Das Ende der Entzauberung Über die Wissenschaft, das Staunen und die Grenzen unseres Wissens
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
13.10.2026
Verlag
Wortschein VerlagSeitenzahl
192
Maße (L/B)
22/14 cm
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-694-91005-3
Je mehr wir wissen, desto geheimnisvoller erscheint uns die Welt.
Wissenschaft soll erklären. Sie soll Licht ins Dunkel bringen, Rätsel lösen und uns die Welt verständlich machen. Doch was geschieht, wenn jede Antwort neue Fragen aufwirft – und uns die Wirklichkeit mit wachsendem Wissen nicht einfacher, sondern immer erstaunlicher erscheint?
In seinem neuen Buch Das Ende der Entzauberung widerspricht der Wissenschaftshistoriker und Bestsellerautor Ernst Peter Fischer einer der wirkmächtigsten Vorstellungen der Moderne: der Idee, Wissenschaft habe die Welt nach und nach entzaubert.
Fischer kehrt diesen Gedanken um. Die Naturwissenschaften beseitigen das Geheimnisvolle nicht. Sie führen uns immer tiefer hinein.
Auf einer ebenso kenntnisreichen wie überraschenden Reise durch die Geschichte des Denkens begegnen wir Kopernikus, Newton und Darwin, Goethe und der Romantik, Einstein, Bohr, Heisenberg, Schrödinger und Pauli. Es geht um die Schwerkraft und die Evolution, um Gene und Atome, um Licht und Leben, die Quantenmechanik und den Kosmos – und schließlich auch um die Frage, was wissenschaftliches Denken in einer von Technik und Künstlicher Intelligenz geprägten Gegenwart noch bedeutet.
Dabei erzählt Fischer von der Wissenschaft nicht als geradliniger Erfolgsgeschichte. Große Erkenntnisse entstehen durch Menschen: durch ihre Neugier und Fantasie, ihre Zweifel und Irrtümer, durch Intuition, Leidenschaft und manchmal auch durch scheinbar verrückte Einfälle. Das Werk macht diese menschliche Dimension ausdrücklich zum Bestandteil seines Wissenschaftsverständnisses.
Zugleich stellt Fischer eine unbequeme Frage: Wie kann eine Gesellschaft, deren Alltag bis ins Kleinste von Naturwissenschaft und Technik geprägt ist, so wenig von den Grundlagen dieser Welt verstehen? Warum gehören Shakespeare und Goethe für uns ganz selbstverständlich zur Bildung – Atome, Gene, Energie und Quanten aber scheinbar nicht?
Das Ende der Entzauberung ist ein Plädoyer für eine neue Aufklärung: für Wissen ohne Allwissenheitsanspruch, für intellektuelle Ehrlichkeit und für die Bereitschaft, sich von der Wirklichkeit noch überraschen zu lassen.
Denn das Eingeständnis, nicht alles zu verstehen, ist nicht das Ende der Erkenntnis.
Es ist ihr Anfang.
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