Produktbild: Sarah Jane
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Sarah Jane Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Herausgeber

Bielfeldt Kathrin + weitere

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/2,2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Bielfeldt Kathrin + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

2710005530478

Beschreibung

Rezension

»Faszinierend! James Sallis ist eine große literarische Stimme.«
THE NEW YORK TIMES

Produktdetails

Zustand

Gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Herausgeber

Verlag

Liebeskind

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,3/12,8/2,2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Bielfeldt Kathrin
  • Jürgen Bürger

Sprache

Deutsch

EAN

2710005530478

Herstelleradresse

Liebeskind Verlagsbhdlg.
Tal 15
80331 München
DE

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  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    20.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Brillant!

    Sarah Jane erzählt ihre Geschichte: Aufgewachsen im amerikanischen Süden, die Eltern sind arm, ihre Beziehung problematisch. Die Kindheit schwierig, sie kommt mit dem Gesetz in Konflikt, hat die Wahl zwischen Gefängnis oder Armee. Also ab in den Irak. Zurück in den Staaten heiratet sie den falschen Mann, ist wieder für sich, schlägt sich so durch, arbeitet mal hier, mal da, bis sie schließlich irgendwo im Nirgendwo in einer Kleinstadt landet und sich Cal, der dortige Sheriff, ihrer annimmt. Er bringt ihr bei, was sie in diesem Job wissen und können muss, bildet sie aus. Doch dann verschwindet er, lautlos und ohne Ankündigung. Sarah, inzwischen widerwillig auf dem Posten als seine Stellvertreterin, muss herausfinden, was mit ihm passiert ist. Sie lüftet seine Geheimnisse, aber ihre eigenen hält sie unter dem Deckel. Gibt es das einschneidende Ereignis aus ihrer Vergangenheit, mit dem sie unerwartet konfrontiert wird? Es sind immer die Menschen, die bei James Sallis im Mittelpunkt seiner Romane stehen. Er verzichtet auf ausufernde Beschreibungen mit einer Vielzahl von Adjektiven, aber dennoch reicht ihm ein kurzer Satz, damit man eine Situation zur Gänze erfasst und ein Gefühl für den Menschen, die Situation oder die Umgebung bekommt. Bei ihm sitzt jedes Wort genau da, wo es hingehört. Kurz, knapp, präzise, kein Drumherumgerede, oft nur Andeutungen. Es ist wie es ist. Punkt. Und genau das verleiht dem Roman seine Intensität. Sallis reduziert, komprimiert, baut Momentaufnahmen, geht in der Zeit vor und zurück, Menschen tauchen auf, bleiben kurz, verschwinden wieder, kommen zurück. Bruchstücke, die aber den Lesefluss nicht hemmen, sondern sich nach und nach zu einem stimmigen Ganzen zusammenfügen. Brillant!

  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    5/5

    12.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    eindrücklicher Schreibstil

    Ein sehr origineller Krimi, eigenwillig, sehr intellektuell, mit philosophischem Hintergrund. Die story folgt einer eigenen Linie; manchmal verdichtet sie sich auf spezifische Punkte, dann dehnt sie sich aus. Es ist nicht immer einfach für den Leser zu wissen, wo man gerade steht. Ein packender Schreibstil mit vielen Hinweisen und Anspielungen. Nein, es ist kein „klassischer“ Krimi und die Spannung, obwohl voll vorhanden, ist nicht die eines Krimis. Es geht mehr um Lebensläufe und Vergangenheitsbewältigung.

  • Xirxe

    aus Hannover

    5/5

    30.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Leben und Sarah Jane

    Sarah Jane war Herumtreiberin, Soldatin, Köchin, Cop, Sheriff. So wie sie ihre Berufe wechselte, wechselte sie ihren Wohnsitz, auch heraufbeschworen durch unglückliche Beziehungen verschiedenster Art und Weise. Stets auf der Suche nach einem Ort, wo sie bleiben kann, sich sicher fühlt, landet sie schließlich in Farr, einer Kleinstadt „irgendwo in der Mitte des Landes“ und wird ein Cop. Als ihr Chef verschwindet, wird sie umstandslos zum Sheriff befördert und versucht neben dem Alltagsgeschäft auch das Verschwinden ihres früheren Vorgesetzten aufzuklären. Obwohl es irgendwann noch einen Toten gibt, dessen Person vielleicht mit Sarah Janes Vergangenheit in Zusammenhang zu stehen scheint, ist das Buch kein Krimi. Es ist die Geschichte von Sarah Janes Leben, von dem sie rückblickend erzählt. Auch wenn sie praktisch ihr ganzes Leben schildert, bleibt Vieles im Ungefähren, denn immer wieder bricht sie ab, um Gedanken zu folgen, die nahezu philosophischen Charakter haben. "Alle Geschichten sind Geistergeschichten, über verlorene Dinge, verlorene Menschen, Erinnerungen, Heimat, Leidenschaft, Jugend, über Dinge, die darum ringen, von den Lebenden gesehen und anerkannt zu werden." Von den schlimmsten Erlebnissen scheint sie fast gleichgültig zu berichten und wirkt erst einmal nicht wie eine Protagonistin, der man gerne folgt. Doch je mehr man von ihr und über sie liest, desto näher kommt sie einem, denn hinter dieser scheinbar so leidenschaftslosen Erzählerin verbirgt sich eine intelligente und sehr empathische Person. Aufmerksam hört sie den Menschen zu, die sonst offensichtlich von niemandem Zuwendung erfahren und nimmt sich voller Respekt und Achtsamkeit Zeit für sie und ihre Anliegen. Es ist eine Geschichte über das Leben von Menschen, die sich am Rande der Gesellschaft bewegen und trotzdem irgendwo, irgendwie dazugehören wollen. Zumindest ein bisschen.

  • Manfred Fürst

    aus Kirchbichl

    4/5

    10.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gesprächsfetzen und Gedanken, die ineinanderfließen

    Die einzige Linearität besteht darin, dass der Roman nicht linear ist. James Sallis skizziert die Welten und Charaktere seiner Protagonisten mit knapper, aber treffender, humorloser Ausdrucksweise. Hinter seinen Sätzen verbirgt sich eine Sensibilität, gekennzeichnet durch Zynismus, Fatalismus und moralischer Mehrdeutigkeit, eben „noir“. Der Roman handelt von einer Frau, die ihren Platz in der Welt findet, aber ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Sallis versprüht tiefe Empathie für zentrale und nebensächliche Charaktere. Sarah begann als 7jährige ein Tagebuch zu führen. Kryptisch und zugleich mit dunkler Spannung ihr Bekenntnis: "Aber ich habe nicht die Sachen gemacht, die man mir andichtet. Zumindest nicht alle." Zunächst rurales Noir auf Daddys Hühnerfarm und seiner Ansicht von privater Justiz: „Wir stammen aus einer guten Hillbilly-Familie. Wir rufen nicht die Polizei.“ Einer Mutter, die hin und wieder auf unbestimmte Zeit verschwindet. Dieses unstete rastlose Streben wird für Sarah bezeichnender Charakterzug. Mit siebzehn verschwindet sie, setzt sich in den Bus ohne Ziel und Plan, steigt einfach fünfhundert Kilometer weiter wieder aus: Cracker Barn. Sarah meldet sich nicht ganz freiwillig für einen Militäreinsatz im Irak, kehrt traumatisiert zurück, arbeitet als Köchin, bringt mehrere unglückliche Beziehungen hinter sich, holt ihren Collegeabschluss nach, wird schließlich eine engagierte Polizistin und findet in ihrem Vor­gesetzten und Mentor Calvin ‚Cal‘ Phillips einen Seelenverwandten, dem gegenüber sie sich öffnen und über ihre Vergangenheit sprechen kann. Als Cal plötzlich verschwindet findet sich Sarah unversehens als Sheriff wieder. Ein Verbrechen, das mehrere Jahre zurückliegt, holt Sarah ein, als ein FBI-Mann auftaucht, um in ihrem Umfeld zu recherchieren. Als er eines Tages mit „professionell“ gebrochenem Genick gefunden wird, sind die Umstände seines Todes schwer zu klären, und Sarah, die mehr ahnt, als sie preisgibt, gerät unter Druck. Ihr junger Kollege KC scheint unter die oberflächliche Kruste blicken zu können. Bei weitem kein klassischer Krimi, wenn überhaupt, dann mehr philosophische Einlassungen der Protagonisten. Gesprächsfetzen und Gedanken, die ineinanderfließen, Texteinschübe entführen in neue Gegenden und Zeitphasen, das alles ist keine leichte Kost und verlangt vom Leser höchste Konzentration. Einfach und flüssig zu lesen ist „Sarah Jane“ nicht, aber ein intellektuelles Vergnügen.

  • Kaffeeelse

    4/5

    04.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Geheimnisse

    Der Hauptcharakter und die titelgebende Figur Sarah Jane Pullman ist ein guter Cop mit einer komplizierten Vergangenheit. Denn genau diese Vergangenheit hat sie längere Zeit nie irgendwo fest Fuß fassen lassen, immer zog es sie wieder fort, Bindungen waren nicht Sarahs Ding. Ihre problembehaftete Vita machte etwas mit ihr, denn die Angst vor weiteren Enttäuschungen verändert, lässt Mauern wachsen, lässt eine innere Härte entstehen. Bis sie schließlich in einer Kleinstadt namens Farr landet und dort auf den Sheriff Cal stößt, hier ändert sich etwas in Sarah, Cal nimmt sich ihrer an, weil er in ihr etwas spürt, weil er in ihr etwas wahrnimmt. Er bildet sie aus, fordert und fördert sie, stützt und formt sie, bis er schließlich verschwindet. Sarah Jane sucht nach ihm und findet Geheimnisse. Geheimnisse, welche auch sie selbst hütet, wie wahrscheinlich jeder Mensch auf der Erde Geheimnisse hat. Nur die Intensität dieser Geheimnisse variiert. Doch nicht nur Sarah Jane sucht nach Cal. Auch das FBI sucht, und findet. Und auch Sarahs Geheimnisse haben plötzlich eine neue Gewichtigkeit. Die Schreibe wirkt nicht zusammenhängend, eher ist das Buch zerrissen, zerstückelt, dennoch aber sehr spannend und der Autor zeigt deutlich, dass er richtig gut schreiben kann. Das Zerstückelte, das Zerrissene gibt nach und nach Geheimnisse preis. Dennoch lässt es auch einiges offen. Es sind Fragmente aus Sarahs Leben, Fragmente, die berühren und Erklärungen liefern, aber eben nicht alles erklären und durch dieses noch Fehlende Möglichkeiten offenlassen. Und wenn Sarah Jane über sich selbst sagt "Ich habe nicht die Sachen gemacht, die man mir andichtet. Zumindest nicht alle." weckt sie eine Neugier in mir. Und Deutungsmöglichkeiten. "Sarah Jane" ist kein vollkommen normaler Krimi, wirkt eher wie ein unvollständiges Psychogramm einer interessanten Frau, das gerade durch die Leerstellen Deutungen erzeugt. Und durch die markante und eckige Antiheldin Sarah Jane Möglichkeiten entstehen lässt. Gerade weil sie eine Polizistin ist, gerade weil sie keine weiteren Enttäuschungen erleben möchte/erleben kann.

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  • Zum Bewerterprofil von G. Knollmann-Wachsmuth

    G. Knollmann-Wachsmuth

    Thalia Bad Salzuflen

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    3/5

    22.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anspruchsvoller Krimi der sprachlich...

    Anspruchsvoller Krimi der sprachlich herausragend ist. Ich fand es schwierig ohne jegliche Titulierung einen roten Faden zu finden. Also: Alles andere ausblenden und hinein in diese " Mädchen mit schwarzer Weste wird Cop", Story.

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