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Alte weiße Männer

Ein Schlichtungsversuch

»Beweis erbracht: Unbestechlichen Feminismus gibt es auch in lustig. Sogar in sehr lustig! Großartig!« Anne Will.

Sophie Passmann ist Feministin und so gar nicht einverstanden mit der Plattitüde, der alte weiße Mann sei an allem schuld. Sie will wissen, was hinter diesem Klischeebild steckt und fragt nach: Ab wann ist man ein alter weißer Mann? Und kann man vielleicht verhindern, einer zu werden? Sophie Passmann gehört zu einer neuen Generation junger Feministinnen; das sind Frauen, die stolz, laut und selbstbestimmt sind. Sie wollen Vorstandschefinnen werden oder Hausfrauen, Kinder kriegen oder Karriere machen oder beides. Und sie haben ein Feindbild, den alten weißen Mann. Dabei wurde nie genau geklärt, was der alte weiße Mann genau ist. Eines ist klar: Er hat Macht und er will diese Macht auf keinen Fall verlieren. Doch Sophie Passmann will Gewissheit statt billiger Punch-lines, deswegen trifft sie mächtige Männer, um mit ihnen darüber zu sprechen: »Sind Sie ein alter weißer Mann und wenn ja – warum?« Die Texte, die daraus entstanden sind, gehören zu den klügsten und gleichzeitig lustigsten, die man hierzulande finden kann.

Sophie Passmann war im Gespräch mit:

Christoph Amend, Micky Beisenherz, Kai Diekmann, Robert Habeck, Carl Jakob Haupt, Kevin Kühnert, Rainer Langhans, Sascha Lobo, Papa Passmann, Ulf Poschardt, Tim Raue, Marcel Reif, Peter Tauber, Jörg Thadeusz, Claus von Wagner
Portrait
Sophie Passmann, Jahrgang 1994, ist für ihr Alter schon ganz schön viel da. Ihre Jugend verbrachte sie deutschlandweit mit Auftritten bei Poetry Slams, später trat sie als Comedian und Autorin auf. Nach ihrem Studium der Politikwissenschaft und Philosophie ging sie als Radiomoderatorin zu 1LIVE, außerdem ist sie im Ensemble des Neo Magazin Royale mit Jan Böhmermann. Ihre Texte und Kolumnen erschienen u.a. bei NEON und im ZEIT Magazin. Ihr Buch „Alte weiße Männer“ war ein SPIEGEL-Bestseller.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 07.03.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05246-6
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 19,2/12,7/2,2 cm
Gewicht 292 g
Auflage 7. Auflage
Verkaufsrang 1741
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Gina van Noppen, Thalia-Buchhandlung Hilden

Eine leichte Lektüre zum Thema "Feminismus". Man kann das Thema auch mit Witz angehen und einige bekannte Männer werden zu dem Thema "Alter weißer Mann" befragt. Die Ergebnisse sind amüsant, regen zum Denken an und lassen einen teilweise einfach nur Staunen, nicht immer positiv.

Die Suche nach Gründen.

Lina Eidner, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Sophie Passmann interviewt in "Alte weiße Männer" eine Auswahl an eben diesen. Sie will Antworten, ohne dabei das Klischee einer aggressiven Feministin zu erfüllen. Sie gibt sich als die Schlichterin zwischen beiden Seiten. Mit Humor lockert sie den Ernst der Lage etwas auf und mit ihrem ehrlichen Schreibstil bleibt sie nahbar. Sie zweifelt und hinterfragt, dennoch will sie die andere Seite verstehen und Hintergründe aufdecke an die man im ersten Moment vielleicht selbst gar nicht denkt. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung und bestens geeignet für Menschen, die sich bis jetzt eher weniger mit diesem Themen auseinandergesetzt haben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
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Ein Buch, das nachdenklich macht
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Lippspringe am 18.08.2019

Sophie Passmann ist schlagfertig, reflektiert und aufmerksam: Und genau diese Eigenschaften präsentiert sie auch in ihrem Buch "Alte weiße Männer". Sie berichtet über unterschiedlichste Gespräche, die sie mit verschiedenen Männern zum Thema Feminismus geführt hat, wobei die Frage im Vordergrund steht, wie es einem gelingt, kein ... Sophie Passmann ist schlagfertig, reflektiert und aufmerksam: Und genau diese Eigenschaften präsentiert sie auch in ihrem Buch "Alte weiße Männer". Sie berichtet über unterschiedlichste Gespräche, die sie mit verschiedenen Männern zum Thema Feminismus geführt hat, wobei die Frage im Vordergrund steht, wie es einem gelingt, kein "alter weißer Mann" zu werden. Interessant ist dabei, dass sie nicht nur mit Leuten wie Kevin Kühnert, die dem Feminismus gegenüber sehr offen sind, spricht, sondern sich auch mit Personen wie Kai Diekmann auseinandersetzt, der als ehemaliger Bild-Chef zwar das Seite-1-Girl abgeschafft hat, aber keineswegs als Freund des Feminismus gelten kann. Die Gespräche laufen dabei höchst unterschiedlich und werden von Passmann mit einer ganz eigenen, sehr persönlichen Note versehen, so dass man einen Einblick in ihre Gedanken bekommt, die verdeutlichen, wie mühsam der Kampf um Geschlechtergerechtigkeit noch immer ist. Die Vielseitigkeit der Gesprächspartner erlaubt es dabei nicht nur, klassische Argumente zu entlarven (die Frauen werden sich schon noch durchsetzen, wir müssen nur Geduld haben, ich habe auch ein Tochter, etc.), sondern auch Denkanstöße zu geben, dass unsere Gesellschaft mehr kritisches Bewusstsein benötigt. Man mag nicht allem, was Passmann schreibt, automatisch zustimmen, doch das Nachdenken über ihre Thesen und Beobachtungen lohnt, denn man lernt viel über sich selbst, die Gesellschaft, aber auch den Feminismus und seinen Kampf im Alltag. Aus meiner Sicht definitiv eine spannende, unterhaltsame und vor allem bemerkenswerte Lektüre, die nur an manchen Stellen leichte Länge aufweist.

von einer Kundin/einem Kunden aus Oldenburg am 03.04.2019
Bewertet: anderes Format

Unterhaltsam, kurzweilig und auch lustig. Bei einigen Interviews hätte ich allerdings mehr erwartet.

Witzig, vielfältig, überraschend
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 22.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Sophie Passmann konfrontiert Sascha Lobo, Kai Diekmann, Robert Habeck und weitere einflussreiche Männer augenzwinkernd mit dem Begriff des 'alten weißen Mannes'. Viele der Interviewten waren erstaunlich reflektiert in Bezug auf ihre Privilegien und die gesellschaftlichen Zusammenhänge. Doch es gibt auch den Bequemen, den A... Sophie Passmann konfrontiert Sascha Lobo, Kai Diekmann, Robert Habeck und weitere einflussreiche Männer augenzwinkernd mit dem Begriff des 'alten weißen Mannes'. Viele der Interviewten waren erstaunlich reflektiert in Bezug auf ihre Privilegien und die gesellschaftlichen Zusammenhänge. Doch es gibt auch den Bequemen, den Ahnungslosen, den Aalglatten; den unfreiwillig Komischen, der sich mit seinen Antworten selbst entlarvt; den cool Gelangweilten; den, der bei dem Wort 'Feminismus' zusammenzuckt. Nicht zu vergessen, den Intellektuellen, der sich vom Feminismus nicht abgeholt fühlt, ihn nicht anspruchsvoll genug, nicht herausfordernd genug empfindet, als handele es sich um ein theoretisches Gedankenspiel, etwas das ihn überhaupt nicht beträfe und daher um seine Aufmerksamkeit buhlen müsste. Angriffe, Ausflüchte und Täuschungsmanöver hat Sophie Passmann größtenteils routiniert abgewehrt. Es ist nicht ihr Ziel den anderen festzunageln. Trotzdem hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, dass sie stärker nachgehakt und fragt, wie die Männer Gleichberechtigung in ihrer Beziehung leben. Ich meine, wann trifft man schon mal Ulf Porschardt oder Micky Beisenherz? Der richtig alte weisse Mann, der Pate, der Patriarch, wurde nicht interviewt. Doch bei manchem Gesprächspartner schien es durch, das Festhalten an Liebgewonnenem, Blindheit für eigene Vorurteile, Desinteresse, Arroganz. All die Eigenschaften, die wir am 'Feindbild' kritisieren. Doch wie könnte ich dies anderen zum Vorwurf machen? Auch ich bin zuweilen überheblich oder gelangweilt, blind für meine Fehler und weiche unerwünschten Veränderungen aus, so lange es geht. Der Kern der Diskussion ist für mich: Sollten mächtige Männer freiwillig ihre Privilegien teilen? Die einen sehen das Leben als Kampf, die anderen glauben an Kooperation. Zwei Weltanschauungen, die aufeinanderprallen. Das ist damals bei James Camerons 'Avatar' schon nicht gut ausgegangen. Mein Fazit? Eine Leseempfehlung. Das Buch hat in mir die Frage ausgelöst, was ich anders machen würde, wenn ich wüsste, an den derzeitigen Verhältnissen würde sich nichts ändern. Das Buch ist nicht radikal, es bietet keine Lösungen, aber vielleicht den ersten Schritt dahin - die Einladung zum Nachdenken über sich selbst, zum Austausch, zur Klärung von Missverständnissen, zum Finden von Gemeinsamkeiten. Und das ist in der Zeit der Filterblasen schon ein sehr guter Anfang. Außerdem ist es wirklich witzig.