1Q84 Buch 1 & 2

Band 1&2

1Q84 Band 1

Haruki Murakami

(38)
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Beschreibung

1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn - ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben - ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 1024 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783832185404
Verlag DuMont Buchverlag
Dateigröße 2230 KB
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 7931

Weitere Bände von 1Q84

Buchhändler-Empfehlungen

Grandios

Katja Jess, Thalia-Buchhandlung Krefeld

Es fällt schwer die Bücher von Murakami zu beschreiben, doch mit den ersten Seiten betritt man eine Welt die man nie wieder verlassen möchte.

K. Antepoth, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Murakami entführt die Leser und die beiden Protagonisten in eine geheimnisvolle Paralellwelt, welche sich auf den ersten Blick gar nicht so sehr von unserer "normalen" Welt unterscheidet. Der Schreibstil ist wieder typisch für Murakami.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ein Meisterwerk
von einer Kundin/einem Kunden am 09.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eines der wenigen Bücher, die dauerhaft einen Platz in meinem Schrank gefunden haben. Werde ich sicher nicht das letzte Mal gelesen haben!

Und wenn die zwei Monde am Himmel stehen
von einer Kundin/einem Kunden aus Landau am 18.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel. Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden. Zumindest nicht das "normale" 1984. Das 1984, das wir kennen. Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt ... Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel. Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden. Zumindest nicht das "normale" 1984. Das 1984, das wir kennen. Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt. In 1Q84. Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert. Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen. Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein. Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen. Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat. Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt. Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt. Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht. Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans. Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess? Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ? Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt? Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen. In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen. Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann. Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus. Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft und bedingungsloses Vertrauen. Und es ist eine Geschichte über Liebe. Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben. Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen. Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!

Ein Erlebnis!
von Marilena Müller am 24.03.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann. ... Vorweg kann man schon einmal sagen, dass 1Q84 definitiv zu Murakamis absoluten Meisterwerken gehört. Zugegeben: Für die über 1000 Seiten braucht man ein wenig Durchhaltevermögen, aber dafür wird man mehr als belohnt. In 1Q84 versetzt Murakami einen so literarisch kunstvoll in eine fremde Welt, dass man es kaum weglegen kann. Die Protagnoisten Aomame und Tengo finden sich auf einmal in einer Welt wieder, die vordergründig nach genau der aussieht, die sie gewohnt sind. Doch näher betrachtet fallen beiden immer wieder Dinge auf, die dort so gar nicht hineinpassen. Am auffälligsten sind wohl die zwei Monde, die sich am Himmel wieder finden und die Aomame im ersten Moment für eine Illusion hält. Wie von Murakami gewohnt laufen einem im Laufe der Geschichte diverse, charakteristisch sehr komplexe Figuren über den Weg. Dabei wirkt vor allem Tengo am anfänglich relativ seicht, doch da muss man sich im Laufe der Handlung eines besseren belehren lassen. Unabhängig davon, ob einem diese Figur dann sympathisch oder unsympathisch ist, man fühlt sich immer so, als sei man im Geschehen mitten drin und mit dieser Figur dabei. Die Geschichten von Aomame und Tengo erzählt Murakami abwechselnd und zu Beginn findet man kaum einen Zusammenhang zwischen den Beiden, doch in der Parallelwelt finden ihre Geschichten erst Berührungspunkte und werden dann immer weiter miteinander verwoben ohne jedoch vereinigt zu werden. Am Ende bleiben dann, mal wieder typisch Murakami, so einige Fragen offen. Man selbst wird irgendwo zwischen 1Q84 mit den "little people" und der Tristesse, die Kafka alle Ehre gemacht hätte, und der eigenen, realen Welt zurückgelassen. Es ist ein wahres Erlebnis!


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