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Wenn der Schläfer erwacht

H. G. Wells

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Beschreibung

Zur Zeit des ausgehenden 19. Jahrhunderts fällt der Protagonist Graham nach mehreren Nächten der Schlaflosigkeit in eine totenähnliche Starre. So verharrt er für einen Zeitraum von mehr als zweihundert Jahren. Als er schließlich erwacht, muss er feststellen, dass er in der Zeit seines langen Schlafes zum reichsten und mächtigsten Mann der Welt geworden ist, denn durch geschickte Investitionen seiner geschäftlichen Stellvertreter ist sein Vermögen immens angewachsen. Auf diese Weise wurde einer Trust-Oligarchie der Weg bereitet, die nun die uneingeschränkte Herrscherin der gesamten Welt ist.

H. G. Wells war ein englischer Schriftsteller und Pionier der Science-Fiction-Literatur. Er hatte seine größten Erfolge mit den beiden Science-Fiction-Romanen Der Krieg der Welten und Die Zeitmaschine.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 248 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.08.2019
Sprache Deutsch
EAN 4057664556554
Verlag E-artnow
Dateigröße 1199 KB
Übersetzer Felix Paul Greve
Verkaufsrang 92040

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Lieblingsroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Ramsau am Dachstein am 14.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Neben Orwells 1984 eines meiner Lieblingsbücher. Bester Schlusssatz ever. PS: Auf gar keinen Fall die Beschreibung/Rückseite lesen.

Grandiose Dystopie eines sehr weitsichtigen Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

H.G. Wells war einer der Begründer der modernen Science-Fiction. Er absolvierte sein Studium der Naturwissenschaft bei dem grossen Biologen und ›Darwins Bulldog‹ T. H. Huxley (dessen Bruder Aldous Huxley ebenfalls die moderne Science-Ficiton prägte, unter anderem mit dem Weltbestseller ›Schöne neue Welt‹). Wells verfasste übe... H.G. Wells war einer der Begründer der modernen Science-Fiction. Er absolvierte sein Studium der Naturwissenschaft bei dem grossen Biologen und ›Darwins Bulldog‹ T. H. Huxley (dessen Bruder Aldous Huxley ebenfalls die moderne Science-Ficiton prägte, unter anderem mit dem Weltbestseller ›Schöne neue Welt‹). Wells verfasste über hundert Werke. Darunter solche Welterfolge wie ›Krieg der Welten‹ oder ›die Zeitmaschine‹. ›Wenn der Schläfer erwacht‹ geht hierbei fast ein wenig unter. Obwohl es eine grandiose Gesellschaftskritik und unglaubliche Utopie (oder vielleicht besser Dystopie) ist. Graham, der Protagonist in diesem Buch, ist müde, geplagt von depressionsartigen Gefühlszuständen und kann schon seit Wochen nicht mehr schlafen. Doch dann schläft er plötzlich ein - und erwacht 203 Jahre später völlig unerwartet in einer Welt, die sich weiterentwickelt hat - und ist, aufgrund des Zines-Zins-Effekt, grossen Erbschaften, die er gemacht hat und einem Rat, der sein Geld überall in der Welt angelegt hat, plötzlich der ›Herrscher der Welt‹. Sein Erwachen löst eine Revolution aus und er muss sich entscheiden, für welche ›Seite‹ er sich entscheidet. Doch was alles so einfach auf den ersten Blick erscheint, ist manchmal doch verworrener, als es zu sein scheint. Mit einem grandiosen Blick fürs Detail und für gesellschaftliche Zustände, gelingt Wells nicht nur ein abenteuerlicher Roman, sondern er beweist auch sein Gespür für die menschliche Entwicklung. Und vieles von dem, was er damals ›prophezeit‹ hat, zeigt sich heute für den interessierten Menschen als grauenvoller Wahrheit: »Und wie ist es heute?« »Profit und Freudenstädte oder - Sklaverei.« »Sklaverei? Sie wollen doch nicht sagen, dass es noch Leibeigenschaft gibt?« »Schlimmeres. Das ist es, was ich Ihnen sagen wollte. Sie müssen es erfahren. Man wird diese Dinge vor Ihnen verbergen, man wird Ihnen die Freudenstädte zeigen. Aber haben Sie die Männer, Frauen und Kinder in der blauen Einheitskleidung gesehen, mit ihren hohlwangigen, gelben Gesichtern und ihrem stumpfen Blick?« (S. 163) Graham ist Idealist. Er will die bestehenden Ungerechtigkeiten stürzen und so die Menschheit in die Freiheit führen. Doch, kann er sich auf den Revolutionsführer Ostrog verlassen? Hegt er die Selben Wünsche wie Graham? Oder ist Ostrog nur ein weiterer Machtpolitiker, der die ›Masse‹ geschickt zu lenken weiss? »Diese Welt ist für mich voller Überraschungen. Zu meiner Zeit träumten wir von einer Demokratie, von einer Zeit, da alle Menschen gleich und alle glücklich sein würden.« Ostrog sah ihn unverwandt an: »Die Tage der Demokratie sind vorbei«, sagte er. »Vorbei für immer. Sie begannen zur Zeit der Bogenschützen und endete, als nicht mehr eine tapfere Armee, sondern die bessere Ausrüstung über Sieg oder Niederlage entschied. Nicht die marschierende Infanterie, vielmehr teure Kanonen, grosse Panzerschiffe, strategische Eisenbahnlinien sind die Machtmittel. Und heute bedeutet Reichtum Macht, wie nie zuvor in der Geschichte. Er herrscht über Erde, Meer und Himmel. Die Macht gehört denen, die ihren Reichtum richtig zu gebrauchen wissen. Tatsachen müssen Sie akzeptieren - und das sind nun einmal Tatsachen.« (S. 171) Dieses Buch ist, wie bisher alle Bücher, die ich von Wells gelesen habe, extrem geistreich, weitblickend und spannend. Auch das Ende ist . . . speziell. Sehr lesenswert!

Wells zweite Zeitreise
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 06.02.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Auch wenn es die ein oder andere Parallele zu "Die Zeitmaschine" gibt - "Wenn der Schläfer erwacht" ist ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswert und wirklich so erschreckend visionär, dass es mir stellenweise den Rücken runterlief. Wells erweist sich einmal mehr als genauer Beobachter seiner Zeit, der mit viel Gespür für seine M... Auch wenn es die ein oder andere Parallele zu "Die Zeitmaschine" gibt - "Wenn der Schläfer erwacht" ist ebenfalls uneingeschränkt empfehlenswert und wirklich so erschreckend visionär, dass es mir stellenweise den Rücken runterlief. Wells erweist sich einmal mehr als genauer Beobachter seiner Zeit, der mit viel Gespür für seine Mitmenschen und unheimlichen Weitblick eine doch sehr bekannte "Zukunft" malt. Inwieweit diese bereits Gegenwart geworden ist, verdeutlicht den Stellenwert dieses Werks aus den Anfängen der Science-Fiction. Ein Klassiker, den es wiederzuentdecken gilt.

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