Alles ringsum Sichtbare

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.02.2020

Verlag

BoD – Books on Demand

Seitenzahl

390

Maße (L/B/H)

19/12/2,6 cm

Gewicht

414 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7504-4067-8

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4.0

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Inreressante Handlung und historische Eiblicke in eine Familie

Bewertung am 12.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Paar Joni und Nando, die beiden Protagonisten des Buches, sind über ein paar Ecken miteinander verwandt und arbeiten als Journalisten in unterschiedlichen Ländern. Doch sie stehen vor der großen Frage, wie sie miteinander ihre Zukunft verbringen wollen, da die Familienplanung im Raum steht. Außerdem möchten sie an Weihnachten ihre Familien zusammenbringen, wobei Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg ans Licht kommen. Der Autor schreibt in einem angenehmen Stil, sodass man der Handlung gut folgen kann. Auch die Perspektivwechsel zwischen Joni und Nando sind geschickt ineinander übergeleitet. Mir sind die Handlungen teilweise etwas zu langatmig geschrieben, was der Qualität der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Besonders packend waren die Erzählungen aus der Vergangenheit, wenn die Großmütter Thea und Carly berichten, wie sie damals geflohen sind. Mit Nando und Joni konnte ich mich persönlich nicht besonders identifizieren, was aber auch nicht immer der Fall sein muss. Der Autor bedient sich nicht jedem Klischee oder jeder trivialen Handlungen, die in den meisten Büchern vorkommen. Besonders gut haben mir die rhetorischen und stilistischen Mittel gefallen, die der Autor einsetzt um einen Spannungsbogen aufzubauen und das interpretationsoffene Ende.

Inreressante Handlung und historische Eiblicke in eine Familie

Bewertung am 12.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Paar Joni und Nando, die beiden Protagonisten des Buches, sind über ein paar Ecken miteinander verwandt und arbeiten als Journalisten in unterschiedlichen Ländern. Doch sie stehen vor der großen Frage, wie sie miteinander ihre Zukunft verbringen wollen, da die Familienplanung im Raum steht. Außerdem möchten sie an Weihnachten ihre Familien zusammenbringen, wobei Geschichten aus dem zweiten Weltkrieg ans Licht kommen. Der Autor schreibt in einem angenehmen Stil, sodass man der Handlung gut folgen kann. Auch die Perspektivwechsel zwischen Joni und Nando sind geschickt ineinander übergeleitet. Mir sind die Handlungen teilweise etwas zu langatmig geschrieben, was der Qualität der Geschichte aber keinen Abbruch tut. Besonders packend waren die Erzählungen aus der Vergangenheit, wenn die Großmütter Thea und Carly berichten, wie sie damals geflohen sind. Mit Nando und Joni konnte ich mich persönlich nicht besonders identifizieren, was aber auch nicht immer der Fall sein muss. Der Autor bedient sich nicht jedem Klischee oder jeder trivialen Handlungen, die in den meisten Büchern vorkommen. Besonders gut haben mir die rhetorischen und stilistischen Mittel gefallen, die der Autor einsetzt um einen Spannungsbogen aufzubauen und das interpretationsoffene Ende.

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Bewertung aus Magdeburg am 12.03.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was bei diesem Buch sofort auffällt, ist das perfekt gestaltete Cover, das den Titel wunderbar umsetzt. Für die Rückseite ist der Ausschnitt des Auges ebenfalls gewählt, die kurze Inhaltsangabe folgt der Rundung, Eine, wie ich finde, sehr passende Idee. Die amerikanische Managerin Joni und der deutsche Journalist Nando lernen sich aufgrund einer Erbschaft kennen, die den deutschen und den amerikanischen Zweig der Familie wieder zusammen bringen sollen. Die beiden pendeln zwischen Sopot und Berlin. Joni wird schwanger und so müssen sie eine Entscheidung darüber treffen, ob und wo sie miteinander leben wollen. Über ihrer Geschichte steht auch die Frage, was genau sich an den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges abgespielt hat. Andreas van Hooven wechselt die Erzählperspektive zwischen Joni und Nando. Die beiden Protagonisten sind sehr ehrgeizig und gehen in ihren jeweiligen Berufen auf. Joni meint, sich ständig beweisen zu müssen, während Nando zunehmend Probleme bekommt, weil er bei einigen Themen nicht den journalistischen Abstand wahren kann. Die zweite Ebene dieses Romans betrifft die Ereignisse ab Januar 1945. Warum hatten die beiden Familien seit 70 Jahren keinen Kontakt mehr? Die beiden Männer und Cousins Hans und Karl sind mittlerweile verstorben. Beim Treffen in Sopot, unweit des ehemaligen Besitzes der Familie, erzählen die Frauen die Geschichte der Flucht, wobei Charlotte oder Charly, wie sie genannt wird, das Geheimnis enthüllt. Andreas van Hooven schreibt einen sehr gut lesbaren, jedoch eher ungewöhnlichen Schreibstil, der mich überzeugt. Durch die Beschreibungen des Alltags und der Gedanken entsteht ein gut vorstellbares Bild der Protagonisten, insbesondere von Joni und Nando, aber auch von den Mitgliedern der Familie. Auffällig ist, Joni und Nando nicht in der Lage sind, über ihre unterschiedlichen Vorstellungen des gemeinsamen Lebens zu sprechen und gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Das Ende bleibt offen und lässt hoffen. Ein Stammbaum am Ende des Buches stellt die Familienverhältnisse anschaulich dar. Fazit: ein tiefgehender Roman über Beziehungen, die Frage, wie man leben will und was wirklich wichtig ist.

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Bewertung aus Magdeburg am 12.03.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was bei diesem Buch sofort auffällt, ist das perfekt gestaltete Cover, das den Titel wunderbar umsetzt. Für die Rückseite ist der Ausschnitt des Auges ebenfalls gewählt, die kurze Inhaltsangabe folgt der Rundung, Eine, wie ich finde, sehr passende Idee. Die amerikanische Managerin Joni und der deutsche Journalist Nando lernen sich aufgrund einer Erbschaft kennen, die den deutschen und den amerikanischen Zweig der Familie wieder zusammen bringen sollen. Die beiden pendeln zwischen Sopot und Berlin. Joni wird schwanger und so müssen sie eine Entscheidung darüber treffen, ob und wo sie miteinander leben wollen. Über ihrer Geschichte steht auch die Frage, was genau sich an den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges abgespielt hat. Andreas van Hooven wechselt die Erzählperspektive zwischen Joni und Nando. Die beiden Protagonisten sind sehr ehrgeizig und gehen in ihren jeweiligen Berufen auf. Joni meint, sich ständig beweisen zu müssen, während Nando zunehmend Probleme bekommt, weil er bei einigen Themen nicht den journalistischen Abstand wahren kann. Die zweite Ebene dieses Romans betrifft die Ereignisse ab Januar 1945. Warum hatten die beiden Familien seit 70 Jahren keinen Kontakt mehr? Die beiden Männer und Cousins Hans und Karl sind mittlerweile verstorben. Beim Treffen in Sopot, unweit des ehemaligen Besitzes der Familie, erzählen die Frauen die Geschichte der Flucht, wobei Charlotte oder Charly, wie sie genannt wird, das Geheimnis enthüllt. Andreas van Hooven schreibt einen sehr gut lesbaren, jedoch eher ungewöhnlichen Schreibstil, der mich überzeugt. Durch die Beschreibungen des Alltags und der Gedanken entsteht ein gut vorstellbares Bild der Protagonisten, insbesondere von Joni und Nando, aber auch von den Mitgliedern der Familie. Auffällig ist, Joni und Nando nicht in der Lage sind, über ihre unterschiedlichen Vorstellungen des gemeinsamen Lebens zu sprechen und gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Das Ende bleibt offen und lässt hoffen. Ein Stammbaum am Ende des Buches stellt die Familienverhältnisse anschaulich dar. Fazit: ein tiefgehender Roman über Beziehungen, die Frage, wie man leben will und was wirklich wichtig ist.

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von Andreas van Hooven

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