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Tod am Kap

Captain Pieter Strauss ermittelt

Strauss Mysteries 1

(3)
»Wie kann ich machen, dass es aufhört, große Mutter?«
»Du musst den Feuergeist finden, Jongetjieskind.«
»Und wie kann ich ihn finden?«
»Du wirst die Zeichen richtig deuten.«
»Was mache ich, wenn ich ihn gefunden habe?«
»Du wirst machen, dass er aufhört zu tanzen.«

Drückende Hitze liegt über Südafrika und das Wasser wird knapp. Eine brutale Mordserie erschüttert das Kap der Guten Hoffnung.
Captain Pieter Strauss von der Kapstädter Spezialeinheit der Valke versucht, den Mörder zu fassen. Was treibt den Täter an? Ist es alter Aberglaube und er hofft, die Regenkönigin durch seine Morde zu wecken? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?
Pieter wird mit seinem alten Freund Nick Aquilina in einen Strudel gezogen, der sie bis tief in die erbarmungslose Welt der Townships treibt und in die Machenschaften der großen Konzerne verwickelt.

Ein Krimi mit einem brandaktuellen Thema: Dürre und Wassernot in Kapstadt.
Seit Jahren fällt immer weniger Regen und die Wasserspeicher am Kap sind fast leer. Und dennoch pumpem die großen Konzerne das Wasser ab um es in Europa und den USA als Designerwasser teuer zu verkaufen.
Vor diesem Hintergrund entwickelt sich ein spannender Thriller, in dem auch alter Aberglaube und die Bandenrivalitäten in den Townships eine Rolle spielen.
Portrait
Joyce Summer ist eine Hamburger Krimiautorin, die in ihrem vorherigen Leben als Projektmanagerin gearbeitet hat und sich jetzt ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben, widmet.
Die Nähe zu Wasser hat es Joyce Summer angetan. Sei es in ihren Büchern, die immer Schauplätze am Wasser haben, oder im echten Leben beim Kajakfahren auf Alster und Elbe.
Nach der Insel des ewigen Frühlings, Madeira, und dem kargen Malta entführt sie ihre Leser nun in das heiße und von Trockenheit geplagte Kapstadt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 340 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783739419626
Verlag Via tolino media
Dateigröße 876 KB
eBook
4,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Spannend und informativ
von monerl aus Langen am 12.07.2018

Meine Meinung Dieses Mal führt uns Joyce Summer nach Südafrika. Ein weiterer großer Schritt südwärts. War es im letzten Krimi noch Comissarío Avila, der die Hauptrolle innehatte, begegnen wir dieses Mal Nick Aquilina, der als Profiler seinen südafrikanischen Freund Captain Pieter Strauss unterstützen soll. Seltsame Morde, die eine Verbindung aufweisen,... Meine Meinung Dieses Mal führt uns Joyce Summer nach Südafrika. Ein weiterer großer Schritt südwärts. War es im letzten Krimi noch Comissarío Avila, der die Hauptrolle innehatte, begegnen wir dieses Mal Nick Aquilina, der als Profiler seinen südafrikanischen Freund Captain Pieter Strauss unterstützen soll. Seltsame Morde, die eine Verbindung aufweisen, müssen schnellstens gelöst werden, denn es besteht die Gefahr, dass es nicht bei den beiden Toten bleiben wird. Die Spur führt zu den Gangs in den gefährlichen Townships und seltsamerweise auch zu Chopine, dem französischen Unternehmen, dass von der südafrikanischen Regierung die Förder- sowie Verkaufsrechte am Wasser erhalten hat. Das kommt euch bekannt vor? Ja, leider ist dieser Aspekt von Joyce Summer nicht erfunden worden. Captain Pieter Strauss befindet sich in einer schwierigen Lage. Die Stimmung intern ist aufgeheizt, da es auch Jahre nach der Apartheid unter der Bevölkerung noch große Ressentiments gibt. Die gemischten Abteilungen der Polizei arbeiten nicht immer so Hand in Hand, wie sie es sollten. Zusätzlich führt die steigende Wasserknappheit zu Aggressionen der Bevölkerung. Menschen sterben an Wassermangel, an Krankheiten durch den Wassermangel und es ist keine Besserung in Sicht. Wer Freund und wer Feind ist kann in diesem explosivem Gemenge nicht mehr so leicht entschieden werden. Wenn die Not am größten ist, nimmt der Aberglaube auch wieder einen stärkeren Stellenwert im Alltag ein. In Südafrika gibt es Legenden über Regenköniginnen. Diese spielen im vorliegenden Buch auch eine Rolle. Während des Lesens fühlt man sich nach Südafrika versetzt, da die Autorin viele Wörter aus dem Afrikaans in die Dialoge eingeflochten hat. Was sich einem nicht auf Anhieb erschließt, kann hinten im Glossar nachgelesen werden. Joyce Summer hat ein sehr gutes Gespühr für ihre Figuren. Die Charakterisierungen der Protagonisten ist immer sehr tiefgehend und umfangreich. Auch Nebenfiguren sind ihr nicht egal. Und genau das macht eine schöne Stimmimung im Buch, auch wenn das Thema und das Genre eher düster sind. Dieses Mal habe ich sogar einiges über Rugby gelernt. Sehr schön kombiniert werden strategische Überlegungen zum Fall von Captain Pieter Strauss mit dem Rugby verglichen. Das hat den Plot sehr angenehm aufgelockert. Die Auflösung des Falls hat mich überrascht! Am Ende war ich sicher, dass nur zwei Personen als Täter übrig bleiben und doch war keine von beiden der gesuchte Mörder. Dennoch war ich mit dem Motiv der Tat nicht so ganz zufrieden. Es fühlte sich etwas übertrieben an. Aber vielleicht ist es in so einer Situation doch realistisch. Es fiel mir jedoch etwas schwer das nachzuvollziehen. Ein weiterer Kritikpunkt ist das Fluchen der Beamten. Ich fühlte mich nach Amerika versetzt und würde sehr gerne wissen wollen, ob das sehr intensive Fluchen bei der südafriaknischen Polizei wirklich so gang und gäbe ist. Fazit Mit ?Tod am Kap? ist es Joyce Summer gelungen aus dem realen Problem der Wasserkanppheit, der falschen Verteilung von Rechten am Wasser sowie Geldgier der Regierung einen Krimi zu machen, der spannend und informativ ist. Man fühlt das explosive Gemisch von unterschiedlichen Gefühlen, das in Kapstadt vorherrscht und kann sich sehr gut vorstellen, dass auch Polizisten und Spezialeinheiten eine gewisse Angst haben, nachts in die Townships zu gehen, die von Gangs beherrscht werden. Wer literarisch gerne durch die Welt gondelt und auch mal nach Südafrika reisen will, zudem Krimis mag, dem kann ich dieses Buch von Joyce Summer sehr gerne empfehlen.

Nach Madeira und Malta geht es nun nach Südafrika!
von einer Kundin/einem Kunden aus Graz am 21.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

?Tod am Kap? ist mittlerweile das vierte Buch, das ich aus der Feder von Joyce Summer genießen durfte. Alle ihre Bücher haben etwas gemeinsam: Die Autorin erzählt einen spannenden Krimi und nimmt uns dabei mit auf eine (gedankliche) Reise in ein anderes Land. In der Vergangenheit habe ich auf diese... ?Tod am Kap? ist mittlerweile das vierte Buch, das ich aus der Feder von Joyce Summer genießen durfte. Alle ihre Bücher haben etwas gemeinsam: Die Autorin erzählt einen spannenden Krimi und nimmt uns dabei mit auf eine (gedankliche) Reise in ein anderes Land. In der Vergangenheit habe ich auf diese Weise Madeira und Malta kennenlernen dürfen, jetzt ist mit Südafrika eine ganz neue Region dran. Der Klappentext: Drückende Hitze liegt über Südafrika und das Wasser wird knapp. Eine brutale Mordserie erschüttert das Kap der Guten Hoffnung. Captain Pieter Strauss von der Kapstädter Spezialeinheit der Valke versucht, den Mörder zu fassen. Was treibt den Täter an? Ist es alter Aberglaube und er hofft, die Regenkönigin durch seine Morde zu wecken? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Pieter wird mit seinem alten Freund Nick Aquilina in einen Strudel gezogen, der sie bis tief in die erbarmungslose Welt der Townships treibt und in die Machenschaften der großen Konzerne verwickelt. Meine Meinung: Wie bei allen ihren Krimis wirft uns Joyce Summer auch dieses Mal wieder unmittelbar in das Geschehen: Eine junge Frau, offensichtlich Touristin, steht im Morgengrauen auf, fährt zum Kap der Guten Hoffnung ? und ist kurz darauf tot. Eine der Spuren führt das Ermittlungsteam um Captain Pieter Strauss zu einem französischen Unternehmen namens Chopine, das in Südafrika einen Vertrag mit der Regierung hat, Trinkwasser zu fördern und zu verkaufen. Da das Land unter einer gewaltigen Dürre leidet, führt diese zusätzliche Verknappung der Wasserreserven dazu, dass in den Townships rund um Kapstadt immer wieder die Wasserversorgung abgestellt werden muss. Ein Faktor, der die Spannungen, die in dem Land herrschen, noch zusätzlich anheizt. ?Fünfundzwanzig Jahre nach der Aufhebung der Rassentrennung war keine Aussöhnung in Sicht. Im Gegenteil, durch die ?Affirmative Action? drehte sich manches in. absurder Weise um. Das Quota-System in der SAPS schrieb vor, dass die Stellen nur mit demographisch geeigneten Kandidaten besetzt wurden. Pieter war daher der einige Weiße im Team.? 8 % Kurz darauf taucht eine zweite Leiche auf, die vermuten lässt, dass auch die Gangs aus den Townships in die Angelegenheit verwickelt sein könnten. Mitten in diesem Pulverfass muss sich Captain Pieter Strauss mit der Hilfe seines Profiler-Freundes Nick Aquilina auf die Suche nach einem Täter machen, der offensichtlich ein ausgezeichneter Schütze ist und äußerst umsichtig vorgeht. Wie bereits erwähnt hat die Autorin die Fähigkeit, den Leser sehr tief in ihre Geschichten hineinzuziehen. Dies gelingt ihr in meinen Augen besonders gut bei den Szenen, in denen sie das Leben in den Townships beschreibt. Szenen, die man nicht so einfach vergisst ? Wer schon einmal diese Behausungen mit eigenen Augen gesehen hat, wird wissen, was ich meine. Kapstadt hat sich ja mittlerweile für Touristen zu einem sehr beliebten Reiseziel entwickelt, da der Zubringer vom Flughafen zur Stadt aber direkt an den Townships vorbeiführt, ist die Armut nicht zu übersehen. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Joyce viele heimische Namen und Bezeichnungen aus dem Afrikaans in ihren Roman eingearbeitet hat, nicht alle Begriffe haben sich mir erschlossen, aber dafür gibt es Gott sei Dank ein kleines Glossar am Ende. Auch das Nachwort möchte ich empfehlen, da hier die Autorin ein wenig auf ihre Recherchen für das Buch eingeht. Zwar existiert Chopine als Unternehmen nicht, aber die Parallelen zu dem schweizerischen Konzern Nestlé sind unübersehbar. Noch etwas zum Krimi: Wer die Bücher der Autorin kennt, weiß, dass sie gerne Ereignisse aus der Vergangenheit in ihre Geschichten verwebt. Dies ist in diesem Buch nicht der Fall, der Roman spielt ausnahmslos in der Gegenwart. Auch Fans von Pauline und Ben werden dieses Mal wohl ein wenig enttäuscht sein, denn die beiden kommen zwar vor, werden aber ziemlich zu Randfiguren degradiert (was ich doch ein klein bisschen schade fand, weil ich die zwei wirklich lieben gelernt habe). Immerhin blieb für mich dieses Mal die Identität des Mörders im Dunkeln, auch wenn ich recht früh ein Gefühl für das Motiv hatte. Das Ende ? und damit die Auflösung ? kam für meinen Geschmack allerdings ein wenig überhastet, hier hatte ich das Gefühl, dass die Autorin ganz bewusst einiges in der Luft hängen gelassen hat, vermutlich in Hinblick auf eine Fortsetzung. Mein Fazit: ?Tod am Kap? ist im Vergleich zu den früheren Romanen der Autorin deutlich düsterer, das Locker-Leichte der früheren Romane ist hier kaum zu finden. Wer sozialkritische Krimis in fernen Ländern mag, wird auf jeden Fall mit diesem Buch seine Freude haben.

Fiktion holt Realität ein ? spannender neuer Krimi über die Dürre am Kap der Guten Hoffnung
von einer Kundin/einem Kunden am 18.06.2018

Zum Inhalt: Diesmal entführt die Autorin Joyce Summer uns Leser nicht auf die immergrüne Insel Madeira sondern ans Kap der Guten Hoffnung. Dürre plagt die Bewohner und auch in den Townships brodelt es. Da wird am Kap der Guten Hoffnung, mitten im Nationalpark, die Leiche einer jungen Touristin entdeckt. Ein Fall für... Zum Inhalt: Diesmal entführt die Autorin Joyce Summer uns Leser nicht auf die immergrüne Insel Madeira sondern ans Kap der Guten Hoffnung. Dürre plagt die Bewohner und auch in den Townships brodelt es. Da wird am Kap der Guten Hoffnung, mitten im Nationalpark, die Leiche einer jungen Touristin entdeckt. Ein Fall für Captain Pieter Strauss, von der Kapstädter Spezialeinheit der Valke. Zusammen mit seinem Freund Nick Aquilina versucht er den Mörder zu finden. Und die nächsten Toten lassen nicht lange auf sich warten. Meine Meinung: Wieder hat es die Autorin geschafft, uns eine ganz andere Art von Ermittler zu schenken: den rugbyspielenden, groß gewachsenen Pieter Strauss, der nicht nur Pauline dazu bringt, den ein oder anderen Blick zu riskieren. Mir gefällt, wie man auch hier in das Land und seine Eigenheiten eintauchen kann. Die Szenen in den Townships mit seinen unterschiedlichen Bewohnern sind so bildhaft, dass man sich fast fühlt, als wäre man da. Diesmal gibt es auch ein bisschen was fürs Herz: Pieter bekommt von seiner Vorgesetzten ohne Vorwarnung einen neuen Warrant Officer an die Seite gestellt, Emma Kolisi, deren Anwesenheit ihn das ein oder andere Mal ablenkt. Für mich gab es auch ein Wiedersehen mit Nick Aquilina, den Profiler aus »Malteser Morde«, der Pieter hilft, die Morde aufzuklären. Die Charaktere sind wie immer mit ihren speziellen Eigenheiten wunderbar beschrieben, aber auch das Land kommt nicht zu kurz. Bis kurz vor Schluss hatte ich keine Ahnung, wer denn am Ende der Mörder ist und ob es etwas mit dem alten Aberglauben um die Regenkönigin zu tun hat. Spanndende Lektüre für einen lauen Sommerabend. Unbedingt zu empfehlen.