Produktbild: Alleinruhelage
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Alleinruhelage

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

6 Stunden

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Eva Menasse

Spieldauer

6 Stunden

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.08.2026

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

1

Verlag

Argon

Sprache

Deutsch

EAN

9783732422500

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  • Bewertung

    5/5

    07.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wirklich tiefgründig

    Dieses Buch hat es mir persönlich sehr angetan. Da ich selbst gerade in einer schwierigen Phase in meinem Leben bin und nicht wirklich weiß wo ich hin gehöre, war es sehr hilfreich ein Buch zu lesen in dem es um ähnliche Probleme bzw Themen geht. Ich finde, dass man sofort merkt wie wichtig der Autorin das Thema ist und wie viel Herzblut sie darin investiert hat. Denn die Wortwahl ist sehr eindringlich und zu keiner Zeit kitschig oder unangebracht. Alles wirkt sehr durchdacht und auf das absolut nötigste reduziert. Ich habe das Buch in einem Stück durchgelesen und es war nie langweilig oder fad. Es hat eine perfekte Seitenanzahl und ist sehr hochwertig. Der Einband ist toll mit dem kleinen Lesezeichen und auch das Cover gefällt mir richtig gut. Zudem muss ich die Papierqualität loben. Diese ist richtig hochwertig und fühlt sich angenehm beim umblättern an. Wer ein intimes kleines Buch für den Urlaub sucht, sollte sich dieses auf jeden Fall vormerken.

  • firecanyon

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhe die zum Nachdenken anregt

    Schon der erste Satz hat mich neugierig gemacht. Dass die Erzählerin das alte Ferienhaus direkt anspricht, ist ein ungewöhnlicher Einstieg und sorgt sofort dafür, dass dieser Ort mehr ist als nur eine Kulisse. Das Haus wird zu einem stillen Gegenüber, das die vielen Jahre und Lebensphasen der Erzählerin gewissermaßen mitgetragen hat. Im Mittelpunkt steht der geplante Verkauf des Hauses – und mit ihm die Frage, was von einem Ort bleibt, wenn man ihn aufgibt. Dabei entfaltet sich nach und nach ein Mosaik aus Erinnerungen: Sommer am See, Familienleben, Veränderungen und Abschiede. Die Geschichte lebt weniger von einer klassischen Handlung als von den Gedanken und Beobachtungen der Erzählerin. Besonders gefallen hat mir die Sprache. Sie ist klar und unaufgeregt, dabei aber sehr genau. Mit wenigen Sätzen entstehen Bilder, die lange nachwirken. Man merkt, wie eng Orte und Erinnerungen miteinander verbunden sein können und wie unterschiedlich Menschen dieselben Dinge erleben. An manchen Stellen war mir die Erzählweise allerdings etwas zu sprunghaft. Immer wieder wechselt der Roman zwischen verschiedenen Zeiten und Erinnerungen, sodass ich gelegentlich den roten Faden vermisst habe. Auch zur Erzählerin selbst blieb für mich eine gewisse Distanz bestehen. Gleichzeitig passt das durchaus zum Grundton des Romans, der eher beobachtet als erklärt. Gerade weil das Buch keine schnellen Antworten liefert, regt es zum Nachdenken an. Es geht um Heimat, um Zugehörigkeit, um das Älterwerden und darum, welche Bedeutung Orte im eigenen Leben bekommen können. Das sind Themen, die nicht laut erzählt werden müssen, um Wirkung zu entfalten. Alleinruhelage ist kein Roman, den man wegen einer spannenden Handlung liest. Seine Stärke liegt in der Atmosphäre, der präzisen Sprache und den Gedanken, die er beim Lesen auslöst. Wer ruhige, literarische Romane mag und sich auf Erinnerungen und Zwischentöne einlassen möchte, wird hier viel entdecken.

  • Bücherfreundin

    5/5

    05.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Erzählkunst

    In ihrem neuen Roman "Alleinruhelage" beschreibt die Wiener Schriftstellerin Eva Menasse den Abschied einer Frau von ihrem in den Wäldern Brandenburgs an einem See gelegenen Wochenendhaus. Das Haus hat viel gesehen, die Ehe der namenlosen Ich-Erzählerin und das Aufwachsen der Kinder miterlebt und ist später Zeuge des Scheiterns der Ehe und diverser Neuanfänge geworden. Die Protagonistin hat bereits vor über 10 Jahren dreimal versucht, es zu verkaufen, und dreimal hat sie den Verkauf wieder gestoppt. Doch nun ist es so weit: Das Haus wird verkauft. Während sie die letzten Dinge aus dem Haus räumt, erinnert sie sich an das Familienleben mit den drei Kindern, an vergangene Lieben und Kümmernisse.  Die Geschichte ist in intelligenter Sprache mit viel Humor erzählt und liest sich sehr flüssig. Es hat mir viel Lesefreude bereitet, den Gedankensprüngen der Ich-Erzählerin zu folgen. Das Haus war in früheren Zeiten eine Waldschänke, ehe die Protagonistin und ihr Mann es nach der Wende kauften und fortan zwischen Berlin und Vogelsang pendelten. In unzähligen Arbeitsstunden und mit Hilfe eines Nachbarn entstand ein Zuhause, in dem sich die Familie wohlfühlte. Das Haus war nicht nur das Wochenendhaus der Familie, sondern auch immer wieder ein Rückzugsort für die Protagonistin oder ihren Ehemann. Einmal im Jahr wurde dort mit Freunden so fröhlich gefeiert, dass sich die Bewohner der benachbarten Datschen beschwerten. Ich habe die Geschichte, in der es neben dem Abschiednehmen auch um Probleme mit der Tochter, den Besuch bei einem Hellseher, um Heimat, Fremdheit und Ablehnung geht, sehr gern gelesen. Auch die besondere Erzählweise - die Protagonistin spricht ihr Haus ganz direkt an - hat mir gut gefallen. Eva Menasses feiner Humor durchzieht den ganzen Roman, die Schilderung der Renovierungsarbeiten durch die beiden polnischen Helfer Alla und Bolek fand ich besonders amüsant. Ich mochte aber auch die ernsteren Töne des Buches: die Gesellschaftskritik, die Ausführungen über die deutsch-deutsche Geschichte und die Beschreibung, wie es ist, als Österreicherin in Ostdeutschland zu leben. Absolute Leseempfehlung für diesen unterhaltsamen Roman!

  • Bewertung

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vertraut

    Meiner Meinung nach, hat Eva Menasse mit "Alleinruhelage" einen grandiosen Roman abgeliefert. Grob geht es um eine Frau, ihre Ehe ist beendet und jetzt will sie das ehemalige gemeinsame Ferien- bzw. Wochenendhaus in Alleinruhelage in Vogelsang verkaufen. (Nicht zum ersten Mal, aber diesmal wirklich) Im Buch geht es aber nicht direkt um den Verkaufsprozess, es geht viel mehr darum, was alles vorher passiert ist. Es ist nicht so, dass die namenlose Protagonistin mit und im Haus nicht glücklich gewesen wäre. Ganz im Gegenteil. Aber sie will wissen, ob sie auch ohne Alleinruhelage ihr Glück findet. Der Schreibstil von Eva Menasse gefällt mir sehr gut. Der ganze Roman macht auf mich einen sehr vertrauten Eindruck. Und ich mag es, dass die Stimmung etwas harsch und geradeheraus ist. Ein nettes Detail das mir aufgefallen ist: weder die Protagonistin, noch ihr Ehemann, die Kinder, die Großeltern oder sonstige Verwandtschaft wird mit dem Namen genannt. Onkel Walter und Tante Hupfi zählen nicht, denn sie sind nicht genetisch Onkel und Tante. Wer hingegen namentlich erwähnt wird sind Alla und Bolek, die bei der Renovierung eine große Rolle spielen oder der Nachbar Paul. Dadurch wirken diese Figuren noch vertrauter als die tatsächliche Familie. Alles in allem ein außerordentlich gelungener Roman!

  • Bewertung

    5/5

    04.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Plötzlich zu viel Ruhe

    Ein schönes, beschauliches Cover. Die Protagonistin erzählt hier vom einstigen Erwerb des Wochenendhauses für die Familie inmitten der Natur an einem See gelegen. Der einstige Erholungsort und Treffpunkt für Familie und Freunde, die aus der Stadt raus wollten. Jahrelang geht alles gut und nur manchmal nerven nachbarliche Datschenbesitzer mit kleinen Konflikten, doch es gibt auch Gemeinschaftssinn und Hilfsangebote. Als dann allmählich im Laufe der Jahrzehnte die Familie auseinanderbricht und nur mehr sie allein übrig bleibt, die das Ferienhaus zu erhalten hat, nur gelegentlich Freunde zu Besuch kommen, wo Reparaturen aller Art anfallen, der Garten zu pflegen ist und den überbordenden Wühlmäusen der Kampf angesagt werden muss, kommen Zweifel über die Sinnhaftigkeit des Besitzes. Es fällt schwer, sich zu trennen, hängen doch so viele Erinnerungen und Emotionen daran. Als auch ihr letzte Liebhaber das Weite sucht, werden fleißige Bauhelfer engagiert, die das Anwesen auf Vordermann bringen sollen. Das Buch überzeugt mit klarer Sprache, klug und voll Wortwitz und es zeigt auf, wie schwer manche Entscheidungen fallen.

Kundinnen und Kunden meinen

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