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Tauben fliegen auf Roman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2010 und Schweizer Buchpreis 2010

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14,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Zustand

Sehr gut

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.07.2010

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

314

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,1 cm

Gewicht

384 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

2710005849327

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Sehr gut

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.07.2010

Verlag

Jung u. Jung

Seitenzahl

314

Maße (L/B/H)

19,1/12,6/3,1 cm

Gewicht

384 g

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Deutsch

EAN

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  • Bewertung

    5/5

    23.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Den Deutschen Buchpreis hat dieses Jahr eine junge Schweizer Autorin mit serbisch-ungarischen Wurzeln bekommen: Melinda Nadji Abonji. Sie hat einen kurzen dichten Roman geschrieben über Heimatlosigkeit, über die Sehnsucht nach der verlorenen Welt der Kindheit und über Neuanfänge. Atmosphärisch und charmant, in malerischen Bildern erzählt sie vom Zerfall des alten Jugoslawiens und den alltäglichen Schwierigkeiten als Neubürgerin in der modernen Schweiz. Unbedingt lesen!

  • Yvonne Schüpbach

    aus Niederhünigen

    5/5

    19.08.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Literarisch umwerfend

    Melinda Nadj Abonji erzählt in einer umwerfenden, literarisch ausgearbeiteten Sprache eine sehr vielschichtige Geschichte,die so echt und packend ist, dass sie jedermann/frau zum Denken anregt. Dabei fasziniert das neue Herangehen an das Thema Migration und Integration. Das beste Buch seit langem!

  • K. Bauschke

    aus Hamburg im Phoenix-Center

    5/5

    09.04.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Vielschichtig!

    Prägnant, mit großer Wärme und einer zwar eigenwilligen, aber melodischen Sprache erzählt der Roman die berührende, niemals sentimentale Geschichte einer Familie zwischen den Welten, vom Verlust der alten Heimat und dem noch nicht Dazugehören in der neuen Heimat. Der Vater wandert in den 70iger Jahren aus Titos Jugoslawien in die Schweiz aus und holt ein paar Jahre später seine Frau und seine zwei Töchter nach. Ildikó, die ältere der beiden, erzählt in "Tauben fliegen auf" vom Heranwachsen in der Fremde und der Sehnsucht nach dem, was sich bei jedem Besuch im vertrauten Herkunftsland als unwiderruflich vergangen erweist. Durch den verbissenen Arbeitswillen der Eltern gelingt der Familie zwar der soziale Aufstieg in der Schweiz, aber in der Familiengeschichte steckt zu viel Politik und das Zerbrechen des ehemaligen Jugoslawien sowie der schreckliche Balkankrieg der 90er Jahre führt auch in der neuen Heimat Schweiz zu Zerwürfnissen innerhalb der Familie. Ildikó bietet einen realistischen Einblick in die Welt einer Immigrantenfamilie aus Sicht der zweiten Generation. Die Motivation und Gefühlslagen der Protagonisten sind vielschichtig und nachvollziehbar beschrieben. Dieses Buch gibt zahlreiche Denkanstöße für den Leser, denn das Schicksal der Familie Koscis steht exemplarisch für viele Einwanderer innerhalb Europas.

  • Bewertung

    4/5

    08.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ildiko und Nomi stehen zwischen...

    Ildiko und Nomi stehen zwischen Stühlen und Bänken, zwischen Serbien und der Schweiz. Nadj Abonji erzählt mit musikalisch melodiöser Sprache von Migration, von der Heimatsfrage und vom "Dazwischen". Ein eindrücklicher Roman, der den Schweizer Buchpreis sehr verdient hat.

  • Bewertung

    aus Göppingen (BaWü)

    4/5

    22.11.2014

    Buch (Taschenbuch)

    Von der Suche nach Identität

    Ildikos Kindheitserinnerungen entfalten zunächst leichte Prosa von sommerlichen Fahrten in die alte Heimat. Vom Besuch bei der Großmutter, den Tanten, Onkeln, Cousins. Denn Ildikos Eltern aus dem Grenzgebiet zwischen Jugoslawien und Ungarn stammend, sind irgendwann in den Siebzigern ausgewandert in die Schweiz. Zwischendurch kehrt sie immer wieder zurück ins Mondial, dem familienbetriebenen Cafe-Restaurant in der Schweiz. Wie ein Pendel schwingt die Erzählerin zwischen den Ländern und in den Jahrzehnten vor und zurück und nimmt den Leser sicher an die Hand. Die Jahre vergehen. Während die Familie sich in der Schweiz langsam verwurzelt, die Töchter Ildiko und Nomi erwachsen werden, bricht in der alten Heimat der Krieg aus. Im Ton nun merklich ernster lässt die Autorin die Idylle langsam bröckeln. Und am Schluss fügt sie die vielen einzelnen Fragmente zu einem Bild zusammen. Da ich selbst ein Kind von Emigranten bin, habe ich mich in dem Roman vom ersten Moment an wiedererkannt. Es mag nicht einfach sein, dem sprunghaften und fragmentarischen Erzählstil der Autorin zu folgen, dazu kommen noch ihre ellenlange Satzgebilde, aber die Art und Weise wie sie die Themen Familie, Entwurzelung, Identität, Heimat und Krieg miteinander verknüpft, grenzt schon an Genialität.

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