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1Q84. Buch 1&2

Band 1&2

(43)
1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn – ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben – ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.
Portrait
Haruki Murakami, 1949 in Kyoto geboren, lebte über längere Zeit in den USA und in Europa und ist der gefeierte und mit höchsten Literaturpreisen ausgezeichnete Autor zahlreicher Romane und Erzählungen. Sein Werk erscheint in deutscher Übersetzung im DuMont Buchverlag.
Ursula Gräfe, geboren 1956, hat in Frankfurt a. M. Japanologie und Anglistik studiert. Aus dem Japanischen übersetzte sie u. a. den Nobelpreisträger Kenzaburo Oe, Yoko Ogawa, Hikaru Okuizumi und Haruki Murakami.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 1024 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783832185404
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 2221 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 10.715
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Murakamis Meisterwerk. Ich bin ein großer Fan von Murakami und ich liebe alle drei Teile von 1Q84. Einzigartig, Großartig und unbedingt Empfehelenswert. Murakamis Meisterwerk. Ich bin ein großer Fan von Murakami und ich liebe alle drei Teile von 1Q84. Einzigartig, Großartig und unbedingt Empfehelenswert.

„Und wenn die zwei Monde am Himmel stehen“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel.
Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden.
Zumindest nicht das "normale" 1984.
Das 1984, das wir kennen.
Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt.
In 1Q84.
Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert.

Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen.

Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein.

Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen.
Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat.
Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt.
Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt.

Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht.
Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans.
Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess?
Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ?
Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt?

Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen.
In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen.
Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann.
Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus.

Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft und bedingungsloses Vertrauen.
Und es ist eine Geschichte über Liebe.
Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben.
Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen.
Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!

Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel.
Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden.
Zumindest nicht das "normale" 1984.
Das 1984, das wir kennen.
Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt.
In 1Q84.
Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert.

Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen.

Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein.

Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen.
Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat.
Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt.
Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt.

Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht.
Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans.
Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess?
Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ?
Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt?

Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen.
In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen.
Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann.
Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus.

Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft und bedingungsloses Vertrauen.
Und es ist eine Geschichte über Liebe.
Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben.
Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen.
Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!

„Eine moderne Liebesgeschichte“

Erika Föst, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

Die modernste und herzzerreißendste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe. Murakami zeigt sich hier einmal wieder von seiner besten Seite. Große Erzählkunst und selbst bei 1000 Seiten keine Sekunde Langeweile sondern immer gespannte Erwartung bis zum letzten Kapitel. Es gibt noch einen 3. Teil, den man auf der Stelle anhängen will (muss). Die modernste und herzzerreißendste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe. Murakami zeigt sich hier einmal wieder von seiner besten Seite. Große Erzählkunst und selbst bei 1000 Seiten keine Sekunde Langeweile sondern immer gespannte Erwartung bis zum letzten Kapitel. Es gibt noch einen 3. Teil, den man auf der Stelle anhängen will (muss).

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Die ersten beiden Bücher der Geschichte wissen vor allem durch Murakamis wunderbar zurückhaltende Sprache zu überzeugen. Gewohnt mysteriös schreibt er doch über allzu Menschliches. Die ersten beiden Bücher der Geschichte wissen vor allem durch Murakamis wunderbar zurückhaltende Sprache zu überzeugen. Gewohnt mysteriös schreibt er doch über allzu Menschliches.

Sabrina Hüper, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein intensiver, fantastischer Roman, der den Leser komplett in eine andere Welt eintauchen lässt - eine Welt mit zwei Monden, kleinen Leuten und Liebe, die sich finden muss. Ein intensiver, fantastischer Roman, der den Leser komplett in eine andere Welt eintauchen lässt - eine Welt mit zwei Monden, kleinen Leuten und Liebe, die sich finden muss.

Eine moderne Romeo und Julia-Geschichte, die nicht an Spannung und unvermuteten Wendungen spart. Eine moderne Romeo und Julia-Geschichte, die nicht an Spannung und unvermuteten Wendungen spart.

Jacqueline Ganser, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Mit seiner klaren und herausragenden Schreibweise hat Haruki Murakami hier ein wahres Meisterwerk geschaffen. Spannung, Liebe, etwas Fantasy und mehr wird in diesem Werk vereint. Mit seiner klaren und herausragenden Schreibweise hat Haruki Murakami hier ein wahres Meisterwerk geschaffen. Spannung, Liebe, etwas Fantasy und mehr wird in diesem Werk vereint.

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Eine verrückte Geschichte. Eine Mischung von Kafka und Romeo und Julia. Absolut lesenswert. Eine verrückte Geschichte. Eine Mischung von Kafka und Romeo und Julia. Absolut lesenswert.

„Einzigartig!“

Damian Wischnewsky

Dieser Roman steht irgendwo fernab von allem, was ich bisher gelesen habe. 1Q84 ist ein packender Thriller, eine Geschichte über abstrakte Sehnsucht und Seelenverwandtschaft, ein vielschichtiges, stilles Familiendrama, ein dezent surrealer Mikrokosmos - und doch: nichts von alledem. Denn die Geschichte, die Haruki Murakami uns hier erzählt, geht über das, was diese Begriffe im herkömmlichen Sinne bedeuten, hinaus. Woran das liegt? Schwer zu sagen. Der Sprache, der Handlung, den Charakteren, kurzum allem, was darüber entscheidet, ob ein Buch lesenswert ist, wohnt ein namenloser Zauber inne, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann zog. Diese Faszination lässt sich nicht näher beschreiben, man muss sie einfach selber erleben - und da hilft nur eins: lesen, lesen, lesen! Dieser Roman steht irgendwo fernab von allem, was ich bisher gelesen habe. 1Q84 ist ein packender Thriller, eine Geschichte über abstrakte Sehnsucht und Seelenverwandtschaft, ein vielschichtiges, stilles Familiendrama, ein dezent surrealer Mikrokosmos - und doch: nichts von alledem. Denn die Geschichte, die Haruki Murakami uns hier erzählt, geht über das, was diese Begriffe im herkömmlichen Sinne bedeuten, hinaus. Woran das liegt? Schwer zu sagen. Der Sprache, der Handlung, den Charakteren, kurzum allem, was darüber entscheidet, ob ein Buch lesenswert ist, wohnt ein namenloser Zauber inne, der mich von der ersten Seite an in seinen Bann zog. Diese Faszination lässt sich nicht näher beschreiben, man muss sie einfach selber erleben - und da hilft nur eins: lesen, lesen, lesen!

„Surreal“

Susanne Schach, Thalia-Buchhandlung Worms


1200 Seiten stark! Und die deutsche Ausgabe enthält nur Teil Eins und Zwei von eigentlich drei Teilen, die in Japan schon komplett erschienen sind. Eine echte Herausforderung also.
Und wenn ich auch nicht alles bis ins Detail verstanden habe, so fand ich diese Geschichte doch herausragend.
Die Hauptfiguren sind eine Auftragsmörderin mit hehren Zielen, Aomome, und ein Schriftsteller, Tengo, der mit dem eigenen Werk nicht weiterkommt, dafür das Werk einer siebzehnjährigen, Fukaeri, so umschreibt, dass es zum Erfolg wird. Aomame und Tengo haben eine tiefe Verbindung aus der Vergangenheit, was erst nach und nach zu erkennen ist. Fukaeri hat ihre unglaubliche Geschichte erschreckenderweise nicht erfunden; wir befinden uns teilweise in einer Parallelwelt mit zwei Monden...Wow!

1200 Seiten stark! Und die deutsche Ausgabe enthält nur Teil Eins und Zwei von eigentlich drei Teilen, die in Japan schon komplett erschienen sind. Eine echte Herausforderung also.
Und wenn ich auch nicht alles bis ins Detail verstanden habe, so fand ich diese Geschichte doch herausragend.
Die Hauptfiguren sind eine Auftragsmörderin mit hehren Zielen, Aomome, und ein Schriftsteller, Tengo, der mit dem eigenen Werk nicht weiterkommt, dafür das Werk einer siebzehnjährigen, Fukaeri, so umschreibt, dass es zum Erfolg wird. Aomame und Tengo haben eine tiefe Verbindung aus der Vergangenheit, was erst nach und nach zu erkennen ist. Fukaeri hat ihre unglaubliche Geschichte erschreckenderweise nicht erfunden; wir befinden uns teilweise in einer Parallelwelt mit zwei Monden...Wow!

„Eine Geschichte voller Sogwirkung...“

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


Eins vorab: Haruki Murakami ist für mich einer der begnadetsten Erzähler der Gegenwartsliteratur. Inzwischen ist er 62 und hat damit und seinem Werk sowieso verdient, dass eine gewisse Akademie in Schweden doch mal spitze Ohren bekommen sollte. Nur so ein Wink mit dem Zaunpfahl...

1Q84 ist für mich der Höhepunkt seines bisherigen Schaffens. Buch I&II liegen vor, III ist als TB gerade erschienen. Ich habe gewartet, bis ich sie am Stück lesen konnte. 24 Kapitel, immer abwechselnd die Geschichten um die Protagonisten Aomame und Tengo erzählend. Und mit jedem Kapitel greifen die Geschichten stärker ineinander, bis sie schlußendlich vereint sind. Nein, nicht Aomame und Tengo, nur ihre Welt der zwei Monde.

Dieses Buch in irgendeiner Form zusammenfassen zu wollen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Zu reich der Stoff, zu tiefgehend die Fragen, die dieser aufwirft. Es geht wie so oft bei Murakami um die Wahrnehmung von Wirklichkeit, was ist real und was nicht, dazu verwebt er geschickt noch einen Diskurs über Schriftstellerei bzw. die Kraft des Schreibens und der Worte in die Handlung. Die Thematisierung von Sekten und Religionen, also Welt- und Realitätsauffassungen, ist eine weitere Ebene dieses Romans. Und dazu ist es noch eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art. Murakamis Art. Ach ja, und irgendwie entwickelt sich die Geschichte auch zu einem Kriminalroman. Ebenfalls auf Murakamis Art...

Sprachlich zündet Murakami ein Feuerwerk brillanter Beschreibungen und Einsichten, Sätze wie:

"Fukaeri schwieg weiter. Lautlos wie feiner Staub schwebte ihr Schweigen im Raum. Wie Flügelstaub, den ein Mottenschwarm aus einer besonderen Sphäre gerade verstreut hatte."

1Q84 ist im wahrsten Sinne des Wortes ein phantastisches Buch. Man muß sich darauf einlassen, sich einsaugen lassen und wie in einem Kokon atemlos verfolgen, was passiert. Das großartige offene Ende des zweiten Buches ließ mich sofort mit Buch III anfangen. Bin dabei. Abgetaucht.


Eins vorab: Haruki Murakami ist für mich einer der begnadetsten Erzähler der Gegenwartsliteratur. Inzwischen ist er 62 und hat damit und seinem Werk sowieso verdient, dass eine gewisse Akademie in Schweden doch mal spitze Ohren bekommen sollte. Nur so ein Wink mit dem Zaunpfahl...

1Q84 ist für mich der Höhepunkt seines bisherigen Schaffens. Buch I&II liegen vor, III ist als TB gerade erschienen. Ich habe gewartet, bis ich sie am Stück lesen konnte. 24 Kapitel, immer abwechselnd die Geschichten um die Protagonisten Aomame und Tengo erzählend. Und mit jedem Kapitel greifen die Geschichten stärker ineinander, bis sie schlußendlich vereint sind. Nein, nicht Aomame und Tengo, nur ihre Welt der zwei Monde.

Dieses Buch in irgendeiner Form zusammenfassen zu wollen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Zu reich der Stoff, zu tiefgehend die Fragen, die dieser aufwirft. Es geht wie so oft bei Murakami um die Wahrnehmung von Wirklichkeit, was ist real und was nicht, dazu verwebt er geschickt noch einen Diskurs über Schriftstellerei bzw. die Kraft des Schreibens und der Worte in die Handlung. Die Thematisierung von Sekten und Religionen, also Welt- und Realitätsauffassungen, ist eine weitere Ebene dieses Romans. Und dazu ist es noch eine Liebesgeschichte der ganz besonderen Art. Murakamis Art. Ach ja, und irgendwie entwickelt sich die Geschichte auch zu einem Kriminalroman. Ebenfalls auf Murakamis Art...

Sprachlich zündet Murakami ein Feuerwerk brillanter Beschreibungen und Einsichten, Sätze wie:

"Fukaeri schwieg weiter. Lautlos wie feiner Staub schwebte ihr Schweigen im Raum. Wie Flügelstaub, den ein Mottenschwarm aus einer besonderen Sphäre gerade verstreut hatte."

1Q84 ist im wahrsten Sinne des Wortes ein phantastisches Buch. Man muß sich darauf einlassen, sich einsaugen lassen und wie in einem Kokon atemlos verfolgen, was passiert. Das großartige offene Ende des zweiten Buches ließ mich sofort mit Buch III anfangen. Bin dabei. Abgetaucht.

„Parallelwelten!“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

In seinem neuen Roman 1Q84 spielt der Autor Haruki Murakami wieder wunderbar mit der Wahrnehmung der der Realitäten. Die zwei Hauptpersonen die "Profikillerin" Aomame, der Mathematiklehrer und angehende Schriftsteller Tengo rutschen in eine Art Parallelwelt des Jahres 1984 ohne es am Anfang zu merken. Jedoch nach und nach wird den Beiden bewusst, dass anscheinend nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Der Autor Murakami erschafft wieder eine Welt, die zum Nachdenken und Träumen einlädt. Was bedeutet letztendlich Realität und wie nimmt diese jeder Einzelne war?
Die einzelnen Charaktere werden mit einer sehr gelungenen Tiefe beschrieben und diese baut sich während des Romanes immer mehr aus.
Ein etwas außergewöhnlicher Roman, dem ich aber jedem empfehlen kann, der japanische Schriftsteller und ihre philosophischen Ansätze mag.
In seinem neuen Roman 1Q84 spielt der Autor Haruki Murakami wieder wunderbar mit der Wahrnehmung der der Realitäten. Die zwei Hauptpersonen die "Profikillerin" Aomame, der Mathematiklehrer und angehende Schriftsteller Tengo rutschen in eine Art Parallelwelt des Jahres 1984 ohne es am Anfang zu merken. Jedoch nach und nach wird den Beiden bewusst, dass anscheinend nichts mehr so ist, wie es einmal war.
Der Autor Murakami erschafft wieder eine Welt, die zum Nachdenken und Träumen einlädt. Was bedeutet letztendlich Realität und wie nimmt diese jeder Einzelne war?
Die einzelnen Charaktere werden mit einer sehr gelungenen Tiefe beschrieben und diese baut sich während des Romanes immer mehr aus.
Ein etwas außergewöhnlicher Roman, dem ich aber jedem empfehlen kann, der japanische Schriftsteller und ihre philosophischen Ansätze mag.

„Das Buch des Herbstes 2010!“

Marcus Lehmann, Thalia-Buchhandlung Röhrsdorf

Mein Buch des Herbstes 2010. Murakami at his Best!
Für dieses Buch können Sie sich gerne etwas mehr Zeit nehmen. Es entführt einen nicht nur ins moderne Japan, sondern auch in eine unglaublich komplexe Parallelwelt. Murakami schneidet viele Themen an: Sekten, alternative Lebensweisen, das Verhältnis Realität-Fantasie und Recht und Unrecht. Dieses epische Buch hat mich verändert zurückgelassen und ich sehne mich schon jetzt nach der Fortsetzung im September 2011!
Mein Buch des Herbstes 2010. Murakami at his Best!
Für dieses Buch können Sie sich gerne etwas mehr Zeit nehmen. Es entführt einen nicht nur ins moderne Japan, sondern auch in eine unglaublich komplexe Parallelwelt. Murakami schneidet viele Themen an: Sekten, alternative Lebensweisen, das Verhältnis Realität-Fantasie und Recht und Unrecht. Dieses epische Buch hat mich verändert zurückgelassen und ich sehne mich schon jetzt nach der Fortsetzung im September 2011!

„1Q84“

Virginia Seeck, Thalia-Buchhandlung Jena

Aomame und Teng, zwei liebende deren Pfade weit auseinander gedriftet sind. Sie, Trainerin und Auftragskillerin. Er, Mathematiklehrer und Schriftsteller.
Beide beginnen sie sich dem anderen unbewusst Stück für Stück zu nähern. Ob sie sich erreichen werden?
Lebt Aomame wirklich im Jahr 1984? Und wenn ja, warum hat sie dann ein entscheidendes Ereignis, welches in den Medien und in der Zeitung war, vergessen?
Diese und viele andere Fragen werden gestellt und beantwortet.
Murakami ist ein Künstler, der mit seinen Worten die Leinwand meiner Gedanken verziert hat. Keine Seite war zu viel. Jede Seite, jedes Wort waren ein Genuss. Nicht nur für die Augen.
Aomame und Teng, zwei liebende deren Pfade weit auseinander gedriftet sind. Sie, Trainerin und Auftragskillerin. Er, Mathematiklehrer und Schriftsteller.
Beide beginnen sie sich dem anderen unbewusst Stück für Stück zu nähern. Ob sie sich erreichen werden?
Lebt Aomame wirklich im Jahr 1984? Und wenn ja, warum hat sie dann ein entscheidendes Ereignis, welches in den Medien und in der Zeitung war, vergessen?
Diese und viele andere Fragen werden gestellt und beantwortet.
Murakami ist ein Künstler, der mit seinen Worten die Leinwand meiner Gedanken verziert hat. Keine Seite war zu viel. Jede Seite, jedes Wort waren ein Genuss. Nicht nur für die Augen.

„Murakami XXL !!“

Andreas Hack, Thalia-Buchhandlung Bonn

Haruki Murakamis Roman „1Q84“ umfasst 24 Kapitel, in denen abwechselnd von den beiden Hauptfiguren, der Auftragskillerin Aomame und dem Amateurschriftsteller Tengo, erzählt wird.
Wie Murakami diese beiden Geschichten entwickelt und nach und nach zusammenführt, ist unwiderstehlich. Er erzählt unaufgeregt, fast nüchtern, ändert sein Erzähltempo kaum, und erzeugt gerade dadurch einen ungeheuren Sog.
„1Q84“ ist ein verstörender, brillant konstruierter Roman voller Rätsel und literarischer Anspielungen, der trotz seiner mehr als tausend Seiten über weite Strecken faszinierend zu lesen ist.
Haruki Murakamis Roman „1Q84“ umfasst 24 Kapitel, in denen abwechselnd von den beiden Hauptfiguren, der Auftragskillerin Aomame und dem Amateurschriftsteller Tengo, erzählt wird.
Wie Murakami diese beiden Geschichten entwickelt und nach und nach zusammenführt, ist unwiderstehlich. Er erzählt unaufgeregt, fast nüchtern, ändert sein Erzähltempo kaum, und erzeugt gerade dadurch einen ungeheuren Sog.
„1Q84“ ist ein verstörender, brillant konstruierter Roman voller Rätsel und literarischer Anspielungen, der trotz seiner mehr als tausend Seiten über weite Strecken faszinierend zu lesen ist.

„Murakami ist einfach der Beste!“

Sonja Johanning, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Für mich hat Haruki Murakami mit diesem Roman einmal mehr bewiesen, dass er einfach der Beste zeitgenössische Autor ist. Keines seiner Bücher ähnelt den anderen aber alle sind unglaublich vielschichtig und faszinierend. Wenn die japanische Kultur uns Europäern manchmal auch sehr fremd und weit entfernt scheint, so kann man sich in Murakamis Figuren doch häufig wiederfinden - egal ob in der realen Welt oder in 1Q84. Eingebettet ist der 'kleine Kosmos' von Aomame und Tengo eh in den großen globalen Zusammenhang und die Themen, die uns alle betreffen, sehen wir nun einen Mond, oder zwei. Für mich hat Haruki Murakami mit diesem Roman einmal mehr bewiesen, dass er einfach der Beste zeitgenössische Autor ist. Keines seiner Bücher ähnelt den anderen aber alle sind unglaublich vielschichtig und faszinierend. Wenn die japanische Kultur uns Europäern manchmal auch sehr fremd und weit entfernt scheint, so kann man sich in Murakamis Figuren doch häufig wiederfinden - egal ob in der realen Welt oder in 1Q84. Eingebettet ist der 'kleine Kosmos' von Aomame und Tengo eh in den großen globalen Zusammenhang und die Themen, die uns alle betreffen, sehen wir nun einen Mond, oder zwei.

„Ein großartiger Roman der uns wieder in eine andere Welt entführt“

Sabrina Küpper, Thalia-Buchhandlung Neu-Ulm

Haruki Murakami erzählt diesmal die Geschichte von Tengo und Aomame. Beide führen ein Doppelleben. Aomame, die junge Frau mit dem Namen einer Bohnensorte, verdient ihren Unterhalt als Fitnesstrainerin und Auftragsmörderin. Um die Welt von grausamen Menschen zu befreien riskiert sie alles und gerät plötzlich in eine andere Welt, in die Welt der "zwei Monde". Um die reale Welt 1984 von der Neuen unterscheiden zu können nennt sie sie 1Q84.
Auch Tengo gerät zusehens in die andere Welt. Als Mathematiklehrer und angehender Schriftsteller führt er ein beschauliches Leben. Bis zu dem Tag als sein Redakteur in bittet das Werk der 17-jährigen Fukaeri umzuschreibe, damit sie einen Literaturpreis gewinnt. Danach ich nichts mehr wie es war.
Diese unglaublich spannende Geschichte wird wunderbar ergänzt duch den philosophischen Stil den Murakami so auszeichnet.
Obwohl das Buch über 1000 Seiten hat war ich traurig als es zu Ende ging.
Haruki Murakami erzählt diesmal die Geschichte von Tengo und Aomame. Beide führen ein Doppelleben. Aomame, die junge Frau mit dem Namen einer Bohnensorte, verdient ihren Unterhalt als Fitnesstrainerin und Auftragsmörderin. Um die Welt von grausamen Menschen zu befreien riskiert sie alles und gerät plötzlich in eine andere Welt, in die Welt der "zwei Monde". Um die reale Welt 1984 von der Neuen unterscheiden zu können nennt sie sie 1Q84.
Auch Tengo gerät zusehens in die andere Welt. Als Mathematiklehrer und angehender Schriftsteller führt er ein beschauliches Leben. Bis zu dem Tag als sein Redakteur in bittet das Werk der 17-jährigen Fukaeri umzuschreibe, damit sie einen Literaturpreis gewinnt. Danach ich nichts mehr wie es war.
Diese unglaublich spannende Geschichte wird wunderbar ergänzt duch den philosophischen Stil den Murakami so auszeichnet.
Obwohl das Buch über 1000 Seiten hat war ich traurig als es zu Ende ging.

„Großartig!“

Hendrikje Adriani, Thalia-Buchhandlung Berlin

"1Q84" von Haruki Murakami ist wirklich ein ganz großartiger Roman!
Parallel werden die Geschichten von Tengo und Aomame erzählt und bereits nach einigen Kapiteln erkennt man, dass es Anknüpfungspunkte gibt. Diese werden im Lauf der Handlung immer mehr, und die beiden erleben - ohne voneinander zu wisen - die selbe Geschichte. Klingt verwirrend? Ist es auch! Murakami beschreibt in seinem unverwechselbaren Stil das Leben dieser beiden so unterschiedlichen Personen: Tengo, der Schriftsteller / Mathematiklehrer und Aomame, die Fitnesstrainerin / Auftragsmörderin. Das Ganze ist nicht nur spannend, sondern auch sehr philosophisch: in welcher Welt leben wir eigentlich? Und werden wir "hineingeworfen" oder entscheiden wir uns selbst dafür?
Dieses Buch ist wirklich ganz besonders und ein echter Lesegenuss! Obwohl es über 1000 Seiten hat, war ich am Ende traurig, dass es zuende geht... ich hätte die Geschichte von Tengo und Aomame noch gut und gerne weitere 1000 Seiten lang lesen mögen.


"1Q84" von Haruki Murakami ist wirklich ein ganz großartiger Roman!
Parallel werden die Geschichten von Tengo und Aomame erzählt und bereits nach einigen Kapiteln erkennt man, dass es Anknüpfungspunkte gibt. Diese werden im Lauf der Handlung immer mehr, und die beiden erleben - ohne voneinander zu wisen - die selbe Geschichte. Klingt verwirrend? Ist es auch! Murakami beschreibt in seinem unverwechselbaren Stil das Leben dieser beiden so unterschiedlichen Personen: Tengo, der Schriftsteller / Mathematiklehrer und Aomame, die Fitnesstrainerin / Auftragsmörderin. Das Ganze ist nicht nur spannend, sondern auch sehr philosophisch: in welcher Welt leben wir eigentlich? Und werden wir "hineingeworfen" oder entscheiden wir uns selbst dafür?
Dieses Buch ist wirklich ganz besonders und ein echter Lesegenuss! Obwohl es über 1000 Seiten hat, war ich am Ende traurig, dass es zuende geht... ich hätte die Geschichte von Tengo und Aomame noch gut und gerne weitere 1000 Seiten lang lesen mögen.


Kundenbewertungen

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43 Bewertungen
Übersicht
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Ein Erlebnis!
von Marilena Müller am 24.03.2016
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann.... Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann. Die Protagnoisten Aomame und Tengo finden sich auf einmal in einer Welt wieder, die vordergründig nach genau der aussieht, die sie gewohnt sind. Doch näher betrachtet fallen beiden immer wieder Dinge auf, die dort so gar nicht hineinpassen. Am auffälligsten sind wohl die zwei Monde, die sich am Himmel wieder finden und die Aomame im ersten Moment für eine Illusion hält. Wie von Murakami gewohnt laufen einem im Laufe der Geschichte diverse, charakteristisch sehr komplexe Figuren über den Weg. Dabei wirkt vor allem Tengo am anfänglich relativ seicht, doch da muss man sich im Laufe der Handlung eines besseren belehren lassen. Unabhängig davon, ob einem diese Figur dann sympathisch oder unsympathisch ist, man fühlt sich immer so, als sei man im Geschehen mitten drin und mit dieser Figur dabei. Die Geschichten von Aomame und Tengo erzählt Murakami abwechselnd und zu Beginn findet man kaum einen Zusammenhang zwischen den Beiden, doch in der Parallelwelt finden ihre Geschichten erst Berührungspunkte und werden dann immer weiter miteinander verwoben ohne jedoch vereinigt zu werden. Am Ende bleiben dann, mal wieder typisch Murakami, so einige Fragen offen. Man selbst wird irgendwo zwischen 1Q84 mit den "little people" und der Tristesse, die Kafka alle Ehre gemacht hätte, und der eigenen, realen Welt zurückgelassen. Es ist ein wahres Erlebnis!

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Ein großartiger Roman, den ich an einem Tag ausgelesen habe, weil er so eine unwiderstehliche und perfekte Mischung aus Spannung, Mystik und Romantik hatte!

Wenn der Großstadtmensch zweimal klingelt
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2014
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Es ist das Jahr 1984 und Aomame ist in einem Taxi, zu einem wichtigen Termin unterwegs. Sie steht im Stau und wird dadurch höchstwahrscheinlich zu spät kommen. Sie befolgt den Tipp des Taxifahrers und versucht über eine Notfalltreppe zu einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu gelangen. Tengo bekommt einen eigenartigen... Es ist das Jahr 1984 und Aomame ist in einem Taxi, zu einem wichtigen Termin unterwegs. Sie steht im Stau und wird dadurch höchstwahrscheinlich zu spät kommen. Sie befolgt den Tipp des Taxifahrers und versucht über eine Notfalltreppe zu einem anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu gelangen. Tengo bekommt einen eigenartigen Auftrag. Er soll den Roman der eher ungewöhnlichen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, alles streng geheim versteht sich, damit jene mit ihren Roman einen bestimmten Literaturpreis verliehen bekommt. Der Inhalt des zu überarbeitenden Romans ist sehr originell, es geht unter anderem darin um die mysteriösen little People. Allerdings ist er eher schlecht verfasst. Wenn sich zwei Sprachen so sehr unterscheiden, wie es die deutsche und die japanische Sprache tun, ist es eine wahrlich meisterliche Anstrengung, ein über eintausend Seiten langes Werk zu übersetzen. Zwei Meister haben sich hier, literarisch wohl angemerkt getroffen. Ursula Gräfe ist die deutsche Stimme Murakmis und in einem Interview meinte sie zu ihrer Arbeit, dass man sehr wohl aufpassen müsste, um keinen Unsinn zu machen. In diesem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass Gefährliche Geliebte, von ihr direkt aus dem japanischen neu übersetzt wurde(=Südlich der Grenze, westlich der Sonne), und ich wäre ja gespannt, ob denn nicht das eine oder andere „alte“ Werk Murakamis auch wert wäre neuübersetzt zu werden. Auch wenn ich finde, dass man den Übersetzern zu wenig Tribut zollt, möchte ich mich zu diesem Thema kurz halten und auf Murakami und 1Q84 zurückkommen. Er ist einer meiner liebsten japanischen Schriftsteller und auch mit 1Q84 hat er bei mir, was seine Werke angeht, voll ins Schwarze getroffen. Erzählt wird die Geschichte von Aomame, die schnell erkennt, dass sie in einer Art parallelen Welt gestrandet ist. Sie nennt diese Welt 1Q84. Der Titel ist ein Wortspiel, dessen Erklärung der Leser im Roman findet und nicht nur ein Bezug zu George Orwells wohl bekanntestem Werk ist. Abwechselnd wird aber auch aus Tengos Sicht erzählt, wobei sich nicht sofort erschließt, in welchen Kontext die Beiden zu einander stehen. Altbekannte Verdächtige sind auch wieder mit von der Partie. Sei es nun der übliche Cutty Sark der getrunken wird, die surreale Welt mit der sich die Hauptprotagonisten auseinandersetzen, oder die Sexualität und Anziehungskraft der Großstadtmenschen der sie sich stellen müssen. Hier liegt auch wieder eine Besonderheit verboren, die man ebenfalls in seinen anderen Werken wiederfindet: Die Charaktere die er so überaus gelungen in Szene setzt, könnten Großstadtmenschen von überall auf dieser Welt sein. Man kann sich jetzt fragen ob die Entwicklung in den Städten überall gleich ist, oder ob Murakamis Beschreibungen zu Allgemeint gehalten sind. Ich tendiere noch immer ersteres zu glauben. Diese wirklich wunderbar gelungene Mischung und sein Erzählstil(=das Zusammenspiel wie er Zeiten und Perspektive wechselt ist wirklich einmalig) ist für mich ausschlaggebend, um seine Werke immer wieder zu lesen. Die ersten beiden japanischen Bände, sind im deutschen als ein Roman erschienen, was auch die ungewöhnliche Länge des Romans erklärt. Ich bin schon sehr auf den eigentlich dritten und abschließenden Roman gespannt. Jene Leser, die nun Haruki Murakami gar nicht kennen, könnten nun nach der Lektüre des Romans, dem großen Maestro Langatmigkeit und Textwiederholungen vorwerfen und der Anhänger Murakamis weiß es zu schätzen, dass er nirgends in unziemliche Hast verfällt. Mit der ihm zustehenden Aufmerksamkeit und Geduld sollte 1Q84 gelesen werden, erst dann wird man seinen Stil und seine Erzählweise zu schätzen wissen und auch anerkennen können. Schließlich ist die Abwechslung die Würze des Lebens und so kann ich guten Gewissens auf eine japanisch-amerikanische Autorin verweisen, die mich mit ihrer Erzählkunst mindestens genauso verzaubert hat wie Murakami. Ruht Ozeki hat mit "Geschichte für den Augenblick" ihr deutsches Debüt gegeben und ist wie ich finde, eine wirklich wunderbare Schriftstellerin die wärmstens weiterempfehlt werden kann.