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Produktbild: Das erste Haus am Platz
Band 1

Das erste Haus am Platz

3

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,4 cm

Gewicht

404 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-74045-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.08.2026

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

335

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,4 cm

Gewicht

404 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-74045-5

Herstelleradresse


Email: info@bod.de

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  • Netha

    aus Hamburg

    5/5

    20.09.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Neubeginn

    In dieser Geschichte durfte ich Marga, Lotte und Luise begleiten von 1911 bis 1913. Marga hatte es als Witwe zu dieser Zeit alles andere als leicht. Nun will sie für ihre Töchter und natürlich auch für sich einen Neuanfang starten. Mit Hilfe von Onkel Albert fand sich in Bischofsgrün, im Fichtelgebirge, ein Gebäude das sich gut in ein Fremdenheim umgestalten ließe. So zogen die drei aufs Land um sich ein neues Leben aufzubauen. Dieser Neubeginn stand unter einem guten Stern, der eiserne Wille von Marga, der Fleiß aller drei und die freundliche Hilfe bestimmter Menschen in Bischofsgrün ließen das Fremdenheim Helene gedeihen. Doch als sich Lotte verliebte und noch warten musste bis sie volljährig wurde um zu heiraten, wurde die Familie auf eine harte Probe gestellt. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen, den ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Mina Baites Schreibstil liegt mir sehr und es war klar das ich auch dieses Werk lesen musste. Einiges konnte man sich denken was passieren könnte, aber die Wendungen die dann kamen konnte man wirklich nicht erahnen. Eine Geschichte über familiäre Zusammengehörigkeit, Respekt, Privatsphäre und einer ersten Liebe. Gekonnt und spannend zu Papier gebracht. Gerne werde ich auch Band zwei zur Hand nehmen sobald dieser verfügbar ist.

  • Jürg K.

    5/5

    20.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Gelungener Auftakt

    Die Geschichte handelt von zwei Schwestern im Fichtelgebirge, 1908. Die Witwe Marga kauft ein altes Haus und eröffnet das Fremdenheim Helene. Ihre beiden Töchter haben trotz ihrer Unterschiede ein inniges Verhältnis zueinander. In das Verhältnis der Schwestern schleichen sich Neid, Eifersucht und Zorn ein. Als sich Lotte verliebt, wird ihre Distanz zueinander immer grösser. Dieser Roman hat mich tief berührt und zugleich unruhig zurückgelassen. Mina Baites erzählt mit einer warmen, aber unbestechlichen Stimme von Mut und Verletzlichkeit. Die Mutter, die sich aus Armut freikämpft, die Schwestern, die sich aneinander festhalten und doch auseinanderdriften das ist ein Geflecht aus Hoffnung, Stolz und stiller Verzweiflung. Besonders stark finde ich, wie Baites die Natur des Fichtelgebirges als Spiegel der inneren Landschaften nutzt; die Landschaft atmet mit den Protagonisten, gibt Trost und wird zur Grenze, an der Träume zerschellen. Lotte und Luise sind keine Klischees, sondern Menschen mit widersprüchlichen Bedürfnissen. Lottes Sehnsucht nach gesellschaftlichem Aufstieg prallt auf Luises Bodenständigkeit, und gerade diese Spannung macht die Geschichte glaubwürdig und schmerzhaft echt. Die Liebe sorgt für Eifersucht und Entfremdung. Sie zeigt, wie zerbrechlich familiäre Bindungen sein können, wenn äussere Zwänge hinzukommen. Ich bewundere die Autorin für ihre Beobachtungsschärfe und ihr Gespür für Zwischentöne. Insgesamt ein bewegender Roman über Selbstbestimmung, Loyalität und die Kosten, die Frauen zahlen, wenn sie unabhängig sein wollen ein Buch, das nachhallt.

  • Shilo

    aus Ulm

    5/5

    12.08.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht

    Manchmal merkt man schon nach den ersten Seiten, dass einen eine Geschichte eine Weile begleiten wird. So ging es mir hier. Marga wagt einen Neuanfang und erfüllt sich einen Traum, der für eine Frau zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts alles andere als selbstverständlich war. Gemeinsam mit ihren beiden Töchtern eröffnet sie ein Fremdenheim im Fichtelgebirge. Schnell wird deutlich, wie viel Mut, Kraft und Ausdauer dafür nötig sind. Am meisten beschäftigt hat mich das Miteinander von Lotte und Luise. Obwohl sie Schwestern sind, gehen beide ganz unterschiedlich durchs Leben. Gerade das macht viele ihrer Gespräche und Entscheidungen interessant. Mal konnte ich die eine besser verstehen, wenig später die andere. Dieses Hin und Her hat sich für mich sehr echt angefühlt. Mit der Zeit verändert sich die Stimmung. Aus kleinen Spannungen werden größere Sorgen und nicht jede Hoffnung erfüllt sich so, wie man es sich wünscht. Das passiert ganz ohne laute Szenen. Vieles entwickelt sich langsam und genau das hat mich immer wieder dazu gebracht, noch ein Kapitel weiterzulesen. Auch die Liebesgeschichte hat ihren Platz, ohne alles andere in den Hintergrund zu rücken. Für mich stand viel stärker die Familie im Mittelpunkt. Es geht um Zusammenhalt, um Enttäuschungen und darum, wie schnell sich Beziehungen verändern können, wenn das Leben andere Pläne hat. Dass die Geschichte auf wahren Begebenheiten beruht, hat mein Interesse zusätzlich geweckt. Als ich das Buch zugeklappt habe, sind mir vor allem diese drei Frauen im Gedächtnis geblieben. Jede trägt ihre eigene Last, jede hofft auf ein besseres Leben und jede muss ihren eigenen Weg finden. Genau das hat die Geschichte für mich besonders gemacht. Ich freue mich schon darauf, sie im nächsten Band weiter begleiten zu dürfen. Von mir gibt es fünf verdiente Sterne.

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