Ein Hörbuch, das nach Herbstlaub riecht, wie Kürbissuppe schmeckt und sich anfühlt wie eine warme Wolldecke.Das perfekte Wohlfühl-Hörerlebnis für alle Fans von Meet me in Autumn und Rewitched.Als Phèdre das alte Herrenhaus "Little Balmoral" in einem kleinen französischen Dorf erbt, erwartet sie als Letztes, dort ihre erste große Liebe wiederzutreffen. Adam ist mittlerweile Journalist und recherchiert für einen Artikel über vermeintliche Spukhäuser. Little Balmoral ein Spukhaus? Niemals! Auch wenn in den Mauern definitiv noch der Geist ihrer Jugendliebe wohnt. Damals hatten sich Phèdre und Adam überstürzt trennen müssen, als Phèdres Mutter nach Kanada auswanderte. Phèdre hinterließ Adam einen Brief, der allerdings nie bei ihm ankam. Erst jetzt, neun Jahre später, finden sie immer wieder Teile dieses Briefes in dem alten Haus. Während sie ihn über einige magische Herbstwochen hinweg Stück für Stück zusammenpuzzeln, werden sie herzlich in die Dorfgemeinschaft aufgenommen. Zusammen mit den Bewohnern des Ortes schnitzen sie Kürbislaternen, planen einen großen Halloweenball - und kommen sich dabei unweigerlich wieder näher. Doch lässt sich ihre zerbrochene Beziehung genauso leicht wieder zusammensetzen wie der Brief von damals?
Kundinnen und Kunden meinen
3.7/5.0
Rose
aus Kiel
4/5
14.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Herbstlich, cozy und voller ungeklärter Gefühle
Herbstlichtzauber verbindet Second-Chance-Romance mit ordentlich Herbststimmung, einem alten Herrenhaus und einer Vergangenheit, die offensichtlich noch ein paar Rechnungen offen hat.
Phèdre und Adam mochte ich zusammen sehr. Besonders schön fand ich die Mischung aus alten Verletzungen, kleinen Sticheleien und der Erkenntnis, dass „längst darüber hinweg“ manchmal eine ziemlich kreative Selbstlüge ist. Auch die Geschichte rund um die Briefstücke und Little Balmoral bringt etwas Geheimnis in die ansonsten gemütliche Handlung.
Im Mittelteil hätte es für meinen Geschmack allerdings etwas flotter vorangehen dürfen und manche Entwicklung war recht vorhersehbar.
Trotzdem eine warme, charmante Herbstromance, die sich perfekt für einen gemütlichen Lesenachmittag eignet.
Bewertung
4/5
13.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Cozy Herbstvibes
Als Phèdre ein altes Herrenhaus in einem kleinen französischen Dorf erbt, kehrt sie nach Jahren aus Kanada zurück. Eigentlich möchte sie Little Balmoral nur herrichten und anschließend verkaufen. Doch dann trifft sie ausgerechnet auf Adam, ihre erste große Liebe. Der ist inzwischen Journalist und interessiert sich für das angeblich verfluchte Herrenhaus. Zwischen Herbststimmung, Halloween, Dorfgemeinschaft und den nach und nach auftauchenden Teilen eines alten Briefes kommen sich die beiden wieder näher. Doch kann man nach neun Jahren wirklich dort weitermachen, wo man aufgehört hat?
Phèdre und Adam sind zwei sympathische Charaktere, die man schnell ins Herz schließt. Besonders die Dynamik zwischen den beiden hat mir gefallen. Ihre gemeinsame Vergangenheit sorgt für eine schöne Mischung aus Vertrautheit, Unsicherheit und vorsichtiger Annäherung.
Sophie Jomains Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gelungen ist für mich die herbstliche Atmosphäre. Little Balmoral, das kleine Dorf, Kürbisse, Halloween und die gemütliche Stimmung schreien geradezu nach einer Decke, einer Tasse Tee und einem knisternden Kaminfeuer.
Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut, vor allem wegen der wunderschönen, herbstlichen Aufmachung und des besonderen Konzepts. Die Geschichte selbst ist süß, cozy und angenehm zu lesen, konnte mich aber leider nicht vollständig abholen. Mir fehlten an einigen Stellen mehr Tiefe und Emotionen. Gerade die gemeinsame Vergangenheit von Phèdre und Adam hätte für meinen Geschmack intensiver behandelt werden können. Auch das Geheimnis rund um Little Balmoral und der angekündigte Spuk blieben eher im Hintergrund. Dadurch war vieles recht vorhersehbar und ich hätte mir insgesamt etwas mehr Spannung gewünscht. Trotzdem ist es keineswegs eine schlechte Geschichte. Wer eine ruhige, leichte Herbstromanze ohne große Dramen sucht, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Für mich blieb allerdings leider das Gefühl, dass das Buch sein Potenzial nicht ganz ausgeschöpft hat.
Fazit
Herbstlichtzauber ist eine gemütliche Herbstromanze mit schöner Atmosphäre, sympathischen Charakteren und einer süßen Second-Chance-Lovestory. Für mich war es leider eher eine nette als eine herausragende Geschichte, da mir Spannung, Tiefe und emotionale Intensität gefehlt haben. Das wunderschöne Setting und die cozy Herbstvibes konnten mich aber trotzdem immer wieder abholen. 3,5 von 5 Sternen
hasirasi2
Thalia Book Circle Community
3/5
13.08.2026
Buch (Taschenbuch)
Herbst ja, Zauber nein
Als Phèdre unverhofft Little Balmoral, das Herrenhaus ihrer Tante Renata in Cornehotte, Frankreich, erbt, steht ihr Plan sofort fest: „Ich erbe, verkaufe und kehre dann wieder nach Hause zurück!“ (S. 13) Dumm nur, dass Renata das Erbe an einige Bedingungen geknüpft hat. Phèdre darf das Haus aus dem 19. Jh. erst verkaufen, wenn es vollständig saniert ist. Das nötige Geld hat Renata ihr zum Glück auch hinterlassen – ebenso wie eine Liste mit Handwerkern, die sie für die einzelnen Gewerke vorgesehen hat.
Phèdre verbindet mit Cornehotte keine schönen Erinnerungen. Vor 9 Jahren zerstritt sich ihre Mutter mit Renata und wanderte so überstürzt nach Kanada aus, dass Phèdre sich nicht einmal von ihrer ersten Liebe Adam verabschieden konnte. Den Brief, den sie ihm damals über Renata zukommen ließ, hat er nie beantwortet.
Jetzt findet sie plötzlich überall im Haus Schnipsel des Briefes. Und dann steht auch noch Adam vor ihrer Tür. Renata hatte ihn eingeladen, weil er als Journalist über Spukhäuser berichtet. Beide glauben eigentlich nicht an Geister, doch dass die Briefschnipsel ausgerechnet an den unwahrscheinlichsten Orten auftauchen, ist schon ziemlich unheimlich.
„Cornehotte hat einen altmodischen Charme, der jede und jeden in seinen Bann zieht.“ (S. 38)
„Herbstlichtzauber“ eignet sich auf jeden Fall perfekt, um in Herbststimmung zu kommen. Little Balmoral ist alt, verwunschen und ziemlich heruntergekommen. Man fröstelt schon beim Lesen, wenn der Wind um die betagten Mauern streicht und irgendwo auf dem Dachboden ein Fenster oder eine Tür klappert. In Phèdres Garten wachsen so viele Kürbisse, dass sie damit nicht nur ganz Cornehotte versorgen, sondern sogar noch den örtlichen Halloweenball ausstatten kann. Und Babeth, die beste Freundin ihrer verstorbenen Tante, betreibt den Laden „Die Hexenmeisterin“. Das Setting passt also schon einmal perfekt.
Mit Phèdre und Adam hatte ich dagegen so meine Probleme. Beide erkennen sich sofort wieder und gestehen sich insgeheim ein, dass sie noch immer ineinander verliebt sind – verbergen das voreinander allerdings ziemlich unbeholfen. Gleichzeitig liefern sie sich einen regelrechten Wettkampf um die Briefschnipsel, weil Phèdre auf keinen Fall möchte, dass Adam erfährt, was sie ihm damals geschrieben hat.
Gerade dieser Teil war für mich allerdings nicht ganz nachvollziehbar. Immerhin liegt der Brief fast zehn Jahre zurück. Wenn die beiden tatsächlich nichts mehr füreinander empfinden würden, müsste es Phèdre eigentlich egal sein, ob Adam ihn nun liest oder nicht. Dadurch wirkte der Konflikt auf mich etwas konstruiert. Dazu kamen einige recht durchschaubare Geheimnisse und angeblich kanadische Sprichwörter, die für mich eher künstlich als authentisch klangen.
Unterm Strich bietet „Herbstlichtzauber“ ein wunderschön herbstliches Setting mit altem Herrenhaus, Kürbissen, Halloween und einer Prise Spuk. Die Atmosphäre hat mir gut gefallen, die Liebesgeschichte konnte mich dagegen leider nicht vollständig überzeugen. Für mich also Herbst ja – Zauber eher nein.
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2/5
14.08.2026
eBook (ePUB)
Viel Herbstlicht, wenig Zauber
Phèdre erbt das alte Herrenhaus ihrer Tante, deren letzter Wille es war, dieses renovieren zu lassen. Im Dorf wird sie herzlich aufgenommen und trifft schon bald auf ihre Jugendliebe Adam. Das Buch liest sich schnell und man kommt leicht in die Geschichte rein. An vielen Stellen haben sich die Charaktere allerdings recht kindisch verhalten. Adam ist erst verletzt, dass Phèdre vor all den Jahren umgezogen ist, ohne ihm Bescheid zu sagen, aber sobald sie zurück ist, lädt er sich erstmal selbst ein, mit ihr im Herrenhaus zu wohnen, um einen Artikel über einen möglichen Geist zu schreiben. Und sie lässt es zu, obwohl sie eigentlich auch beleidigt war, dass er sich nie gemeldet hat. Aber miteinander reden wie Erwachsene gehört nicht zu ihren Stärken. Dafür, dass sie einander ja ach so sehr vermisst haben und nie wieder ohne einander leben wollen, haben sie ganz schön viele Geheimnisse voreinander. Die große Offenbarung am Ende ist nicht gerade kreativ übermittelt worden, das hätte auch weniger plump gelöst werden können. Wer eine leichte Lektüre ohne viel Tiefgang für den Herbst sucht, kommt hier auf seine Kosten.
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