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Die goldene Ananas

17

27,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

580

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/4,3 cm

Gewicht

944 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-12211-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.12.2020

Verlag

Tredition

Seitenzahl

580

Maße (L/B/H)

21,6/15,3/4,3 cm

Gewicht

944 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-347-12211-6

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

Email: support@tredition.com

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Ein sehr besonderes Buch

Lagoona aus Hamburg am 23.03.2021

Bewertungsnummer: 1470527

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Die goldene Ananas" von Dennis Kornblum ist ein sehr besonderes Buch. Als Leser begleitet man den am Asperger-Syndrom leidenden, 26-jährigen Elias Bach bei seinem Umzug aus einem betreuten Wohnheim in seine erste eigene Wohnung in den Taubenweg, in ein schickes Villenviertel. Elias beschreibt seine Erkrankung im Buch recht gut und leicht verständlich. Er erklärt den Menschen, denen er begegnet, dass es sich dabei quasi um eine leichte Art von Autismus handelt, die ihn grade in Bezug auf soziale Kontakte sehr einschränkt. Der Umgang mit anderen Menschen stellt für ihn eine ganz besondere Herausforderung dar. Auch sein Tagesablauf ist sehr genau und streng durchgeplant und er kann davon im Prinzip nicht abweichen. Nur in kleinen Ausnahmefällen kann er zum Beispiel seine Zigarettenpause auch mal ein Stück weit nach hinten verschieben und rechnet sich dann die Zeit auf einem fiktiven Zeitkonto gut. Mit dem Umzug in den Taubenweg wird es für Elias jedoch nicht mehr ganz so leicht sich an seinen Plan zu halten. Nach und nach lernt er seine Nachbarn kennen, die dann gerne auch mal auf einen Spontanbesuch vorbeikommen oder etwas mit ihm unternehmen wollen. Natürlich sind sie allesamt neugierig und möchten Elias gerne besser kennenlernen. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen, dass sich Elias nach und nach öffnet und sich tatsächlich auch ein wenig auf die neue Situation einlässt. Ich fand es sehr interessant, wie er es meistert mit den anderen Bewohnern umzugehen und letztendlich sogar aktiv zu einer Verbesserung der Bewohnergemeinschaft beiträgt. Mein Fazit: Für mich ist dieses Buch ein ganz besonderes Buch. Ich habe Elias auf seinem Weg sehr gerne begleitet und mich über seine Entwicklung gefreut. Auch für Nicht-Psychologen wird im Laufe des Buches Elias Diagnose sehr klar und verständlich. Elias erklärt den Bewohnern aus dem Taubenweg nach und nach worum es geht und so kann man auch als Leser und Laie seine Schwierigkeiten ganz genau nachvollziehen. Ich finde man merkt auch recht gut, dass Dennis Kornblum ganz genau weiß wovon er da spricht. Ich denke, dass das auch ganz genau die Besonderheit dieses Buches ausmacht. Mein Daumen geht ganz klar nach oben und ich gebe 5 gute Sternchen

Ein sehr besonderes Buch

Lagoona aus Hamburg am 23.03.2021
Bewertungsnummer: 1470527
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Die goldene Ananas" von Dennis Kornblum ist ein sehr besonderes Buch. Als Leser begleitet man den am Asperger-Syndrom leidenden, 26-jährigen Elias Bach bei seinem Umzug aus einem betreuten Wohnheim in seine erste eigene Wohnung in den Taubenweg, in ein schickes Villenviertel. Elias beschreibt seine Erkrankung im Buch recht gut und leicht verständlich. Er erklärt den Menschen, denen er begegnet, dass es sich dabei quasi um eine leichte Art von Autismus handelt, die ihn grade in Bezug auf soziale Kontakte sehr einschränkt. Der Umgang mit anderen Menschen stellt für ihn eine ganz besondere Herausforderung dar. Auch sein Tagesablauf ist sehr genau und streng durchgeplant und er kann davon im Prinzip nicht abweichen. Nur in kleinen Ausnahmefällen kann er zum Beispiel seine Zigarettenpause auch mal ein Stück weit nach hinten verschieben und rechnet sich dann die Zeit auf einem fiktiven Zeitkonto gut. Mit dem Umzug in den Taubenweg wird es für Elias jedoch nicht mehr ganz so leicht sich an seinen Plan zu halten. Nach und nach lernt er seine Nachbarn kennen, die dann gerne auch mal auf einen Spontanbesuch vorbeikommen oder etwas mit ihm unternehmen wollen. Natürlich sind sie allesamt neugierig und möchten Elias gerne besser kennenlernen. Mir hat es wahnsinnig gut gefallen, dass sich Elias nach und nach öffnet und sich tatsächlich auch ein wenig auf die neue Situation einlässt. Ich fand es sehr interessant, wie er es meistert mit den anderen Bewohnern umzugehen und letztendlich sogar aktiv zu einer Verbesserung der Bewohnergemeinschaft beiträgt. Mein Fazit: Für mich ist dieses Buch ein ganz besonderes Buch. Ich habe Elias auf seinem Weg sehr gerne begleitet und mich über seine Entwicklung gefreut. Auch für Nicht-Psychologen wird im Laufe des Buches Elias Diagnose sehr klar und verständlich. Elias erklärt den Bewohnern aus dem Taubenweg nach und nach worum es geht und so kann man auch als Leser und Laie seine Schwierigkeiten ganz genau nachvollziehen. Ich finde man merkt auch recht gut, dass Dennis Kornblum ganz genau weiß wovon er da spricht. Ich denke, dass das auch ganz genau die Besonderheit dieses Buches ausmacht. Mein Daumen geht ganz klar nach oben und ich gebe 5 gute Sternchen

Ein besonderes Buch mit teils autobiographischen Elementen

printbalance am 27.02.2021

Bewertungsnummer: 1456338

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Dezember 2020 veröffentlichte Dennis Kornblum seinen ersten Roman „Die goldene Ananas“. Mit seinem Debüt verarbeitet der Newcomer literarisch nicht nur sämtliche Probleme und Schwierigkeiten die den sozialen Kontakt betreffen, sondern auch wie sich ein vom Asperger Syndrom-Betroffener diversen Alltagssituationen stellen muss. Im Jahr 2007 wurde bei Kornblum selbst das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Daher gibt dieser Roman einen unverhüllten Einblick in die Welt eines Betroffenen und führt dem Leser auf jeder Seite des Buches vor Augen, wie ein Autist denkt, fühlt, handelt und sich damit einem genau strukturierten Tagesablauf unterwirft, der kaum Abweichungen zulässt. Zu Beginn des Buches habe ich es als ungewöhnlich empfunden, dass sämtliche Protagonisten bis ins Detail vom Autor beschrieben wurden, jedoch diese erwähnten Einzelheiten im Laufe der Handlung keine allzu große Rolle gespielt haben. Genau diese Schreibweise sorgt für die Authentizität die das Buch so besonders macht. Nur ein Autor, der von diesem Krankheitsbild selbst betroffen ist, kann das Geschehen mit all seinen Gedanken und Empfindungen so realitätsgetreu niederschreiben. Je länger man sich mit Elias und dem Verlauf der Geschichte befasst, desto deutlicher wird es, dass Kornblum die Position des 26-jährigen Protagonisten einnimmt und so über seine eigenen Schwierigkeiten und Erfahrungen schreibt. Immer wieder spürt der Leser welche große Überwindung es Elias kostet mit Fremden in Kontakt zu treten und aus seiner eigenen Comfortzone auszubrechen. Meiner Meinung nach ist es dem Autor sehr gut gelungen im Rahmen dieses Romans seine eigenen Eindrücke und Unsicherheiten allen Nichtbetroffenen näherzubringen. Ich finde, dass Kornblum mit „Die goldene Ananas“ nicht nur einen interessanten und ungewöhnlichen Roman verfasst hat in dem er sein Leben darin verarbeitet, sondern gleichzeitig Aufklärungsarbeit leistet und die Weichen für ein besseres Verständnis für Menschen mit Autismus stellt. Fazit: Ein besonderes Buch mit teils autobiographischen Elementen, welches neben einer interessanten Story auch Aufklärungsarbeit über das Asperger Syndrom leistet.

Ein besonderes Buch mit teils autobiographischen Elementen

printbalance am 27.02.2021
Bewertungsnummer: 1456338
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Dezember 2020 veröffentlichte Dennis Kornblum seinen ersten Roman „Die goldene Ananas“. Mit seinem Debüt verarbeitet der Newcomer literarisch nicht nur sämtliche Probleme und Schwierigkeiten die den sozialen Kontakt betreffen, sondern auch wie sich ein vom Asperger Syndrom-Betroffener diversen Alltagssituationen stellen muss. Im Jahr 2007 wurde bei Kornblum selbst das Asperger-Syndrom diagnostiziert. Daher gibt dieser Roman einen unverhüllten Einblick in die Welt eines Betroffenen und führt dem Leser auf jeder Seite des Buches vor Augen, wie ein Autist denkt, fühlt, handelt und sich damit einem genau strukturierten Tagesablauf unterwirft, der kaum Abweichungen zulässt. Zu Beginn des Buches habe ich es als ungewöhnlich empfunden, dass sämtliche Protagonisten bis ins Detail vom Autor beschrieben wurden, jedoch diese erwähnten Einzelheiten im Laufe der Handlung keine allzu große Rolle gespielt haben. Genau diese Schreibweise sorgt für die Authentizität die das Buch so besonders macht. Nur ein Autor, der von diesem Krankheitsbild selbst betroffen ist, kann das Geschehen mit all seinen Gedanken und Empfindungen so realitätsgetreu niederschreiben. Je länger man sich mit Elias und dem Verlauf der Geschichte befasst, desto deutlicher wird es, dass Kornblum die Position des 26-jährigen Protagonisten einnimmt und so über seine eigenen Schwierigkeiten und Erfahrungen schreibt. Immer wieder spürt der Leser welche große Überwindung es Elias kostet mit Fremden in Kontakt zu treten und aus seiner eigenen Comfortzone auszubrechen. Meiner Meinung nach ist es dem Autor sehr gut gelungen im Rahmen dieses Romans seine eigenen Eindrücke und Unsicherheiten allen Nichtbetroffenen näherzubringen. Ich finde, dass Kornblum mit „Die goldene Ananas“ nicht nur einen interessanten und ungewöhnlichen Roman verfasst hat in dem er sein Leben darin verarbeitet, sondern gleichzeitig Aufklärungsarbeit leistet und die Weichen für ein besseres Verständnis für Menschen mit Autismus stellt. Fazit: Ein besonderes Buch mit teils autobiographischen Elementen, welches neben einer interessanten Story auch Aufklärungsarbeit über das Asperger Syndrom leistet.

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von Dennis Kornblum

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