Produktbild: Die Sünden der Gerechten
Band 28

Die Sünden der Gerechten Historischer Kriminalroman

Aus der Reihe Schwester Fidelma
6

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/11,4/3,5 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Reihe

Schwester Fidelma ermittelt 31

Originaltitel

Blood in Eden

Übersetzt von

Bela Wohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3714-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.11.2020

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

19/11,4/3,5 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Reihe

Schwester Fidelma ermittelt 31

Originaltitel

Blood in Eden

Übersetzt von

Bela Wohl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3714-3

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Für einmal unpolitisch

Bücher in meiner Hand am 10.11.2020

Bewertungsnummer: 1400997

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf diesen Band war ich sehr gespannt. Nicht nur weil ich dieses Jahr mein zwanzigstes Schwester-Fidelma-Lesejubiläum feiere, sondern auch weil der letzte Band so schwach war und schlechte Laune versprühte. Ich nehm es vorweg: "Die Sünden der Gerechten" ist total spannend und gefiel mir ausserordentlich gut. Für einmal haben die Ermittlungen so gar nichts Politisches an sich, was sich sehr wohltuend las. Fidelma und Eadulf sind nach einem Anlass auf dem Heimweg und noch zwei Tagesritte von Cashel entfernt. Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit gelangen sie gerade noch rechtzeitig nach Cloichin und können verhindern, dass ein Mann gehängt wird. Wer Fidelma kennt, weiss, wie sie auf eigenmächtige und nicht mit dem Gesetz übereinstimmende Vergeltungstaten reagiert. Angeführt von einem Mönch, der denkt, er stehe über Fidelma, sind nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch der junge Schultheiss voreingenommen. Eadulf und Fidelma haben es deshalb nicht leicht, besonders da sich am Ende der Mord an der Bauernfamilie als perfider Plan herausstellt. Ich konnte diesen historischen Krimi gestern Nacht kaum aus der Hand legen - natürlich musste ich ausgerechnet heute sehr früh aufstehen. Es empfiehlt sich also, ihn an einem Wochenende zu lesen, damit nach einer langen Lesenacht morgens der Wecker nicht klingelt. Die 31 Bände wurden bisher - wenn ich richtig gezählt habe - von vier Übersetzern übersetzt. Die ersten zehn Bände wurden von Friedrich Baadke übersetzt, "Tod bei Vollmond" übersetzte Susanne Olivia Zylla. Circa siebzehn Bände tragen die Handschrift von Irmhild und Otto Brandstädter und erst die neueren drei Titel wurden von Bela Wohl ins Deutsche übertragen. Mir ist bei diesem "Mord im Paradies", so der Untertitel im Buchinnern, aufgefallen, dass die aktuelle Übersetzung im Gegensatz zu den älteren Bänden sehr modern daher kommt. Dass Peter Tremayne plötzlich seinen Schreibstil änderte, wage ich zu bezweifeln und laste die teilweise sehr zeitgemässe moderne Ausdrucksweise in diesem Band der neuen Übersetzerin an. Es liest sich so natürlich einfacher und bequemer, will in meinen Augen aber nicht recht ins Mittelalter passen. Der Spannung tut die neumodische Sprache aber keinen Abbruch. Fazit: Enorm fesselnder unpolitischer Fall für Fidelma und Eadulf. 5 Punkte.

Für einmal unpolitisch

Bücher in meiner Hand am 10.11.2020
Bewertungsnummer: 1400997
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Auf diesen Band war ich sehr gespannt. Nicht nur weil ich dieses Jahr mein zwanzigstes Schwester-Fidelma-Lesejubiläum feiere, sondern auch weil der letzte Band so schwach war und schlechte Laune versprühte. Ich nehm es vorweg: "Die Sünden der Gerechten" ist total spannend und gefiel mir ausserordentlich gut. Für einmal haben die Ermittlungen so gar nichts Politisches an sich, was sich sehr wohltuend las. Fidelma und Eadulf sind nach einem Anlass auf dem Heimweg und noch zwei Tagesritte von Cashel entfernt. Auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit gelangen sie gerade noch rechtzeitig nach Cloichin und können verhindern, dass ein Mann gehängt wird. Wer Fidelma kennt, weiss, wie sie auf eigenmächtige und nicht mit dem Gesetz übereinstimmende Vergeltungstaten reagiert. Angeführt von einem Mönch, der denkt, er stehe über Fidelma, sind nicht nur die Dorfbewohner, sondern auch der junge Schultheiss voreingenommen. Eadulf und Fidelma haben es deshalb nicht leicht, besonders da sich am Ende der Mord an der Bauernfamilie als perfider Plan herausstellt. Ich konnte diesen historischen Krimi gestern Nacht kaum aus der Hand legen - natürlich musste ich ausgerechnet heute sehr früh aufstehen. Es empfiehlt sich also, ihn an einem Wochenende zu lesen, damit nach einer langen Lesenacht morgens der Wecker nicht klingelt. Die 31 Bände wurden bisher - wenn ich richtig gezählt habe - von vier Übersetzern übersetzt. Die ersten zehn Bände wurden von Friedrich Baadke übersetzt, "Tod bei Vollmond" übersetzte Susanne Olivia Zylla. Circa siebzehn Bände tragen die Handschrift von Irmhild und Otto Brandstädter und erst die neueren drei Titel wurden von Bela Wohl ins Deutsche übertragen. Mir ist bei diesem "Mord im Paradies", so der Untertitel im Buchinnern, aufgefallen, dass die aktuelle Übersetzung im Gegensatz zu den älteren Bänden sehr modern daher kommt. Dass Peter Tremayne plötzlich seinen Schreibstil änderte, wage ich zu bezweifeln und laste die teilweise sehr zeitgemässe moderne Ausdrucksweise in diesem Band der neuen Übersetzerin an. Es liest sich so natürlich einfacher und bequemer, will in meinen Augen aber nicht recht ins Mittelalter passen. Der Spannung tut die neumodische Sprache aber keinen Abbruch. Fazit: Enorm fesselnder unpolitischer Fall für Fidelma und Eadulf. 5 Punkte.

Mord und Totschlag im Irland des 7. Jahrhunderts

Zauberberggast aus München am 15.11.2020

Bewertungsnummer: 1402820

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Sünden der Gerechten" ist mittlerweile der sage und schreibe einunddreißigste Band in der Reihe um Schwester Fidelma von Cashel. Das Besondere an dieser Krimireihe ist, dass sie sich im Irland des 7. Jahrhunderts nach Christus abspielt. Irland befindet sich zu dieser Zeit in einem noch immer frühen Stadium der Christianisierung, wobei der alte keltische bzw. heidnische Glaube noch von vielen praktiziert wird. Langsam kommt auch die neue Lehre aus Rom dazu, der Katholizismus, der dem Urchristentum viele Änderungen und Gesetze überstülpt. Um religiösen Fanatismus und die widerstreitenden Glaubensrichtungen geht es auch in diesem Roman. Vor allem aber um Allzumenschliches, nämlich Rache und Habgier. Diesmal spielt sich die Handlung in dem kleinen irischen Dorf Cloichin ab. Fidelma und Eadulf kommen zufällig dazu, als ein vermeintlicher Vierfachmörder von einem aufgebrachten Mob auf Anordnung des Predigers Bruder Gadra gehenkt werden soll. Bei dem Mann handelt es sich um einen Wanderarbeiter, der mit seiner Familie nur eine Nacht auf dem Bauernhof des Mordopfers Adnán verbrachte. Am Morgen wurden der Bauer, seine Frau und seine beiden Söhne ermordet aufgefunden. Schwester Fidelma und Eadulf können den Tod des Wanderarbeiters verhindern und beginnen im Dorf zu ermitteln, wobei die dunklen Geheimnisse und menschlichen Abgründe der Dorfbewohner langsam zu Tage treten. Die Hauptfigur der Reihe, die keltische Nonne Fidelma, ist eine toughe Frau, die ihren Weg geht und vor allem an eins glaubt: Gerechtigkeit. Schließlich ist sie auch eine Dàlaigh, eine Art Anwältin des Königs, der ihr Bruder ist. Fidelma ist eine analytisch agierende Ermittlerin, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Ich bin ihr leider erst in diesem dreißigsten Band begegnet, deshalb kann ich zu ihrer Charakterentwicklung innerhalb der Reihe nichts sagen. Eadulf, ihr Partner und Gefährte, ist mehr der Typ Dr. Watson. Er wartet erst ab, welche Ermittlungsrichtung Fidelma einschlägt und gibt dann seine Meinung kund. Die anderen Figuren des Romans kommen etwas stereotyper daher, aber das ist bei einem solchen Krimi meiner Meinung nach auch in Ordnung. Ich finde der Autor beschreibt die Dynamik in diesem frühmittelalterlichen Dorf, in dem jeder ein Geheimnis zu haben scheint, sehr gut. Die Fronten sind ziemlich verhärtet und fast alle Bewohner haben ihre eingefahrenen Meinungen bzw. unverbrüchlichen Vorurteile über Andersdenkene, Andersgläubige, Fremde und sonstige Außenseiter der Gesellschaft. Aber auch die etablierten Dörfler bekommen ihr Fett weg. Es herrschen Neid und Missgunst. Umso erfrischender sind die vorurteilslosen Ermittlungen Fidelmas, die die Menschen nur nach ihren Taten und ein Verbrechen anhand der Beweise beurteilt. Dass der Autor Historiker ist merkt man an einigen Stellen überdeutlich. Er lässt zahlreiche historische Ereignisse und Fakten der Rechts- sowie der Religionsgeschichte in die Gespräche der Figuren mit einfließen. Außerdem geht es oft um das irische Rechtssystem des 7. Jahrhunderts nach Christus. Für den unkundigen Leser (wie ich einer bin) muten diese Rechtsbegriffe und juristischen Konzepte eher exotisch an. Ich habe mich damit schwer getan und fand die Stellen sehr langatmig. Für einen Krimi ist das Buch mit fast 500 Seiten relativ lang und die Handlung nimmt auch erst im letzten Drittel so richtig an Fahrt auf. Ich hatte immer wieder Probleme die vielen keltischen Namen auseinanderzuhalten, von den Rechtsbegriffen wie schon gesagt ganz zu schweigen. Am Anfang findet sich zwar ein Personenverzeichnis, das ich als Leserin des Ebooks aber nicht so richtig nutzen konnte. Nichtsdestotrotz gefällt mir diese historische Krimireihe, die meiner Meinung nach auch für Neueinsteiger geeignet ist, ganz gut und vor allem die starke Hauptfigur Schwester Fidelma. Ob ich noch weitere Bände der Reihe lesen werde, weiß ich noch nicht.

Mord und Totschlag im Irland des 7. Jahrhunderts

Zauberberggast aus München am 15.11.2020
Bewertungsnummer: 1402820
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Die Sünden der Gerechten" ist mittlerweile der sage und schreibe einunddreißigste Band in der Reihe um Schwester Fidelma von Cashel. Das Besondere an dieser Krimireihe ist, dass sie sich im Irland des 7. Jahrhunderts nach Christus abspielt. Irland befindet sich zu dieser Zeit in einem noch immer frühen Stadium der Christianisierung, wobei der alte keltische bzw. heidnische Glaube noch von vielen praktiziert wird. Langsam kommt auch die neue Lehre aus Rom dazu, der Katholizismus, der dem Urchristentum viele Änderungen und Gesetze überstülpt. Um religiösen Fanatismus und die widerstreitenden Glaubensrichtungen geht es auch in diesem Roman. Vor allem aber um Allzumenschliches, nämlich Rache und Habgier. Diesmal spielt sich die Handlung in dem kleinen irischen Dorf Cloichin ab. Fidelma und Eadulf kommen zufällig dazu, als ein vermeintlicher Vierfachmörder von einem aufgebrachten Mob auf Anordnung des Predigers Bruder Gadra gehenkt werden soll. Bei dem Mann handelt es sich um einen Wanderarbeiter, der mit seiner Familie nur eine Nacht auf dem Bauernhof des Mordopfers Adnán verbrachte. Am Morgen wurden der Bauer, seine Frau und seine beiden Söhne ermordet aufgefunden. Schwester Fidelma und Eadulf können den Tod des Wanderarbeiters verhindern und beginnen im Dorf zu ermitteln, wobei die dunklen Geheimnisse und menschlichen Abgründe der Dorfbewohner langsam zu Tage treten. Die Hauptfigur der Reihe, die keltische Nonne Fidelma, ist eine toughe Frau, die ihren Weg geht und vor allem an eins glaubt: Gerechtigkeit. Schließlich ist sie auch eine Dàlaigh, eine Art Anwältin des Königs, der ihr Bruder ist. Fidelma ist eine analytisch agierende Ermittlerin, die sich durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Ich bin ihr leider erst in diesem dreißigsten Band begegnet, deshalb kann ich zu ihrer Charakterentwicklung innerhalb der Reihe nichts sagen. Eadulf, ihr Partner und Gefährte, ist mehr der Typ Dr. Watson. Er wartet erst ab, welche Ermittlungsrichtung Fidelma einschlägt und gibt dann seine Meinung kund. Die anderen Figuren des Romans kommen etwas stereotyper daher, aber das ist bei einem solchen Krimi meiner Meinung nach auch in Ordnung. Ich finde der Autor beschreibt die Dynamik in diesem frühmittelalterlichen Dorf, in dem jeder ein Geheimnis zu haben scheint, sehr gut. Die Fronten sind ziemlich verhärtet und fast alle Bewohner haben ihre eingefahrenen Meinungen bzw. unverbrüchlichen Vorurteile über Andersdenkene, Andersgläubige, Fremde und sonstige Außenseiter der Gesellschaft. Aber auch die etablierten Dörfler bekommen ihr Fett weg. Es herrschen Neid und Missgunst. Umso erfrischender sind die vorurteilslosen Ermittlungen Fidelmas, die die Menschen nur nach ihren Taten und ein Verbrechen anhand der Beweise beurteilt. Dass der Autor Historiker ist merkt man an einigen Stellen überdeutlich. Er lässt zahlreiche historische Ereignisse und Fakten der Rechts- sowie der Religionsgeschichte in die Gespräche der Figuren mit einfließen. Außerdem geht es oft um das irische Rechtssystem des 7. Jahrhunderts nach Christus. Für den unkundigen Leser (wie ich einer bin) muten diese Rechtsbegriffe und juristischen Konzepte eher exotisch an. Ich habe mich damit schwer getan und fand die Stellen sehr langatmig. Für einen Krimi ist das Buch mit fast 500 Seiten relativ lang und die Handlung nimmt auch erst im letzten Drittel so richtig an Fahrt auf. Ich hatte immer wieder Probleme die vielen keltischen Namen auseinanderzuhalten, von den Rechtsbegriffen wie schon gesagt ganz zu schweigen. Am Anfang findet sich zwar ein Personenverzeichnis, das ich als Leserin des Ebooks aber nicht so richtig nutzen konnte. Nichtsdestotrotz gefällt mir diese historische Krimireihe, die meiner Meinung nach auch für Neueinsteiger geeignet ist, ganz gut und vor allem die starke Hauptfigur Schwester Fidelma. Ob ich noch weitere Bände der Reihe lesen werde, weiß ich noch nicht.

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Die Sünden der Gerechten

von Peter Tremayne

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Maja Günther

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4/5

Geld steht über Leben & fanatischer...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Geld steht über Leben & fanatischer Glauben entbehrt jede Menschlichkeit - Fidelma steht in ihrem 28.Fall vor den schwindenden Festen ihrer (Rechts)Welt und verzweifelt an der Redlichkeit ihrer Landsleute. Brillant kombiniert löst sich der immer düsterer werdende Fall allmählich.
  • Maja Günther
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Geld steht über Leben & fanatischer...

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Geld steht über Leben & fanatischer Glauben entbehrt jede Menschlichkeit - Fidelma steht in ihrem 28.Fall vor den schwindenden Festen ihrer (Rechts)Welt und verzweifelt an der Redlichkeit ihrer Landsleute. Brillant kombiniert löst sich der immer düsterer werdende Fall allmählich.

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