Enigma zum Anfassen Vom Papierstreifen bis zur Enigma-Replika
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Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Altersempfehlung
1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
22.09.2026
Verlag
EpubliSeitenzahl
65 (Printausgabe)
Dateigröße
4790 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783565754038
dazu: eine Schreibmaschine, die nicht schreibt, sondern
verwandelt. Wer sie zum ersten Mal sieht, fragt sich
unweigerlich, was da im Inneren vor sich geht.
Dieses Buch beantwortet die Frage nicht mit Formeln, sondern
mit Schere und Klebstoff. Aus zwei Bögen A3-Karton entsteht ein
Papiercomputer mit Reflektor, drei Walzenstreifen und
Eingabespalte, der genau das tut, was die echte Maschine tut.
Der Bauplan liegt bei, mit allen Maßen und der vollständigen
Verdrahtung der Umkehrwalze B.
Dann geht es ans Rechnen. Schritt für Schritt wandert das Wort
FROH durch die Maschine: hinein in Walze III, weiter zu Walze
II, hinüber zu Walze I, umgelenkt am Reflektor und auf
demselben Weg zurück. Zwölf Buchstabentauschungen für ein
einziges Zeichen. Große, neu gezeichnete Schaubilder zeigen
jeden Schritt mit farbigen Pfeilen, und am Ende steht das
geheimnisvolle DZBC.
Zur Gegenprobe tritt eine elektronische Enigma-Replika an, eine
flache Platine, die dreizehn Modelle in sich vereint. Modell
wählen, Walzen wählen, Ringstellung, Spruchschlüssel: alles
wird fotografiert und erklärt. Und tatsächlich, auch hier
leuchten die Lämpchen D, Z, B und C auf.
Der zweite Teil führt in die Funkstuben. Was war eine
Schlüsseltafel, warum standen die Tage darauf von unten nach
oben, und wie baute ein Funker seinen Spruchkopf zusammen? Zwei
vollständige Funksprüche werden Buchstabe für Buchstabe
durchgerechnet.
Ein Kapitel über den Schlüsselraum zeigt zum Schluss, warum die
deutschen Militärs ihre Maschine für unknackbar hielten: rund
107 Trilliarden mögliche Einstellungen. Und warum ein kleines
Häuflein kluger Köpfe in Bletchley Park trotzdem gewann.
Als Zugabe enthält das Buch ein Drehbuch über Augustinus von
Hippo, zwölf eigens gezeichnete Szenenbilder.
Ein Nachwort trennt sauber, was verbürgt ist und was
hinzugedichtet wurde. Den Schluss bildet ein Brief über das,
was bleibt.
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