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Produktbild: Telegramm aus der Zukunft
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Telegramm aus der Zukunft Tilla Durieux damals und heute

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

13.09.2024

Verlag

Nicolai Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

21/13,6/3,5 cm

Gewicht

493 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005022959

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Sehr gut

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Paperback

Erscheinungsdatum

13.09.2024

Verlag

Nicolai Verlag

Seitenzahl

360

Maße (L/B/H)

21/13,6/3,5 cm

Gewicht

493 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005022959

Herstelleradresse

Nicolai Berlin
Brüderstr. 13
10718 Berlin
DE
info@nicolai-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Wertingen

    5/5

    16.11.2024

    Buch (Paperback)

    TELEGRAMM AUS DER ZUKUNFT

    Von der Schauspielerin Tilla Durieux hatte ich bis dato noch nie etwas gehört. Aber bevor ich mit dem Lesen des Buches begonnen habe, habe ich mich über die Durieux schlau gemacht und so konnte ich die Handlung des Buches uneingeschränkt verfolgen. Das Buch überschreitet zwei Zeitzonen, einmal beginnend 1910 bis 1962 und dann die neuere Zeit 2016. Die junge Schauspielerin Julia Lange bekommt aufgrund ihrer besonderen Leistungen den Tilla-Durieux-Preis in Form einer kostbaren Kette überreicht, die Tilla einmal gehört hatte. Und dann haben plötzlich Julia, ihr Bruder und dessen Freund die Idee, eine Zeitreise zu starten und infolge dessen schickt Julia an Tilla ein Telegramm, das just zur Feier an Tillas 30. Geburtstag ankommt. Zuerst dachte Tilla an einen Scherz, aber nach und nach hat sich das bewahrheitet, was Juli aus der Zukunft schrieb. Dann tauchen wir in das Leben der Tilla ein, deren zweiten Ehemann, Paul Cassirer. Wir erleben die Malerin Alice Trübner, den ersten Weltkrieg. Künstler wie Barlach, die Liebermanns, Kokoschka, Poiret, Wedekind, Reinhardt und noch viele andere gingen bei Durieux und Cassierer ein und aus. Tilla war eine starke Frau, hatte sie doch in ihrem Leben trotz allem Erfolg sehr viel Pech und großes Unglück. Als der zweite Weltkrieg begann, floh sie nach Zagreb, wo sie teilweise als Näherin ihren Unterhalt verdiente. Der Autor verknüpft hier gekonnt das wahre Leben und die wahre Begebenheit mit Fiktion, so dass hier eine mehr als interessante und spannende Lektüre entstand. Stil und Ausdrucksweise des Buches sind von hoher Qualität und man spürt das quirlige Leben der 20iger Jahre des letzten Jahrhunderts. Gekonnt beschreibt Till Breitung die Charaktere der Protagonisten mit all ihre Stärken und Schwächen. Der Leser wrde in eine längst vergangene Zeit entführt. Ich jedenfalls habe hierdurch Wissen über mir bisher unbekannte Personen erlangt. Das Cover ist grellrot und und in der Mitte prangt ein Foto der Durieux in ovaler Form, sepiafarben.

  • Bewertung

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Paperback)

    Eine Reise zu Tilla Durieux

    Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet. Die Hintergrundfarbe ist gut gewählt und die alte Fotografie in der Mitte hat mein Interesse sofort geweckt. Tilla Durieux war mir vorher eher weniger ein Begriff, was wirklich schade ist. Sie war ein bemerkenswerte Frau und der Autor Till Breitung hat es geschafft ein interessantes Bild von ihr zu erschaffen. Die verschiedenen Zeitebenen tun dem Buch wirklich gut, die Handlung bleibt immer spannend und interessant. Tilla trifft in ihrem Leben auf mehrere, außergewöhnliche Persönlichkeiten. Mir hat der Schreibstil gut gefallen und er war leicht zu lesen und es hat mir wirklich viel Spaß gemacht, in die Geschichte abzutauchen. Die außerordentlich gute Recherche macht es zu einem echten Lesegenuss !

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    29.10.2024

    Buch (Paperback)

    Tilla

    Eine raffiniert erdachte Geschichte mit zwei Handlungssträngen erwartet die Leser hier. Einmal spielt sie in der heutigen Zeit, einmal zu Beginn des letzten Jahrhunderts. Sie führt uns in die Welt der Künstlerszene in Berlin, München und Güstrow. Mehrere bekannte oder sogar berühmte Protagonisten tauchen auf; die Schauspielerin Tilla Durieux, der Bildhauer Ernst Barlach, der Maler Max Liebermann und einige mehr. Eine packende, verrückte Geschichte, bei der man sich öfter fragt, ob sich einiges so oder ähnlich zugetragen haben könnte. Und wer ist nun Julia Lange?

  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    12.11.2024

    Buch (Paperback)

    Zeitreise zwischen Realität und Fiktion

    Zurück zu führen auf seine Faszination für die Künstlerbiographien der Klassischen Moderne, erzählt der Autor Till Breitung in seinem Debütroman „Telegramm aus der Zukunft“, eine interessante Geschichte aus dem Leben der Schauspiel-Ikone Tilla Durieux. Inhalt: Telegramm aus der Zukunft Tila Durieux - zwischen damals und heute Ein einzigartiges Leben 'Nimm mein Herz in deine Hände...', so beginnt Julia Lange, junge und vielversprechende Schauspielerin am Deutschen Theater, ihren Brief an Tilla Durieux. die einstige Bühnen - Ikone ist da schon fünfzig jähre tot, aber Julia Lange wurde gerade für ihre darstellerische Leistung mit dem Tilla-Durieux-Schmuck geehrt, einer Halskette mit 34 in Platin gefassten Zirkonen, den die Schauspielerin vor Jahrzehnten gestiftet hat. Der Brief ist Auftakt zu einer spektakulären reise in die Vergangenheit, die den Leser teilhaben lässt am intellektuell-künstlerischen Leben der jungen Reichshaptstadt Berin, deren Protagonisten - unter ihnen Max Reinhardt und Franz Wedekind, Else Lasker-Schüler, Ernst Barlach und Max Liebermann - im Haus des Ehepaars Paul Cassirer und Tilla Durieux aus und ein gehen, bis die großen Kriege des 20.Jahrhunderts dieser Welt ein ende setzen. Und es ist eine Reise, die auf verschlungenen Wegen zurück führt in das Berlin von heute. Meine Meinung: Dem Autor gelingt es durchaus eine interessante Zeitreise zwischen Realität und Fiktion über die Schauspiel-Ikone Tilla Durieux, gewagt und Ideenreich auf zwei Zeitebenen und in zwei Handlungssträngen von damals und heute, zu erzählen. Begeistern konnte ich mich auf jeden Fall für die Vergangenheit, die Zeit des intellektuell-künstlerischen Lebens der jungen Reichshauptstadt Berin. Tilla Durieux, begegnet dem deutschen Verleger, Kunsthändler und Galeristen Paul Cassirer, und verlässt für ihn, ihren ersten Ehemann. Selbst Paul Cassirer war eine schillernde Persönlichkeit, der in den Künstlerkreisen, hoch angesehen war. Für den Ersten Weltkrieg meldet er sich freiwillig und kommt als verstörter Mensch zurück, was Außenstehenden verborgen bleibt aber nicht für Tilla und die Ehe beginnt zu brökeln. Ein schreckliches Ende folgt … Im Jahr 1933 nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verlässt Tilla Durieux Deutschland und gastiert erstmals 1952 wieder an Theatern in Berlin. Sie pendelte zwischen Zagreb und Berlin und kehrte 1955 endgültig nach Berlin zurück. Im Jahr 2016 wird die Schauspielerin Julia Lange, mit dem Tilla-Durieux-Preis für ihre Schauspielkunst ausgezeichnet und da reift in ihr der Plan, ein Telegramm an Tilla Durieux in die Vergangenheit zu schicken und ahnt nicht dessen Folgen. Zum Ende der Geschichte, stellt der Autor geschickt und ausgeklügelt, die fiktive Verbindung zwischen Tilla Durieux und Julia Lange, her. Fazit: Mit seinem Debütroman hat der Autor einen gut recherchierten Roman geschrieben, der von Anfang bis zum Ende neugierig macht, da Realität und Fiktion Interessant miteinander verwoben sind. Sprachlich und informativ ist die Darstellung der Protagonisten gut in Szene gesetzt. Eine lesenswerte Geschichte, die ich gerne gelesen habe. Von mir 4 von 5 Sternen!

  • JessSoul

    aus Bad Lauterberg

    4/5

    31.10.2024

    Buch (Paperback)

    Toller Roman über Tilla Durieux mit modernem Twist

    Ich hatte vorher noch nichts von Tilla Durieux gehört, aber der Klappentext hatte mich aufgrund anderer bekannter (Künstler-)Namen neugierig gemacht. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn Tilla Durieux war wirklich eine sehr interessante und starke Frau, die sich in namhaften Kreisen bewegte und ein sehr bemerkenswertes (Schauspiel-)Leben geführt hat. Die Art und Weise, wie ihre Geschichte über einige Jahrzehnte erzählt wird, lässt auf jeden Fall keine Langeweile zu, man erfährt viel über Kunst und Künstler, das Theaterleben, Journalismus und Politik, ohne dass es trocken wirkt. Und auch wenn durch die Zeitreise-Idee einige Begebenheiten dazugedichtet wurden, lernt man doch sicherlich genug wahres über die damalige Gesellschaft, Tillas Leben und das ihrer Freunde und Bekannten. Besonders gut gefallen hat mir, wie sich der Autor in die Figuren eingefühlt hat, stellenweise sind die Zeilen sehr berührend und auch die Darstellung vom Verhalten von Männern und Frauen zeugt von großer Empathiefähigkeit, was die Geschichte und die Charaktere äußerst lebendig macht. Gerade aus weiblicher Sicht finde ich Tilla und was und wie im Buch erzählt wird, sehr emanzipiert. Chapeau! :-) Alles in allem habe ich mich gut untergehalten gefühlt, aber im Nachhinein bin ich mir nicht sicher, ob es die "Zeitreise" unbedingt gebraucht hätte, eigentlich fand ich Tillas Geschichte lebendig genug erzählt und hätte das auch ohne die Rahmenhandlung in 2016 gern gelesen, zumal vieles davon eben unwahrscheinlich ist (zumindest für das Jahr 2016). Und mir ehrlich gesagt Julias Art etwas unsympathisch war, ich kann nur nicht richtig sagen, warum. Aber es ist eine nette Idee, um Geschichte lebendiger zu machen und aufzulockern. im Endeffekt ist das auch einfach nur Geschmackssache und deshalb kann ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen, wenn man sich für das kulturelle Leben der damaligen Zeit interessiert.

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