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Alte weiße Männer

Ein Schlichtungsversuch

Sophie Passmann

(45)
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Beschreibung

»Beweis erbracht: Unbestechlichen Feminismus gibt es auch in lustig. Sogar in sehr lustig! Großartig!« Anne Will.

Sophie Passmann ist Feministin und so gar nicht einverstanden mit der Plattitüde, der alte weiße Mann sei an allem schuld. Sie will wissen, was hinter diesem Klischeebild steckt und fragt nach: Ab wann ist man ein alter weißer Mann? Und kann man vielleicht verhindern, einer zu werden? Sophie Passmann gehört zu einer neuen Generation junger Feministinnen; das sind Frauen, die stolz, laut und selbstbestimmt sind. Sie wollen Vorstandschefinnen werden oder Hausfrauen, Kinder kriegen oder Karriere machen oder beides. Und sie haben ein Feindbild, den alten weißen Mann. Dabei wurde nie genau geklärt, was der alte weiße Mann genau ist. Eines ist klar: Er hat Macht und er will diese Macht auf keinen Fall verlieren. Doch Sophie Passmann will Gewissheit statt billiger Punch-lines, deswegen trifft sie mächtige Männer, um mit ihnen darüber zu sprechen: »Sind Sie ein alter weißer Mann und wenn ja – warum?« Die Texte, die daraus entstanden sind, gehören zu den klügsten und gleichzeitig lustigsten, die man hierzulande finden kann.

Sophie Passmann war im Gespräch mit:

Christoph Amend, Micky Beisenherz, Kai Diekmann, Robert Habeck, Carl Jakob Haupt, Kevin Kühnert, Rainer Langhans, Sascha Lobo, Papa Passmann, Ulf Poschardt, Tim Raue, Marcel Reif, Peter Tauber, Jörg Thadeusz, Claus von Wagner

»[...] Passmanns Buch ist nicht nur eine sehr kluge, passmanntypisch, selbstironische und oft hochkomische Meditation auf eine wichtige Frage, es ist ein überzeugendes Plädoyer für den Dialog.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 07.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05246-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,2/12,7/2,2 cm
Gewicht 292 g
Auflage 10. Auflage
Verkaufsrang 157

Buchhändler-Empfehlungen

Amelie Klemme, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Schlagfertig, humorvoll und wachrüttelnd. Sophie Passmann hat ein Buch für alle Feministinnen und Feministen geschrieben und für alle, die gerne mehr für die Gleichstellung tun wollen. Einfach großartig!

Chiara Arndt, Thalia-Buchhandlung Dormagen

Super interessant zu lesen! Wer denkt, dass dieser Roman ein klassisches feministisches Buch ist, hat sich getäuscht. Es wird versucht herauszufinden, wer denn der Stereotyp „alter weißer Mann“ ist und wie man einer werden kann. Toll aufbereitet!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
45 Bewertungen
Übersicht
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1

Ein Wechselbad
von einer Kundin/einem Kunden aus Ebstorf am 18.03.2021

Manchmal habe ich ungläubig gelacht und war dann auch wieder erstaunt wie wenig sich doch seit meinen 20er Jahren verändert hat. Jetzt bin ich 55 und werde durch meine Kinder immer wieder darauf gestoßen, wie viel sich noch verändern muß. Aber das Selbstverständnis der alten Männer, okay ich zähle jetzt zum weiblichen Pendant, i... Manchmal habe ich ungläubig gelacht und war dann auch wieder erstaunt wie wenig sich doch seit meinen 20er Jahren verändert hat. Jetzt bin ich 55 und werde durch meine Kinder immer wieder darauf gestoßen, wie viel sich noch verändern muß. Aber das Selbstverständnis der alten Männer, okay ich zähle jetzt zum weiblichen Pendant, ist doch immer wieder erstaunlich. Und wenn wir Frauen uns so verhalten... Sophie Passmann DANKE für den Anstoß nicht aufzuhören und unverdrossen für die Gleichstellung aller Menschenwesen weiterzumachen!

Überraschen, witzig, differenziert
von Christiane aus Bergisch Gladbach am 29.11.2020

Wer hat noch nicht von Ihm gehört? Dem so genannten „alten weißen Mann“ oder wie er in Amerika genannt wird „the angry white man“. Mit viel Intellekt, Selbstironie, Scharfsinn und äußerst pointiert geht Sophie Passmann in Ihrem Buch der These des alten weißen Mannes auf die Spur und beweist damit, dass Feminismus definitiv a... Wer hat noch nicht von Ihm gehört? Dem so genannten „alten weißen Mann“ oder wie er in Amerika genannt wird „the angry white man“. Mit viel Intellekt, Selbstironie, Scharfsinn und äußerst pointiert geht Sophie Passmann in Ihrem Buch der These des alten weißen Mannes auf die Spur und beweist damit, dass Feminismus definitiv auch lustig sein kann. Augenzwinkernd konfrontiert Sie Männer, die in einer gewissen Art und Weise Macht besitzen, mit dem Begriff des „alten weißen Mannes“. Der Großteil Ihrer Interviewpartner ist erstaunlich selbstreflektiert oder besitzt selbst vielleicht eine feministische Ader. Doch gibt es auch die Interviewpartner, die sich ahnungslos, bequem oder vom Thema gelangweilt geben oder sich durch den Feminismus schlichtweg nicht abgeholt fühlen. Der Mann der typischerweise das Feindbild „alter weißer Mann“ verkörpert wurde nicht interviewt. Also der, der seine Stellung als gesellschaftliches Privileg ansieht und sich nicht vom Thron stoßen lassen will bzw. sich bedroht fühlt vom Wandel und dessen was eine kleine Gruppe gerade versucht sich zu erkämpfen. Aber gibt es diesen „alten weißen Mann“ überhaupt noch? Ja es gibt Ihn noch und es wird Ihn auch noch weitergeben. Ab und an zwar nur durch ein selbstgeschaffenes Feindbild oder eine zwischenmenschliche Wahrnehmung aber auch noch in Person. Sind wir mal ehrlich, jede Frau meiner Generation, die sich ein wenig mit Feminismus auseinandergesetzt hat, kommt um die These des „alten weißen Mannes“ nicht umhin. Ich bin von meiner Mutter so erzogen worden, dass ich selbstbestimmt meinen Weg gehen und alles schaffen kann was ich möchte. „Ein hübsches Gesicht hilft dir später halt nicht weiter.“ Es ist jetzt nicht generell so, dass ich mich nicht auch hübsch mache, nicht ab und an die Aufmerksamkeit von Männern genieße oder mich nicht auch mal von einem Mann verteidigen lasse. Allerdings mag ich es nicht, wenn man mich bevormunden möchte, mir versucht klar zu machen, dass ich zu dem Thema nichts beitragen kann, weil ich eine Frau bin oder aber das was ich erreicht habe nur aufgrund der Gunst eines Mannes zustande gekommen ist. Ja alles schon vorgekommen und auch ich habe das alles schon erlebt und das nicht zu knapp. Auf die Wirtschaft bezogen kann man jetzt vielleicht sagen, dass wir von den Männern lernen müssen zu kommunizieren und zu Netzwerken. Aber ist das die Lösung? Nein, dass sehe ich nicht so, oder nicht ausschließlich so. Ja wir müssen lernen aber auch die Männer können von uns lernen. Die Diskussion ob Männer mit Macht freiwillig Ihre Privilegien teilen sollten und ob dies mit Kooperation oder mit einem gegenseitigen Kampf geschehen soll, wird wohl immer bestehen bleiben. Das Buch stellt ein gutes Zwiegespräch mit vielen Punkten zum Nachdenken dar. Klar es bietet viele Thesen, ist nicht radikal oder Lösungsorientiert, aber es ist ein Schritt in eine Richtung, die wir Einschlagen können, wenn wir bereit sind aufeinander zuzugehen, uns Auszutauschen und Missverständnisse aus der Welt zu schaffen. Dieses Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

Die einen werden sich verstanden fühlen und die anderen auf Schlips getreten
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 28.11.2020

Sophie Passmann trifft bei ihrer Recherche auf namenhafte, weiße Männer1. Sie versucht die Frage zu klären, wer diese „alten weißen Männer“ denn seien, von denen vor allem der „Netzfeminismus“ (wie sie gern öfters sagt) spricht. Dabei trifft sie im Sommer 2018 auf unterschiedliche weiße Männer aus unterschiedlichen Bereichen und... Sophie Passmann trifft bei ihrer Recherche auf namenhafte, weiße Männer1. Sie versucht die Frage zu klären, wer diese „alten weißen Männer“ denn seien, von denen vor allem der „Netzfeminismus“ (wie sie gern öfters sagt) spricht. Dabei trifft sie im Sommer 2018 auf unterschiedliche weiße Männer aus unterschiedlichen Bereichen und unterschiedlichen Alters. Dass es „den einen alten weißen Mann“ nicht gibt, ist jeder:m Feminist:in bewusst und das erläutert auch Passmann öfters. Sie selbst ist Feministin und scheut sich daher auch nicht, ihren Gesprächspartner unangenehme Fragen zu stellen. Und das trifft genau das Problem, denn einige straucheln in ihrer Auffassung, Weltanschauung und ihren Privilegien. Einher geht eine teilweise krasse Vorverurteilung der Gesprächspartner. Das kann man gut oder schlecht finden, mich hatte es an einigen Stellen gestört. Bin aber versöhnlich rausgegangen, da Passmann auch für sich einige Vorurteile verschwinden lassen konnte. Am Ende stellen Passmann und ich fest: Es gibt keine allgemein gültige Antwort, wer nun dieser „alte weiße Mann“ ist. Aber es gibt einige Beschreibungen, für eine Personengruppe, die mit dieser Bezeichnung zusammengefasst wird. Was mir gefallen hat, waren die verschiedenen Männer, die so unterschiedliche Meinungen zu dem Thema Feminismus hatten, aber zusammengefasst hat sich niemand selbst als Feminist bezeichnet. Das bezeichnet eines der vielen Probleme, die Passmann in dem Buch gut rausgearbeitet hat: Feminismus sind nicht nur laute, nacktrumlaufende Frauen. Auch Männer können Feminist:in sein. Abgesehen von der teilweise zu krass voreingenommenen Meinung hat mir das Buch am Ende doch ganz gut gefallen. Ich kann es jeder:m ans Herz legen, wenn man sich mit dem Thema Feminismus und alte weiße Männer beschäftigen möchte.

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