Produktbild: Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen
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Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen Roman

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6,55 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2012

Abbildungen

mit Abbildungen im Text und auf Taf.

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,2/15,3/3,6 cm

Gewicht

602 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004824523

Beschreibung

Rezension

Ein furioser Roman, der nicht nur die Arbeitswelt unserer Gegenwart, sondern auch das Wechselspiel von Schein und Gewissheit brillant in Szene setzt. ("KulturSpiegel")
Das ist glänzend recherchiert und auch sehr witzig. ("Die Welt/Literarische Welt")
Darin gelingt ihm eine Atmosphäre, die so dicht und klaustrophobisch ist, dass man als Leser schon mal den obersten Kragenknopf zum Durchatmen öffnen muss. ("WDR")
grandios erzählter Wirtschaftsroman. ("Der Tagesspiegel")
Es ist phantastischer Roman über Wirklichkeiten, die mächtig Angst einflößen können. Und ein realistischer Roman über die Phantasmen einer Paranoia, die aus der Ohnmacht erwächst. ("Spiegel Online")

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Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.02.2012

Abbildungen

mit Abbildungen im Text und auf Taf.

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,2/15,3/3,6 cm

Gewicht

602 g

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710004824523

Herstelleradresse

S. FISCHER Verlag GmbH
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt am Main
Deutschland
Email: bestellung@hgv-online.de
Url: www.fischerverlage.de
Telephone: +49 69 60620
Fax: +49 69 6062214

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  • Bewertung

    4/5

    06.05.2013

    eBook (ePUB)

    Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen... EBook Variante

    Renate Meißner musste den Tod ihrer Mutter und das Ende ihrer Affäre verkraften, weshalb sie ihre Versetzung nach München als große Chance empfindet. Und anfangs läuft auch alles bestens: Renate gewinnt einen wichtigen Premium Kunden und kann private Beziehungen wieder vertiefen. Doch dann taucht ein interner Prüfer auf und Renate verstrickt sich immer mehr in Ängsten und Wahnvorstellungen. Ungewöhnliche Erzählung, perfekt ergänzt durch zahlreiche Fotografien, Bilder und Statistiken. Lesenswert!

  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    4/5

    21.02.2012

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Paranoia ist heilbar

    Frau Renate Meißner ist sehr ehrgeizig. Da macht man auch schneller Karriere. Sie verschafft der Versicherung in deren Diensten sie steht ein satten Auftrag. Na ja, und dann fangen die Zores an. Inklusive russischem Vergnügungspark-Imperium, samt seiner Besitzerin, einer geheimnisvollen alten Dame. Dürrenmatt lässt grüßen. Außerdem hat der Titel gute Chancen als längster und originellster in die Annalen des Buchfrühlings 2012 einzugehen.

  • Bories vom Berg

    aus München

    2/5

    27.01.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Unvereinbar konträre Welten…

    Unvereinbar konträre Welten Schon der epische Titel «Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen und anfing zu träumen» des post-kapitalistischen Romans von Thomas von Steinaecker weist auf eine positive Entwicklung hin. Was als realistische Beschreibung des Turbo-Kapitalismus beginnt, endet in einem futuristischen Vergnügungspark in Samara, der seine Besucher zum Träumen einlädt und seine Ich-Erzählerin schließlich dazu bringt, das Buch zu schreiben, das wir in Händen halten. Die 42jährige Renate, alleinstehend und kinderlos, erfolgreiche Versicherungs-Agentin, wird zur Key-Account-Managerin befördert und von Frankfurt nach München versetzt. Sie befindet sich gerade in einer emotional schwierigen Phase, ihre Mutter ist erst vor kurzem verstorben und ihr verheirateter Chef und Lover hat sie kürzlich eiskalt abserviert. Der Roman beginnt mit ihrem ersten Arbeitstag am 1. Oktober 2008, kurz nach der Pleite von Lehman Brothers. Die emotional vereinsamte Frau stürzt sich mit vollem Elan in die Arbeit, sie gewinnt auch sehr schnell einen neuen Premium-Kunden. Und dann ist auch noch eine interne Revision angesetzt, wobei der Controller Renate als Beisitzende zu den Einzelgesprächen mit der Belegschaft hinzuzieht. Schließlich vermittelt ihr der zufriedene Premium-Neukunde einen Riesenauftrag, ein russischer Großkonzern will in München einen ultramodernen Vergnügungspark errichten und bei ihr versichern. Sie fliegt zu einem ersten Gespräch nach Samara in die Firmenzentrale und besichtigt den dortigen Park. Von ihrem Chef aus München erhält sie am nächsten Tag telefonisch die Nachricht, dass die ganze Abteilung aufgelöst wird und alle Mitarbeiter ab sofort den Arbeitsplatz verlieren. Mit genauem Blick für Details schildert der Autor die moderne Arbeitswelt in der Assekuranz mit ihrem ständigen Zwang zu Wachstum, mit neidischen Kollegen und oft schwierigen Kunden. Die müssen mit ausgeklügelten psychologischen Tricks nicht nur zum Abschluss überredet, sondern möglichst auch noch dazu gebracht werden, durch unrealistische Risiko-Analysen überhöhte Prämien für die jeweilige Police zu akzeptieren. All das vollzieht sich in einem abstoßend desillusionierenden Fachjargon. In diesem technokratischen Milieu entwickelt die emotional unterentwickelte, aber gut bezahlte Heldin permanent neue Absturzängste, gegen die auch ihre vielen Psychopharmaka kaum noch helfen. Das artikuliert sich in ihrem mehr als peinlichen Zwang zum Pfandflaschen-Sammeln in öffentlichen Abfallkörben. Mit dem Vergnügungspark setzt der Autor dem bedingungslos auf Rationalität getrimmten Versicherungs-Milieu eine märchenhafte Traumwelt entgegen, die in ihrer Nutzlosigkeit den Alternativ-Entwurf darstellt für eine menschlichen Urbedürfnissen gerecht werdende Lebensweise. Dazu gehört dann auch, dass die Heldin in Samara bleibt, sich eine bescheidene Unterkunft sucht und anfängt, ihre Geschichte aufzuschreiben. Sie tut das mit Bleistift, eine nicht nur symbolische Rebellion gegen den nervenden Technologie-Druck. Thomas von Steinaecker lässt seine extrem rationale Romanheldin resigniert aus ihrer zermürbenden, ausschließlich dem schnöden Mammon gewidmeten Erwerbswelt aussteigen. Animiert durch die Traumwelten des Vergnügungsparks widmet sie sich nunmehr einer kontemplativen, dem eigenen Seelenheil dienenden Beschäftigung, dem Schreiben über das eigene Leben. Ein Akt der Selbstvergewisserung und der psychischen Gesundung, welcher, Authentizität vortäuschend, durch in den Text eingestreute Bilder aus dem Nachlass der Mutter illustriert wird. Zu dieser toughen Heldin gewinnt man allerdings keine emotionale Nähe als Leser, und auch die anderen Figuren wirken seltsam blutleer. Vieles an der anfangs mitreißenden Geschichte ist zudem zweifelhaft oder bleibt offen. Die konträren Welten des Romans stehen ohne jede Verbindung für sich allein, als Abbild der Widersprüche unserer modernen Gesellschaft ist dieser Roman jedenfalls ziemlich misslungen.

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    2/5

    03.09.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Unsympathische Figuren in der kalten Wirtschaftswelt

    Vor ein paar Jahren las ich mit großer Begeisterung den Roman Schutzgebiet von diesem Autor. Dieses Werk ist jedoch eine große Enttäuschung. Die Geschichte einer Frau um die vierzig, die bei einer Versicherung arbeitet und in die Münchener Filiale versetzt wird um später einen speziellen Auftrag in Russland zu bekommen, wo sie einen großen Vergnügungspark versichern soll, der einer rätselhaften alten Dame gehört- das hört sich vielversprechend an. Interessant sind auch die Beschreibungen der Strukturen in der Versicherung; der Leiter lässt besonders wichtige Kunden von einer sehr attraktiven Mitarbeiterin betreuen... und die zwischenmenschlichen Beziehungen im Unternehmen. Trotzdem ist der Text irgendwie kalt und emotionslos, vielleicht spiegelbildlich mit der Welt, in der die Geschichte spielt. Die Figuren wirken angetrieben und ferngesteuert und tun alles für ihre Karriere. Auch die vielen Grafiken, Bilder, Notizzettel im Text fand ich eher störend. Wer eine solche Zustandsbeschreibung der heutigen Unternehmenskultur mit ihren Mitarbeitern und deren Neurosen, Ängsten usw. lesen möchte, könnte vielleicht Gefallen an dem Roman finden, der sprachlich durchaus raffiniert geschrieben ist, aber ich fand das alles zu unsympathisch, um Spaß an dem Werk zu haben. Ich habe es nicht zu ende gelesen, es ist einfach nicht mein Fall.

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