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DAVE - Österreichischer Buchpreis 2021 Roman

36

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2021

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/3,8 cm

Gewicht

537 g

Farbe

Indigo

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96473-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Ein Geistesblitz von einem Roman!« Denis Scheck, Druckfrisch (Das Erste), 24.01.2021 ("Das Erste druckfrisch")
»Dieser Roman ist nicht nur inhaltlich, sondern eben auch formal unheimlich clever. Wurde dieser Text von Raphaela Edelbauer geschrieben oder doch von einer künstlichen Literatursuperintelligenz? [...] Das Wissenschaftliche wird hier literarisch, und die vordergründig so coole Prosa präsentiert sich als so amüsantes wie bitterböses Spiel mit den religiösen Auswüchsen technoiden Denkens.« Carsten Otte, Zeit Online, 23.01.2021 ("Die Zeit Online")
»Der Autorin gelingt in ‚DAVE‘ etwas, das mit dem geologischen Phänomen des Erdrutsches verglichen werden kann: die Darstellung einer gewaltigen Zeit- und Epochenbewegung, die in unserer Gegenwart wurzelt, angereichert mit umfassender Unsicherheit.« Wolfgang Paterno, Profil, 14. November 2021 ("Profil")
»Edelbauer erzählt elegant und pointiert, mit galligem Witz, Lust an der Anspielung und immer wieder verblüffenden Wendungen von der Ohnmacht des einzelnen in einer Diktatur der Weltverbesserer.« HVB-Pressemitteilung, 08. November 2021 ("HVB-Pressemitteilung")
»Ein surrealistischer Science-Fiction-Roman mit einem filmreifen Showdown.« Renzo Wellinger, PNP, 08. Mai 2021 ("Passauer Neue Presse")
»Ein komplexes Gedankenspiel, das Lust macht, über das Thema KI nachzudenken, und daran erinnert, dass es letztlich darum geht, ob wir technische Entwicklungen verwenden, um mehr Ausbeutung, Kontrolle und Normierung zu schaffen, oder um ein besseres Leben mit mehr Freiheit zu ermöglichen.« Norma Schneider, Neues Deutschland, 05. Mai 2021 ("nd")
»DAVE ist ein hochintelligentes Meisterwerk, wie man es selten liest.« Dierk Wolters, Frankfurter Neue Presse, 19. April 2021 ("Frankfurter Neue Presse")
»Es ist ein wahrlich seltsamer Ort, den Edelbauer flirrend lebhaft schildert. Es gibt Szenen, die auch losgelöst von DAVE im Gedächtnis bleiben. Als seien es eigene Erinnerungen.« Judith von Sternburg, FR, 16. April 2021 ("Frankfurter Rundschau")
»Dieser Roman macht den Leser fertig; schleudert ihn ungebremst durch alle Sphären der Wahrnehmung. Wo er eben noch kurz glaubte, jetzt habe er es begriffen, steht er kurz darauf am Abgrund und sieht alle seine Begriffe in die Tiefe stürzen. Er steht am Abgrund - und zugleich auf dem (vorläufigen) Gipfel der Erzählkunst von Raphaela Edelbauer, auf dem sie selbst, womöglich, nicht mehr weiter weiß. [...] Es gibt also noch eine Literatur, die sich nicht im Autofiktionalen erschöpft, die sich herausschält aus den Begrenzungen des eigenen Ichs und aus dem, was ist, etwas ganz Neues, etwas Eigenes schöpft. Fraglich, ob es je einen DAVE geben wird. Aber es gibt Raphaela Edelbauer und das ist viel besser.« Alexander Solloch, NDR, 09. April 2021 ("Norddeutscher Rundfunk")
»Ein Zukunftsroman mit humanistischer Botschaft.« Rainer Moritz, Chrismon, April 2021 ("Chrismon")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.01.2021

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

21,1/13,2/3,8 cm

Gewicht

537 g

Farbe

Indigo

Auflage

6. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-96473-8

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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2 Sterne

1 Sterne

Digitalisierung x Literatur

Bewertung aus Wien am 03.10.2022

Bewertungsnummer: 1798598

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist nicht nur singulär in der österreichischen Literatur, sondern hat die gesamte deutschsprachige glaube ich mit einem Mal ins digitale Zeitalter katapultiert: Die Fragen, die sich so lange gestellt wurden (Wie erzählt man vom digitalen Leben? Woher nimmt man neue Metaphern, damit unsere Bücher nicht mehr so klingen, als schrieben sich die handelnden Personen noch Briefe?), hat Edelbauer bravourös und mit Knalleffekt beantwortet. Die Handlung zusammenzufassen wäre hier ein Verbrechen - es gibt wenige Bücher, denen man unvoreingenommener und nichts ahnender gegenüber treten sollte. Die möbiusschleifenartige Struktur erlaubt eine langanhaltende Ungewissheit, die sich auch auf den letzten Seiten nicht völlig klärt. Was die Autorin mit der Ich-Form, die anderswo schon so ausgelaugt wirkt, anstellt, revolutioniert diese auf eine ähnliche Art und Weise, wie Olga Tokarczuk den auktorialen Erzähler mit den "Jakobsbüchern" erneuert und erneut erfunden hat. Und dann ist da noch die Sprache, die geschliffen und überraschend ist, treffsicher, schön und bildreich, die kompliziertesten Gedankenexperimente und technisch-philosophischen Konzepte auf den Punkt bringend. Außerdem ist der Roman auf eine kinematografische Weise äußerst ästethisch - stylisch wie ein David Fincher Film, ausgeklügelt wie ein Christopher Nolan Drehbuch, Welten schaffend wie Denis Villeneuve. Unbedingt lesen! Und, bitte, alsbald verfilmen.

Digitalisierung x Literatur

Bewertung aus Wien am 03.10.2022
Bewertungsnummer: 1798598
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieser Roman ist nicht nur singulär in der österreichischen Literatur, sondern hat die gesamte deutschsprachige glaube ich mit einem Mal ins digitale Zeitalter katapultiert: Die Fragen, die sich so lange gestellt wurden (Wie erzählt man vom digitalen Leben? Woher nimmt man neue Metaphern, damit unsere Bücher nicht mehr so klingen, als schrieben sich die handelnden Personen noch Briefe?), hat Edelbauer bravourös und mit Knalleffekt beantwortet. Die Handlung zusammenzufassen wäre hier ein Verbrechen - es gibt wenige Bücher, denen man unvoreingenommener und nichts ahnender gegenüber treten sollte. Die möbiusschleifenartige Struktur erlaubt eine langanhaltende Ungewissheit, die sich auch auf den letzten Seiten nicht völlig klärt. Was die Autorin mit der Ich-Form, die anderswo schon so ausgelaugt wirkt, anstellt, revolutioniert diese auf eine ähnliche Art und Weise, wie Olga Tokarczuk den auktorialen Erzähler mit den "Jakobsbüchern" erneuert und erneut erfunden hat. Und dann ist da noch die Sprache, die geschliffen und überraschend ist, treffsicher, schön und bildreich, die kompliziertesten Gedankenexperimente und technisch-philosophischen Konzepte auf den Punkt bringend. Außerdem ist der Roman auf eine kinematografische Weise äußerst ästethisch - stylisch wie ein David Fincher Film, ausgeklügelt wie ein Christopher Nolan Drehbuch, Welten schaffend wie Denis Villeneuve. Unbedingt lesen! Und, bitte, alsbald verfilmen.

CHRISTOPHER NOLAN ZWISCHEN ZWEI BUCHDECKELN!

Bewertung am 05.09.2022

Bewertungsnummer: 1780961

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwo auf der Erde in einer nicht allzu fernen Zukunft: Syz ist ein IT-Techniker und arbeitet mit zig hundert anderen daran DIE künstliche Intelligenz mit Bewusstsein zu schaffen: DAVE. Doch was ist eigentlich “Bewusstsein” und inwiefern soll eine nicht-natürliche Intelligenz ein Bewusstsein haben können? Diese Fragen und viele weitere nagen an den Wissenschaftlern und Syz, bis er vom Forschungsleiter Fröhlich gerufen wird, um als menschliches Abbild für DAVE fungieren soll, sprich, eine Kopie von sich selber erstellen soll. Syz tut das dann auch, jedoch tauchen, im Laufe dieses Prozesses, immer mehr Zweifel in ihm auf. Fazit: Raphaela Edelbauer hat eine unglaublich spannende und komplexe Geschichte geschaffen, die philosophisch tiefgründig auf Fragen bezüglich der künstlichen Intelligenz und dem Bewusstsein eingeht. Zudem hat sie es geschafft mit einer stilistisch eleganten Sprache viele verschiedene Themen in eine Geschichte zu packen, die Einen von Anfang an nicht mehr loslässt und am Schluss nur noch grübeln.

CHRISTOPHER NOLAN ZWISCHEN ZWEI BUCHDECKELN!

Bewertung am 05.09.2022
Bewertungsnummer: 1780961
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Irgendwo auf der Erde in einer nicht allzu fernen Zukunft: Syz ist ein IT-Techniker und arbeitet mit zig hundert anderen daran DIE künstliche Intelligenz mit Bewusstsein zu schaffen: DAVE. Doch was ist eigentlich “Bewusstsein” und inwiefern soll eine nicht-natürliche Intelligenz ein Bewusstsein haben können? Diese Fragen und viele weitere nagen an den Wissenschaftlern und Syz, bis er vom Forschungsleiter Fröhlich gerufen wird, um als menschliches Abbild für DAVE fungieren soll, sprich, eine Kopie von sich selber erstellen soll. Syz tut das dann auch, jedoch tauchen, im Laufe dieses Prozesses, immer mehr Zweifel in ihm auf. Fazit: Raphaela Edelbauer hat eine unglaublich spannende und komplexe Geschichte geschaffen, die philosophisch tiefgründig auf Fragen bezüglich der künstlichen Intelligenz und dem Bewusstsein eingeht. Zudem hat sie es geschafft mit einer stilistisch eleganten Sprache viele verschiedene Themen in eine Geschichte zu packen, die Einen von Anfang an nicht mehr loslässt und am Schluss nur noch grübeln.

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DAVE - Österreichischer Buchpreis 2021

von Raphaela Edelbauer

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Nate Pischner

Thalia Berlin – Alexa

Zum Portrait

5/5

Kann eine künstliche Intelligenz...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kann eine künstliche Intelligenz Bewusstsein erlangen? Und sollten wir das überhaupt wollen? Allein die Sprache ist schon so schön, dass man das Buch gar nicht weglegen möchte. Philosophie meets sience fiction und das im Breitwandformat. Schräg, witzig und sehr spannend!
  • Nate Pischner
  • Buchhändler/-in

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5/5

Kann eine künstliche Intelligenz...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Kann eine künstliche Intelligenz Bewusstsein erlangen? Und sollten wir das überhaupt wollen? Allein die Sprache ist schon so schön, dass man das Buch gar nicht weglegen möchte. Philosophie meets sience fiction und das im Breitwandformat. Schräg, witzig und sehr spannend!

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Holger Voncken

Thalia Siegburg

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5/5

Herrliche Sprachkunst und Perspektivenspiel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mittlerweile ist die Auswahl an Büchern über Künstliche Intelligenz enorm. Und so ist es gar nicht einmal das Thema, sondern die Perspektive und vor allem die Sprache, welche diesen Roman zu einem seltenen Phänomen machen: Mit spürbarer Liebe am versierten Spiel mit Formulierungen, Begriffen und Grammatik sowie dem Mut, eine eigenwillige Idee vermittels eines Szenarios zu erzählen, welches trotz oder gerade dank seiner Absonderlichkeit zugleich unwirkliches als auch greif- und erlebbar ist, hat Raphaela Edelbauer mit „Dave“ einen der interessantesten und eigenwilligsten Science-Fiction Titel der letzten Jahre abgeliefert. Über den Verlauf des beschriebenen Geschehens rund um den Programmierer Syz möchte man tatsächlich gar nicht allzu viele Worte verlieren. Schließlich liegt der Genuss dieser komplexen Geschichte nicht zuletzt auch darin, sich in der aberwitzigen Welt von „Dave“ zurecht zu finden und dann dabei zuzuschauen, wie diese aus den Fugen zu geraten scheint. Es sind die vielen Fragen, welche den Leser immer tiefer hinein ziehen. Grundlegend und über allem schwebend jene, ob DAVE, die autonome Denkmaschine, tatsächlich funktionieren wird und es den postapokalyptisch in einem grotesken IT-Komplex ihrem endgültigen Ziel entgegen fiebernden Menschheitsresten gelingt, die bereits im Vorfeld zur messianischen Figur verklärten KI mit menschlichem Bewusstsein zu impfen. Wer Spaß an einem Gedanken-, Sprach- und Ideenreigen hat, der streckenweise wirkt, als hätte Terry Gilliam das Skript einer Philosophievorlesung zu Digitalisierung, Transhumanismus und Ethik verfilmt, dem sei dieses Feuerwerk an Spannung, wichtigen Betrachtungen und verstiegenen Bilderwelten wärmstens empfohlen. Nicht nur für Wittgenstein-Fans interessant.
  • Holger Voncken
  • Buchhändler/-in

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5/5

Herrliche Sprachkunst und Perspektivenspiel

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Mittlerweile ist die Auswahl an Büchern über Künstliche Intelligenz enorm. Und so ist es gar nicht einmal das Thema, sondern die Perspektive und vor allem die Sprache, welche diesen Roman zu einem seltenen Phänomen machen: Mit spürbarer Liebe am versierten Spiel mit Formulierungen, Begriffen und Grammatik sowie dem Mut, eine eigenwillige Idee vermittels eines Szenarios zu erzählen, welches trotz oder gerade dank seiner Absonderlichkeit zugleich unwirkliches als auch greif- und erlebbar ist, hat Raphaela Edelbauer mit „Dave“ einen der interessantesten und eigenwilligsten Science-Fiction Titel der letzten Jahre abgeliefert. Über den Verlauf des beschriebenen Geschehens rund um den Programmierer Syz möchte man tatsächlich gar nicht allzu viele Worte verlieren. Schließlich liegt der Genuss dieser komplexen Geschichte nicht zuletzt auch darin, sich in der aberwitzigen Welt von „Dave“ zurecht zu finden und dann dabei zuzuschauen, wie diese aus den Fugen zu geraten scheint. Es sind die vielen Fragen, welche den Leser immer tiefer hinein ziehen. Grundlegend und über allem schwebend jene, ob DAVE, die autonome Denkmaschine, tatsächlich funktionieren wird und es den postapokalyptisch in einem grotesken IT-Komplex ihrem endgültigen Ziel entgegen fiebernden Menschheitsresten gelingt, die bereits im Vorfeld zur messianischen Figur verklärten KI mit menschlichem Bewusstsein zu impfen. Wer Spaß an einem Gedanken-, Sprach- und Ideenreigen hat, der streckenweise wirkt, als hätte Terry Gilliam das Skript einer Philosophievorlesung zu Digitalisierung, Transhumanismus und Ethik verfilmt, dem sei dieses Feuerwerk an Spannung, wichtigen Betrachtungen und verstiegenen Bilderwelten wärmstens empfohlen. Nicht nur für Wittgenstein-Fans interessant.

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