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Produktbild: Signora Verdi. Die Primadonna des Komponisten

Signora Verdi. Die Primadonna des Komponisten Historischer Roman | Historische Romanbiografie zwischen Liebe und italienischem Freiheitskampf im 19. Jahrhundert

8

5,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

46193

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

8264 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377902795

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

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46193

Erscheinungsdatum

04.09.2026

Verlag

Between pages by Piper

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783377902795

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  • Bellis-Perennis

    aus Wien

    5/5

    07.09.2026

    eBook (ePUB)

    Eine klare Leseempfehlung!

    Nach „Die rebellische Pianistin“, „Signorina Vivaldi“ und „Madame Mozart“ ist diese Romanbiografie die vierte (von Fünfen), die ich von Verena Maatman gelesen habe. Biografien von Komponisten und Musikern gibt es wie Sand am Meer, doch über die Frauen, die an ihrer Seite gestanden sind und ihre eigene Karriere geopfert haben, werden nur wenige Worte verloren. Verena Maatman, selbst Geigerin und Mitglied eines Orchesters, gibt mit ihren Romanbiografien diesen Frauen buchstäblich ihre Stimmen zurück. Diesmal stellt sie uns die gefeierte italienische Sopranistin Giuseppina (Peppina) Strepponi (1815-1897) vor, die beinahe in Vergessenheit geraten ist. Wie im 19. Jahrhundert üblich bewundert das Publikum die Opersängerin frenetisch, um sie gleichzeitig in die Kategorie Prostituierte einzuordnen, weil sie drei uneheliche Kinder zur Welt bringt, die sie zu Pflegeeltern bzw. ins Waisenhaus geben muss. Ob Operndirektor, Impresario oder Kollege - die Frauen in der Opern- und Theaterwelt werden quasi als „Freiwild“ betrachtet. Me Too ist also nicht Neues (siehe auch Artemisia Gentileschi, die Barockmalerin, die im 16. Jahrhundert einen Vergewaltigungsprozess gewonnen hat). Um den Lebensunterhalt ihrer Kinder bzw. ihrer verwitwete Mutter und die Geschwister zu finanzieren, muss sie jahrelang sechs Mal in der Woche auftreten, was ihre Stimme ruiniert. Sie gibt Gesangsstunden und lernt den noch unbekannten Komponisten Giuseppe Verdi kennen. Sie kommen sich näher. Doch da Verdi verheiratet ist, ist die Beziehung wieder nur, wie man in Wien sagt, ein „schlampertes Verhältnis“. Dass die Strepponi einen gewichtigen Anteil an Verdis Erfolg hat, wird kaum anerkannt. Sie ist ihm Sekretärin, korrigiert seine Kompositionen, schreibt die Noten ab, übersetzt die Libretti und berät ihn bei den Vertragsverhandlungen mit Opernhäuser und Sängern. Erst 1859 wird ihre Beziehung durch eine kirchliche Hochzeit legitimiert. Giuseppina Strepponi stirbt nach langer Krankheit hochbetagt. Giuseppe Verdi (1813-1901) wird sie nur um wenige Jahre überleben. Wie in den anderen Romanbiografien hält sich Verena Maatman eng an die Fakten. Nur dort, wo es aus dramaturgischen Gründen notwendig ist, glättet sie historische Details. Wir erleben das (gesellschafts)politische Umfeld, das Italien zu dieser Zeit bewegt. Es ist ja das Jahrhundert der Revolution(en), die Europa abermals erschüttern und zur Gründung von Nationalstaaten führen werden. Verdi wird, ohne sein Zutun die Ikone des Kampfes gegen das Habsburgerreiches. Die Buchstaben seine Namens VERDI dienen als Kampfansage des Risorgimentos: Vittorio Emanuele Rei D’Italia - also, zur Loslösung vom Kaiserreich Österreich, was 1861, nach zahlreichen Kämpfen, zu einem eigenem Königreich Italien führen wird. Diese historischen Ereignisse webt Verena Maatman dezent als Hintergrund ein. Einfühlsam sind die Gewissensbisse der Strepponi geschildert, weil sie ihre Kinder nicht selbst großziehen darf. Die Verachtung, die außerhalb der Familie arbeitenden Frauen entgegen gebracht wird, macht mich ziemlich wütend. Fazit: Giuseppina Strepponi bleibt vor allem als Lebensgefährtin und spätere Ehefrau Verdis in Erinnerung. Ihr eigenes Wirken und ihre Erfolge sind zunehmend in Vergessenheit geraten. Verena Maatman hat diese bemerkenswerte Frau mit dieser Romanbiografie wieder vor den Vorhang geholt. Dafür gebühren der Autorin und ihrem Buch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • buecherwurm_01

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    19.08.2026

    eBook (ePUB)

    Ein Leben für die Musik

    Die Romanbiographie beschäftigt sich mit dem Leben der italienischen Sopranistin Giuseppina (Peppina) Strepponi, die im 19. Jahrhundert gelebt hat. Sie ist eine gefeierte Opernsängerin, doch schon in jungen Jahren lässt ihre Stimme sie im Stich. Ihr liederliches Leben in der Vergangenheit holt sie immer wieder ein. Auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung gibt ihr der junge und noch unbekannte Komponist Giuseppe Verdi eine Chance. Die beiden kommen sich näher und leben viele Jahre zusammen, sie unterstützt ihn bei seiner Korrespondenz und ist als Beraterin wichtig für ihn. Als seine zweite Ehefrau verläuft ihr Leben später in geordneten Bahnen. Es hat mich fasziniert, wie die Autorin sich an vielen Stellen an die historischen Begebenheiten gehalten hat und nur wenig aus dramaturgischen Gründen verändert bzw. erweitert hat. Mit ihrem eindrucksvollen Schreibstil schafft Verena Maatman es auch in diesem Buch wieder, die Vergangenheit lebendig werden zu lassen. Ich konnte mitfiebern und mitleiden, habe viel über das Leben der Peppina Strepponi erfahren und mich der Entstehung der Musik von Verdi hingegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich diese sehr gern mag und sie häufig höre, zuhause wie auch in diversen Opernhäusern, Jetzt kann ich dies mit besserem Hintergrundwissen noch intensiver erleben. Wer sich dem auch hingeben möchte, sollte diese Romanbiographie unbedingt lesen.

  • Philiene

    aus Süsel

    5/5

    14.08.2026

    eBook (ePUB)

    Peppina

    Verena Maatman schreibt wunderbare Bücher über Frauen die eine wichtige Rolle in der Musikgeschichte gespielt haben, aber oft im Schatten berühmter Männer gestanden haben. In ihrer neuesten Roman Biographie befasst sie sich mit Giuseppina Strepponie, genannt Peppina. Sie lebte im Neunzehnten Jahrhundert und war Opernsägerin. Sie war aber auch die geheime Frau von Verdi. Ihr Leben war geprägt von der Musik, sie war eine Frau voller Gefühle die sich immer wieder um ihre Familie sorgte, diese unterstüzte. Verdi war ihre große Liebe und sie seine große Stütze. Der Roman erzählt ihr Leben beginnend als sie ihr unendliches Kind heimlich zur Welt bringen musste und erzählt dann ihre Geschichte. Er erzählt von den vielen Schwierigkeiten die sie nur hatte weil sie eine Frau war, von ihrer Kariere, von Auftritten und Auszeiten. Aber eben auch von ihrer Beziehung zu Verdi und wie wichtig sie für ihn war. Wieder einmal ist es Verena Maatman gelungen eine einfühlsame und bewegende Geschichte über eine großartige Frau zu schreiben, die es einfach verdient hat in den Vordergrund zu rücken.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    5/5

    10.08.2026

    eBook (ePUB)

    Faszinierend und fesselnd

    1841: Italien ist zersplittert in viele Kleinstaaten, die Bevölkerung sehnt sich nach Einheit und Selbstbestimmung. Als gefeierte Opernsängerin tourt Peppina durch das ganze Land. In Mailand lernt sie den jungen, verwitweten Komponisten Giuseppe Verdi kennen und ist von ihm und seiner Musik restlos begeistert. Die beiden nähern sich einander an. Doch Peppinas Vergangenheit liegt wie ein Schatten zwischen ihnen und macht es den beiden unmöglich, in ihrer Heimat zusammenzuleben. Erst im fernen Paris werden sie ein Paar. Aber dann bricht die Revolution aus, Freiheitskämpfe toben in Italien und eine junge Sopranistin wird unerwartet zur Nebenbuhlerin. (Klappentext) Wieder für mich ein schöner, faszinierender historischer Roman aus der Feder von Verena Maatman. Nach wenigen Seiten war ich in der Handlung mitten dabei und unternahm eine Zeitreise nach Italien und Frankreich. Schnell war ich an der Seite von Peppina und erlebte fast alles mit ihr hautnah mit. Ich hörte die Musik, roch die Essendüfte und liess die Handlungsorte auf mich wirken. Der Schreibstil ist gut zu lesen, verständlich, bildgewaltig, faszinierend und fesselnd. Das Kopfkino bekam so einiges zu tun. Einmal angefangen zu lesen konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte nur noch wissen, was noch alles geschieht, wie es sich weiterentwickelt und vor allem wie es endet. Ich wurde nicht enttäuscht. Die verschiedenen Charaktere, jeder ist für sich einmalig und einzigartig, sind real vorstellbar und entwickeln sich auch entsprechend weiter. Die Handlung ist gut aufgebaut, nachvollziehbar und vorstellbar, Wenn auch an wenigen Stellen vorhersehbar. Was aber der entstehenden Leseatmosphäre und dem Lesegenuss nicht geschadet hat. Auch wenn ich die historischen Hintergründe nicht „bewerten und überprüfen“ kann, so war es für mich ein gelungenes und lesenswertes Buch.

  • Bewertung

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    09.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Giuseppina Strepponi – gefeierte Sängerin und starke Frau an Verdis Seite

    Es ist mittlerweile meine fünfte Roman-Biografie von Verena Maatman, die ich mit großer Begeisterung gelesen habe. Giuseppina Strepponi, genannt Peppina, ist eine gefeierte Opernsängerin mit einer begnadeten Stimme, als sie 1841 Giuseppe Verdi kennenlernt. Sie ist von ihm und seiner Musik begeistert. In „Nabucco“ singt sie die Hauptrolle, trotz stimmlicher Probleme ein voller Erfolg. Sowohl Peppina als auch Verdi sind nicht unbelastet: sie als unverheiratete Mutter, die ihre Kinder auch aufgrund ihres unsteten Lebens nicht behalten konnte, er als Witwer, der seine geliebte Familie verloren hat. Der Fokus der Roman-Biografie liegt natürlich auf Peppina, die nach dem Ende ihrer Gesangskarriere eine unentbehrliche Stütze für Verdi wird. Sie verhandelt erfolgreich Verträge, macht als Literaturliebhaberin Vorschläge für geeignete Stoffe für die Oper und unterstützt ihn nicht zuletzt beim Komponieren, denn sie weiß natürlich um die Schwierigkeiten einer Partitur. Verdi spielt also in Peppinas Leben eine große Rolle, so dass wir einiges über ihn erfahren. Und ebenso natürlich kann die politische Situation in Italien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht außer Acht gelassen werden, beeinflusst diese auch das Leben unseres Paares. Verena Maatman hat sehr gut recherchiert, so dass vieles auf wahren Begebenheiten beruht, aber eben nicht alles. Welche Freiheiten sich die Autorin genommen hat, erläutert sie in einem lesenswerten Nachwort. Künftig werde ich beim Besuch von Verdi-Opern auch immer die Frau mitdenken, die ihre Anteile an seinem Erfolg hatte. Fazit: eine sehr lesenswerte Roman-Biografie über eine herausragende Opernsängerin und eine starke Frau

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