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Tim Die offizielle Avicii-Biografie (Deutsche Ausgabe)

9

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.11.2021

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,8 cm

Gewicht

673 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The authorized biography of Tim "Avicii" Bergling

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-27868-0

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.11.2021

Verlag

Droemer Knaur

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22,1/14,9/3,8 cm

Gewicht

673 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The authorized biography of Tim "Avicii" Bergling

Übersetzt von

Wolfgang Butt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-27868-0

Herstelleradresse

Droemer HC
Maria-Luiko-Straße 54
80636 München
DE

Email: produktsicherheit@droemer-knaur.de

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  • Bewertung

    aus Regensburg

    5/5

    02.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Avicii vs. Tim

    Ich war nie ausgesprochener Avicii-Fan. Den Dokumentarfilm "Avicii - True Stories" habe ich mir damals mehr oder weniger aus Langeweile angeschaut. Heute würde ich mich immer noch nicht als Avicii-Fan bezeichnen, eher als Bewunderin von Tim Bergling! Avicii war die Maschine, die aus industriellen Zwecken funktionieren musste. Tim hingegen war der Mensch hinter der Maschine, voll künstlerischer Energie und - was es umso schwerer macht, sein Schicksal zu akzeptieren - in meinen Augen einer großen Portion Lebenslust. Wie uns seine Biografie zeigt, war Tim bereits als Kind vielseitig interessiert und voller Leidenschaft für das, was er getan hat. Er hat Gedichte geschrieben, gezeichnet, sich für den Weltraum, Literatur und Filme interessiert. Die Musik war es schließlich, die ihm Erfüllung geben konnte. Diese Erfüllung wollte er mit der Welt teilen. Das Buch zu lesen, schmerzt auf gewisse Art und Weise. Je tiefer Måns Mosesson uns in Tims Welt blicken lässt, desto wütender und trauriger wird man. Darüber, dass ein junger Mensch langsam am Leben zerbricht, trotz aller Warnungen aus seinem Umfeld, das - so mein Eindruck aus der Erzählung - nicht mangelte an Familie und Freunden, die ihm stets liebend und unterstützend zur Seite standen. Eine Szene aus "Avicii - True Stories", die es auch ins Buch geschafft hat, hat sich mir nachhaltig eingebrannt: Tim entdeckt über einen Persönlichkeitstest das Konzept der Introversion von C. G. Jung, in dem er sich auch selbst wiederfindet. Diese Erleichterung und Freude, mit der er anschließend einer anderen Person davon erzählt, haben mich sehr ergriffen. Zu sehen, wie ein Mensch, der bereits sein ganzes Leben lang rastlos und getrieben ist von einer unerklärlichen Angst, eine Art Zufluchtsort für seine Seele findet. Es waren nur ein paar Worte irgendwo im Internet, die ihm gesagt haben: Du bist okay so wie du bist. Und du bist nicht allein. Trotz der Gewissheit über Tims Schicksal, keimt kurzzeitig Hoffnung auf. Er schien auf dem richtigen Weg zu sein, ging zur Therapie, verließ die Überholspur und sagte Auftritte ab. Doch er war weiter auf der Suche, nach sich selbst und der einzigen Sache, die dem Leben in seiner Essenz Sinn verleiht. Er hat stundenlang meditiert, sich mit seinen Gefühlen auseinandergesetzt und spirituelle Lehren verinnerlicht. War es einfach zu spät? Waren sein Körper und seine Seele bereits von all den Drogen, dem Stress und der ständigen Angst zerfressen? Saß der Schmerz bereits zu tief, hat er nach all den Jahren ohne Stillstand zu schnell und zu tief gegraben, bis er keinen Weg zurück mehr gefunden hat? Letztendlich können wir nur mutmaßen. Wie Måns Mosesson selbst am Anfang des Buches schreibt, sollten wir uns nicht damit beschäftigen, welche Details Tims Ende umgeben, sondern uns stattdessen fragen, was wir aus seinem Schicksal lernen können. Ich denke, dass wir vergessen, wer wir sind. Menschen, die geboren sind, um Mensch zu sein. Nichts weiter. Warum hatte Tim das Gefühl, nie irgendwo reinzupassen? Warum dachte er, er darf nicht auf die Bremse treten? Warum sah er sich zu einem Leben gezwungen, das seiner Natur so sehr zuwider war? Das sind Fragen, über die wir als Gesellschaft, nachdenken müssen. Denn es handelt sich nicht um einen Einzelfall. Niemand von uns ist für das Leben auf der Überholspur gemacht. Es bleibt vielleicht nicht jeder auf der Strecke, doch für viele gibt es kein Zurück mehr. Manche kriegen gerade noch die Ausfahrt, haben aber möglicherweise bereits massiven Schaden davongetragen. Wir müssen aufeinander Acht geben und, noch viel wichtiger, endlich eine Gesellschaft schaffen, in der Menschen ohne Angst vor Ausgrenzung die Lebensweise finden können, die für sie richtig ist. Sonst verlieren wir noch mehr Menschen wie Tim. Seine Kunst ist so besonders, weil er sie um ihrer selbst willen erschaffen hat, nicht wegen Geld oder Fame. Er war nicht nur unsäglich talentiert, sondern hatte noch dazu ein unvergleichliches Arbeitsethos. Er wollte seine Liebe zur Kunst und die Botschaften, die er versuchte auszudrücken, mit uns teilen. --- Abschließendes Fazit: Ich war gespannt, ob Måns Mosesson die richtigen Worte finden würde, um Tims Geschichte zu erzählen. Meiner Meinung nach hat er den richtigen Ton getroffen! Dabei zeigt er uns Tims Leben nicht nur aus dessen persönlicher Perspektive anhand von Tagebucheinträgen und persönlichen Nachrichten, sondern wir dürfen ihn auch durch die Augen seiner Familie, Freunde oder anderer Personen sehen, die mit ihm gearbeitet haben und mit denen der Autor selbst viele Gespräche geführt hat. Von den fehlenden Kapitelüberschriften war ich zunächst genervt. Jetzt im Nachhinein finde ich es passend. Das Leben hat keine Kapitel. Es ist chaotisch, manchmal bricht es über uns herein und es passen 1000 Dinge gleichzeitig. So muss sich auch Tim zeitweilig gefühlt haben, für ihn gab es lange Zeit kein Unten oder Oben. Es gab nur Avīci (gem. Sanskrit und Pali die tiefste Ebene der buddhistischen Hölle) - einen Ort ohne Stillstand und Zuflucht. Ob Fan oder nicht, ich empfehle jedem, Tims Geschichte zu lesen und darüber nachzudenken, was wir aus seinem Schicksal lernen können!

  • Sally N

    aus Kohfidisch

    5/5

    27.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein herausragendes Buch

    Tim - The Official Biography of Avicii von Måns Mosesson erschienen bei Droemer Knaur, hat jede meiner Sinne berührt. Ich habe über Tim Genialität gestaunt, seine Erfolge gefeiert, seine Ängste und seine Schmerzen gefühlt, ich hatte ständig einen Ohrwurm, habe seine Lieder gesummt und am Ende bitterlich geweint. Måns Mosesson hat dieses Buch aus Tagebucheinträge, E-Mails, persönlichen Chat und WhatsApp-Nachrichten uns aus Gesprächen mit der Familie, Freunde und Wegbegleiter von Tim Bergling zusammengestellt. Wir lernen Tim in seinen letzten Schülerjahren kennen. Ein Junge wie jeder andere. Er spielt nächtelang Computerspiele und hängt mit seinem Freund ab. Da er ein Nachzügler und das einzige gemeinsame Kind seiner wohlhabenden Eltern war, genoss er jede Menge Freiheiten. Vielleicht, weil die Eltern so das Leben ihres sensiblen Sohnes erleichtern wollten. Tim hätte schon als Kind gewisse Ängste, die ihren Eltern eher harmlos erschien. Wahrscheinlich hätte ich mir in ihrer Stelle keine großen Sorgen darüber gemacht. Wir begleiten ihm auf dem Weg zum Erfolg bis zum traurigen Ende. Ich war kein wirklicher Fan von Avicii, aber es bedeutet nicht, dass ich seine Musik nicht mochte. Er wurde in einer Zeit weltbekannt, als ich als junge Mutter nicht auf Partys ging. Einige Jahre zuvor lief Tiesto in Dauerschleife in meinem Auto, aber er war ein Künstler, die für House-Liebhaber bekannt war, aber man seine Musik nie in Radios hörte bzw. nur in speziellen Sendungen, weil er einer Subkultur angehörte. Avicii hingegen, mit seinem instrumentellen Klang die House-Musik revolutionierte. Man hatte das Gefühl, als er einen Hit nach dem anderen rausgehaut hatte, dass egal was er angreift, ein Erfolg wird. Er hat mit 23 alles erreicht. Dann als in 2016 zu einem plötzlichen Tour-Aus kam, wurde die Welt noch immer nicht wach genug. Tim war ein introvertierter junger Mann, der Musik über alles liebte, aber er war nicht der Star, den die Welt anhimmelte, über 300 Auftritte im Jahr auf der ganzen Welt gab. Was als Schüchternheit anfing, entwickelte sich durch Zufall zu einem ernstzunehmenden gesundheitlichen Problem, das am Ende fatalen Folgen hatte. Tim war ein Genie, aber sein Perfektionismus tat seine Gesundheit nur wenig Gutes. Er schlief und aß nicht, er konnte Termine nicht einhalten und isolierte sich teilweise von seiner Umgebung. Seine Familie und Freunde erkannten Tims Problem und taten alles Erdenkliche, ihm zu helfen. Aber was macht man, wenn alles nicht hilft? Sichtlich war er auf dem Weg der Besserung, seine Medikamentensucht in Griff bekommen, aber über seine Ängste wurde er nie Herr. Aviciis war ein Weltstar, aber Tim ein hochsensibler Mann, dessen Schicksal mich recht mitgenommen hat. Die Biografie ist eine gute Mischung aus privaten Rückblicken und Einblicke in das Musikgeschäft. Ein Leben alt weltberühmten DJ, wo der Mensch dahinter nur ein Teil der Maschinerie ist. Ein Mensch, dessen Wesen es widersprach. Das Buch ist keine leichte Kost, aber definitiv ein herausragendes Werk des Genres. Eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für Musikfans.

  • Mrs.Bookwonderland

    aus Bobenheim-Roxheim

    5/5

    28.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein absolutes Highlight

    Ich finde es so so so schwierig hier die Richtigen Worte finden. Für mich war es ein toller Einblick in die Welt von Tim. Sowohl in die Schatten als auch in die Sonnenseiten. Es zeigt, dass sein Leben nicht nur toll war, sondern, dass er auch mit seinen Dämonen zu kämpfen hatte. Ich fand es echt schön einen noch größeren Eindruck zu bekommen in sein Leben. Der Schreibstil liest sich sehr sehr angenehm und man wird eindeutig zum Nachdenken angeregt. Ich bin mit seiner Musik ein Stück weit groß geworden und genieße sie bis heute. Auch wenn ich sagen muss, dass sie mich nachdenklich macht. Denn wenn man sich mal mit ihm beschäftigt merkt man wie viele Hilferufe in seinen Songs gesteckt haben. Die man leider viel zu spät gehört hat. Mich macht sein Tod bis heute so sehr betroffen und damals war es ein sehr großer Schock. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Vor allem für Leser die bis heute Fans wie ich von ihm sind und sich gerne immer noch von seiner Musik mitreißen lassen.

  • S

    5/5

    06.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Das Buch ist sehr angenehm geschrieben und ich konnte gut folgen. Die Eindrücke in das Leben eines Musikkünstlers sind finde ich immer sehr interessant. In diesem Buch erfährt man zu Beginn sehr viel über Tims Leben vor seiner Musikkarriere und auch schon über seine inneren Ängste und Konflikte. Gerade sein Privatleben und seine Gefühlswelt waren super detailreich und authentisch erläutert. Der Schreibstil und die Art der Erzählung haben es mir leicht gemacht, mich in Tim hineinzuversetzen und ihn zu begleiten. Sobald er immer tiefer in die Musikwelt eintauchte, kamen umso mehr interessante Eindrücke, immer mehr Gefühlregungen in Tim und auch gravierende Einschnitte in sein Leben. Ich habe seine Geschichte gespannt verfolgt, die mich an einigen Stellen sehr emotional berührt habt. Es ist definitiv kein leichtes Buch für zwischendurch, aber definitiv eine Leseempfehlung an alle Interessierten. Für mich hat hier alles gepasst und ich gebe 5 Sterne.

  • book_landscape

    5/5

    05.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Einblick in ein unvorstellbares Leben eines unglaublichen Künstlers.

    Bei dem Buch handelt es sich um eine Biografie. Es geht um Tim Bergling, besser bekannt unter dem Namen Avicii. Er war ein musikalisches Ausnahmetalent, das mit seinen Melodien eine Ära prägte und die europäische und schwedische House Music eroberte. Gleichzeitig war er ein zurückgezogener und verletzlicher Mann. Nach mehreren Zusammenbrüchen und Krankenhausaufenthalten folgte 2016 das Tour-Aus. Zwei Jahre später nahm Tim sich das Leben. Für die Biografie führte der Journalist Måns Mosesson Gespräche mit seiner Familie, seinen Freunden und seinen Kollegen im Musik-Geschäft. Zunächst möchte ich sagen, dass das Buch nichts für Menschen ist, die nicht mit den Themen Medikamentenmissbrauch, Drogensucht und Selbstmord zurechtkommen. Das Buch gab viele Einblicke in Tims Leben. Von seiner Kindheit bis zu seinem Tod wurde versucht seine Erlebnisse und Gefühle einzufangen. Trotzdem fragte ich mich während des Lesens, wie er sich wohl wirklich in den verschiedenen Momenten gefühlt haben muss. Was er für eine Freude an der Musik hatte und wie viel seiner Kreativität, Gedanken und Gefühle in diese geflossen ist, war mir bei Weitem nicht bewusst. Auch sein Werdegang bis zu dem Erfolg den er am Ende hatte, wird in diesem Buch sehr gut beschrieben. Die schweren und die schönen Seiten und Zeiten seines Lebens. Ich musste mir teilweise ins Gedächtnis rufen, dass hier ein wahres Leben beschrieben wird, so unwirklich erschien es mir teilweise. Was Tim für seine Fans getan hat ist einfach unglaublich. Auch all die Menschen mit denen Tim zusammengearbeitet hat, die teilweise zu Freunden wurden, kommen hier nicht zu kurz und man erfährt mehr über sie. Das hat alles nochmal greifbarer gemacht. Was ich auch sehr gut fand, ist, dass auf diese Menschen nach seinem Tod nochmals eingegangen wird. Zu seiner Musik gibt es ebenfalls tiefere Einblicke und es wird auch darauf eingegangen, wie sie entstanden ist. Zudem gibt es in dem Buch Bilder mit kurzen Texten, die sein Leben nochmal zusammenfassen und die das Ganze nochmal greifbarer machen. Das Buch hat einen guten Schreibstil und lässt einen in Tims Leben eintauchen und seine Musik besser verstehen. Es war in jeder Hinsicht sehr interessant, aber keine leichte Kost. Man kann auch so vieles für sich mitnehmen, was ich einfach toll fand. Alle Avicii-Fans sollten sich dieses Buch einmal näher anschauen, müssen dann aber auch damit rechnen, seine Musik nach dem Lesen anders bzw. aus einer anderen Sicht zu hören als vorher.

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Bewertungen (9)

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    Bonny Kramer

    Thalia Bad Godesberg

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    5/5

    05.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein ergreifendes Porträt

    Diese Biografie umkreist sowohl die Höhenflüge, die glücklichsten Stunden eines begabten Musikproduzent und Künstlers, als auch die dunklen Momente, voller Angst und inneren Kämpfen. Man bemerkt bereits nach wenigen gelesenen Seiten, dass dieses Werk sehr gut recherchiert wurde, sowie in Zusammenarbeit mit den Eltern von Tim Bergling entstanden ist. Er erklärt den gewählten Schritt des Musikers seinem Leben ein Ende zu geben, man versteht diesen in gewisser Weise sogar, aber es ist keinesfalls eine Rechtfertigung oder Anklageschrift. Ein ergreifendes Porträt eines jungen Mannes im Scheinwerfer, der am liebsten aber im Schatten geblieben wäre und gleichzeitig einen kritischen Blick auch auf die Pharmaindustrie wirft. Interessant, vielschichtig und sehr ergreifend!

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