Ein alter Liebesbrief, eine Wette und ein Herz, das gefährlich ins Schwitzen gerät Eigentlich wollte Charlotte mit ihrem Freund durch Costa Rica trekken. Stattdessen findet sich die 41-jährige als Single im »Tal der Orangen« auf Mallorca wieder – im Gepäck nichts als ein gebrochenes Herz und einen ungeöffneten Liebesbrief aus den Siebzigern, den sie auf einem Berliner Flohmarkt entdeckt hat. Zwischen duftenden Orangenbäumen und dem tiefblauen Mittelmeer begibt sie sich auf die Suche nach der Empfängerin – und trifft dabei auf Toni. Der charmante Hotelbesitzer fordert die von der Liebe desillusionierte Charlotte prompt zu einer Wette heraus: Eine Woche Zeit möchte er, um sie vom romantischen Zauber der Insel zu überzeugen. In wilden Buchten mit türkisfarbenen Wellen und bei Lichterkettenmomenten unter dem Sternenhimmel Mallorcas gerät Charlottes kühles Herz gefährlich ins Schwitzen. Dumm nur, dass der alte Liebesbrief noch für einige Überraschungen sorgen wird … Flipflops statt Wanderschuhe, Orangenblüten statt Berliner Grau. Eine spritzige Liebeserklärung an Mallorca und die zweite Chance im Leben.
Ein neues Kapitel für Ihre Bücher
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Dieses Mal hat sich Astrid Töpfner, die mir aus ihren historischen Romanen bestens bekannt ist, an ein neues Genre gewagt: einen Liebesroman, der den Leser nach Mallorca führt.
Charlotte ist frisch von ihrem Lebenspartner Leon getrennt, der sie nach zehn Jahren für eine Jüngere verlassen hat. Auf einem Flohmarkt fällt ihr ein alter Liebesbrief aus den siebziger Jahren in die Hände. Ohne lange zu überlegen, reist sie gemeinsam mit ihrer Freundin Ronja auf die Insel, um die Empfängerin zu finden. Und dort begegnet sie einem Mann, der mehr in ihr auslöst, als ihr lieb ist.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig und ohne große Dramatik. Charlotte wirkt zu Beginn vorsichtig und etwas zurückgezogen. Die Enttäuschung sitzt zu tief, und genau das macht ihre Figur greifbar.
Der alte Brief bringt eine zweite Ebene in die Handlung. Die Suche nach seiner Geschichte zieht sich leise durch das Buch und sorgt immer wieder für kleine Spannungsmomente. Es sind keine großen Wendungen, sondern eher feine Hinweise, die nach und nach ein Bild ergeben.
Die Insel selbst ist dabei mehr als nur Kulisse. Orangenhaine, kleine Wege und das Meer im Hintergrund werden in einfachen Bildern beschrieben, die sofort wirken. Beim Lesen entsteht schnell das Gefühl, für eine Weile an einem anderen Ort zu sein.
Auch die Begegnung mit Toni bleibt angenehm bodenständig. Die Wette zwischen den beiden lockert die Geschichte auf, ohne übertrieben zu wirken. Die Gespräche sind klar und wirken nah am Alltag. Gerade das passt gut zur gesamten Stimmung.
Im Laufe der Handlung wird deutlich, wie Charlotte langsam wieder Vertrauen fasst. Nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt. Dieser leise Wandel gehört zu den stärkeren Seiten des Buches.
Am Ende bleibt ein ruhiger Eindruck zurück. Es geht um neue Wege, um alte Geschichten und darum, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
Eine stimmige, ruhige Geschichte mit viel Atmosphäre, die ohne große Worte auskommt und gerade deshalb lange nachwirkt. 5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige Liebesgeschichten mögen, die ohne große Dramatik auskommen, dafür aber mit Gefühl, Atmosphäre und einem glaubwürdigen Neuanfang überzeugen. Besonders geeignet für Leserinnen und Leser, die Geschichten über zweite Chancen, leise Entwicklungen und stimmige Schauplätze schätzen.
Bewertung
4/5
03.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Lesegefühl wie ein Urlaub auf Mallorca
Der Wohlfühl-Roman gibt mir beim Lesen das Gefühl, Urlaub auf Mallorca zu machen. Die Geschichte wird von Ich-Erzählerin Charlotte (41 J.) im Präsens erzählt, hierbei mag ich den flotten Tonfall. Das Dorf bei Sóller, die Natur und die ortstypischen Speisen werden anschaulich beschreiben. Man merkt die Ortskenntnis der Autorin Astrid Töpfner, die den Unterschied zwischen der spanischen (kastilischen) Sprache und dem mallorquinischen Dialekt kennt. Auch die Protagonistin Charlotte möchte keine Touristin sein und wird tatsächlich von den Einheimischen in deren Gemeinschaft eingelassen.
Die Liebesgeschichte mit dem charmanten Hotelbesitzer Toni finde ich nett, wobei der viel beschworene Vergleich mit George Clooney für mich nicht passt. Die Eifersuchtssache und den Zickenkrieg der beiden Frauen mag ich nicht. Ich finde es zudem schade, dass Charlottes beste Freundin Ronja die Insel so schnell verlässt und das turbulente Geschehen fortan nur noch aus der Ferne (Berlin) begleitet. Stellenweise bin ich ungeduldig mit Charlotte, wenn sie sich so realitätsfern ihren untreuen Ex-Freund zurückwünscht.
Wie Charlotte (Interior Designer) in Tonis Hotel das Lesezimmer neu dekoriert, lese ich gerne. Das Geheimnis um den Liebesbrief (auf Flohmarkt entdeckt) wird zufriedenstellend gelöst. Originell finde ich Charlottes Häkelhobby und die Symbolik mit den Kakteen.
Tipp: Am Ende des Romans gibt es einen Link zu einer alternativen Szene. Diese Variante gefällt mir besser als die im Buch.
Mein Fazit: Die unterhaltsame Story lässt sich leichtgängig lesen und erfreut mit schönem Mallorca-Flair, wobei ich nicht mit allen Aspekten happy bin und mit den Hauptfiguren nur so medium warm werde (aber das ist Geschmackssache).
Bibabuch
aus Lüneburg
5/5
14.05.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Eine wunderschöne Liebesgeschichte
Diesmal kein historischer Spanienromane, sondern eine spritzige Liebesgeschichte, die uns nach Mallorca entführt. Anfangs war ich etwas skeptisch, ob mich eine Liebesgeschichte ebenso begeistern würde, doch diese Sorge war schnell vergessen.
Denn nicht entscheidend ist, was Astrid Töpfner schreibt, sondern wie sie schreibt. Ihr fesselnder Stil sorgt dafür, dass keine Langeweile aufkommt und überraschende Wendungen machen die Geschichte besonders lesenswert. Die sommerliche Atmosphäre von Mallorcas verleiht dem Roman etwas ganz besonderes.
Fazit: Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit viel Gefühl und einem Schreibstil, der begeistert.
Bewertung
5/5
13.05.2026
Hörbuch-Download (MP3)
zum wegträumen
Allem voran, danke liebe Astrid für diesen tollen Roman. Es ist der erste Liebesroman von Astrid und ich finde der ist richtig gut gelungen.
Das Cover lädt direkt zum Träumen ein, jedenfalls ging es mir so. Ich wollte danach in die spanische Sonne.
Die Protagonisten werden sehr angenehm beschrieben und wirken ebenso sympathisch. Ich bin ja ein totaler Charly Fan. Ihre Art wirkt auf mich so wahnsinnig sympathisch.
Der Schreibstil ist frisch, klar und sehr angenehm, wie auch die früheren Romane von Astrid. Ich wurde wieder einmal total gefesselt bei Roman.
In dem Roman werden auch tiefgründige Themen behandelt, wie z. B. Loslassen, Neubeginn, Familiengeheimnisse und Vorurteile. Es wird auf Umwegen vieles beleuchtet und betrachtet. Der Roman ist rundum gelungen.
Wie wohl der Vergleich zwischen Spanien und Costa Rica endet? Wenn Du das verfahren möchtest, solltest Du ganz schnell den Roman lesen. Ebenso kannst Du dann herausfinden, wie es mit Charly und Toni weitergeht. Vielleicht tauchen noch so einige Umwegen und Geheimnisse auf.
Mal sehen, was im nächsten Roman passiert.
Shilo
Thalia Book Circle Community
5/5
02.05.2026
Hörbuch-Download (MP3)
Ein stimmiger Sommerroman
Dieses Mal hat sich Astrid Töpfner, die mir aus ihren historischen Romanen bestens bekannt ist, an ein neues Genre gewagt: einen Liebesroman, der den Leser nach Mallorca führt.
Charlotte ist frisch von ihrem Lebenspartner Leon getrennt, der sie nach zehn Jahren für eine Jüngere verlassen hat. Auf einem Flohmarkt fällt ihr ein alter Liebesbrief aus den siebziger Jahren in die Hände. Ohne lange zu überlegen, reist sie gemeinsam mit ihrer Freundin Ronja auf die Insel, um die Empfängerin zu finden. Und dort begegnet sie einem Mann, der mehr in ihr auslöst, als ihr lieb ist.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig und ohne große Dramatik. Charlotte wirkt zu Beginn vorsichtig und etwas zurückgezogen. Die Enttäuschung sitzt zu tief, und genau das macht ihre Figur greifbar.
Der alte Brief bringt eine zweite Ebene in die Handlung. Die Suche nach seiner Geschichte zieht sich leise durch das Buch und sorgt immer wieder für kleine Spannungsmomente. Es sind keine großen Wendungen, sondern eher feine Hinweise, die nach und nach ein Bild ergeben.
Die Insel selbst ist dabei mehr als nur Kulisse. Orangenhaine, kleine Wege und das Meer im Hintergrund werden in einfachen Bildern beschrieben, die sofort wirken. Beim Lesen entsteht schnell das Gefühl, für eine Weile an einem anderen Ort zu sein.
Auch die Begegnung mit Toni bleibt angenehm bodenständig. Die Wette zwischen den beiden lockert die Geschichte auf, ohne übertrieben zu wirken. Die Gespräche sind klar und wirken nah am Alltag. Gerade das passt gut zur gesamten Stimmung.
Im Laufe der Handlung wird deutlich, wie Charlotte langsam wieder Vertrauen fasst. Nicht plötzlich, sondern Schritt für Schritt. Dieser leise Wandel gehört zu den stärkeren Seiten des Buches.
Am Ende bleibt ein ruhiger Eindruck zurück. Es geht um neue Wege, um alte Geschichten und darum, sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
Eine stimmige, ruhige Geschichte mit viel Atmosphäre, die ohne große Worte auskommt und gerade deshalb lange nachwirkt. 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige Liebesgeschichten mögen, die ohne große Dramatik auskommen, dafür aber mit Gefühl, Atmosphäre und einem glaubwürdigen Neuanfang überzeugen. Besonders geeignet für Leserinnen und Leser, die Geschichten über zweite Chancen, leise Entwicklungen und stimmige Schauplätze schätzen.
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