Alles ringsum Sichtbare

Andreas van Hooven

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Beschreibung

Joni und Nando schwimmen mitten im Berufsleben zwischen internationalen Medien, globalisierter Wirtschaft und Politik. Eine Erbschaft bringt die Enddreißiger zusammen und mit ihnen zwei Linien einer Familie, die sich am Ende des Zweiten Weltkrieges in Ostpreußen aus den Augen verlor. Die amerikanische Business-Managerin und der deutsche Journalist kommen sich näher und plötzlich steht die Frage im Raum, ob sie eine Familie gründen werden, wo sie gemeinsam leben und worauf sie verzichten. Ihre Lebensentwürfe prallen mehr und mehr aufeinander. Und was hinzukommt: Beim großen Wiedersehen des amerikanischen und des deutschen Familienzweiges zu Weihnachten in der polnischen Dreistadt Tricity tritt die verschüttete Vergangenheit einer grausamen Zeit zu Tage.

"Alles ringsum Sichtbare" erzählt die großen Fragen von Liebe, Trennung und Verlust im Licht einer Überflussgesellschaft sowie im Schatten eines grausamen Krieges neu.

Andreas van Hooven, 48, hat für eine Nachrichtenagentur in Berlin gearbeitet und die Pressearbeit zweier Städte verantwortet. Seit 2018 leitet er die Wahlkreisbüros eines Bundestagsabgeordneten. Der promovierte Musikwissenschaftler lebt mit seiner Familie in Oldenburg. 2016 erschien sein Debüt "Stadt der Platanen" bei BoD Norderstedt, 2017 der Musiker-Roman "Klangkörper". 2018 folgten Songs der im Roman beschriebenen Band "Stereos" beim Label recordJet. "Alles ringsum Sichtbare" ist sein dritter Roman.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 390
Erscheinungsdatum 29.02.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7504-4067-8
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/3 cm
Gewicht 414 g
Auflage 1

Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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bewegende Familiengeschichte
von Birgit Peitz (Birgit51) aus Neuss am 30.01.2021

Mich hat dieser Roman von Andreas van Hooven auf 369 Seiten sehr gut unterhalten. Das Cover ist auffällig und der Text auf der Rückseite hebt sich durch seine Form vom Mainstream ab. Allein zu bemängeln wäre, dass das Buch in sehr kleiner Schrift gedruckt wurde, so dass ich beim Lesen schnell müde wurde. Dies sollte man bei der ... Mich hat dieser Roman von Andreas van Hooven auf 369 Seiten sehr gut unterhalten. Das Cover ist auffällig und der Text auf der Rückseite hebt sich durch seine Form vom Mainstream ab. Allein zu bemängeln wäre, dass das Buch in sehr kleiner Schrift gedruckt wurde, so dass ich beim Lesen schnell müde wurde. Dies sollte man bei der nächsten Ausgabe ändern, auch wenn das Buch dadurch dicker wird. Die Handlung beschreibe ich hier nicht, dazu gibt es ja den Klappentext. Den Leser erwartet ein Familienroman, der im Wechsel aus Sicht der Hauptpersonen, von Joni und Nando auch in Rückblicken erzählt wird. Es gibt Einblicke in die Gesellschaft, in die Politik und die Historie der jeweiligen Zeit des Geschehens. Mich hat dieser Roman auf keiner Seite gelangweilt und durch den guten Schreibstil des Autors lies sich das interessante Buch auch gut lesen. Sehr detailreich wird das Leben und der Gefühle der Menschen beschrieben (allein schon dadurch, dass es aus deren Sicht geschildert wird), was mir sehr gefallen hat. Am Ende des Romans findet sich noch ein Familienstammbaum. Fazit: Ein anspruchsvolles, keineswegs seichtes Buch, welches ich sehr gerne weiterempfehle.

Alles ringsum Sichtbare
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 12.12.2020

Was bei diesem Buch sofort auffällt, ist das perfekt gestaltete Cover, das den Titel wunderbar umsetzt. Für die Rückseite ist der Ausschnitt des Auges ebenfalls gewählt, die kurze Inhaltsangabe folgt der Rundung, Eine, wie ich finde, sehr passende Idee. Die amerikanische Managerin Joni und der deutsche Journalist Nando lernen... Was bei diesem Buch sofort auffällt, ist das perfekt gestaltete Cover, das den Titel wunderbar umsetzt. Für die Rückseite ist der Ausschnitt des Auges ebenfalls gewählt, die kurze Inhaltsangabe folgt der Rundung, Eine, wie ich finde, sehr passende Idee. Die amerikanische Managerin Joni und der deutsche Journalist Nando lernen sich aufgrund einer Erbschaft kennen, die den deutschen und den amerikanischen Zweig der Familie wieder zusammen bringen sollen. Die beiden pendeln zwischen Sopot und Berlin. Joni wird schwanger und so müssen sie eine Entscheidung darüber treffen, ob und wo sie miteinander leben wollen. Über ihrer Geschichte steht auch die Frage, was genau sich an den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges abgespielt hat. Andreas van Hooven wechselt die Erzählperspektive zwischen Joni und Nando. Die beiden Protagonisten sind sehr ehrgeizig und gehen in ihren jeweiligen Berufen auf. Joni meint, sich ständig beweisen zu müssen, während Nando zunehmend Probleme bekommt, weil er bei einigen Themen nicht den journalistischen Abstand wahren kann. Die zweite Ebene dieses Romans betrifft die Ereignisse ab Januar 1945. Warum hatten die beiden Familien seit 70 Jahren keinen Kontakt mehr? Die beiden Männer und Cousins Hans und Karl sind mittlerweile verstorben. Beim Treffen in Sopot, unweit des ehemaligen Besitzes der Familie, erzählen die Frauen die Geschichte der Flucht, wobei Charlotte oder Charly, wie sie genannt wird, das Geheimnis enthüllt. Andreas van Hooven schreibt einen sehr gut lesbaren, jedoch eher ungewöhnlichen Schreibstil, der mich überzeugt. Durch die Beschreibungen des Alltags und der Gedanken entsteht ein gut vorstellbares Bild der Protagonisten, insbesondere von Joni und Nando, aber auch von den Mitgliedern der Familie. Auffällig ist, Joni und Nando nicht in der Lage sind, über ihre unterschiedlichen Vorstellungen des gemeinsamen Lebens zu sprechen und gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Das Ende bleibt offen und lässt hoffen. Ein Stammbaum am Ende des Buches stellt die Familienverhältnisse anschaulich dar. Fazit: ein tiefgehender Roman über Beziehungen, die Frage, wie man leben will und was wirklich wichtig ist.

Inreressante Handlung und historische Eiblicke in eine Familie
von einer Kundin/einem Kunden am 17.11.2020

Das Paar Joni und Nando, die beiden Protagonisten des Buches, sind über ein paar Ecken miteinander verwandt und arbeiten als Journalisten in unterschiedlichen Ländern. Doch sie stehen vor der großen Frage, wie sie miteinander ihre Zukunft verbringen wollen, da die Familienplanung im Raum steht. Außerdem möchten sie an Weihnachte... Das Paar Joni und Nando, die beiden Protagonisten des Buches, sind über ein paar Ecken miteinander verwandt und arbeiten als Journalisten in unterschiedlichen Ländern. Doch sie stehen vor der großen Frage, wie sie miteinander ihre Zukunft verbringen wollen, da die Familienplanung im Raum steht. Außerdem möchten sie an Weihnachten ihre Familien zusammenbringen, wobei Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg ans Licht kommen. Der Autor schreibt in einem angenehmen Stil, sodass man der Handlung gut folgen kann. Auch die Perspektivwechsel zwischen Joni und Nando sind geschickt ineinander übergeleitet. Mir sind die Handlungen teilweise etwas zu langatmig geschrieben, was der Qualität der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Besonders packend waren die Erzählungen aus der Vergangenheit, wenn die Großmütter Thea und Carly berichten, wie sie damals geflohen sind. Mit Nando und Joni konnte ich mich persönlich nicht besonders identifizieren, was aber auch nicht immer der Fall sein muss. Der Autor bedient sich nicht jedem Klischee oder jeder trivialen Handlungen, die in den meisten Büchern vorkommen. Besonders gut haben mir die rhetorischen und stilistischen Mittel gefallen, die der Autor einsetzt um einen Spannungsbogen aufzubauen und das interpretationsoffene Ende.


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