bauen. So viele Beeinträchtigungen musste sie hinnehmen und die daraus resultierenden Schwierigkeiten überwinden. Und das keineswegs nur von Menschen, die ihr nicht gut gesonnen waren. Nein, die Schwierigkeiten kamen auch von denen, die sie als Freunde und Verbündete erachtete. Oft wurde sie enttäuscht. Auch ihre schwere Krankheit ließ sie oft verzweifeln. Aber niemals hatte sie Zweifel an der Liebe Gottes. Und das zeichnet sie für mich ganz besonders aus. Die Autorin hat akribisch recherchiert und das Buch ist angefüllt mit Fakten, die für mich neu sind. Und das obwohl ich bereits einige Werke rund um Hildegard von Bingen las. Sie war viel mehr als eine Nonne, die sich mit Heilkräutern auskannte. Ihre Visionen zeugen von einer sehr innigen Verbindung zu Gott und das macht sie für mich noch interessanter als bisher.

  • liesmal

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    16.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Bewundernswert einfach - einfach bewundernswert

    „Klug, visionär und unerschrocken: Hildegard von Bingen heilte Kranke, sammelte medizinisches Wissen und predigte als erste Frau mit Zustimmung des Papstes.“ Das Zitat aus der Buchbeschreibung führe ich an, weil dieser Satz bereits ein gutes Bild einer groß(artig)en Frau zeigt. Vor allem das Ende des Zitats wirft in mir die Frage auf, wie es möglich sein kann, dass eine Frau in einer Kirche, in der nur Männer das Sagen hatten, eine solche Macht gewinnen konnte. Hildegard von Bingen wurde im Jahr 1098 geboren! Wenn ich daran denke, dass eine verheiratete Frau noch bis in die 1970er-Jahre das Einverständnis ihres Ehemanns brauchte, wenn sie einen Beruf ausüben wollte, dann ist es kaum zu glauben, dass Hildegard von Bingen fast tausend Jahre früher genau das geschafft hat, was das Zitat aussagt. Die Autorin Maria Regina Kaiser hat mit ihrer bekannt guten Recherche und ihrem Wissen eine Romanbiografie geschrieben, die mir ganz viel Neues aus dem Leben der Hildegard von Bingen erzählt. Als Kennerin von Heilpflanzen und Kräutern war sie mir bereits bekannt und viele ihrer Weisheiten lese ich immer wieder gern. Warum sie ins Kloster ging, ihre Visionen, die sie schon als Kind hatte, ihre feste Verbundenheit mit Gott… All das macht sie für mich zu einer Heiligen, einer von Gott Gesandten. Sie öffnete jedem Menschen die Tür und half gleichermaßen Alten und Jungen, Armen und Reichen, egal welchen Standes und Geschlechts. Sie hat meine volle Bewunderung. Auf den ersten Seiten des Buches findet man ein übersichtliches und ausführliches Inhaltsverzeichnis, in dem auch auf den Anhang hingewiesen wird. Dort im Anhang gibt es neben den Grundlagen der Romanbiografie eine Zeittafel, eine Übersicht über Weggefährten und Orte, Glossar und mehr. Mir gefällt die Aufteilung in Erstes, Zweites und Drittes Buch. Jedes Buch und auch der Anhang sind in kurze Kapitel mit Überschriften eingeteilt. Für mich war das Buch eine spannende Reise an Orte, die ich so nah noch nicht erlebt habe. Zu lesen, wie unterschiedlich die Bewohnerinnen des Klosters ihren Glauben leben und seelisch und körperlich zum Ausdruck bringen, hat mich emotional stark berührt. Aus vollem Herzen meine Leseempfehlung!

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    14.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr als nur eine Kräuterfrau

    Hören wir den Namen Hildegard von Bingen gehen die Gedanken automatisch an das Kräuterwissen, das sie uns hinterlassen hat. Aber Hildegard von Bingen war Ordensfrau und die Naturheilkunde nicht vordergründig. Die Autorin Maria Regina Kaiser hat genau diesen Aspekt im Buch „Hildegard von Bingen: Die mächtigste Nonne des Mittelalters“ in einer Romanbiografie aufgegriffen. Bereits als Kind hatte Hildegard Visionen, die ihr niemand so recht glaubte. Sehr anschaulich beschreibt die Autorin den Weg zur Klostervorsteherin und macht sehr anschaulich, wie steinig dieser doch war, welche Hürden sie nehmen musste und wer ihr geholfen hat. Auch lernt der Leser sehr viele ihrer Weggefährten und das Klosterleben im Mittelalter kennen. Ich fand den Schreibstil sehr angemessen für diese Zeit, auch die Länge der Kapitel sagten mir zu. Sehr gefallen haben mir die Anhänge im Buch. Anhand der Zeittafel konnte ich noch einiges Nachlesen, ebenso war das Personenregister sehr hilfreich. Ich fand die Romanbiografie sehr interessant und aufschlussreich und sie brachte mir die Person Hildegard von Bingen näher. Historisch interessierte Leser finden in dem Buch einen wahren Schatz.

  • Lesezeichenfee

    5/5

    10.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Interessanter Einblick in Hildegards Leben und das Mittelalter

    Maria Regina Kaiser erzählt in „Hildegard von Bingen“ bei Herder vor allem das Leben und Wirken Hildegards. Die Kräuterheilkunde steht dabei nicht im Mittelpunkt – genau deshalb werde ich anschließend noch die beiden großen Bücher dazu lesen. Besonders interessant fand ich die Beschreibung der damaligen Zeit. Man kann sich heute kaum noch vorstellen, unter welchen Bedingungen Frauen damals lebten. Auch Hildegards Wunsch nach einem eigenen Kloster konnte ich gut nachvollziehen, nachdem deutlich wurde, wie die Frauen von den Mönchen bedrängt wurden. Überrascht hat mich, wie kränklich Hildegard gewesen sein soll. Ihre Visionen und das von ihr beschriebene „weiße Licht“ fand ich besonders interessant. Dass vieles davon möglicherweise mit Migräne zusammenhängen könnte, habe ich mich beim Lesen immer wieder gefragt. Gleichzeitig konnte ich mir nicht vorstellen, dass sie tatsächlich ständig Migräne gehabt haben soll. Mein persönliches Highlight war allerdings Trautwald. Ich fand es sehr mutig, wie sie für ihren Wunsch gekämpft hat und schließlich doch aufgenommen wurde. Ihre Geschichte hat mich deutlich mehr berührt als Hildegards eigene Figur. Auch Magistra Jutta fand ich interessant. Ihr extrem karges Leben, ihre Selbstdisziplin und die beschriebenen körperlichen Leiden waren teilweise kaum auszuhalten. Die vielen Namen haben mich allerdings manchmal ziemlich durcheinandergebracht. Ein Personenverzeichnis wäre für mich hilfreich gewesen. Über Hildegards Verhältnis zu Richaldis hätte ich ebenfalls gerne mehr erfahren. Beim Lesen wirkte es teilweise fast wie eine ganz besondere Liebesbeziehung – obwohl Richaldis ihre Sekretärin war. Hier hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht. Lesezeichenfees Fazit: Insgesamt ist es ein gut geschriebenes, aufschlussreiches Buch, durch das ich viel über Hildegard, aber vor allem auch über das Mittelalter gelernt habe. Hildegard selbst war mir allerdings nicht besonders sympathisch – Trautwald und Jutta haben mich wesentlich mehr beeindruckt.

  • Bewertung

    aus Dalberg

    5/5

    05.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Mehr als Kräuterwissen: Hildegards ganzes Leben

    „Hildegard von Bingen – Die mächtigste Nonne des Mittelalters“ von Regina Maria Kaiser hat mir sehr gut gefallen. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr, weil er lebendig, anschaulich und gut zugänglich ist. Beim Lesen konnte ich mir vieles bildlich vorstellen und mich sehr gut in die damalige Zeit hineinversetzen. Genau das macht historische Romane für mich besonders wertvoll: wenn Geschichte nicht trocken wirkt, sondern lebendig wird. Besonders gelungen finde ich, dass Regina Maria Kaiser Hildegard von Bingen in ihrer Gänze darstellt. Das Leben von Hildegard wird in all seinen Facetten aufgezeigt. Sie wird nicht nur auf die Kräuterkundige reduziert, als die sie in den Medien leider häufig dargestellt wird. Stattdessen zeigt die Autorin, wie vielseitig, klug, mutig und offen Hildegard war. Gleichzeitig wird sie aber auch sehr menschlich beschrieben: als Frau, die von Krankheit gebeutelt ist, mit Widerständen umgehen muss und dennoch ihren Weg findet. Gerade diese Mischung hat mich überzeugt. Hildegard erscheint nicht wie eine ferne, unnahbare historische Figur, sondern wie ein Mensch mit Begabung, Stärke, Zweifeln und körperlichen Grenzen. Durch dieses Buch habe ich sehr viel Neues über Hildegard von Bingen erfahren und ihr Leben und Wirken noch einmal ganz anders wahrgenommen. Für mich ist „Hildegard von Bingen“ ein sehr gelungenes Buch über eine beeindruckende Frau, die ihrer Zeit in vielerlei Hinsicht voraus war. Regina Maria Kaiser schafft es, Geschichte spannend, nahbar und zugleich respektvoll zu erzählen.

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