Ein atemberaubender Thriller vom »Superstar des Nordic Noir« Daily Express
Eine junge Frau versucht, im ländlichen Island das Verschwinden ihrer Schwester vor zehn Jahren aufzuklären. Doch immer wieder hat sie Mühe, Traum und Realität auseinanderzuhalten. Und sie hat Angst, dass sie die Nächste sein könnte.
November 1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aber nervös, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen. Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Nur ihre blutbefleckte Anorakjacke wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte.
Zehn Jahre später bleibt Stinas Verschwinden weiterhin ungelöst. Marsi hat bisher aus Scham geschwiegen. Da erhält sie einen Brief – von ihrem ehemaligen Brieffreund. Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann. Denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.
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Inhalt:
November 1967. Über eine Annonce in einer Zeitschrift findet die 14-jährige Marsibil einen Brieffreund. Nach einiger Zeit möchte dieser sich mit ihr treffen. Marsibil stimmt nach einigem Zögern zu, verschläft jedoch den vereinbarten Zeitpunkt. Am nächsten Morgen ist ihre Schwester Stina verschwunden, die ausgerechnet zur vereinbarten Zeit zufällig am Treffpunkt vorbeigekommen sein muss. Dort wird jedoch nur noch eine blutige Jacke gefunden, von Stina selbst fehlt jede Spur. Marsibil, die sich ihrem Brieffreund gegenüber als Stina ausgegeben hat, befürchtet, Schuld an deren Verschwinden zu tragen - doch sie schweigt.
10 Jahre später. Von Stina fehlt noch immer jede Spur. Da erhält Marsibil einen Brief, der denen ihres damaligen Brieffreunds stark ähnelt. Da sie anlässlich des Jahrestags von Stinas Verschwinden ohnehin in ihre Heimatstadt zurückkehrt, beginnt sie selbst Fragen zu stellen und Nachforschungen anzustellen. Wird es ihr gelingen endlich herauszufinden, was in jener Nacht vor 10 Jahren wirklich geschah?
Meine Meinung:
Nachdem ich bereits einige Krimis der isländischen Autorin Eva Björg Ægisdóttir gelesen hatte, war ich sehr gespannt auf „Home Before Dark“, bei dem es sich um einen Stand-alone-Thriller handelt.
Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt angenehm zu lesen und so findet man als Leser schnell in die Geschichte hinein. Diese wird aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Einerseits begleitet der Leser Marsibil in der Gegenwart bei ihren Nachforschungen zum Verschwinden ihrer Schwester. Andererseits werden die Geschehnisse von vor 10 Jahren aus Stinas Sicht geschildert. Die Wechsel zwischen den Zeitebenen haben mir sehr gut gefallen. Sie sorgen nicht nur für Spannung und gelungene Cliffhanger am Kapitelende, sondern ermöglichen es dem Leser auch, nach und nach selbst Puzzleteile zusammenzusetzen und eigene Theorien zu entwickeln.
Marsibil hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen. Sie wird noch immer von Schuldgefühlen geplagt, was als Leser absolut nachvollziehbar ist. Gleichzeitig findet sie endlich den Mut, sich den Ereignissen von damals zu stellen und Antworten zu suchen. Dabei kann sie sich nur bedingt auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen, denn diese sind lückenhaft und zum Teil nicht korrekt, wodurch man als Leser auch ihr nicht zu 100% vertrauen kann.
Auch der Plot konnte mich überzeugen. Die Geschichte ist spannend, atmosphärisch und hält einige unerwartete Wendungen bereit. Immer wieder glaubte ich zu wissen, worauf alles hinausläuft, nur um kurz darauf erneut überrascht zu werden. Besonders das Zusammenspiel aus (Familien-)Geheimnissen und Schuld hat mir sehr gut gefallen. Die ständige Unsicherheit darüber, wem man trauen kann, sorgen für eine sehr beklemmende Atmosphäre. Die finale Auflösung fand ich sehr stimmig und zugleich überraschend und bildet in meinen Augen einen gelungenen Abschluss dieses Buches.
Fazit:
Ein fesselnder Psychothriller über Schuld, Geheimnisse und die Schatten, die die Vergangenheit auch nach so vielen Jahren auf die Gegenwart zu werfen vermag. Die gelungene Mischung aus psychologischer Tiefe, vielschichtigen Charakteren und packender Spannung überzeugt.
MarGen
5/5
07.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Düsterer Thriller
Was für ein toller Thriller!
Erzählt wird aus Sicht von Marsibil zehn Jahre nach dem Verschwinden ihrer älteren Schwester Kristin, genannt Stina und es wird schnell klar, dass es Marsi aus diversen, teilweise auch unbekannten Gründen nicht gut geht. Hierbei entspinnt sich eine beklemmende und trostlose Atmosphäre, die durch das Verhalten der Eltern sowie Marsis Gedanken noch verstärkt wird.
Dazwischen gibt es regelmäßig Rückblenden zu Stina aus der Zeit kurz vor bis zu ihrem Verschwinden, parallel findet Marsi auch immer mehr heraus, so dass es zwischen ihr und dem Leser eigentlich kaum einen Wissensvorsprung gibt, das war schon gut gemacht.
Und obwohl ich anfänglich über die vielen isländischen Namen gestolpert bin und diese bestimmt allesamt innerlich ganz falsch ausgesprochen habe, fand ich den Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen und absolut passend zu der düsteren Stimmung im Buch.
Auch die Auflösung fand ich richtig toll, da saß einfach jeder Twist und jedes Detail, alles war stimmig, teilweise auch überraschend und für mich blieben keine Fragen offen.
Mir hat "Home Before Dark" wirklich sehr sehr gut gefallen, für mich war es ein absoluter Volltreffer, den ich nur wärmstens empfehlen kann.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
5/5
07.08.2026
eBook (ePUB 3)
Nordic Noir vom Feinsten
Im Jahr 1967 pflegt die vierzehnjährige Marsibil eine heimliche Brieffreundschaft mit einem Isländer. Um sich interessanter zu machen, gibt sie sich als ihre ältere Schwester Stina aus und nach einigen Briefwechseln schlägt er ein Treffen vor und Marsibil sagt zu. Am Tag selbst kommt es jedoch nicht dazu, dass Marsibil das Haus verlässt und zum Treffen erscheint. Stattdessen verschwindet in dieser Nacht ihre Schwester Stina, die sich mit Freund*innen treffen wollte. Das einzige, was von ihr gefunden wird, ist ihr blutiger Anorak. Und der liegt ausgerechnet an der Stelle, an der sich Marsibil und ihr Brieffreund treffen wollten.
Auch zehn Jahre später bleibt von Stina noch jede Spur verschwunden und der Fall ist nicht gelöst. Zum Todestag kehrt Marsibil in ihr Dorf zurück. In ihrem Gepäck steckt ein Brief, den sie einige Tage zuvor erhalten hat - von ihrem damaligen Brieffreund. Nun muss sie sich erinnern und herausfinden, was damals tatsächlich passiert ist.
Wer schon Thriller von dem Autor*innenduo gelesen hat, weiß um den langsamen, ruhigen Schreibstil, der nicht auf schnelle Spannungsmomente, sondern auf aufbauende Spannung setzt. So haben die Figuren Zeit, sich zu entfalten, die Leser*innen erfahren aus Stinas Perspektive die Erlebnisse von damals und verfolgen Marsibils Erinnerungen und Nachforschungen in der Gegenwartsperspektive.
Recht schnell wird klar, dass die Dorfgemeinschaft ein komplexes Gefüge bildet, in dem nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Zwischendurch gab es einige Längen, die ich nicht gebraucht hätte, aber insgesamt gefiel mir der Thriller sehr gut. Ich mochte den Spannungsaufbau, das Miträtseln und die düstere Atmosphäre.
Ein guter Nordic Noir Psychothriller.
Bewertung
5/5
05.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Düster, atmosphärisch und voller beklemmender Geheimnisse
„Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir** ist ein spannender Psychothriller, der mich vor allem durch seine düstere Atmosphäre, die rätselhafte Familiengeschichte und die verschwimmenden Grenzen zwischen Erinnerung, Traum und Wirklichkeit überzeugen konnte. Die Geschichte spielt im ländlichen Island und entwickelt von Anfang an eine besondere Sogwirkung. Als Hörbuch wird diese beklemmende Stimmung durch die gelungene Lesung von **Leonie Landa** noch einmal verstärkt.
Im November 1967 führt die vierzehnjährige Marsibil, die von allen Marsi genannt wird, eine heimliche Brieffreundschaft. Sie möchte sich mit ihrem Brieffreund treffen, ist jedoch zu nervös, allein zu der Verabredung zu gehen. Deshalb bittet sie ihre ältere Schwester Stína, sie zu begleiten. Am vereinbarten Abend schafft Marsi es allerdings nicht, das Haus zu verlassen. Stína macht sich stattdessen allein auf den Weg – und kehrt nicht mehr zurück.
Von Stína fehlt anschließend jede Spur. Lediglich ihre blutbefleckte Jacke wird an dem Ort gefunden, an dem das Treffen stattfinden sollte. Für Marsi beginnt damit eine Zeit voller Schuldgefühle, Angst und unbeantworteter Fragen. Sie schweigt über die Verabredung und den unbekannten Brieffreund, weil sie sich schämt und befürchtet, selbst für das Verschwinden ihrer Schwester verantwortlich gemacht zu werden.
Zehn Jahre später ist der Fall noch immer ungeklärt. Marsi hat versucht, mit dem Geschehenen weiterzuleben, doch die Vergangenheit lässt sie nicht los. Als plötzlich ein Brief ihres damaligen Brieffreundes auftaucht, wird sie erneut mit allem konfrontiert, was sie jahrelang verdrängt hat. Sie erkennt, dass sie endlich herausfinden muss, was damals wirklich geschehen ist. Dabei kann sie sich jedoch nicht vollständig auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen.
Marsi fand ich als Hauptfigur sehr interessant. Sie ist keine klassische Thrillerheldin, die selbstbewusst und ohne Angst ermittelt. Stattdessen trägt sie seit ihrer Jugend eine schwere emotionale Last mit sich herum. Ihre Schuldgefühle, ihre Unsicherheit und ihre lückenhaften Erinnerungen beeinflussen ihr gesamtes Leben. Gerade dadurch wirkte sie auf mich glaubwürdig und menschlich.
Besonders spannend fand ich die Frage, wie zuverlässig Marsis Erinnerungen überhaupt sind. Hat sie damals wirklich alles genauso erlebt, wie sie es heute glaubt? Hat sie entscheidende Hinweise vergessen oder möglicherweise sogar verdrängt? Immer wieder entstehen kleine Zweifel, durch die man als Hörerin selbst beginnt, jedes Detail zu hinterfragen. Dadurch bleibt die Geschichte unvorhersehbar.
Das Verschwinden von Stína bildet zwar den Mittelpunkt der Handlung, gleichzeitig geht es aber auch um Schuld, Scham, familiäre Beziehungen und die Auswirkungen eines ungeklärten Verlustes. Niemand kann wirklich mit der Vergangenheit abschließen, solange nicht bekannt ist, was mit Stína passiert ist. Das Schweigen innerhalb der Familie und die vielen unausgesprochenen Gefühle tragen stark zur bedrückenden Atmosphäre bei.
Sehr gut gefallen hat mir außerdem das isländische Setting. Die abgeschiedene Landschaft, die Dunkelheit und das ländliche Umfeld passen perfekt zu dieser Geschichte. Die Umgebung vermittelt einerseits Ruhe, wirkt andererseits aber auch eng, kalt und bedrohlich. In einer kleinen Gemeinschaft bleiben Geheimnisse selten völlig verborgen, trotzdem scheint jeder nur einen Teil der Wahrheit zu kennen.
Die Spannung entsteht nicht durch ständige Action, sondern vor allem durch die psychologische Ebene. Die Autorin lässt sich Zeit, Marsis Vergangenheit, ihre Ängste und die komplizierten Beziehungen zwischen den Figuren zu zeigen. Nach und nach kommen neue Informationen ans Licht, die das bisherige Bild verändern. Dadurch hatte ich immer wieder neue Vermutungen und wollte unbedingt wissen, welche davon richtig ist.
Besonders gelungen fand ich die Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Die Ereignisse von 1967 werfen auch zehn Jahre später noch lange Schatten. Das damalige Verschwinden beeinflusst weiterhin das Verhalten und die Entscheidungen der Figuren. Stück für Stück werden die Geschehnisse zusammengesetzt, wobei neue Erkenntnisse häufig weitere Fragen aufwerfen.
Auch die Nebenfiguren sind nicht einfach nur gut oder böse. Viele von ihnen besitzen eigene Geheimnisse, Ängste oder Beweggründe. Dadurch wusste ich lange nicht, wem Marsi vertrauen kann. Manche Figuren wirken zunächst verdächtig, während andere vollkommen harmlos erscheinen. Trotzdem hatte ich ständig das Gefühl, dass hinter den Fassaden noch mehr verborgen liegt.
Der Schreibstil von Eva Björg Ægisdóttir ist atmosphärisch, bildhaft und trotzdem angenehm verständlich. Besonders die ruhigeren Passagen fand ich sehr gelungen, weil sie die innere Anspannung der Hauptfigur deutlich machen. Gleichzeitig wird die Handlung nie langweilig, da immer wieder neue Hinweise, Erinnerungsfragmente und überraschende Entwicklungen auftauchen.
Meine Meinung zum Hörbuch
Die Hörbuchfassung wird von **Leonie Landa** gelesen und hat mir sehr gut gefallen. Ihre Stimme passt hervorragend zu der düsteren und psychologisch angespannten Geschichte. Sie liest ruhig, klar und sehr eindringlich, wodurch sich die beklemmende Atmosphäre langsam entfalten kann.
Besonders Marsis Unsicherheit, ihre Angst und ihre Schuldgefühle werden durch die Sprecherin überzeugend vermittelt. Die emotionalen Momente wirken intensiv, ohne übertrieben dargestellt zu werden. Auch in spannenden Szenen bleibt die Lesung kontrolliert und sorgt gerade dadurch für zusätzliche Anspannung.
Die verschiedenen Figuren lassen sich beim Hören gut auseinanderhalten. Leonie Landa gibt ihnen jeweils eine eigene Ausdrucksweise, ohne ihre Stimmen künstlich oder zu stark zu verändern. Dadurch konnte ich den Gesprächen problemlos folgen und mich gut auf die Geschichte konzentrieren.
Mit einer Laufzeit von ungefähr **zehn Stunden und vierzig Minuten** hat das Hörbuch für mich eine angenehme Länge. Die Handlung erhält ausreichend Raum, um sich zu entwickeln, die Charaktere werden ausführlich dargestellt und die Spannung kann sich langsam steigern. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass sich die Geschichte unnötig in die Länge zieht.
Gerade beim Hören wurde die isländische Atmosphäre für mich besonders greifbar. Ich konnte mir die abgelegenen Häuser, die dunklen Wege und das Gefühl der Einsamkeit sehr gut vorstellen. Die Stimme der Sprecherin verstärkt diese Stimmung und macht aus der Geschichte ein intensives Hörerlebnis.
Mir hat außerdem gefallen, dass das Hörbuch nicht ausschließlich auf Schockmomente setzt. Die Spannung liegt häufig in kleinen Andeutungen, Pausen und scheinbar nebensächlichen Aussagen. Durch die ruhige Lesung konnte ich mich vollständig auf diese Details einlassen und selbst miträtseln.
Das Ende hat mich überrascht und konnte viele der zuvor gestellten Fragen auf interessante Weise zusammenführen. Einige meiner Vermutungen lagen daneben, während andere zumindest teilweise richtig waren. Gerade diese Mischung hat mir gut gefallen, weil die Auflösung nicht vollkommen aus dem Nichts kommt, aber trotzdem nicht leicht vorhersehbar ist.
mesu
5/5
31.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Späte Rache
Marsibil ist wieder zurück- an dem Ort wo der Schmerz begann. Ihre Schwester Stine verschwand vor 10 Jahren und Marsibil gibt sich die Schuld, denn sie hatten einen heimlichen Brieffreund der sie unter dem Namen ihrer Schwester kannte und wollte sich mit ihm treffen. Doch sie ist nicht hingegangen, stattdessen verschwindet plötzlich Stine, ihre Schwester. Marsibil zerbricht fast an dem Schmerz und nun will sie herausfinden, was damals wirklich geschah... Doch sie ahnt nicht wie gefährlich und schrecklich die Suche nach der Wahrheit für sie wird.
Subtile Spannung, clever inzeniert und bis zum Ende unvorhersehbar, atemlos liest man diese nervenaufreibende Geschichte. Lesen empfehlenswert!
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5/5
14.07.2026
Buch (Taschenbuch)
Ein ungelöstes Verschwinden
Marsibil beschließt, zehn Jahre nach dem Verschwinden ihrer Schwester Stina in ihr Elternhaus zurückzukehren, um endlich herauszufinden, wer oder was hinter den damaligen Ereignissen steckt. Die düstere Atmosphäre des Thrillers wird durch das isländische Setting besonders gut unterstrichen und passt hervorragend zur Geschichte.
Wie schon in ihren anderen Büchern führt die Autorin viele Figuren ein, was anfangs etwas verwirrend sein kann. Durch die zwei Zeitebenen – die Zeit vor und die Zeit nach Stinas Verschwinden – sowie die wiederkehrenden Figuren findet man sich jedoch schnell in der Handlung zurecht.
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5/5
23.04.2026
Buch (Taschenbuch)
Nordic Noir
Eva Björg Ægisdóttir hat bereits mit ihrer ersten Krimi-Reihe bewiesen, dass sie in der obersten Liga der isländischen Autoren mitspielt. Mit „Home before Dark“ ist ihr ein düsterer, atmosphärischer Psycho-Roman/Krimi mit viel Spannung und starken Familiengeheimnissen gelungen - zum richtigen Psychothriller hat es für mich nicht gereicht, dennoch ist die Handlung zeitweise sehr beklemmend und nichts für schwache Nerven. Auf zwei Zeitebenen baut sich die psychologische Tiefe auf und hat auch noch ein sehr überraschendes Ende - absolut lesenswert!
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4/5
19.06.2026
Buch (Taschenbuch)
Der Brieffreund
Geheimnisse, Lügen und verdrängte Wahrheiten.
Die Rückkehr von Marsibil in ihre Heimat offenbart nach und nach die dunklen Abgründe einer Gemeinschaft, die mehr verbirgt, als sie zeigt.
Atmosphärisch dicht, beklemmend und voller unterschwelliger Bedrohung.
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